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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Hosea 13-14 spricht Christopher Kramp über Gottes unendliche Gnade und Vergebung. Er beleuchtet, wie Gott selbst aus tiefster Sünde und Verzweiflung wiederherstellen kann und wie echte Umkehr zu einem erfüllten Leben führt. Die Botschaft ermutigt dazu, sich von Götzen abzuwenden und sich ganz auf Gott zu verlassen, um seine Verheißungen der Heilung und des Segens zu erfahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir und möchten alles vor dich legen, was in unserem Leben ist. Alle unsere Sorgen und Probleme, die Dinge, die uns belasten, Schuld, Sünde. Wir möchten dir alles geben, dass du uns frei machst und uns zeigst, wie du uns helfen möchtest. Wir möchten nicht Götzen folgen in keiner einzigen Art und Weise. Und wir möchten dich bitten, dass du uns lehrst, wie wir ein erfülltes, glückliches, schönes Leben haben können, selbst in dieser sündenkranken Welt, unter den widrigen Umständen, die auch bleiben werden, indem wir mit dir verbunden sind und auf dich schauen. Herr, sprich du jetzt zu uns und wärme unser Herz mit der Schönheit deiner Verheißung und der Kraft, die dahinter steckt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:47] Wir sind in Hosea Kapitel 13. Gott spricht durch den Propheten und warnt das Volk vor dem Untergang. Er hält ihnen vor, dass sie fortgesetzt am Götzendienst festhalten, sich nicht zur Umkehr bringen lassen, und es wird dazu führen, dass sie wieder morgen verschwinden werden. Alles, das, was sie dachten, dass ihnen Sicherheit und Stabilität gibt, die politischen Maßnahmen, den König zu haben, all das nützt jetzt gar nichts mehr.

[2:23] Wir lesen weiter in Vers 12: „Ephraim ist schuld ist zusammengebunden, seine Sünde ist aufbewahrt.“ Wenn wir uns vielleicht dann die Sünden nicht mehr ändern können oder denken, na ja, das wird schon nicht so schlimm sein, zeigt uns Gott: Unsere Sünden werden registriert. Die Bibel spricht von Büchern, in denen all unsere Taten festgehalten werden. Und ja, es gibt ein Evangelium, es gibt die frohe Botschaft, dass Gott jede Sünde vergeben kann. Aber wir müssen diese Sünden auch zu Gott bringen, dass er sie vergeben kann.

[2:59] „Geburtswehen werden ihn ankommen, erst ein unverständiges Kind, denn er stellt sich nicht zur rechten Zeit ein zur Geburt.“ Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, von Tod will ich sie loskaufen. „Tot, wo ist denn dein Verderben? Totenreich, wo ist denn dein Sieg?“ Doch der Trost von meinen Augen verborgen. Gott hat noch etwas Größeres vor, als Menschen aus Syrien und Ägypten wiederzubringen. Er hat vor, sie aus dem Land des Todes zurückzubringen, denn das ultimative Feindesland ist das Land des Todes, wo es kein Denken mehr gibt, wo man nichts mehr mitbekommt, wo man quasi nicht mehr existiert. Und Gott in seiner unendlichen Güte bringt uns sogar von dort zurück.

[3:49] Und diese Verse zitiert der Paulus später in 1. Korinther 15, hier gab es 51. Könnte den gesamten Zusammenhang dort lesen, um deutlich zu machen, dass Gott den Tod besiegt, weil Jesus durch sein Sterben und seine Auferstehung den Tod besiegt hat. Er sagt in Offenbarung 1, Vers 17, dass er den Schlüssel zum Totenreich hat und deswegen auch für uns die Auferstehung und das Leben ist.

[4:20] Denn wenn er auch fruchtbar ist unter den Brüdern, so wird doch ein Ostwind kommen, ein Wind des Herrn von der Wüste herauf. Der Ostwind war der Wind, der von der arabischen, syrischen Wüste kam und deswegen Hitze und Staub mitgebracht hat und für die Landwirtschaft ganz gefährlich war, so dass sein Brunnen vertrocknet und sein Quell versiegt. Er wird den Schatz aller kostbaren Geräte berauben. Samaria muss es büßen, denn es hat sich gegen seinen Gott empört. Durch Schwert sollen sie fallen, ihre Kinder sollen zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.

[5:03] „Zu dem HERRN deinem Gott, denn du bist zu Fall gekommen durch deine eigene Schuld.“ Hier finden wir jetzt am Ende von Hosea den letzten Aufruf, und der von allen der am allerschönsten, der der schönste und zu Herzen gehende Aufruf überhaupt ist. Denn wenn sie fallen, dann nur durch ihre eigene Schuld. Hier um zu deinem Gott, lieber Freund, liebe Freundin. Wenn du am Ende verloren gehst, dann deswegen, wenn ich verloren gehen sollte, dann ist es deswegen wegen unserer eigenen Schuld. Lass uns umkehren zu dem Herrn.

[5:34] „Nimm mein Wort mit euch und kehrt um zum Herrn.“ Spricht: „Vergib alle Schuld und nimm es gut auf, dass wir das Opfer unserer Lippen bringen.“ Dass wir schuldig sind. Was sollen wir sagen? Wir sollen jetzt einfach nur ein Opfer bringen und sagen: Na ja, das hast du gefordert, hier ist es. Nein, wir sollen unsere Sünde bekennen und Gott um Vergebung bitten. Ein Opfer der Lippen, nicht nur ein Opfer, ein materielles Opfer, sondern ein Opfer des Bekenntnisses.

[6:09] Syrien wird uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten. Rosse waren Pferde waren damals die wichtigste militärische Waffe überhaupt und das Werk unserer Hände nicht mehr unsere Götter. Denn bei dir findet der Verwaiste Herzlichkeit, echte Buße und echte Reue. Echte Reue zeigt sich darin, dass man die alten Fehler nicht mehr weitermachen möchte, sich nicht mehr mit Assyrern verbinden möchte, nicht mehr auf militärische Macht vertrauen möchte, nicht mehr Götzen formen möchte, sondern auf Gott vertrauen möchte. Echte Buße in unserem Leben, eine echte Bekehrung zeigt sich daran, dass wir Gott um Vergebung bitten und uns mit seiner Kraft und durch seine Gnade vornehmen, die Dinge, die falsch gelaufen sind, unserem Leben nicht mehr zu tun, aufzugeben, aufzuhören, nicht mehr falsche Dinge zu denken, nicht mehr uns mit Dingen zu beschäftigen, die uns von Gott wegführen, sondern tatsächlich an der Liebe festzuhalten, an dem Recht festhalten und stets auf Gott zu hoffen, wie wir es bereits gelesen haben.

[7:13] Und dann, lieber Freund, liebe Freundin, schau mal, was jetzt steht: „Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, gerne will ich sie heilen.“ Gott sagt nicht nein, überlegst du noch mal. Nein, er möchte das gesamte Buch sehr, will er uns doch heilen. Er will uns lieben. Er hat alles gegeben, und es schmerzt ihn, wenn wir diese Erlösung nicht annehmen. Er will uns heilen, er will uns lieben, denn mein Sohn hat sich von ihnen abgewandt.

[7:42] Gottes Zorn wendet sich ab, wenn wir unsere Sünden bekennen. Gottes Zorn wendet sich ab, wenn wir zu ihm kommen. Gottes Zorn wendet sich ab, wenn wir es wirklich ernst meinen und wirklich echte Christen sein wollen.

[7:57] „Ich will für Israel sein wie der Tau. Es soll blühen wie eine Lilie und wurzelt schlagen wieder Libanon.“ Dort auf dem Libanon, da stehen die Zedern, die größten und mächtigsten Bäume, die alle haben wollten. Israel soll so schön sein wie eine Lilie, so mächtig und stark wie eine Zeder auf dem Libanon. Gott wird das bewirken. Er wird wieder Tau sein und uns wachsen lassen. Seine Schösslinge sollen sich ausbreiten. Es soll so schön werden, wieder Ölbaum und so guten Geruch geben, wieder, lieber noch, die Zähne waren berühmt für ihren Geruch. Selbst die physischen Könige haben sie dann Holz aus dem Libanon verschleppt, um in ihren eigenen Palästen einen besonderen Wohlgeruch zu haben. Gott sagt, wenn du dich bekehrst, wenn du deine Sünden bekennst, dann wirst du nicht dein zweitklassiges Mitglied des Reiches des Volkes Gottes, so naja, gerade noch so gerettet. Nein, dein Leben wird schön, dein Leben wird wird kraftvoll. Du wirst blühen, du wirst guten Geruch geben.

[9:05] „Die unter seinem Schatten wohnen sollen wiederum Getreide vorbringen und blühen, wieder Weinstock und so berühmt werden wie der Wein vom Libanon.“ Gott kümmert sich um unseren Ruf. Das glaube ich von ganzem Herzen. Er stellt uns wieder her, nicht nur ein bisschen, nicht nur naja, ein kleines Wehen, ein klein wenig. Nein, er stellt uns wieder her in all die Schönheit und all die Kraft her, was Gott für uns geplant hat.

[9:41] Und dann kommt's: Ephraim wird sagen: „Soll ich künftig noch mit den Götzen zu schaffen haben?“ Durch die Liebe überwältigt, durch die Wiederherstellung geläutert und gestärkt, wird Ephraim aus eigenem Stücke sagen: Warum soll ich noch Götzen dienen, wenn wir die das Evangelium, an dem wir erleben, dass wir sagen: Warum sollte ich dieser Sünde noch weiter folgen wollen? Warum sollte ich diesen Lieblingsgedanken, von denen ich immer wusste, sie nicht ganz richtig sind, weiter anhängen wollen? Warum sollte ich das weiter zu obersten Priorität meines Lebens machen, wenn es mich doch immer nur in die Ruinen gestürzt hat?

[10:29] Oder auf jeden Fall vertrauen, dann werden wir sagen: Was soll ich künftig noch mit diesen Dingen zu schaffen haben?

[10:36] Und dann kommt Gottes Antwort: „Ich, ich habe ihn erhört und auf ihn geblickt.“ Lieber Freund, liebe Freundin, Gott hört auf dein ernstes Gebet und er schaut auf dich. Und dann wieder: „Ephraim, ich bin wie eine grüne Zypresse.“ Diese Freude über das, was Gott in seinem Leben tut. Und dann die Antwort Gottes: „Es soll sich zeigen, dass deine Frucht von mir kommt.“ Die Frucht des Geistes. Es wird sichtbar sein, dass es nicht unsere eigene Macht, unsere eigene Kraft, unsere eigene Intelligenz ist. Nein, das ist Gottes, der durch uns wirkt. Gott ist der, durch den wir wirken, dass unser Leben wieder die Kennzeichen einer innigen Verbindung zu Gott trägt. Das ist, was Gott sich wünscht. Das ist, was er dir und mir schenken möchte.

[11:26] Und ich darf sagen, dass Gott in meinem Leben genau diese Verse erfüllt. Und ich wünsche es dir, lieber Freund, liebe Freunde, von ganzem Herzen, dass du auch diese Verse für dich in Anspruch nimmst, ihre Schönheit, sie ist ihre Kraft erlebst und merkst, wie Gott genau das in deinem Leben ab heute tut.

[11:51] Hier kommt der Aufruf in Vers 14: „Wer ist so weise, dass er das einsehe und so klug, dass er das verstehe? Denn die Wege des Herrn sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf, aber die Übertreter kommen auf ihnen zu Fall.“ Gott stellt am Ende noch eine Frage: Wer ist so klug, dass er das hier versteht? Wer sieht, dass sein Leben 180 Grad gedreht wird durch Gottes Geist? Wer sieht, dass sein Leben wieder das Glück und die Schönheit bekommt, er sich immer gewünscht hat? Wer versteht das?

[12:27] Lieber Freund, liebe Freundin, verstehst du das? Siehst du das? Deine Gnade, es einfach nimm es mit Dankbarkeit an. Du musst es nur nehmen und halten und Gott dafür danken und fest an deinem Herzen bewahren. Und Gott wird dich so wiederherstellen über alle Maßen mehr, als du jemals träumen gewagt hast. Und du wirst so sein wie eine grüne Zypresse, wie ein Ölbaum, wie eine Zeder, wie ein Weinstock, blühend und berühmt, weil Gott mit dir ist.

[13:02] Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du diese Entscheidung triffst und bei ihr bleibst. Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für das Evangelium, danke für deine Zusagen, für deine Verheißung. Danke, dass du versprochen hast, unser Leben wunderschön zu machen und wahres Glück zu geben. Danke, dass du versprochen hast, dass sichtbar werden wird, dass du in uns wirkst und dass die Frucht unseres Lebens von dir kommt. Und Herr, dafür danken wir dir von ganzem Herzen und möchten dir alle Ehre geben. Und ich einladen, dass du immer weiter und immer weiter und immer weiter in unserem Leben wirkst, dass immer mehr und immer mehr sichtbar wird, was du alles tun kannst und wie gut du bist und dass dir alle Ehre gebührt. Wir danken dir, dass du uns so lieb hast, und das, obwohl wir von dir abgefallen sind, du uns nicht aufgehört hast zu lieben und zurückgekauft hast und dich uns neu verlobt. Danke dafür von ganzem Herzen. Amen.


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