In dieser Andacht werden die detaillierten Anordnungen für den Tempeldienst aus Hesekiel 46 und die Vision eines Wasserstroms aus dem Tempel in Hesekiel 47 beleuchtet. Es wird erklärt, wie diese biblischen Texte nicht nur historische Vorschriften sind, sondern auch tiefere Bedeutungen für unser heutiges Leben und die zukünftige Hoffnung auf den himmlischen Tempel offenbaren.
Gott auf (m)einer Seite: Hesekiel 46:7-47:2
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: HesekielPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 97 und werden uns weiter mit den Anordnungen für den Tempeldienst in Kapitel 46 beschäftigen und auch schon ein bisschen Kapitel 47 beginnen. Und bevor wir es tun, lass uns gemeinsam beten.
[0:49] Lieber Herr Jesus, ich danke dir für diese sehr detaillierten, sehr minutiösen Anweisungen, die du damals Hesekiel gezeigt und gegeben hast. Du hättest dir gewünscht, dass es alles so umgesetzt worden wäre, denn dann wäre der Boden besser bereitet gewesen für den Messias. Herr, wir können daraus viel lernen auch für uns heute, dass wenn wir deine Anordnungen umsetzen, dass wir besser vorbereitet sind auf die zukünftigen Ereignisse. Und ich danke dir für diese Erkenntnis, die wir haben dürfen. Amen.
[1:21] Wir beginnen Kapitel 46 ab Vers 7 und zu jedem Stier soll er ein Efferfeinmehl und zum Widder auch ein eV vergeben als Speiseopfer. Zu den Lämmern aber so viel seine Hand aufbringen kann und hier ein hin Öl auf ein Effer. Und wenn der Fürst hineingeht, so soll er durch die Torhalle eintreten und auf demselben Weg wieder hinausgehen. Wenn aber das Volk des Landes an den hohen Feiertagen vor dem Herrn kommt, so soll wer zum nördlichen Tor hineingeht und man zu beten durch das südliche Tor wieder hinausgehen. Wer aber zum südlichen Tor hineingeht, soll zum nördlichen Tor wieder hinausgehen. Man soll nicht durch das gleiche Tor, durch das man eingetreten ist, zurückkehren, sondern gerade vor sich hinausgehen.
[2:07] Nun, man kann sich die Frage stellen, warum hat Gott so eine Anordnung gegeben? Er wollte vielleicht, wenn das ganze Volk dann zu hohen Feiertagen kommt, dass das Gedränge vermieden wird. Deswegen gab es nur quasi Einbahnstraßen. Und man könnte vielleicht das Ganze auch so deuten, dass man gesagt hat, die Menschen sollten dadurch, dem Menschen sollte dadurch verdeutlicht werden: Ich gehe anders, als ich gekommen bin. Mir wurde vergeben, ich bin gereinigt worden und deswegen verlasse ich auch den Tempelbezirk wieder durch ein anderes Tor, als ich kam.
[2:40] Und der Fürst soll in ihrer Mitte hineingehen, wenn sie hineingehen, und wenn sie hinausgehen, soll sie zusammen hinausgehen. Und an den Festen und an den hohen Feiertagen soll das Speiseopfer in einem Efferfeinmehl zu jedem Stier bestehen und einem einfach zu jedem Widder. Zu den Lämmern aber so viel seiner Hand aufbringen kann und in einem hin Öl zu jedem Effer.
[3:00] Wenn aber der Fürst dem Herrn ein freiwilliges Brandopfer oder freiwillige Friedensopfer darbringen will, so soll man ihm das Tor auf tun, das gegen Osten sieht. Und er soll seinen Brandopfer und seine Friedensopfer darbringen, wie er es am Sabbat Tag zu tun pflegt. Das haben wir gestern gelesen. Wenn er aber hinausgeht, so soll man das Tor schließen, nachdem er hinausgegangen ist.
[3:24] Du sollst dem Herrn täglich ein einjähriges, makelloses Lamm als Brandopfer darbringen. Jeden Morgen sollst du das da bringen.
[3:32] Nun, man es verwundert nicht, dass Gott hier den Hesekiel auch mit "du" anspricht, denn Hesekiel war ja selber ein Levit, der war selber aus dem Geschlecht der Priester, und die Priester hatten tatsächlich die Aufgabe, jeden Morgen ein makelloses Lamm als Brandopfer darzubringen. Und dazu sollst du jeden Morgen als Schweißabfall ein Sechstel Efferfeinmehl geben und ein Drittel hin Öl zu Besprengung des Feinmehls als Paar Speiseopfer für den Herrn. Das sind ewig gültige Ordnungen.
[4:02] Das sind die täglichen Opfer. So sollen sie das Lamm, das Schweißopfer und das Öl jeden Morgen als ein beständiges Brandopfer darbringen. So spricht Gott, der Herr.
[4:15] Wenn der Fürst einem seiner Söhne ein Geschenk gibt, so ist es dessen Erbteil, es soll seinen Sohn verbleiben als erblicher Besitz. Wenn er aber einem seiner Knechte etwas von seinem Erbbesitz schenkt, so soll er diesem bis zum Jahr der Freilassung gehören und dann wieder an den Fürsten zurückfallen. Es ist ja sein Besitztum. Seinen Söhnen soll es verbleiben.
[4:38] Also, wir haben hier nicht nur Anordnungen für den Tempeldienst und für die genauen Opferriten, auch die Erblage und ja, die Erbgesetze im Königtum, im Fürstentum sind hier festgehalten und geregelt. Der Fürst soll auch nichts von dem Erbteil des Volkes nehmen, so dass er sie mit Gewalt von ihrem Besitz verstoßen würde. Er soll von seinem eigenen Besitz um seinen Söhnen ein Erbe geben, damit nicht jemand von meinem Volk aus seinem Besitz verdrängt werde.
[5:09] Ihr erinnert euch auch in den Büchern, wo sonst Josua, geht es auch darum, dass das Land, was dann verlost wurde, gehörte dann dann der Familie oder der Wirtschaft und durfte nicht verkauft oder geschenkt werden. Es musste in der Familie bleiben. Und es gibt natürlich eine prominente Geschichte in der Bibel, die vom Gegenteil handelt, nämlich als Ahab den Weinberg von Nabot haben wollte. Der hat er sich schuldig gemacht, weil er genau diese Gesetze hier gebrochen hat, hat sogar den Nabot umbringen lassen, um seinen Weinberg dann in Beschlag zu nehmen.
[5:48] Und er führte mich durch den Eingang an der Seite des Tores zu den heiligen Kammern, die den Priestern gehören und gegen Norden liegen. Und siehe, dort war ein Raum zu hinterst nach Westen zu. Da sprach zu mir: Dies ist der Ort, wo die Priester das Schuldopfer und das Sühnopfer kochen und der Speisopfer backen sollen, damit sie es nicht in den äußeren Vorhof tragen müssen, wodurch sie das Volk heiligen würden.
[6:12] Also, es gab tatsächlich Kammern für die Priester, so Küchen, wo die Priester sondern das Opferfleisch kochen und essen sollten, damit sie damit nicht durch den Vorhof laufen müssen.
[6:24] Und er führte mich in den äußeren Vorhof hinaus und ließ mich an den vier Ecken des Vorhofs vorbeigehen. Und siehe, in jeder Ecke des Vorhofs war noch ein kleiner Hof. In allen vier Ecken des Vorhofs waren kleine Höfe abgesondert, 40 Ellen lang und 30 Ellen breit. Diese Viereckhöfe hatten ein und dasselbe Maß und es ging eine Mauer rings um alle vier herum und unter der Mauerreihe hatte man ringsum Kochherde aufgestellt.
[6:51] Da sagte er zu mir: Das ist die Kochstätte, wo die Diener des Hauses das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen. Also, hier noch mal diese Betonung drauf, dass diese Küchen gab, wo das Volk das Opferfleisch essen, kochen und dann auch teilweise verspeisen konnte. Also die Priester haben das auch für Fleisch gekocht, dargebracht und auch gegessen und das Volk ganz genau so.
[7:16] Kapitel 47. Und er führte mich zum Eingang des Hauses zurück und siehe, da floss unter der Schwelle des Hauses Wasser heraus. Und er meint hier mit Haus natürlich den Tempel nach Osten hin, denn die Vorderseite des Hauses lag gegen Osten und das Wasser floss hinab unterhalb der südlichen Seite des Hauses, südlich vom Altar.
[7:40] Und er führte mich durch das nördliche Tor hinaus und brachte mich auf dem Weg außen herum zum äußeren Tor, das nach Osten gerichtet ist. Und siehe, da floss von der rechten Seite des Tores das Wasser heraus.
[7:57] Und wir werden morgen weiterlesen, diese spannenden Verse, wo wir sehen werden, dass ein Wasserstrom aus dem Tempel herausfließen wird und was dieser Wasserstrom dann mit seiner Umgebung macht, das werden wir tatsächlich morgen sehen. Und ich hoffe, ihr schaltet wieder ein zur Andacht, damit ihr auch dabei seid und lernen könnt über diesen Wasserstrom, der uns natürlich auch gedanklich auf die Neue Erde versetzt.
[8:24] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir freuen uns schon, wenn wir den himmlischen Tempel sehen dürfen mit allen Details, mit den liebevollen Dingen, die du dort sicherlich verbaut hast und die du geschaffen hast. Herr, und das irdische Gebäude sollte nur ein schwacher Abglanz sein des Himmlischen. Deswegen freuen wir uns eines Tages, den originalen himmlischen Tempel sehen zu dürfen. Ja, hilf, dass wir im Himmel sein werden, dass wir die Lage versetzt werden, bei dir zu sein, den Himmel zu erreichen. Bewahre unsere Herzen sind in Christus Jesus.
[9:03] [Musik]
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