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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Rabea Kramp tief in Hesekiel 43 ein. Sie beleuchtet die detaillierten Anweisungen für den Brandopferaltar und den Tempelbezirk und erklärt, wie diese göttlichen Vorschriften nicht nur historische Bedeutung haben, sondern auch Prinzipien für unseren Glauben und Gottesdienst heute aufzeigen. Die Predigt betont die Wichtigkeit von Genauigkeit, Ordnung und Hingabe im Dienst für Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Okay, hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 93 und werden weiter in Kapitel 43 lesen und dies auch beenden. Und wir werden über die Herrlichkeit Gottes noch lesen, die in den Tempel ja eingezogen ist, aber auch über den Brandopferaltar im inneren Vorhof. Und bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.

[0:54] Lieber Herr Jesus, Herr, lass uns verstehen, dass dein Heiligtum ein Abbild des Himmlischen ist und wir dadurch besser verstehen können, wie du bist, wie du den Erlösungsplan gemacht hast, wie der Himmel funktioniert und wie du möchtest, dass wir unseren Glauben leben. Dafür danke ich dir. Amen.

[1:12] Wir beginnen Kapitel 43 ab Vers 8. Wie damals, als sie ihre Schwellen an meine Schwellen und ihre Türpfosten neben meine Türpfosten setzten, dass nur eine Mauer zwischen mir und ihnen war, so haben sie meine heiligen Namen verunreinigt mit ihren Gräueln, diese verübten, so dass ich sie in meinem Zorn verzerrte.

[1:34] Nun, was ist damit gemeint, dass sie ihre Schwellen in Gottes Schwellen gebaut haben? Wir haben ja schon im Buch Jeremia gelesen, dass sie ihre Götzen in den Tempel gebracht haben. Sie haben den Tempel Gottes quasi verunreinigt durch die Gräuel ihrer götzendienerischen Anbetungspraktiken und dadurch haben sie ja das Unreine in den Tempel gebracht und ihre Schwellen, quasi ihr Treiben, an Gottes Schwelle gesetzt.

[1:59] Nun werden sie ihre Hurerei und die Leichname ihrer Könige von mir entfernen, und ich will ewiglich in ihrer Mitte wohnen. Du aber, Menschensohn, beschreibe dem Haus Israel diesen Tempel, damit sie sich ihrer Missetaten schämen und lasse den Bau messen.

[2:17] Wenn sie sich dann alle ihrer Taten schämen, die sie begangen haben, so zeige ihnen die Form dieses Tempels und seine Einrichtung und seine Ausgänge und seine Eingänge und alle seine Formen und alle seine Satzungen. Ja, verkündete ihnen alle seine Formen und alle seine Gesetze und schreibe es vor ihren Augen auf, damit sie alle seine Formen und Satzungen behalten und es so machen.

[2:39] Nun, diese zwei Verse sind besonders interessant, denn sie legen nahe, dass das genaue Studium des Heiligtums eigentlich zur Überführung der Sünde führt. Und das ist ein interessanter eine interessante Verknüpfung, die die Bibel hier macht. Also, je genauer wir das Heiligtum studieren, das, was darin passiert, aber auch die Maße, die Bilder, die Symbole, die darin sind, umso mehr werden wir unserer eigenen Sünde überführt. Und deswegen ist es so heilsam, sich auch mit dem Heiligtum auseinanderzusetzen.

[3:13] Dies ist das Gesetz des Tempelhauses auf der Höhe des Berges soll sein ganzes Gebiet ringsum hochheilig sein. Siehe, das ist das Gesetz des Hauses. Also dieser ganze heilige Berg, dieser Tempelbezirk sollte Gott heilig sein und auch für das Volk und hochheilig sogar.

[3:30] Und nun kommen wir zum Brandopferaltar. Und das sind die Maße des Altars, nach Ellen gerechnet, von denen jeder eine kleine Elle und eine Handbreite misst. Seine Grundeinfassung eine Elle hoch und eine Elle breit und seine Handleiste ringsum eine Spanne breit. Und dieses der Sockel, deshalb hast von der Grundeinfassung am Boden bis an den unteren Absatz zwei Ellen hoch und die Breite eine Elle.

[3:56] Und von dem kleinen Absatz bis zum größeren vier Ellen hoch und die Breite eine Elle. Und der Gottesherd ist vier Ellen hoch. Und von dem Gottesherd ragen die vier Hörner empor. Also, Gottesherd ist ja einfach ein anderes Wort für Brandopfer. Und der Gottesherd ist 12 Ellen lang und 12 Ellen breit, eine vier Seiten bilden ein Quadrat. Und der mittlere Absatz ist 14 Ellen lang und 14 Ellen breit auf seinen vier Seiten. Und die Randleiste ringsum ihn her eine halbe Elle und seine Grundeinfassung eine Elle ringsum und seine Stufen nach Osten gewandt.

[4:29] Und er sprach zu mir: Menschensohn, so spricht Gott, der Herr: Dies sind die Verordnungen für den Altar an dem Tag, da man ihn errichten wird, damit man Brandopfer darauf darbringe und Blut an ihn sprenge.

[4:42] Und was wir jetzt lesen werden im nächsten Verlauf ist ganz viel, was wir auch im dritten Mose finden. Und wir müssen ja ganz viel auch immer im Hinterkopf behalten, dass Gott eigentlich die Ordnung in das dritte Mose und überhaupt aus den Mosebüchern so wieder einsetzen wollte, wie sie waren. So Gott sagt, es ist eine neue Zeit angebrochen, und wir müssen die Anbetungsrituale ändern. Wir müssen den Tempeldienst irgendwie reformieren. Nein, er sagt, wir machen es genauso, wie es ursprünglich von mir gedacht war, denn es war sehr gut.

[5:17] Und den levitischen Priestern, die vom Samen Zadok sind, die sich zu mir nahen, um mir zu dienen, sprich Gott, daher sollst du einen jungen Stier als Sündopfer geben. Also die levitischen Priester, die vom Samen zurzeit Davids Priester sind, und diese Linie, die gibt es immer noch und die soll auch wieder in den Priesterdienst eingesetzt werden.

[5:38] Und du sollst von seinem Blut nehmen und es auf die vier Hörner des Altars tun und auf die vier Ecken des Absatzes und auf die Randleiste ringsum und sollst ihn so entzündigen und für ihn Sühne wirken. Und du sollst den Jungstier, das sind Opfers, nehmen und ihn an einem bestimmten Ort des Hauses, außerhalb des Heiligtums, verbrennen.

[5:57] Und dann am zweiten Tag sollst du einen makellosen Ziegenbock als Zündopfer darbringen, damit man den Altar entzünde, wie man ihn dem Jungstier Sündopfer hat. Wenn du ihn nun völlig entzündigt hast, zu bringen, dann einen makellosen Stier da und einen makellosen Widder vom kleinen Vieh, und du sollst sie vor dem Herrn darbringen. Und die Priester sollen Salz darauf streuen und sie dem Herrn als Brandopfer darbringen.

[6:20] Also ganz genaue Regeln, so wie sie auch im dritten Mose lesen. Sieben Tage lang sollst du täglich einen Bock als Sündopfer opfern. Man soll auch einen Jungstier opfern und einen Widder vom kleinen Vieh, beide makellos. Sieben Tage lang soll man für den Altar Sühne wirken und den reinigen und ihn so entweder einweihen.

[6:41] Wenn man die Tage vollendet sind, sollen die Priester am achten Tag und künftig immer eure Brandopfer und eure Dankopfer auf die Malstatt richten. So will ich euch gnädig sein, spricht Gott, der Herr.

[6:52] Also dieser Altar sollte gebaut werden und sollte nicht einfach in Benutzung genommen werden, sondern er musste erst eingeweiht werden durch Sündopfer, durch Entzündungen. Ja, er musste erst so richtig instand gesetzt werden und geheiligt werden, damit er dann auch für den heiligen Dienst taugt.

[7:10] Und so ist es auch im menschlichen Bereich. Auch als Pastor wird man eingesetzt, man wird gesegnet, man wird ordiniert, Gott beauftragt Menschen. Und weit Menschen genauso, wie auch dem Brandopferaltar und andere heilige Gegenstände geweiht. Das ist ein ganz himmlisches Prinzip, was Gott hier anwendet und was ja allgegenwärtig ist, auch noch in unserer Zeit.

[7:35] Und heute lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, Herr, Dank, dass wir so genaue Angaben haben, wie du deinen Heiligtumsdienst geplant hast. Und es lässt uns auch vermuten und erahnen, wie genau du eigentlich auch für unseren Gottesdienst Vorkehrungen getroffen hast und wie genau und gewissenhaft wir auch unsere Gottesdienste ausführen sollen, mit was für einer Liebe zum Detail, mit was für einer Genauigkeit und was für einer Ordnung.

[8:01] Herr, vergib uns, dass wir das nicht immer so machen und hilf uns, dass wir in Zukunft noch mehr Genauigkeit darin an den Tag legen. In deinem Namen danke ich dir und bitte dafür. Amen.


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