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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt wird das Buch Hesekiel mit seinen Kapiteln 48:23-48:35 abgeschlossen. Rabea Kramp erklärt die Aufteilung des Landes und die Benennung der Stadt nach Gottes Plan. Sie reflektiert darüber, was hätte sein können, wenn das Volk Israel auf Gott gehört hätte, und ermutigt die Zuhörer, Gottes Plan A für ihr eigenes Leben umzusetzen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 910 und wir werden heute das Buch Hesekiel beenden. Ich denke, wir haben alle ganz viel dazugelernt von diesem sehr spannenden Buch, was wir viel zu selten zur Hand nehmen und ja, auch nicht so einfach zu verstehen ist. Wir werden Kapitel 48, ab Vers 23 bis zum Ende lesen und davor gemeinsam beten.

[0:55] Lieber Herr Jesus, habe du Dank für dieses ganz besondere Buch. Hier seht ihr, dass uns manchmal ja, wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkommt, wo wir viele Dinge auch nicht verstehen oder noch nicht verstehen, schwer einordnen können. Aber hey, ich hoffe, dass einiges klarer geworden ist und dass wir auch heute durch den letzten Abschnitt noch mal ein bisschen mehr verstehen dürfen, was du uns durch dieses Buch Hesekiel sagen möchtest. Und dafür danke ich dir. Amen.

[1:21] Wir beginnen mit Vers 23 von Kapitel 48. Von den übrigen Stämmen aber soll Benjamin von der Ostseite bis zur Westseite einen Anteil empfangen. Und neben dem Gebiet von Benjamin, von der Ostseite bis zur Westseite, Simeon ein Anteil. Und neben dem Gebiet von Simeon, von der Ostseite bis zur Westseite, Isaschar ein Anteil. Und neben dem Gebiet von Isaschar, von der Ostseite bis zur Westseite, Sebulon ein Anteil. Und neben dem Gebiet von Sebulon, von der Ostseite bis zur Westseite, Gad einen Anteil.

[1:54] Wir haben gestern festgestellt, dass Gott folgende Aufteilung wollte: Er wollte sieben Stämme im Norden, dann die große Weihegabe mit dem Tempel in der Mitte und nun diese fünf Stämme: Benjamin, Simeon, Isaschar, Sebulon und Gad im Süden anordnen. Und zwar immer in Streifen von Ost nach West. Und neben dem Gebiet von Gad aber auf der Südseite, gegen Mittag, soll die Grenze von Tamar bis zum Harder Wasserwerk Kadash und durch den Bach Ägypten zum großen Meer laufen. Dies ist das Land, das ihr als Erbesitz unter den Stämmen Israels verlosen sollt. Und das sind ihre Anteile, spricht Gott der HERR.

[2:28] Und dies sollen die Ausgänge der Stadt sein: Auf der Nordseite die 4500 Routen misst. Und zwar sollen die Tore der Stadt nach den Namen der Stämme Israels benannt werden. Nach Norden also die Tore: Erstens das Tor Rubens, zweitens das Tor Juda, drittens das Tor Levi. Auf der Ostseite die 4500 Routen misst auch drei Tore: Erstens das Tor Josef, zweitens das Tor Benjamin, drittens das Tor Dan. Auf der Südseite die 4500 Routen misst auch drei Tore: Erstens das Tor Simeon, zweitens das Tor Isaschar, drittens das Tor Sebulon. Auf der Westseite die auf 4500 Routen misst ebenfalls ihre drei Tore: Erstens das Tor Gad, zweitens das Tor nach der Lies die Gad.

[3:23] Der ganze Umfang beträgt 18.000 Ruten. Und der Name der Stadt soll künftig lauten: Der Herr ist hier. Oder in Hebräisch: Schamma. Die Stadt sollte nicht Jerusalem heißen, das lernen wir hier am Ende vom Buch Hesekiel. Die Stadt, die hätte gebaut werden sollen, sollte Schamma heißen, der Herr ist hier.

[3:51] Diese Stadt wurde allerdings nie gebaut, so wie es Gottes Plan war. Deswegen trägt sie auch nicht den Namen, den Gott vorhergesehen hat. Aber wir können am Ende von diesem Buch Hesekiel wirklich attestieren, dass das Volk viel mehr Segen sich hätte abholen können von Gott, wenn alle oder zumindest viel mehr Menschen zurückgekehrt wären aus dem Exil aus Babylon wieder zurück in ihr Heimatland. Dann hätten sie die Dinge, die hier Hesekiel aufschreiben musste, umsetzen können: Ein riesen Tempel bauen lassen können, die Gebiete wieder aufteilen können auf ihre Stämme, Sippen und Familien.

[4:38] Und dieses Buch Hesekiel lässt uns ein bisschen ja, Fragen zurück, warum diese Dinge so gekommen sind, wie sie gekommen sind. Und warum die Bibel kapitelweise Dinge enthält, die nie eingetroffen sind. Und das ist natürlich eine spannende Frage, denn wir hätten vielleicht noch lieber mehr von der Lebensgeschichte hier noch erfahren oder hätten vielleicht ein Buch von Nathan dem Propheten gehabt. Aber Gott hat gesagt: Nein, ich möchte, dass Hesekiel ein sehr dickes Buch schreibt, damit darin aufgeschrieben wird, was hätte sein können.

[5:19] Und das kann dann manchmal ein bisschen traurig machen, wenn man liest, was hätte sein können. Und Gott schreibt auch heute Bücher, die enthalten Dinge, die hätten sein können, wenn sein Volk auf ihn gehört hätte. Und es liegt an uns, ob diese Bücher sehr dick werden oder ob wir endlich mal tun, was Gott geplant hat.

[5:42] Und wir sind angehalten, jeden Tag nach Gottes Willen zu fragen, für unser ganz persönliches Leben, für unsere Gemeinden, für die ganze Welt. Und je mehr wir auf Gottes Rat hören, seinen Geist hören und Gott zu uns sprechen lassen, umso eher kommen wir dahin, dass wir Gottes Plan A jedenfalls für unser Leben umsetzen können. Und das wünsche ich euch, das wünsche ich mir selber auch, dass wir den Willen Gottes besser erkennen.

[6:10] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, ja, ich möchte dich zuerst um Vergebung bitten, dafür, dass wir unser Leben selten so leben, dass du Plan A verwirklichen kannst. Deswegen bitte ich dich, dass du uns vergibst und uns aber auch Kraft gibst, um die extra Meile zu gehen. Vielleicht nicht 40 Jahre durch die Wüste, aber vielleicht doch auch einen Umweg, um dann Plan B oder C Wirklichkeit werden zu lassen. Danke, Herr, für deine große Geduld und für deine Liebe für dein Volk. Amen.


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