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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“. Wir sind inzwischen auf Seite 713 und wir kommen in ein neues Buch. Wir wollen gemeinsam das Buch Hohelied anschauen.

[0:43] Und so spannend wie das Buch ist, ist es überraschend, wie wenige es tatsächlich lesen. Denn es ist gar nicht so einfach, es hat seine Herausforderungen, allein deshalb, weil es eine Thematik ist, die in diesem Umfang so explizit mit so vielen Bildern und teilweise so detailliert sonst nirgends in der Bibel vorkommt.

[1:11] Bevor wir uns an die ersten Verse heranwagen, bevor wir noch ein paar grundlegende Gedanken machen, möchte ich dich aber einladen: Lasst uns ein kurzes Gebet sprechen und Gott einladen, dass er sein Wort für uns eröffnet.

[1:22] Mein guter Herr, mein Vater im Himmel, ich möchte Danke sagen, dass wir dein Wort haben, selbst die Stellen, die uns vielleicht im ersten Moment herausfordern. Und das Hohelied gehört allein wegen der Poesie, wegen den Bildern nicht zu den Texten, die wir täglich in der Andacht lesen. Und wenn wir uns jetzt Zeit dafür nehmen, möchte ich dich bitten, dass du uns dein Wort eröffnest. Ich möchte dich bitten, dass du jetzt mit dem gleichen Geist anwesend bist, als Salomo das aufgeschrieben hat, damit wir die Schönheit dessen sehen, was du mitgeben möchtest und für uns heute Dinge mitnehmen können, die für uns relevant sind in unseren Liebesbeziehungen. Ich möchte das in deine Hand legen und danke dir für deinen Geist, mit dem du uns segnen möchtest. Amen.

[2:13] Das Lied der Lieder, das Hohelied, hat Menschen durch die Zeit hindurch fasziniert und herausgefordert. Es gab ganze Zeitabschnitte, in denen das Buch nicht gelesen wurde, sehr bewusst, weil im Vergleich zu vielen anderen Geschichten dieses Buch offen mit Liebe, mit Schönheit, mit Attraktivität, Anziehung und mit Sexualität umgeht.

[2:45] Dieses Buch, da möchte Salomo zeigen, wie eigentlich die Liebe zwischen Mann und Frau aussehen sollte. Ich glaube nicht nur, dass er hier ein Ideal beschreibt, dem er vielleicht nachgeeifert ist, das aber nie erreicht hat. Ich glaube, das Ideal, das er hier beschreibt, ist etwas, das er erlebt hat, weil es real ist, weil wir es erleben können. Und in seiner Weisheit, die Gott ihm geschenkt hat, konnte er es in Worte fassen, aus denen wir etwas lernen können.

[3:19] Aber eben weil er so offen damit ist und vielleicht auch, weil er in der zweiten Hälfte seines Lebens viel von dem wieder kaputtgemacht hat, was er selber als wahr und richtig und gut erkannt hat, macht man sich häufig nicht mehr die Mühe, diese Zeilen zu lesen. Manche aus der Furcht heraus, dass man sich darin verliert, in der nur die Schönheit des anderen zu sehen. Manche vielleicht aus der Sorge, dass Sexualität ein Raum gegeben wird, der über dem liegt, was im Gottes Sinne ist.

[3:59] Aber lasst uns die Zeit nehmen und gemeinsam entdecken, was Gott hiermit geben möchte in seinem Wort.

[4:09] Welchen Stellenwert haben sollte. Vielleicht noch ein letzter Gedanke zur Einleitung: Durch die Zeit der Auslegung dieses Buches gab es auch die Tendenz, dass man stark dazu neigte, es nur auf die Beziehung zwischen uns und Christus anzuwenden. Und ich glaube, dass das eine Ebene ist, die hiermit schwingt, weil ich glaube, dass Gott durch die Liebe, die zwischen Mann und Frau, diese reine Liebe, die Gott geben möchte, dass dadurch ein wenig von uns erlebbarer wird, was die Liebe zwischen Gott und uns eigentlich bedeutet, an manchen Stellen mit anderen Facetten. Aber Gott möchte uns etwas illustrieren, er möchte uns etwas erleben lassen.

[4:55] Deshalb glaube ich, es wäre zu kurz, es wäre, es würde dem Text nicht gerecht werden, wenn wir es zu vergeistlicht lesen. Und deshalb, wenn wir lesen, lasst uns das im Hinterkopf behalten: Was wir lesen, ist an vielen, vielen Stellen auch ein Bild für die Liebe, die zwischen uns und Christus herrschen soll. Die Beschreibungen, die hier so ideal sind, sind definitiv auf Christus anzuwenden. Aber Salomo möchte hier auch etwas mitgeben, was sehr real für uns in der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, so wie damals Gott in der Schöpfung das Ideal gesetzt hat, so soll es für uns sein. Und da dürfen wir etwas Spannendes lernen.

[5:39] Lasst uns gleich anfangen zu lesen im Hohelied Kapitel 1. Und ich lese erst einmal die ersten zwei Verse, die so ein bisschen die Einleitung deutlich machen.

[5:48] „Das Lied der Lieder von Salomo. Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes!“

[5:56] Hier wendet sich gleich eine Person – wenn man die Verben anschaut, wird deutlich, dass es eine weibliche Person ist. An einer Stelle wird ihr der Name Sulamith gegeben. Manche sagen, womöglich ist das weniger der Name, sondern so eine Beschreibung, wer es ist, wo sie herkommt. Und zu viel wird über die Identität dieser Frau gar nicht gesagt. Manche vermuten, dass es die Tochter des Pharaos ist, wie wir im ersten Buch Könige gleich am Anfang lesen können, in Kapitel 3, die erste Frau, die Salomo genommen hat.

[6:27] Aber es spielt keine Rolle, wer es am Ende war. Es war eine reale Frau, zu der Salomo eine ganz besondere Beziehung hatte. Und sie wendet sich hier quasi fast schon an Zuhörer, um ihn einzuladen: „Hört zu, jetzt darfst du erleben!“

[6:42] „Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes!“ Und jetzt wendet sie sich an ihn direkt: „Denn deine Liebe ist besser als Wein. Lieblicher duften deine Salben. Dein Name ist wie ausgegossenes Salböl. Darum lieben dich die Jungfrauen.“

[6:59] Hier werden gleich mehrere Punkte genannt, die sie an Salomo so anziehend findet, die Gründe, warum sie ihn liebt. Und ich glaube, dass diese Verse bewusst so an den Anfang gestellt werden, weil sie den Grundtenor legen sollen, so der Kerngedanke, der sich durchzieht: Denn diese Liebe ist nicht nur aufgebaut auf physischer Attraktion. Hier geht es um viel mehr. Sie preist seine Zärtlichkeit, seine Küsse. Sie preist seine Liebe, die offensichtlich mehr ist als einfach nur die Anziehung, die man spürt. Sie hebt seine Liebe hervor. Sie mag seinen Duft. Und sein Name ist wie ausgegossenes Salböl. Und das ist ein wichtiger Schlüsselsatz: Der Name, genauso wie der Name Gottes, wenn wir im Namen Christi beten, dann geht es nicht nur um ein Wort. Es geht um das Wesen, das dahintersteckt. Das heißt, was sie eigentlich ausdrücken will, ist: Dein Wesen, dein Charakter ist wie ausgegossenes Salböl. Es ist ein Genuss, es ist etwas Schönes, etwas Reines, etwas Gutes. Der Grund, warum sie ihn liebt, ist nicht nur seine Erscheinung, es ist sein ganzes Wesen, die Liebe, die er ihr entgegenbringt.

[8:20] Und das ist der Hintergrund, auf dem wir auch das ganze nächste lesen müssen. Wir werden merken, die physische Attraktion, das Optische, spielt eine große Rolle für die beiden, aber es ist nicht das Einzige. Und das sollte das auch bei uns nicht sein.

[8:39] „Zieh mich dir nach, so laufen wir! Der König hat mich in seine Gemächer gebracht. Wir wollen jauchzen und uns freuen an dir. Wir wollen deine Liebe preisen, mehr als Wein. Recht haben sie dich lieb.“

[8:53] Hier wird so der erste Teil eingeleitet. Wir merken, sie lernen sich gerade kennen. Heute würde man sagen, diese Phase der Freundschaft, Dating, wenn man zusammen ist. Man hat schon die Bindung, man hat die Liebe, aber man ist noch dabei, sich kennenzulernen. Man ist nicht verheiratet, man ist sich noch nicht mal versprochen. Eine sehr wichtige Zeit. Und in den nächsten Abschnitten werden viele unterschiedliche Situationen beschrieben, in denen sie sich einander kennenlernen.

[9:26] Vielleicht ein kleiner Nebensatz: Sie geht hier nicht alleine mit ihm umher, es hat Menschen dabei. Man sollte seinen Partner immer auch in Gruppen erleben, damit man sein Wesen in allen Facetten erlebt und nicht nur isoliert, wie er mich behandelt, wenn ich alleine bin. Sie freut sich, dass sie bei ihm eingeladen ist, mit vielen anderen, mit den Töchtern Jerusalems.

[10:00] In Vers 6 wird ein neuer Gedanke aufgebaut. Da sagt sie: „Seht mich nicht an, weil ich so schwärzlich bin, weil die Sonne mich verbrannt hat. Die Söhne meiner Mutter zürnten mir, sie setzten mich zur Hüterin der Weinberge. Doch meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet.“

[10:19] Vielleicht sage ich nur so viel dazu: Hier wird deutlich gemacht, dass unsere Selbstwahrnehmung von der Wahrnehmung anderer sich unterscheiden kann. Sulamith findet sich an dieser Stelle offensichtlich selber nicht so hübsch oder sie hat zumindest den Eindruck, dass sie dem üblichen Standard in ihrer Zeit – offensichtlich eine möglichst helle Haut – an. Das ist bei uns heute, dass es die gebräunte Haut, die attraktiv ist, die Status ausdrückt. Für sie war es die helle Haut, und die hat sie nicht. Sie wird dem nicht gerecht, was andere vielleicht als das Schönste ansehen würden. Aber Salomo findet sie wunderschön. Aber sie sagt: „Achtet nicht darauf, dass ich so bin, weil ich musste arbeiten.“

[11:04] Meine Brüder, womöglich Stiefbrüder, Halbbrüder, weil sie sie „die Söhne meiner Mutter“ nennt – das sind diejenigen, die sie bei der Arbeit eingesetzt haben. Sie saß nicht nur daheim, hat die Hände im Schoß gelegt und nichts getan. Sie kann etwas vorweisen. Sie ist eine fleißige junge Frau, die weiß, was auch ein Alltag bedeutet. Sie ruht sich nicht darauf aus, dass vielleicht ihre Schönheit einen Vorteil bringen könnte. Sie war tätig. Diese Tätigkeit hat leider auch dazu geführt, dass das Ideal der Schönheit bei ihr nicht erfüllt wurde.

[11:50] Spannend ist, wie wir gleich in den nächsten Versen lesen, das scheint sogar das zu sein, was Salomo ein wenig hat aufmerksam werden lassen.

[11:58] „Sage mir doch, du, den meine Seele liebt, wo weidest du, wo hältst du Mittagsrast? Warum soll ich wie eine Verschleierte sein bei den Herden der Gefährten?“ Sie will zu ihm, sie sehnt sich nach ihm. Sie möchte auch erleben, wie er arbeitet. „Wo bist du? Wo machst du eine Pause? Wo kann ich hinkommen? Ich will dich erleben, auch bei deiner Arbeit.“

[12:21] Salomo war auch jemand, der sich nicht nur auf seinem Königsthron ausgeruht hat. Er war ein tätiger Mensch, ähnlich wie sein Vater, wusste er, wie die tägliche Arbeit funktioniert. Vielleicht war er hier zur Kontrolle. Vielleicht hat er selber immer noch ab und zu die Herden gehütet.

[12:38] Dann antwortet er in Vers 8: „Ist es dir nicht bekannt, du Schönste unter den Frauen? Geh hinaus den Spuren der Schafe nach und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten. Einer Stute am Wagen des Pharao vergleiche ich dich, meine Freundin. Deine Wangen sind lieblich in den Kettchen, dein Hals in den Perlenschnüren. Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit silbernen Punkten.“

[13:04] Salomo – man merkt, hier ist wirklich ein Poet. Ich bin quasi am Überlegen, wann habe ich das letzte Mal erlebt, nicht nur wegen des Kitsches, sondern weil jemand den anderen wirklich so geliebt hat, dass er nach Bildern gesucht hat, um es zu beschreiben. Er vergleicht hier die Frau, die er liebt, mit einem seiner prächtigsten Pferde, mit der Stute am Wagen des Pharaos. Er will sie dadurch nicht runterspielen. Er will sie nicht auf ein Objekt degenerieren. Im Gegenteil, er will sie erhöhen. Er sagt: „Du bist so schön wie das Schönste, was man sich vorstellen kann, das Schönste, was mir irgendwie einfallen würde. Ach, meine Geliebte, das bist du, meine Freundin.“ Und er will ihr Geschenke machen.

[13:53] Ihre Reaktion, fast schon so ein Szenenwechsel in Vers 12: „Solange der König an seiner Tafel war, gab meine Narde ihren Duft. Mein Geliebter ist mir ein Myrrhe-Büschel, das zwischen meinen Brüsten ruht. Mein Geliebter ist wie ein Büschel der Zypernblume in den Weinbergen von En-Gedi.“

[14:16] Sulamith hat Salomo in den unterschiedlichsten Momenten des Alltags erlebt, haben zusammen gegessen. Hier wird beschrieben, wie sie im Palast an der Tafel sitzen. Und das ist fast so ein bisschen, dass sie aus dem Schwärmen nicht herauskommt. Sie beschreibt dieses Myrrhe-Büschel, eine Art Duftbeutel, den man wie eine Halskette getragen hat und der einen angenehm lieblichen Duft abgegeben hat. Ein Duft, den man die ganze Zeit wahrnimmt. So denkt sie über ihren Geliebten nach, über ihren Freund. Und sie sagt auch: „Du bist für mich wie jemand, der die ganze Zeit da ist. Meine Gedanken, meine Aufmerksamkeit sind die ganze Zeit bei dir.“

[15:00] „Wie schön bist du, meine Freundin! Siehe, du bist schön, deine Augen sind wie Tauben.“

[15:09] Salomo fängt hier an, Bilder zu verwenden, um irgendwie zu beschreiben. Und auch wenn das nicht die Bilder sind, die wir wählen würden, ich glaube, wir können trotzdem nachvollziehen. Wir sagen heute so etwas wie: „Seine Augen sind wie ein Ozean, tief, wunderschön.“ Vielleicht dieses tiefe Blau, das man damit ausdrücken will. Und er benutzt das Bild der Taube, auch ein Bild für Reinheit. Er möchte hervorheben, er findet sie wirklich wunderschön, auch wenn sie sich selber nicht so sieht.

[15:44] Wenn wir diese Verse vom inneren Auge noch mal vorbeiziehen lassen, da merken wir, hier herrscht eine echte Liebe zwischen den beiden. Sie können Dinge konkret benennen, die sie aneinander gern haben. Sie haben ein Verlangen nacheinander. Sie wollen Zeit miteinander verbringen. Sie wollen sich kennenlernen in den unterschiedlichsten Situationen. Egal, ob es an der Festtafel ist, ob es bei der Arbeit ist oder einfach nur das freundschaftliche Zusammensein in einer größeren Gruppe, im Palast, in den unterschiedlichsten Gemächern.

[16:17] Wir sehen aber auch, was das bedeutet, wenn wir diese Beziehung mit Christus haben. Ich möchte es nur jetzt noch einmal anfügen: Auch Jesus möchte so für uns sein. So wie sie hier füreinander schwärmen, so schwärmt Jesus für uns, für jeden Einzelnen von uns, für dich. So sollen wir auch nach ihm ein Verlangen haben, nach ihm schwärmen, alle sagen: „Es gibt so viel, was ich an dir einfach genial finde.“ Und die äußere Schönheit spiegelt die Schönheit des Charakters. Das ist so ein bisschen der grundlegende Gedanke, der sich hier durchzieht.

[16:58] Vielleicht ist es etwas, das wir heute mitnehmen können: Diese Liebe, die man zueinander hat, die hier ein Mann und eine Frau zueinander haben, die sich gerade besser kennenlernen, diese Liebe wachsen lassen. Dieses zarte Pflänzchen, das gerade am Aufsprießen ist. Lasst uns das im Gebet vor Gott legen und ihn bitten, dass das eine Liebe ist, die wir auch erleben dürfen.

[17:26] Unser liebevoller, guter Gott, du möchtest uns etwas erleben lassen, das du jeden Tag für uns bereithältst. Dass wir aufgrund der kaputten Beziehungen um uns herum aber häufig nicht, nicht so wahrnehmen können. Du hast eine echte, reine Liebe zu uns. Du schwärmst von uns. Du wünschst dir so sehr, dass wir genauso auf dich reagieren. Ich möchte dich jetzt besonders bitten, dass du uns hilfst, dass das eine Liebe ist, die wir erleben, in erster Linie mit dir. Aber genauso wie Salomo und Sulamith hier diese Liebe miteinander genießen dürfen, die Liebe wachsen lassen dürfen, so möchte ich dich bitten, dass auch bei uns da, wo du es segnen möchtest, diese Liebe zwischen Mann und Frau wachsen darf. Lasst uns eine Liebe erleben, wie du sie dir wünschst, und lasst uns die nötigen Schritte dafür gehen. Und diejenigen, die es momentan nicht haben, da möchte ich dich darum bitten, dass du ihnen Trost gibst, dass das eine Liebe ist, die real ist. Das ist nicht nur eine Wunschvorstellung aus Filmen, aus Romanen, dass so eine Liebe, die auf uns wartet, die du uns schenken möchtest, in die du uns hineinwachsen lassen möchtest, in allererster Linie bei dir, aber auch darüber hinaus. Und so bitte ich dich um deinen Segen für jeden Einzelnen, der diese Verse liest und vielleicht ein bisschen mehr danach verlangt, eine Sehnsucht bekommt, auch eine solche Liebe zu erleben. In deinem guten Namen. Amen.


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