Dieses Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Hohelied 5:14-7:3 und beleuchtet, wie Salomo und Sulamith nach einer Phase der Entfremdung ihre Liebe wieder aufleben lassen. Sprecher Roman Wiens erklärt, dass wahre Liebe über das Körperliche hinausgeht und durch bewusste Investition, gegenseitigen Respekt und die Wiederentdeckung ganzheitlicher Nähe wächst. Er ermutigt dazu, in Beziehungen Zeit und Mühe zu investieren, um Heilung und ein tieferes Verständnis füreinander zu ermöglichen, ganz im Sinne von Gottes Ideal für die Ehe.
Gott auf (m)einer Seite: Hohelied 5:14-7:3
Roman Wiens · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, HoheliedPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Wir freuen uns, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Wir sind langsam am Ende des Buches Hohelied. Wir haben noch ein paar Kapitel, aber wir sehen langsam, wie ihr Leben gemeinsam in der Ehe aussieht. Wir haben ihre Liebe wachsen sehen, wir haben gesehen, was für Wünsche sie hatten, aber dass es noch nicht seinen Platz hatte. Wir haben gesehen, dass sie gesagt haben, wir wollen das Leben gemeinsam verbringen, und jetzt leben sie gemeinsam im Bund der Ehe. Und es entstehen Konflikte, es entstehen Spannungen. Sie haben sich ein wenig aus den Augen verloren, der Alltag hat überhandgenommen. Heute sagt man, man hat sich auseinandergelebt, und häufig ist das die Begründung, dass man nicht weiter investieren will.
[1:18] Salomo und Sulamith zeigen uns hier, dass es sich lohnt, jetzt noch mal besonders zu investieren. Lasst uns in einem Gebet Gott einladen, dass er das segnet, und dann können wir gemeinsam ein paar Verse lesen und sehen, wie diese Geschichte weitergeht.
[1:37] Mein guter Vater, mein guter Gott, du bist derjenige, der nur das Beste für uns möchte. Wir sehen hier in diesen Versen, wie wir auch mit den Spannungen und Herausforderungen, die uns dann innerhalb einer Ehe begegnen können, umgehen sollen. Ich möchte dich bitten, dass du das segnest. Ich weiß, dass du Freude daran hast, wenn Liebe wächst. Ich weiß, dass du Freude daran hast, wenn wir das heilige Geschenk der Ehe ernst nehmen. Und wenn wir jetzt gemeinsam sehen, wie Sulamith und Salomo damit umgehen, da möchte ich dich bitten, dass dein Geist uns hilft, dass wir uns hier zu Herzen nehmen, was sie uns mitgeben. Sei du mitten unter uns, wenn wir dein Wort lesen, und lass dein Wort leuchten. In deinem guten Namen, Amen.
[2:33] Wir hatten gemeinsam gelesen bis Hohelied Kapitel 5, Vers 13, und wir lesen jetzt ab Vers 14 weiter.
[2:43] Sulamith ist immer noch mitten darin, sich wieder zu erinnern, warum sie ihn so geliebt hat, und sie steigert es, weil neue Dinge dazugekommen sind in der Ehe. Sie sagt: „Seine Finger sind wie goldene Stäbchen mit Chrysolith-Steinen besetzt. Sein Leib ein Kunstwerk von Elfenbein mit Saphiren übersät. Seine Schenkel sind Säulen aus weißem Marmor, begründet auf goldenen Sockeln. Seine Gestalt wie der Libanon, auserlesen wie Zedern. Sein Gaumen ist süß, und alles an ihm ist lieblich. So ist mein Geliebter und so ist mein Freund, ihr Töchter Jerusalems.“
[3:20] Ich finde es spannend, dass sie nicht nur beim Optischen bleibt. Dazwischen gestreut sind immer wieder Gedanken, die auch reflektieren sollen, dass die äußere Schönheit immer die innere unterstreichen soll und reflektieren soll und nicht, dass das Äußere etwas übertünchen soll. Sie sagt: „Alles an ihm ist lieblich.“
[3:45] Er ist ein Kunstwerk, seine Gestalt ist wie der Libanon, er ist auserlesen. Ich finde diese Vermischung aus dem, dass sie ihn als einen wirklich angenehmen Mann empfindet, aber dass sie auch sagt, sein Wesen ist eigentlich so, alles an ihm ist lieblich, ist auserlesen wie die Zedern. Und damit überzeugte die anderen, die zweifelnden Stimmen, die vorher kamen. Die ändern sich jetzt in Kapitel 6: „Wohin ist denn dein Geliebter gegangen, du Schönste unter den Frauen? Wohin hat sich dein Geliebter gewandt? Wir wollen ihn mit dir suchen.“
[4:24] Da, wo Liebe wieder anfängt zu wachsen, da werden uns auch andere dann unterstützen. Gott möchte segnen.
[4:33] „Mein Geliebter ist in seinen Garten hinabgegangen, zu den Balsambeeten, um sich in den Gärten zu ergehen und Lilien zu pflücken. Ich bin meines Geliebten und mein Geliebter ist mein, der unter den Lilien weidet.“
[4:48] Da haben wir eine spannende Vermischung. Wir haben zum einen das Bild, dass sie sagt: „Ich weiß, wo ich ihn finden werde. Er ist nicht einfach nur weggegangen. Ich weiß, dass wir einander wiederfinden können.“ Sie benutzt aber auch die Bilder, die vorher für die Intimität verwendet wurden. Vorher war er derjenige, der unter den Lilien war und dort wandelte. Jetzt darf er die Lilien pflücken. Es geht auch um ihren Garten, er darf ihr wieder nahekommen. Sie sehnt sich auch danach, dass sie sich wieder näherkommen, ganzheitlich.
[5:31] Und deshalb, ohne dass die anderen nach ihm suchen müssen, antwortet er ab Vers 4. Sagt er: „Du bist schön, meine Freundin, wie Tirza, lieblich wie Jerusalem, furchtgebietend wie Heerscharen mit Kriegsbannern.“ Zwei Städte, die in der Zeit sehr bekannt waren. Tirza war die ehemalige Hauptstadt in Nordisrael, Jerusalem ist die Hauptstadt gewesen, in der momentan regiert wurde.
[6:00] Die Furcht, die erwähnt wird, ist am besten zu übersetzen, genauso wie bei Gott, mit der Ehrfurcht.
[6:07] Salomo hat keine Angst vor seiner Frau, aber wenn er sie ansieht, dann sieht er sie als sein Gegenüber, als sein Gegenüber, vor dem Ehrfurcht angemessen ist: Respekt, Achtung.
[6:25] Er sieht sie nicht als Besitz an, und so versteht sie sich nicht, obwohl sie in Vers 3 gesagt hat: „Ich bin meines Geliebten und er ist mein.“ Da geht es um das Gegenüber. Wir gehören zueinander. Wir gehören einander, aber nicht als Besitz, sondern als Beziehung.
[6:49] In Vers 5 sagt er: „Wende deine Augen ab von mir, denn sie überwältigen mich.“ Vorher hat er noch gesagt bei der Hochzeitsfeier, als dann die Hochzeitsnacht eingeleitet wurde: „Du hast mich mit deinen Blicken, hast du mir das Herz geraubt.“ Da waren die Augen noch etwas, das, was er von ihr wusste, hat ihn zwar begeistert, aber jetzt sagt er: „Deine Augen überwältigen mich.“ Er sieht eine Tiefe in ihr, die er vorher vielleicht nicht so wahrgenommen hat. Und das ist die gute Nachricht für Beziehungen in der Ehe: Die Hochzeit ist nicht das Ziel. Es ist der Beginn eines Weges, den man gemeinsam geht. Und in der Ehe soll man sich besser kennenlernen, neue Tiefen entdecken. Es wird nicht enden damit, dass man irgendwann sagt: „Jetzt weiß ich alles über dich.“ Salomo sagt: „Überwältigt mich!“
[7:44] So viel, was er noch kennenlernen und verstehen kann.
[7:49] Ich lese weiterhin in Vers 5: „Dein Haar gleich der Ziegenherde, die vom Bergland Gilead herabwallt. Deine Zähne gleich einer Herde Mutterschafe, die von der Schwemme kommen, die allesamt Zwillinge tragen und von denen keines unfruchtbar ist. Wie Granatapfelhälften sind deine Schläfen hinter deinem Schleier.“
[8:08] Bis hierhin hatte er fast wörtlich wiederholt, was er hier bei der Hochzeit gesagt hat. Salomo macht deutlich: „Ich bin ihr nicht böse. Ich will nicht nachtragend sein. Die Fehler, die ich gemacht habe, will ich verbessern, aber ich will nicht nachtragend sein. Die Liebe, die ich bei der Hochzeit für dich hatte, die ist immer noch da, aber jetzt fügt er noch Dinge hinzu, denn die Liebe ist ja gewachsen.“
[8:34] In Vers 8 sagt er: „60 Königinnen sind es und 80 Nebenfrauen, dazu Jungfrauen ohne Zahl. Doch diese eine ist meine Taube, meine Makellose. Sie ist die Einzige ihrer Mutter, sie ist die Auserwählte derer, die sie geboren hat. Die Töchter sahen sie und priesen sie glücklich, die Königinnen und Nebenfrauen rühmten sie: Wer ist sie, die hervorglänzt wie das Morgenrot, schön wie der Mond, klar wie die Sonne, furchtgebietend wie Heerscharen mit Kriegsbannern?“
[9:08] Manche vermuten, dass hier in Vers 8 Salomos andere Frauen gemeint sind, aber allein der Text legt nahe, dass das damit nicht gemeint ist, weil er sagt nicht: „Ich habe 60 Königinnen, aber du bist die Beste unter ihnen.“ Er sagt: „Es hat 60, es hat 80 Nebenfrauen.“ Es ist eine Steigerung, die sehr bewusst ist. 60 Königinnen, 80 Nebenfrauen, unzählige Jungfrauen. Unter allem, was er auswählen könnte, bei all den Königinnen, die er sieht, bei all den Nebenfrauen, die möglich wären, bei all den Jungfrauen, die zahllos sind, sagt er: „Die wollte ich alle nicht.“
[9:48] Und das sagt er jetzt als verheirateter Mann. Vielleicht hatte sie die Sorge, jetzt wird er sich jemand anderen suchen. Vielleicht ist es zu spät. Aber er sagt: „Ich will niemand anderen. Selbst all die, die ich aussuchen könnte, die preisen doch dich, weil du die Beste unter ihnen bist. Ich will niemand anderen.“
[10:16] Alle anderen können ihr einfach nicht das Wasser reichen.
[10:22] „Doch diese eine: meine Taube, meine Makellose.“ Er nutzt die gleichen Begriffe, die er in ihrem Traum genutzt hat, als er ihr wieder näherkommen wollte, aber sie es sich nicht gewünscht hat.
[10:39] Interessant ist, dass hier in seiner Reaktion eine Ruhe liegt. Wenn man diese Verse liest, merkt man, dass eine Ruhe da ist. Er will sich wieder Zeit nehmen. Vorher kommt er direkt mitten in der Nacht, womöglich von der Arbeit. Er hat sich keine Zeit für sie genommen, aber jetzt möchte er sich wieder Zeit nehmen. Er will wieder für sie da sein. Wir lesen nichts davon, dass er Verlangen hat. Er will deutlich machen: „Ich liebe dich nicht nur wegen dem Körperlichen. Ich liebe dich immer noch, selbst wenn das Körperliche nicht dabei ist.“
[11:20] Ein wichtiger Punkt an der Stelle: Seine Liebe ist noch gleich, obwohl gewisse Dinge gerade nicht da sind. Und man kann das über das Körperliche hinaus ausweiten. Was, wenn Dinge, die mir wichtig sind, die ich gerne habe, auf einmal wegfallen? Muss damit die ganze Liebe, die ganze Beziehung, die Ehe wegfallen? Salomos Antwort ist: Nein!
[11:48] Er wiederholt das, was er bei der Hochzeit gesagt hat. Er wiederholt das, was in ihrem Traum gesagt wurde, aber kein Drängen, kein Ausdruck von Verlangen, sondern nur Ausdruck von Liebe. Und er will deutlich machen: „Ich nehme mir die Zeit für dich, ich will genauso wieder investieren. Unsere Liebe soll wieder wachsen.“
[12:13] Der Abschluss in Vers 10 benutzt Worte von Reinheit: „Sie ist schön wie der Mond, klar wie die Sonne.“ Es lässt fast vermuten, dass Johannes in Offenbarung in Kapitel 12 an dieser Aussage gedacht hat, als er die eine Frau beschreibt, die er sieht. Vielleicht hat das ein wenig erinnert an die Reinheit der Liebe, die hier beschrieben wird. Und er schließt wieder die Klammer: „Furchtgebietend wie Heerscharen mit Kriegsbannern.“
[12:47] Er hat Achtung vor seiner Frau. Er will sie als sein Gegenüber wahrnehmen, genauso wie sie ihm mit Respekt und Liebe begegnet.
[13:01] Und dann wird noch einmal diese Ruhe ausgedrückt: „Zum Nussgarten war ich hinabgegangen, um die grünen Triebe des Tales zu betrachten, um zu sehen, ob der Weinstock ausgeschlagen, ob die Granatbäume Blüten getrieben hätten. Ich wusste nicht, dass mein Verlangen mich gesetzt hatte auf die Wagen meines edlen Volkes.“ In Vers 12, es klingt fast so ein bisschen, vielleicht denkt sie an ihre Vergangenheit zurück. Vielleicht wird hier aber auch einfach nur ausgedrückt, dass etwas Besonderes, etwas Edles, die Edlen des Volkes, dass es wieder in eine positive Richtung geht.
[13:42] Sie ist in diesem Nussgarten, sie möchte wieder sehen, wie die Dinge sind. Es wird optimistisch, es hat diese Ruhe. Sie begegnen sich auf Augenhöhe, sie nehmen sich Zeit füreinander, und das ist ein wichtiger Schlüssel, wie Beziehungen, die Herausforderungen hatten, wieder heilen können.
[14:04] Manchmal heilen sie nicht von jetzt auf gleich, auch wenn wir es uns wünschen würden. Manchmal muss man sich bewusst Zeit dafür nehmen und einfach nur wieder Zeit in den anderen investieren, wie sie es vorher getan hatten.
[14:19] Kapitel 7, Vers 1 heißt dann: „Dreh dich, dreh dich, Sulamith, dreh dich, dreh dich, dass wir dich betrachten! Was wollt ihr an Sulamith betrachten? Den Reigen von Mahanaim?“
[14:35] Hier kommt wieder eine Stimme von außen. Sie soll sich nicht dort verlieren. Man möchte wieder sehen, wie sie erstrahlt, dass sie sich nicht versteckt wie vorher. Man möchte sie wieder sehen.
[14:54] Der nächste Abschnitt, da wird darüber diskutiert, wer die sprechende Person ist, ob es jemand Außenstehendes ist, der jetzt einfach über Sulamith staunt. Ich bin fast eher geneigt zu sagen, es ist Salomo, der sich wieder an seiner Frau erfreut mit allem, was dazugehört, weil es doch sehr, sehr intime und persönliche Beschreibungen sind.
[15:20] Wir lesen noch Vers 2 und 3 in Kapitel 7: „Wie schön sind deine Schritte in den Schuhen, du Tochter eines Edlen! Die Wölbungen deiner Hüften sind wie ein Schmuckstück von Künstlerhand gemacht. Dein Schoß ist wie eine runde Schale, in der der Mischwein nicht fehlt. Dein Leib ist wie aufgehäufte Weizenkörner, mit Lilien eingefasst.“
[15:45] Nähe, die vorher nicht mehr möglich war, weil sie sich auseinandergelebt hatten, ist jetzt wieder möglich.
[15:54] Salomo darf auch wieder hervorheben, was ihm an seiner Frau gefällt.
[16:01] Die Beschreibungen hier sind sehr intim.
[16:08] Wenn die Sachen am richtigen Platz sind, dann darf man sich auch optisch über seinen Partner freuen.
[16:21] Das Buch Hohelied feiert die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau in der Ehe, die gewachsen ist über die Beziehung, die gewachsen ist in der Zeit der Verlobung, und die jetzt noch weiter wachsen soll und nicht stagnieren.
[16:42] Das Buch Hohelied feiert auch, dass innerhalb der Ehe Wertschätzung, auch Wertschätzung der Schönheit des anderen, und Sexualität, Nähe in all seinen Facetten, vor allem Nähe ganzheitlich, etwas ist, das Gott sich sogar wünscht.
[17:06] Er wünscht es uns jedem Einzelnen von uns.
[17:10] Und hier sehen wir in diesen Versen, wie diese Liebe der beiden wieder wächst. Sie besinnen sich wieder auf die Dinge, die wichtig sind. Es beginnt nicht gleich damit, dass sie wieder körperlich werden. Es beginnt damit, dass sie Zeit füreinander haben, dass sie sich auf Augenhöhe begegnen, dass sie sich wieder erinnern an das, was ihre Liebe zuerst gefördert hat. Es beginnt damit, dass sie sich gegenseitig versichern, dass sie beide in diese Liebe wieder investieren wollen, dass sie wirklich zueinander gehören, so wie Sulamith sagt: „Ich bin meines Geliebten und mein Geliebter ist mein.“ Wir gehören doch zusammen, deshalb wollen wir wieder investieren. Und das Ergebnis ist, dass es wächst.
[17:53] Und wieder zu dem wird, worauf sie sich am meisten gefreut haben: Nähe im vollsten Sinne, ganzheitlich.
[18:02] Sie dürfen sich wieder geistlich, emotional, intellektuell, körperlich – auf vielerlei Weise – wieder nahekommen.
[18:16] Ich möchte Gott jetzt vor allem im Gebet bitten, dass wir auch erleben dürfen, wie unsere Ehen, wie unsere Beziehungen, wie unsere Liebe heilen darf, so wie wir es auch hier bei den beiden gesehen haben.
[18:30] Du bist nicht nur derjenige, der uns geschaffen und uns geschenkt hat. Du bist derjenige, der auch jetzt immer noch am Werk ist mit der gleichen Schöpferkraft. Du möchtest uns heute auch verändern. Du möchtest auch heute noch das Ideal der Ehe hochhalten, wie du sie im Garten Eden eingesetzt hast, und dafür möchtest du uns heilen lassen.
[18:51] Ich möchte dich bitten, dass du uns, mein guter Vater, stärker erleben lässt. Gib uns Vorbilder, in denen wir sehen, dass Dinge heilen, dass Ehen heilen, dass Liebe wieder wachsen kann.
[19:05] Wir sehen es hier bei Salomo und Sulamith. Und ich möchte dich bitten, dass es auch bei uns, da wo Spannungen sind, wo Konflikte sind, dass wir aufeinander zugehen dürfen, wieder Zeit füreinander nehmen dürfen, investieren dürfen, uns erinnern, wo unsere Liebe gewachsen ist, und dass wir diese Möglichkeiten wieder nutzen.
[19:32] Mein Vater, lass dein Licht leuchten und lass es uns besonders auch dort sehen, wo du wieder Heilung geben möchtest. Hab Dank dafür, dass Liebe nicht irgendwann einfach aufhören muss, weil wir uns auseinandergelebt haben. Hab Dank dafür, dass wir hier sehen: Du möchtest Heilung geben. Hab Dank dafür.
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