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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt wird Hesekiel 47:3-22 ausgelegt. Zuerst wird der Wasserstrom, der aus dem Tempel fließt, als Sinnbild für das Evangelium und die Vertiefung in Gottes Wort erklärt. Anschließend wird die heilende Kraft dieses Wassers thematisiert, das sogar das Tote Meer lebendig machen würde. Abschließend werden die Grenzen des Landes beschrieben, die Gottes Wunsch nach einer reichen und gesegneten Zukunft für sein Volk widerspiegeln.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 98 und wir werden Kapitel 47 weiter studieren. Das ist das vorletzte Kapitel im Buch und wir werden über den Wasserstrom lesen, der aus dem Tempel fließt. Und im zweiten Teil über die Grenzen des Landes, sowie Gott es sich gewünscht hat, dass es aufgeteilt werden möge nach dem Exil. Und bevor wir ins Wort Gottes hineingehen, lass uns beten. Lieber Vater, schenke uns deinen Heiligen Geist, wenn wir dein Wort lesen und gib, dass wir es richtig verstehen, richtig anwenden und dass wir ganz praktisch für uns heutzutage etwas daraus nehmen können. In deinem Namen. Amen.

[1:15] Wir beginnen in Kapitel 47, Vers 3. "Während nun der Mann mit einer Messschnur in seiner Hand nach Osten hinausging, maß er 1000 und führte mich durch das Wasser." Also, sie treten jetzt in diesen Strom, der aus dem Tempel fließt. Und der Mars noch 1000 Ellen und führte mich durch das Wasser, da ging mir das Wasser bis an die Knie. Und der Mars noch 1000 Ellen und führte mich hinüber, da ging mir das Wasser bis an die Lenden. Als er aber noch 1000 Ellen maß, da war es ein Strom, den ich nicht durchschreiten konnte, denn das Wasser war so tief, dass man darin schwimmen musste. Ein Strom, der nicht zu durchschreiten war.

[1:56] Nun, was möchte die Bibel uns mit diesem Bild verdeutlichen? Ich denke mir, es hat damit zu tun, dass dieser Strom, der ja aus dem Tempel fließt, auch ein Sinnbild ist für das Evangelium, für die Bibel. Je tiefer man eintaucht in das Wort Gottes, desto tiefer trinkt man auch ein in diese, in Gottes Gedanken, in das, was Gott dort hineingelegt hat. Wir sagen ja auch, dass wir graben im Wort Gottes, dass wir mit einem Spaten die Schätze heben aus dem Acker. Und so ist auch das Wasser, das immer tiefer wird, der Strom, der immer tiefer wird, auch vielleicht ein Sinnbild dafür, dass man immer tiefer in die Beziehung kommt mit Gott.

[2:48] "Und er führte mich und brachte mich wieder an das Ufer des Stroms zurück." Als ich nun zurückkehrte, siehe, da stand auf dieser und jener Seite am Ufer des Stroms sehr viele Bäume. Und er sprach zu mir: "Dieses Wasser fließt hinaus zum östlichen Kreis und ergießt sich über die Araber und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer geflossen ist, dann wird das Wasser des Meeres gesund." Ihr kennt alle das Tote Meer, ihr wisst, im Toten Meer gibt es kein Leben. Deswegen heißt es Totes Meer, weil der Salzgehalt so hoch ist. Aber hier sagt die Bibel, wenn dieser Strom aus dem Tempel hinausfließt, dann macht er sogar das Tote Meer gesund. Also unglaublich!

[3:31] Und da sind wir natürlich ganz nah an Offenbarung 22, Vers 1, mit dem Strom des Lebens, das Wasser des Lebens, das aus dem Tempel fließt. Und es wird geschehen: Alle lebendigen Wesen, alles, was sich dort tummelt, wohin diese fließenden Wasser kommen, das wird Leben. Es wird auch sehr viele Fische geben, weil dieses Wasser dorthin kommt und es wird alles gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt. Und das ist natürlich ein Sinnbild für die Neue Erde, denn dieser Wasserstrom ist ja das Wasser des Lebens.

[4:04] Und es wird geschehen, dass Fischer an ihm stehen werden, von En-Gedi bis nach Eglaim wird das Plätze zum Ausbreiten der Netze geben. Seine Fische werden sehr zahlreich sein, gleich den Fischen im großen Meer nach ihrer Art. Seine Sümpfe aber und seine Lachen werden nicht gesund, sie bleiben dem Salz überlassen. Aber an diesem Strom, auf beiden Seiten seines Ufers, werden allerleiben Bäume wachsen, von denen man isst, deren Blätter nicht verwelken und deren Früchte nicht aufhören werden. Alle Monate werden sie neue Früchte bringen, denn ihr Wasser fließt aus dem Heiligtum. Ihre Früchte werden als Speise dienen und ihre Blätter als Heilmittel.

[4:45] Und mit diesen Worten sind wir mitten in Jesaja 65 und natürlich in Offenbarung, in dem Bild von der Neuen Erde, wo die Offenbarung hier ganz viele Anleihen macht aus Jesaja und aus Hesekiel und diese Gedanken aufgreift. Gott wollte, dass ein Volk zurückkommt aus dem Exil, dass es das Land neu aufteilt, einen großen Tempel baut und aus diesem Tempel wären dann tatsächlich dieses lebendige Wasser geflossen, hätte das Tote Meer gesund und lebendig gemacht. Was für eine Vorstellung wäre das gewesen!

[5:21] So, und nun kommen wir zu den Grenzen des Landes. Vers 13: "So spricht Gott, der HERR: Das ist die Grenze, innerhalb derer ihr den zwölf Stämmen Israels das Land zum Erbe austeilen sollt. Josef sollen zwei Lose gehören, nämlich Ephraim und Manasse, wie wir wissen. Und zwar sollte es einer wieder anderen zum Erbbesitz erhalten, da ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, es euren Vätern zu geben. Und dieses Land soll euch als Erbbesitz zufallen."

[5:53] Das ist aber die Grenze des Landes auf der Nordseite vom großen Meer an, wo man von Hetlon nach Zedad geht, von Hamat, Berota, Zibraim, das zwischen dem Gebiet von Damaskus und dem Gebiet von Hamat liegt, bis Hazarth, das an der Grenze des Hauran liegt. Und die Grenze vom Meer soll nach Hasa-En verlaufen, im Gebiet von Damaskus. Und was von Norden betrifft, Nordwest soll Hamat die Grenze sein. Das ist die Nordseite.

[6:23] Was aber die Ostseite betrifft, so soll sie von Hauran nach Damaskus und Gelehd bis zum Land Israel am Jordan verlaufen. Von der Nordgrenze sollte ihr so bis zum östlichen Meer messen. Das ist die Ostseite. Aber die Südseite gegen Mittag geht von Tama bis an das Haderwasser von Kadesch, durch den Bach Ägyptens bis zum großen Meer. Das ist die Mittagsseite nach Süden.

[6:48] Und die Westseite bildet das große Meer von der Südgrenze an, bis man nach Lebu-Hamat kommt. Das ist die Westseite. Und wenn wir uns auf einer Karte anschauen, wie diese Grenzen gesteckt sind, die hier beschrieben sind, müssen wir festhalten, dass Gott geplant hat, das Land wieder so zu besiedeln, wie es einst zur Zeit von David und Salomo gewesen ist, wo er seine größte Ausbreitung hatte. Und diese, dieses Ausmaß wollte Gott wiederherstellen und wollte seinem Volk zurückgeben, nicht nur irgendeinen kleinen Abschnitt, sondern das Größte, was möglich war.

[7:29] Dieses Land sollte unter euch verteilt werden nach den Stämmen Israels. Das war Gottes Plan. Gott hatte Gutes für sein Volk im Sinn. Er wollte sein Volk nicht nur ein bisschen mit Segen beträufeln, nein, er wollte, dass sie im Segen baden, dass es ihnen richtig gut geht, dass sie ganz viel Land haben, dass das Land fruchtbar ist, dass sie ganz viel geistlichen Segen haben durch dieses Tempelland und den Tempelbezirk und durch die vielen Leviten und Priester. Gott hatte so gute Pläne und so schöne Pläne.

[8:00] Aber sie sind daran gescheitert, dass zu wenig aus dem Exil zurückgekehrt sind, um diese großen Pläne auch umsetzen zu können. Und das ist ein trauriger Umstand, aber auch eine große Lehre für uns heute, die wir auch damit zu tun haben, dass es im Weinberg zu weniger Arbeiter gibt. Und das ist das große Dilemma, in dem wir stecken. Aber wir wissen, eines Tages wird Gott seine Pläne vollenden, und darauf wollen wir vertrauen und darauf hoffen. Amen.

[8:30] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du deine Pläne immer zum Ziel führst und dass wir wissen dürfen, dass dein Wort nie leer zurückkommt, weder in unserem Leben, noch in dem großen Ganzen auf der ganzen Welt. Und dafür können wir dir nur danken.


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