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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt wird Hesekiel 47:23-48:22 behandelt, das die detaillierte Aufteilung des Landes Israel beschreibt. Rabea Kramp erklärt die geplante Ordnung und die zentrale Rolle des Tempellandes, das Heiligtum Gottes. Es wird beleuchtet, wie Gott Ordnung liebt und wie sein Plan für Israel, obwohl nie vollständig umgesetzt, eine tiefe Bedeutung für unser Leben hat.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 999 und wir haben noch den ganz kleinen Rest von Kapitel 47 vor uns und dann werden wir uns noch weiter mit der Aufteilung des Landes und besonders mit der heiligen Weihegabe, diesem Tempelland beschäftigen und was wir da alles Spannendes lernen werden. Darauf könnt ihr euch schon freuen. Lass uns beten.

[0:53] Lieber Vater im Himmel, hat Dank, dass dein Wort so viel spannende Kapitel beinhaltet, die vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so interessant sind, aber wenn wir uns hinein vertiefen, sie versuchen zu verstehen, ja, dann sehen wir, was für wunderbare Pläne du einst gesteckt hast. Und das möchten wir dich heute bitten, dass wir diese Pläne erkennen können.

[1:12] Wir beginnen Kapitel 47, Vers 22 und haben noch zwei Verse in diesem Kapitel. Ihr solltet aber als Erb-Besitz verlosen unter euch und unter die Fremdlinge, die unter euch wohnen und unter euch Kinder gezeugt haben. Und sie sollen euch gelten wie Eingeborene unter den Kindern Israels. Sie sollen mit euch unter den Stämmen Israels ihren Erb-Besitz erhalten.

[1:36] Also Gott wollte, dass die Fremdlinge richtig integriert werden, richtig ein Teil des Volkes Israel werden. Und es soll geschehen, in dem Stamm, bei dem der Fremdling wohnen, solltet ihr ihm sein Erbteil geben, spricht Gott der HERR. Also sie wurden richtig gleich behandelt und bedacht.

[1:54] Kapitel 48. Und dieses Kapitel mutet ein bisschen an wie das Buch Josua, und ihr werdet gleich merken, warum. Und das sind die Namen, Entschuldigung, der Stämme am nördlichen Ende zur Seite des Weges, auf dem man von Hethlon des Lego hammert und bis zur Hasor-Enon kommt, an der Grenze von Damaskus im Norden, zur Seite von Hamat, von der Ostseite bis zur Westseite, soll dann einen Erbteil haben, neben dem Gebiet von Dan, von der Ostseite bis zur Westseite. Außer einen Anteil neben dem Gebiet von Asser, von der Ostseite bis zur Westseite.

[2:32] Naphtali, einen Anteil neben dem Gebiet von Naphtali, von der Ostseite bis zur Westseite. Manasse, einen Anteil neben dem Gebiet von Manasse, von der Ostseite bis zur Westseite. Efraim, einen Anteil neben dem Gebiet von Efraim, von der Ostseite bis zur Westseite. Ruben, einen Anteil neben dem Gebiet von Ruben, von der Ostseite bis zur Westseite. Juda, einen Anteil.

[2:55] Wenn ihr genau mitgezählt habt, habt ihr gemerkt, wir haben hier sieben Stämme: Dan, Asser, Naphtali, Manasse, Efraim, Ruben und Juda. Und sie sollen immer von der Ost- zu Westseite einen Streifen Anteil haben. Also Gott wollte das Land ziemlich Reißbrett-mäßig aufteilen und jedem Stamm so eine Streifen geben.

[3:15] Aber neben dem Gebiet von Juda, von der Ostseite bis zur Westseite, soll die Weihegabe liegen, die ihr abgeben sollt. 25.000 Routen breit und so lang wie sonst ein Teil von der Ostseite bis zur Westseite. Und das Heiligtum soll in ihrer Mitte stehen. Also im Norden sollten diese sieben Stämme sein, die wir gelesen haben, und darunter die Weihegabe, also dieses große Tempelland, wo dann auch an den Seiten die Leviten ihren Teil hatten, die Stadt ihren Teil hatte und ganz am Rand an den beiden Rändern der Fürst sein Land bekommen sollte.

[3:55] Und die Weihegabe, die ihr dem Herrn abzugeben habt, soll 25.000 Routen lang und 10.000 Routen breit sein. Das Tempelland und diese heilige Weihegabe soll den Priestern gehören. Ein Bezirk von 25.000 Routen nach Norden, 10.000 Routen nach Westen und 10.000 Routen nach Osten in der Breite. Die und nach Süden 25.000 Routen lang.

[4:15] Das Heiligtum des Herrn aber soll in ihrer Mitte stehen. Also das Heiligtum wird sehr zentral in diesen Tempelland sein. Den geweihten Priestern soll es gehören, den Söhnen Zadoks, die meinen Dienst versehen haben, die nicht abgesetzt sind, wie die Leviten, als die Kinder Israels ihre gingen. Die haben vor ein paar Tagen schon mal davon gelesen, dass die Leviten ja gefallen sind, abgesetzt sind. Aber die Söhne Zadoks waren ja schon zur Zeiten von David Priester, die sind Gott treu geblieben.

[4:45] So soll ihnen als ein Geschenk von der Weihegabe des Landes ein Bezirk gehören, ein hochheiliges neben dem Gebiet der Leviten. Den Leviten aber, entsprechend dem Gebiet der Priester, soll eine Weihegabe gehören. 25.000 Routen lang und 10.000 Routen breit. Das ganze Land soll 25.000 Routen und die Breite 10.000 Routen betragen.

[5:06] Und davon sollen sie nichts verkaufen noch tauschen. Und diese Erstlinge des Landes darf nicht in ihren in anderen Besitz übergehen, denn er ist dem Herrn geheiligt. Also genauso wie im Buch Josua soll der Landbesitz nicht verkauft werden und schon gar nicht der der Leviten.

[5:24] Die übrigen 5.000 Routen aber, die von der ganzen Breite von 25.000 Routen übrig sind, sollen als gemeinsames Land zu der Stadt gehören, als Wohn- und Freiplatz. Und die Stadt soll in seiner Mitte stehen. Also die Stadt bekommt ihr auch ihren eigenen Streifen.

[5:43] Und das sollen die ihre Maße sein: Die Nordseite 4.500 Routen, die Südseite 4.500 Routen, die Ostseite 4.500 Routen und die Westseite 4.500 Routen. Und wenn man das jetzt zusammenrechnet, dann kommt man auf eine Fläche von circa 182 Quadratkilometer, die die Stadt haben sollte.

[6:01] Und wir haben mal eine Stadt gesucht, die diese Größe hat, und wir kamen auf die Stadt Rostock. Das liegt mir auch ganz nah, weil ich ja aus dem Bundesland stamme. Und ja, diese Stadt, die dort ja die Hauptstadt Israel sein sollte, sollte so groß sein wie Rostock.

[6:20] Nun, wenn man sich aber mit dem damaligen antiken Verständnis über die Größe einer Stadt mit diesen Text beschäftigt, dann stellt man fest, dass diese Stadt mit 182 Quadratkilometern ein Vielfaches des alten Babylon gewesen ist. Das heißt, diese Stadt, die Gott hier bauen lassen wollte, war eigentlich für antike Verhältnisse eine Mega-City. Und diese Stadt wäre ja mit gigantischem Abstand die größte Stadt der Antike jemals gewesen.

[6:54] Und das gibt uns wieder den Eindruck, dass Gott hier mit seinem Volk großes vorhatte und dass er wollte, dass ein Volk nicht nur zu alter Größe erstarkt, sondern stärker wird denn je. Und die Völker drumherum zittern und staunen und sich fragen, wie es sein kann, dass das Volk so reich ist und sowohl haben und es ihnen so gut geht.

[7:17] Ja, und sie sollten natürlich zu der Schlussfolgerung kommen, dass es an Gott liegt. Der Freiplatz der Stadt soll im Norden 250 Routen, im Süden 250 Routen, im Osten 250 Routen und im Westen 250 Routen betragen. Aber das übrige Gebiet längst gegenüber der heiligen Weihegabe, die 10.000 Routen im nicht nur die 10.000 Routen im Westen, also ein Quadrat, das was neben der heiligen Weihegabe liegt, dessen Ertrag soll den Arbeitern der Stadt zur Speise dienen.

[7:46] Also auch für die war gesorgt. Und die Arbeiter der Stadt aus allen Stämmen Israels sollen es bebauen. Also die haben da quasi ihre Parzelle Land gehabt, wie so ihren Garten, weil die haben ja in der Stadt gelebt und konnten dort nicht anbauen.

[8:00] Die ganze Weihegabe soll 25.000 auf 25.000 Routen betragen, also wieder ein Quadrat. Den vierten Teil der heiligen Beigabe sollte abgeben als ein Eigentum der Stadt. Aber das übrige soll dem Fürsten gehören, zu beiden Seiten des Heiligen, der heiligen Weihegabe und des Grundbesitzes der Stadt, längst der 25.000 Routen bei Gabe an der Ostgrenze und längst der 25.000 Routen an der Westgrenze, entsprechend den Stämmen, stammesanteilen. Das gehört dem Fürsten.

[8:30] Die heilige Weihegabe aber und das Heiligtum des Tempelhauses liegt in seiner Mitte. Und ja, ist noch mal wichtig zu betonen, das ist Heiligtum wirklich ganz zentral in diesen ganzen mittleren Block in Israel eingebettet war. Es soll auch vom Grundbesitz der Leviten und vom Grundbesitz der Stadt, an die zwischen dem liegen, was dem Fürsten gehört, alles, was dazwischen dem Gebiet von Juda und dem Gebiet von Benjamin liegt, dem Fürsten gehören.

[9:01] Also, wir halten noch mal fest, wir haben oben diese sieben Stämme, die ja dort in Reihen angeordnet sind von Ost nach West, und dann kommt in der Mitte so eine riesen Block von Weihegabe-Land und im Zentrum liegt das Tempelland, wo dann auch der Tempel drin liegt. Rechts und links davon gibt es Land für die Priester und die Leviten, dann Land für die Stadt. Ja, diese dieser was wir heute gelesen haben, und außenrum gibt es dann noch mal Land für den Fürsten.

[9:38] Und das sollte sozusagen dieser innere Block sein. Zwei Fünftel Tempelland, 25 Land für Leviten und Priester, und ein Fünftel sollte die Stadt einnehmen. Und das sollte so dies das Zentrum und ja, der Dreh- und Angelpunkt vom Land Israel werden. Das war Gottes Plan, der interessanterweise und leider nie sich erfüllt hat.

[10:02] Aber wir lernen, Gott liebt Ordnung. Er hat das Land Israel sehr geordnet aufteilen wollen und in die Mitte von einem den Tempel gesetzt. Das Heiligtum sollte das Zentrum und der Mittelpunkt des Lebens der Israeliten werden. Und ich hoffe auch, dass das Heiligtum in deinem Leben eine zentrale Rolle spielt. Lass uns beten.

[10:25] Lieber Vater im Himmel, habe Dank, dass wir verstehen dürfen, dass das Heiligtum der Dreh- und Angelpunkt der Bibel ist, weil dort sehen wir das Kreuz, dort sehen wir den Heiligen Geist, dort sehen wir die Bundeslade, die Gesetze, deine Gegenwart, eine Herrlichkeit. Herr, lass uns noch mehr Details davon verstehen. Segne uns darin und gib, dass wir auch selber von uns den Antrieb haben und Freude dabei haben, das Heiligtum noch inniger zu studieren. In deinem Namen.


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