In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Roman Wiens tief in das Hohelied 1:16-3:2 ein. Er beleuchtet, wie die Liebe zwischen Salomo und Sulamith durch gemeinsame Zeit wächst und in einem poetischen Heiratsantrag kulminiert. Dabei wird die Gleichwertigkeit in der Beziehung und die Bedeutung von Intimität im göttlichen Plan betont, aber auch vor „kleinen Füchsen“ gewarnt, die Beziehungen gefährden können.
Gott auf (m)einer Seite: Hohelied 1:16-3:2
Roman Wiens · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, HoheliedPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo und willkommen zu „Gott auf meiner Seite“. Wir sind auf Seite 714. Wir sind mitten im Buch Hohelied. Wir haben die ersten Verse gelesen und wir dürfen darüber staunen, was für eine Liebe mit wie vielen verschiedenen Facetten sie zwischen Salomo und Sulamith beschrieben wird. Etwas, das Gott uns allen mitgeben möchte: diese Liebe, die er in uns hineingelegt hat, die im Garten Eden begonnen hat, diese reine Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, wie sie hier poetisch beschrieben wird.
[1:05] Bevor ich weiterlese, möchte ich dich einladen, dass wir noch ein Gebet sprechen, dass Gott das segnet und uns führt. Mein Vater im Himmel, du bist der gute Gott, der uns Liebe geben möchte, der sie wachsen lassen möchte. Wir dürfen von Salomo lernen, was es bedeutet, sich näherzukommen, sich kennenzulernen, Liebe wachsen zu lassen, bis dieser Moment kommt, wenn man sagt: „Ja, mit dir möchte ich mein ganzes Leben verbringen.“ Ich möchte dich bitten, dass du deinen Segen über uns legst, wenn wir jetzt die nächsten Verse auf der nächsten Seite lesen und staunen können. Lass uns verstehen und vor allem das sehen, was du uns mitgeben möchtest, ist für uns heute. In deinem guten Namen. Amen.
[1:57] Lasst uns dabei direkt einsteigen. Wir haben gesehen, wie Salomo beschreibt, wie in den unterschiedlichsten Situationen die beiden sich näherkommen, sich kennenlernen, sich gegenseitig erleben. Es ist ein Wechsel zwischen dem, was sie sagt und was er sagt. Vor allem am Anfang hat sie ein paar Worte mehr zu sagen. Vielleicht gebe ich das noch als Randnotiz mit: Das Buch Hohelied zeigt uns, wie gleichwertige Liebe zwischen Mann und Frau in einer Beziehung funktionieren kann. Nicht Unterdrückung von einer von beiden Seiten oder ein fehlgeleitetes Verständnis, sondern wirklich diese Gleichwertigkeit, wie Gott sie sich eigentlich von Anfang an gewünscht hat.
[2:44] Wir sind in Kapitel 1, wir wollen Vers 16 und 17 lesen, bevor wir dann in Kapitel 2 kommen. Sie sagt: „Siehe, du bist schön, mein Geliebter, und so lieblich! Ja, unser Lager ist grün. Zedern sind die Balken unseres Hauses, Zypressen unsere Täfelung. Ich bin eine Narzisse von Saron, eine Lilie der Täler.“
[3:09] Er antwortet darauf: „Ja, wie eine Lilie unter den Dornen, so ist meine Freundin unter den Töchtern.“ Ich mag dieses Bild. Sie beschreibt, dass sie ihn wirklich liebt. Sie möchte mit Bildern beschreiben, was ihre Beziehung bedeutet. Dann sagt sie: „Ja, ich bin wie so eine Narzisse, ein zartes Blümchen.“ Sie möchte ihm gefallen, sie möchte in sein Auge stechen. Dann sagt er: „Ja, das ist dir gelungen. Du bist wie eine Lilie, nicht unter anderen Lilien, du bist nicht wie eine Lilie unter anderen Blumen. Du bist wie eine Lilie unter den Dornen, denn das sind alle anderen Frauen für mich.“
[3:54] Salomo hat nur noch Augen für sie. Vielleicht hast du das sogar schon mal erlebt, dieser Moment, wenn man jemanden so liebt, wenn man so eingenommen ist von einem Menschen, dass die anderen dem einfach nicht das Wasser reichen können. „Du bist wie eine Lilie unter den Dornen. Die anderen sind für mich nicht mal Blumen, die ich in Betracht ziehen würde. Momentan sehe ich nur dich.“
[4:27] Man merkt, die Liebe zwischen den beiden wächst. Hier werden unterschiedliche Szenarien beschrieben, und mit jedem Szenario wächst diese Liebe zwischen den beiden. Und dann antwortet sie ihm daraufhin (Vers 3): „Ja, wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter unter den Söhnen. In seinem Schatten saß ich so gerne, und seine Frucht war meinem Gaumen süß. Er führte mich ins Weinhaus, und die Liebe ist sein Banner über mir. Auch stärkt mich mit Rosinenkuchen, erquickt mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe.“
[5:05] Manche werden jetzt vielleicht denken: „Ist das kitschig?“ Aber jeder, der seine Liebe schon mal erlebt hat, der so verliebt war, der so begeistert von einem anderen Menschen war, er kann das nachvollziehen, was das bedeutet. Auch hier mag ich wieder dieses Bild, das Sulamith verwendet. Er sagt: „Du warst wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes.“ Es sticht heraus. Es ist ein Baum, der tatsächlich einen Nutzen, Mehrwert für mich hat. Und sie verbringt so gerne Zeit dort. Hier geht es noch nicht um irgendeine Form von körperlicher Nähe. Es wird ausgedrückt, dass sie gerne Zeit miteinander verbringen. Ein Bild, das an anderen Stellen auch über Jesus gesagt wird: Wir dürfen uns ausruhen in seinem Schatten, wir dürfen Zeit mit ihm verbringen.
[5:59] Hier wächst die Liebe, dadurch, dass sie so viel Zeit miteinander verbringen, dass sie sich wirklich die Gelegenheit haben, einander kennenzulernen. Dadurch wächst die Liebe. Wieder die Randnotiz: Etwas, das wir mitnehmen können. Liebe wächst dort, wo wir Zeit ineinander investieren. Nicht nur da, wo man nebeneinander herlebt, sondern wo man wirklich sagt: „Ich verbringe gerne Zeit bei dir.“
[6:27] In Vers 6 sagt sie dann: „O, lege seine Linke unter mein Haupt und umarme mich mit seiner Rechten.“ Das ist ein Ausdruck, der noch einmal vorkommen wird am Ende des Buches, am Ende dieses großen Liedes. Und dort wird deutlich, dass es hier um den Wunsch von körperlicher Nähe geht. Es geht um mehr. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto besser sie sich kennenlernt, desto größer wird auch der Wunsch nach mehr und mehr Intimität.
[7:02] Das ist etwas, das von Gott gewollt ist. Das ist an sich nichts Sündhaftes. Aber weil dieser Wunsch wächst, hat sie gleich auch eine Warnung. In Vers 7 sagt sie: „Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, bei den Gazellen und den Hinden des Feldes: Erregt und erweckt nicht die Liebe, bis es ihr gefällt!“
[7:25] Hier hat es ein paar Nuancen, die wir im Deutschen gar nicht mitbekommen. Vielleicht wunderst du dich, dass hier beschworen wird, nicht bei Gott, sondern bei Gazellen und Hinden des Feldes. Wenn man das Hebräische liest, passiert etwas hoch Spannendes: Das ganze Buch, das ganze Lied ist poetisch durchzogen von Bildern aus der Schöpfung, das, was Gott geschaffen hat, was er uns gegeben hat. Und deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn hier die Bilder wieder aus der Schöpfung aufgegriffen werden. Gazellen und weibliche Hirsche.
[8:01] Diese Frische, die Kraft, dieses Edle, das Anmutige, das damit ausgedrückt wird, passend für eine Frau, die sagt: „Ich liebe diesen Mann, und mein Verlangen nach ihm wächst.“ Aber wörtlich werden hier zwei Tiere genommen, und vor allem, wenn es dann auch heißt: „Die Hinden des Feldes.“ Es klingt, als würden hier zwei Namen Gottes genannt werden, und zwar Zebaoth, der Herr der Heerscharen, und El Schaddai, der allmächtige Gott, der Allmächtige. Das heißt, hier wird sehr wohl der Name Gottes angerufen, aber poetisch durch Anlehnung an Bilder aus der Schöpfung. Und es werden zwei genommen, die so klingen wie die Namen Gottes.
[8:50] „Ich beschwöre euch bei Gott: Erregt und erweckt nicht die Liebe, wörtlich, bis die Zeit gekommen ist.“ Wenn man sich näherkommen möchte, wenn der Wunsch nach Intimität wächst, sollte man nicht vergessen: Jede Form der Liebe, jede Form der Nähe, hat ihren Platz. Noch sind sie nur miteinander befreundet. Das ist diese Kennenlernphase, wo die Liebe wächst. Und diese Form der Nähe, die sie sich gewünscht hat, hat noch nicht ihren Platz. Und deshalb warnt sie, deshalb sagt sie: „Ich beschwöre euch, reizt das nicht zu früh aus, reizt das nicht zu sehr, ansonsten wird es euch nur schwerfallen.“
[9:35] Aber jetzt kommt der Moment, auf den diese Beziehung hingearbeitet hat. In Vers 8 heißt es: „Da ist die Stimme meines Geliebten! Siehe, er kommt!“ Dann wird etwas ausgedrückt, das die Aufmerksamkeit fesseln soll: Hier passiert etwas Großes. Lasst uns die nächsten Verse lesen und sehen, was dieses Große ist, was passiert. „Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel. Mein Geliebter gleicht einer Gazelle oder einem jungen Hirsch. Siehe, da steht er hinter unserer Mauer, er schaut zum Fenster hinein, erblickt durch die Gitter. Mein Geliebter beginnt und spricht zu mir: ‚Mach dich auf, meine Freundin, komm her, meine Schöne! Denn siehe, der Winter ist vorüber, der Regen hat sich auf- und davongemacht. Die Blumen zeigen sich auf dem Land, die Zeit des Singvogels ist da, und die Stimme der Turteltauben lässt sich hören in unserem Land. Am Feigenbaum röten sich die Feigen, und die Reben verbreiten Blütenduft. Komm, mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, komm doch! Meine Taube in den Felsenklüften, im Versteck der Felsenwand, lass mich deine Gestalt sehen, lass mich deine Stimme hören! Denn deine Stimme ist süß und lieblich ist deine Gestalt!‘“
[10:54] Die Sprache, die hier verwendet wird, sagt uns nicht viel, aber jeder Mensch, der damals die Kultur kannte, der wird sofort erkannt haben, was hier passiert: Das ist ein Antrag, der passiert. Hier wird ein Heiratsantrag gemacht. Und das merkt man an der Abstufung, etwas, das damals üblich war. Es wird gleich aufgezeigt, dass etwas Großes passiert. „Siehe, er kommt!“ Ein Ausruf, der Aufmerksamkeit fordern soll. Und das Erste, was er tut, ist: Er schaut durch die Fenster, durch die Gitter. Er ist zu ihr nach Hause gekommen. Wenn man um die Hand der Frau angehalten hat, ist man für gewöhnlich in das Haus ihrer Eltern gegangen. Und das tut er dort.
[11:38] Und dann kommt dieser Aufruf: „Mach dich auf!“ Wörtlich: „Mach dich auf bei dir selber!“ Ein Aufruf, der in dieser Wortwahl eigentlich nur noch bei Abraham vorkommt, wenn Gott umschreibt, was der Bund zwischen den beiden sein soll, wenn er Abraham aufruft, in den Bund mit ihm einzutreten und er sagt: „Abraham, mach dich auf bei dir selber, komm!“
[12:02] Salomo ruft sie zu einem Bund auf. Er macht ihr einen Heiratsantrag. Er ist vielleicht für manche kitschig, vielleicht ein bisschen zu romantisch, aber wir sehen, wie hier Liebe beschrieben wird. Liebe wächst und jetzt blüht sie auf in diesem Moment, dass man sagt: „Ich habe dich kennengelernt, ich habe dich lieben gelernt, und jetzt will ich mein Leben mit dir verbringen.“
[12:27] Und er drückt aus, dass die Zeit gekommen ist, durch diese Bilder: „Der Winter ist vorüber, die Blumen blühen auf dem Feld, die Zeit des Singvogels ist da, die Stimmen der Turteltauben sind überall zu hören, der Blütenduft ist zu vernehmen.“ Er sagt: „Meine Liebe, meine Freundin, die Zeit ist gekommen. Du bist reif genug, ich bin reif genug, unsere Liebe ist reif genug. Und deshalb: Mach dich auf aus dieser Situation, in der du so unnahbar bist, in der du weit weg bist. Ich will dich bei mir haben.“
[13:11] In Vers 14 sagt er: „Die Taube der Felsenklüfte, im Versteck der Felsenwand.“ Bis jetzt musste sie sich in manchen Bereichen zurückhalten, zurückziehen. Und er sagt: „Die Zeit ist gekommen, dass du diese Zurückgezogenheit verlässt. Ich will dich bei mir haben. Ich will, dass du an meiner Seite bist.“
[13:29] Und er hat noch eine, auch noch eine Warnung. Denn jetzt, wo diese Liebe aufblüht, diese Knospe ist aufgegangen, hat es eine Gefahr. Es gibt Dinge, die das massiv stören können und gefährden können. Häufig sind das Kleinigkeiten. Und deshalb sagt er in Vers 15: „Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, welche die Weinberge verderben! Denn unsere Weinberge stehen in Blüte.“
[13:55] Es gibt Kleinigkeiten, die unsere Beziehungen massiv gefährden können. Die Füchse, die die Weinberge untergraben, durchtunneln und dadurch zerstören. Und so sollen wir vorsichtig sein. Er sagt das in erster Linie zu ihr und zu denen, die als Zeugen dabei sind. Aber auch wir sollten uns das zu Herzen nehmen: Es sind Kleinigkeiten, auf die wir ein Augenmerk legen können, damit sie unsere Beziehungen, unsere Liebesbeziehungen, nicht zerstören.
[14:21] Und jetzt antwortet sie: „Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein!“ Ist dir aufgefallen, welche Gleichwertigkeit in dieser Beziehung herrscht? Gleichwertigkeit bedeutet nicht, dass man in allem identisch ist, aber es bedeutet, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. „Er ist mein, und ich bin sein!“ Was für schöne Worte! Sie sagt: „Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet, bis der Tag kühl wird und die Schatten fliehen. Kehre um, mein Geliebter, sei gleich der Gazelle oder dem jungen Hirsch auf den zerklüfteten Bergen!“
[14:59] Das, was sie hier sagt, ist das Ja auf seinen Antrag. Sie nimmt seinen Antrag an. Wäre das jetzt so ein typisches YouTube-Video, würden jetzt alle jubilieren: „Oh, sie hat ja gesagt!“ Sie sagt: „Ja, ich will, dass du mein bist und ich bin dein. Wir gehören zusammen.“ Und interessant ist, sie sagt: „Bis der Tag kühl wird und die Schatten fliehen.“ Ausdrücke, die das Ende von Dingen ansprechen, ein poetischer Ausdruck eigentlich für das Ende des Lebens oder den Tag des Gerichts. Wir würden wahrscheinlich sagen: „Bis der Tod uns scheidet.“ Sie sagt: „Ich will an seiner Seite sein bis ans Ende. Nicht nur mit Probezeit, sondern ich will mit dir zusammen sein.“
[15:46] Und jetzt hat sie einen Traum in Kapitel 3. „Auf meinem Lager in den Nächten suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht. Ich will doch aufstehen und in der Stadt umherlaufen, auf den Straßen und Plätzen. Ich will ihn suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht.“
[16:08] Eine Tragik, die Angst machen kann. Was, wenn diese Liebe – sie haben sich jetzt ja gesagt, noch sind sie nicht verheiratet, aber sie haben sich ja gesagt. Was, wenn die Situation eintritt, der Moment kommt, wenn man einander sucht, aber sich nicht findet? Wenn man sich wieder voneinander entfernt hat, wenn man sich distanziert hat? Wie soll man damit umgehen? Es wächst eine gewisse Angst bei Sulamith.
[16:36] Wie sie mit dieser Angst umgeht und was das für uns bedeutet, das werden wir beim nächsten Mal etwas genauer anschauen. Heute haben wir vor allem gesehen: Diese Liebe ist gewachsen. Sie haben viel Zeit miteinander verbracht. Und Salomo hat um ihre Hand angehalten, und sie hat Ja gesagt. Es ist etwas Schönes, wenn Liebe zu diesem Punkt wächst und reift, wenn der Zeitpunkt kommt, dass alles reif ist und man sagen kann: „Mit dir will ich mein Leben verbringen.“
[17:10] Lasst uns das in Gottes Hand legen und ihn um seinen Segen bitten. Mein Vater im Himmel, du bist derjenige, der Liebe gibt. Du bist derjenige, der als Erster in einem großen Bund auf uns zugekommen ist. Du wünschst dir, dass wir diese innige Beziehung mit dir haben. Und wir dürfen darüber staunen, wie diese Liebe, diese Beziehung zwischen Sulamith und Salomo wächst, bis zu dem Moment, dass sie sagen: „Es ist reif genug, wir wollen das Leben miteinander verbringen.“ Wir sehen hier, wie du dir wünschst, dass unsere Beziehungen wachsen, dass man sich kennenlernt und dass man sagen kann: „Mit dir will ich mein Leben verbringen.“ Ich möchte dich bitten, dass du den Segen auf uns legst, vielleicht auf alle, die Beziehungen haben, die momentan dieses Stadium haben, dass man sagt: „Ich will mit dir das Leben verbringen.“ Und all diejenigen, die bereits Ja gesagt haben, erinnere sie daran, wie diese Liebe aufgeblüht ist, gewachsen ist. Lasst uns das mehr und mehr erleben in den Beziehungen, die wir haben. Lasst uns deinem Vorbild, lasst uns diesem Ideal folgen, damit wir auch staunen, freuen und jubeln können, wie es hier Salomo und Sulamith in deinem guten Namen. Hab Dank dafür. Amen.
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