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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt werden die Kapitel 45 und 46 des Buches Hesekiel beleuchtet, die sich mit den detaillierten Anweisungen für den neuen Tempeldienst und die Opferriten befassen. Rabea Kramp erklärt die Verpflichtungen des Volkes und des Fürsten gegenüber Gott, die Bedeutung von gerechter Führung und die fortwährende Gültigkeit der göttlichen Ordnungen über Jahrtausende hinweg. Die Ausführungen betonen, wie wichtig eine beständige und aufrichtige Anbetung ist, die auch in der heutigen Zeit relevant bleibt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen Kapitel 45, beenden es, lernen ein paar Sachen über die Opferdienste und beginnen Kapitel 46 und lesen über den Tempeldienst. Und bevor wir das tun, lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir ja diese alten Ordnungen immer noch lesen und verstehen dürfen. Und lass uns heute verstehen, was es uns zu sagen hat in unserer Zeit im 21. Jahrhundert, was wir für unser eigenes Glaubensleben ganz praktisch daraus nehmen können. Darum bitte ich dich.

[1:15] Wir beginnen mit Kapitel 45 ab Vers 9. So spricht Gott, der Herr: „Lasst es genug sein, ihr Fürsten Israels! Übt Gewalt und Frevel und Unterdrückung hinweg! Übt Recht und Gerechtigkeit, hört auf, mein Volk aus seinem Besitz zu vertreiben!“ Spricht Gott, der Herr. Ja, warum sagt Gott das? Weil es, oder warum sagt Hesekiel hier das zum Volk? Weil anscheinend das Gegenteil der Fall war. Das Volk wurde unterdrückt von den Herrschern. Das war alles andere als gut geführt und gerecht geführt. Ihr sollt richtige Waagen, richtiges Epha und richtiges Bad gebrauchen. Das Epha und das Bad sollen ein und dasselbe Maß haben. Ein Bad soll den zehnten Teil eines Homers fassen und ein Epha soll der zehnte Teil eines Homers sein. Ihr Maß soll sich nach dem Homer richten. Ein Schekel soll 20 Gera betragen, 20 Schekel, 25 Schekel und 15 Schekel soll euch die Mine gelten. Dies ist die Abgabe, die ihr erheben sollt. Ein Sechstel Epha von einem Homer Weizen und ein Sechstel Epha von einem Homer sollt ihr geben. Das ist ja ein Sechzigstel vom Mehl von der Ernte. Und die Gebühr vom Öl, vom Bad Öl, ein Zehntel Bad von jedem Kor, von zehn Watt von einem Homer. Denn zehn Watt machen einen Homer, also ein Hundertstel vom Öl als Abgabe für den Fürsten. Dazu je ein Lamm von 200 Schafen, also ein Zweihundertstel von der wasserreichen Weide, ist halt zu zum Speisopfer, zum Brandopfer und zu den Friedensopfern, um damit Sühne für sie zu erwirken, spricht Gott, der Herr. Das ganze Volk des Landes soll zu dieser Abgabe an den Fürsten Israels verpflichtet sein. Dem Fürsten dagegen obliegen die Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer für die Feste und die Neumonde und diese Feste an allen Festzeiten des Hauses Israel. Er soll die Sündopfer, das Brandopfer und die Friedensopfer bringen, um für das Haus Israel Sühne zu erwirken.

[3:22] Also, wir haben hier zwei hauptsächliche Punkte: Das Volk ist dazu verpflichtet, dem Fürsten bestimmte Anteile von der Ernte und vom Vieh als Abgabe dazu zu bringen. Und wir haben gesehen, das sind sehr kleine Teile, ein Sechzigstel, ein Hundertstel, ein Zweihundertstel. Also das ist etwas, was man gut übrig kann und nicht ausgebeutet wird. Aber der Fürst hat dafür auch die Verpflichtung an den Fest-Sabbaten Opfer dazu zu bringen. Und das galt nicht jetzt für den normalen Sabbat, der alle sieben Tage kam, sondern für diese Fest-Sabbate, für diese Feste. Und das ist natürlich auch ganz ähnlich zu Kolosser 16, wo es auch über diese Feste und ihre Opfer spricht. Und hier zeigt es, dass diese Opfergaben speziell für diese Feste gehalten.

[4:18] Wir lesen weiter: „So spricht Gott, der Herr: Am ersten Tag des ersten Monats sollst du einen makellosen jungen Stier nehmen und das Heiligtum entsündigen.“ Also immer zu Beginn des Jahres. Und der Priester soll von dem Blut des Sündopfers nehmen und es an die Türpfosten des Hauses tun und auf die vier Ecken des Absatzes am Altar und die Opferpfosten des inneren Vorhofs. So sollst du es auch am siebten Tag, am siebten des Monats machen, für den, der aus Versehen oder aus Unwissenheit gesündigt hat. Und so sollt ihr für das Haus Sühne erwirken.

[4:55] Also hier wieder erwähnt, dass die Sühne durch die Priester erwirkt werden soll für das Volk durch das Blut der Opfertiere. Und nun kommen wir hier zum Passah, Vers 21. „Am 14. Tag des ersten Monats sollt ihr das Passah halten, ein Fest von sieben Tagen. Da soll man ungesäuertes Brot essen. An jenem Tag soll der Fürst für sich, für das ganze Volk des Landes, einen Stier als Sündopfer darbringen. Und während der sieben Festtage soll er dem Herrn täglich sieben makellose Stiere und Widder als Brandopfer darbringen, sieben Tage lang. Und als Sündopfer täglich einen Ziegenbock. Er soll auch ein Speisopfer opfern, hier in etwa Feinmehl zu einem Stier und ein Epha zu einem Widder und je ein Hin Öl zu einem Epha.“

[5:51] Und damit ist das Passah immer noch gültig und hat ja immer noch den Sinn, dass es gefeiert wird, bis der Messias kommt. Am 15. Tag des siebten Monats soll an dem Fest sieben Tage lang dasselbe darbringen, sowohl Sündopfer als auch Brandopfer, sowohl Speisopfer als auch Öl. Und dieses Fest am 15. Tag des siebten Monats, das war das Laubhüttenfest. Und das kennen wir ja auch aus den Büchern Mose als ein Fest, das gefeiert werden soll.

[6:25] Also, wir sehen, dass hier im Buch Hesekiel in dem neuen Tempel alte Ordnungen wieder eingeführt werden sollten. Es war nicht so, dass gesagt wurde, das bricht eine neue Zeit an, wir müssen den Tempeldienst reformieren, sondern der Tempel sollte größer und bedeutender gebaut werden und die alten Tempelrituale, die alten Opferriten sollten alle wieder eingeführt werden, so wie damals. Und sie haben ja nicht an Gültigkeit verloren.

[6:53] Kapitel 46. So spricht Gott, der Herr: „Das Tor, das des inneren Vorhofs, das gegen Osten sieht, soll während der sechs Werktage geschlossen bleiben. Aber am Sabbat und am Tag des Neumonds soll es geöffnet werden.“ Und damit ist hier das innere Osttor gemeint, das sechs Tage lang geschlossen ist und nur am Sabbat geöffnet. Und der Fürst soll dann durch die Halle des Tores von außen her eintreten, aber an den Pfosten des Tores stehen bleiben. Also darf nicht durch dieses Tor durchgehen, er muss davor stehen bleiben. Dann sollen die Priester seine Brandopfer und seine Friedensopfer opfern. Erbe soll auf der Schwelle des Tores anbeten und dann wieder hinausgehen. Und das Tor soll nicht geschlossen werden bis zum Abend. Also, der Fürst kommt hier nur bis zum inneren Tor, er darf nicht weitergehen. Tatsächlich, er kann nur in den Vorhof hineinschauen, wo das Brandopfer steht, aber er kann nicht hineingehen. Das ist der Raum der.

[7:52] Auch das Volk des Landes soll beim Eingang dieses Tores an den Sabbaten und Neumonden vor dem hier anbieten. Und dies ist das Brandopfer, das der Fürst dem Herrn am Sabbat darbringen soll: sechs makellose Lämmer und einen makellosen Widder. Und das sind die Opfer, die der Fürst jeden Sabbat bringen soll. Also stell dir vor, ihr werdet König von Israel, dann wärt ihr verpflichtet, jeden Sabbat zum Heiligtum zu gehen, um Opfer dazu bringen, um Sühne für das Volk zu wirken. Und als Speisopfer ein Epha Feinmehl zu jedem Widder und ein Epha zu den Lämmern, was seine Hand geben kann. Und ein Hin Öl zu einem Epha. Und am Tag des Neumonds soll er einen jungen makellosen Stier und sechs Lämmer und einen Widder geben, die makellos sein sollen.

[8:44] Ja, der Fürst war mit eingebunden in diesen geistlichen Dienst, auch für das Volk Sühne zu erwirken und für Sprache zu erbitten für das Volk, dass er ja selber auch führt. Und das ist ganz interessant, dass dieser geistliche Dienst über den Fürsten geht und dann ins Heiligtum zu den Priestern. Und natürlich jeder Bürger hatte auch das Recht und die Pflicht, auch bei Sünde dann selber im Heiligtum zu opfern. Und es ist so interessant, dass Gott so viele Jahrhunderte, ja tausende, nachdem Mose die Stiftshütte hat bauen lassen und die Opferriten eingeführt wurden, so lange Zeit später setzt Gott immer noch auf dieselben Ordnungen, selben Gesetze, selben Richtlinien. Es hat kein Verfallsdatum. Und das kann uns ja die Sicherheit geben, dass auch Gott heute noch genauso angebetet werden möchte, wie auch vor vielen, vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden. Dass sich die Haltung der Anbetung auch nicht verändert und dass Gott ein und derselbe ist, gestern, heute und morgen.

[10:00] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du so verlässlich bist und so ein Fels, dass wir wissen dürfen, woran wir bei dir sind. Herr, wir möchten dich auf wahre und aufrichtige Weise anbeten. Und ich bitte dich, dass du uns dabei hilfst, den richtigen Weg und die richtige Anbetung, ja Zeremonie, Haltung und den richtigen Anbetungsweg auch zu finden. In deinem Namen, Amen.


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