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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die Verse Jeremia 17,11-18,6. Sie spricht über die Folgen von Ungerechtigkeit und Habgier, die Bedeutung der Heiligung des Sabbats und das Gleichnis vom Töpfer und dem Ton. Die Botschaft ermutigt dazu, sich von Gott formen zu lassen und seine Gnade anzunehmen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen heute zusammen auf meiner Seite 798 und werden Kapitel 17 weiterlesen und das schöne Kapitel 18 beginnen. Und bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.

[0:45] Vater im Himmel, das ist durch das Wort heute erkennen, was deine Gedanken über uns sind und hilf uns zu erkennen, wie du anziehst, damit wir uns im Spiegel des Gesetzes erkennen können.

[1:03] Wir beginnen im Kapitel 17 ab Vers 11: "Wie ein Rebhuhn, das brütet, was es nicht gelegt hat, so ist, wer ein Vermögen erwirbt, aber nicht auf rechtmäßige Weise. In der Mitte seiner Tage muss er es verlassen, und an seinem Ende ist er..." Immer wieder werden wir darauf aufmerksam, hier im Buch Jeremia, auch im Buch Jesaja, dass es sehr viel Volk gab, was unrechtmäßiges Vermögen gemacht hat, ja, Unrecht durch unrechte Unterrichten gewinnen. Und die Habgier hat eine große Rolle gespielt. Und wir wissen, die Habgier ist die Wurzel allen Übels. Die Bibel und das ist natürlich ein Grund, ein mit ein Grund dafür, dass das Volk auch so korrupt geworden ist, dass es so viel Ungerechtigkeit gab, dass es so viele Unterschiede gab, dass Menschen, die niedriger gestellt waren, benachteiligt wurden.

[2:05] Die Witwen, die Armen, die Kranken, oder drohen die Helligkeit haben von Anbeginn unseres Heiligtums, Herr, die Hoffnung Israels. Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden. Ja, die, welche von mir weichen, werden auf die Erde geschrieben werden, denn sie haben den Herrn verlassen, die Quelle lebendigen Wassers.

[2:31] Diese zwei Verse bergen viel Reichtum in sich. Wir haben hier das Heiligtum angesprochen, das als Ort der Reinheit gilt, im Kontrast zu dem, was wir vorher gelesen haben, das Volk, in dem Korruption herrscht. Und das Heiligtum ist ein großer Kontrast. Das ist so. Und Gott sagt: "Ich werde die Sünden auf die Erde schreiben." Und das erinnert uns natürlich an eine ganz prominente Geschichte, nämlich die auf Johannes 7, wo Jesus die Sünden der Pharisäer in den Boden schreibt, die die Ehebrecherin zu ihm gebracht haben. Und es ist dort ja nicht zum ersten Mal, dass Gott so etwas tut. Sondern Gott sagt: "Ich werde eure Sünden in den Sand schreiben. Ich werde sie euch bewusst machen."

[3:12] Es heißt weiter in Vers 14: "Heile du mich, ja, so werde ich heil. Hilf mir, so wie ich nie geholfen, denn du bist mein Ruhm." Das ist einer meiner ganz persönlichen Lieblingsverse in der Bibel. Und wir können darauf hoffen und ja, Jesus anflehen, dass uns heilt, nicht nur körperlich und von Krankheiten, sondern von der Sünde, dass wir auch im Charakter heil werden. Denn wenn Gott uns hilft und uns stil macht, so wird uns geholfen.

[3:44] Und wie kann Gott dafür rühmen, die ihr jene sprechen zu mir: "Wo ist das Wort des Herrn? Es soll doch eintreffen!" Sie spotten darüber, dass Gottes Wort nicht eintrifft. Ich habe mich nicht geweigert, als Hirte zu dienen, und siehe, nachfolgendes sagte zu mir: "Und ich habe den Tag des Unheils niemals herbeigewünscht." Das weißt du wohl, was aber über meine Lippen gekommen ist, liegt offen vor deinen Augen, vor deinem Angesicht. Jeremia, es war nicht leicht, diese Botschaft zu predigen. Und er hat gesagt: "Dass ich das ertragen musste, das habe ich dem Volk nicht gewünscht."

[4:20] Wir können hier sehen, dass er eine sehr gute Einstellung hatte zu der Botschaft. Er war nicht schadenfroh und hat nicht gesagt: "Ihr habt ja Gott zuwider gehandelt, also werdet ihr bestraft." Sondern er hat mitgelitten mit dem Volk. Und ja, Gott hat die nicht ohne Grund ausgewählt. Er wusste, dass er mir so eine Einstellung hat, und er leidet mit dem Volk. Und das ist natürlich eine wichtige, ein wichtiger Fakt auch für uns, die wir eine ins Leben und auch eine Endzeitbotschaft zu predigen haben. So wäre mir, dass wir das mit der richtigen Einstellung tun und nicht als "Doro"-Botschaft das verkaufen, nicht als etwas, wo wir sagen: "Ja, ihr werdet alle umkommen und wir werden im Himmel sein." Sondern dass wir leiden für die, die die Botschaft nicht annehmen. Und ja, traurig sind über ihre Sünden.

[5:07] So werden wir nun nicht zum Schrecken, denn du bist meine Zuflucht am Tag des Unheils. Lassen seine Verfolger zuschanden werden, mich, aber lasst nicht zuschanden werden, dass sie versagt werden. Mich, aber lasst nicht verzagt werden. Drängen über sie den Tag des Unheils, jetzt stören sie mit zweifacher Zerstörung.

[5:25] Sie haben wir wieder diese zweifache Zerstörung, so wie wir gestern davon gesprochen haben, von der zweifachen Vergeltung, die aus dem Buch 2. Könige 22 herrührt.

[5:37] Es heißt weiter hier in einem neuen Abschnitt ab Vers 19: "Weiter sprach der Herr zu mir: Geh hin und stelle dich in das Tor der Söhne des Volkes, durch das die Könige von Juda aus und eingehen, und wenn alle Tore Jerusalems..." Wir wissen, die Tore waren wichtige Orte, Orte, wo Gericht gehalten wurde, Rat gehalten wurde. Und sprich zu ihnen: "Hört das Wort des Herrn, ihr Könige von Juda und ganz Judäa und alle Einwohner von Jerusalem, die ihr durch diese Tore einzieht. So spricht der Herr: Hütet euch um eurer Seele willen, dass ihr am Sabbat keine Lasten für euch nehmt und sie zu den Toren Jerusalems hineinbringt."

[6:17] Also, es geht hier um den Sabbat. Auch sollte am Sabbat-Tag keine Last aus euren Häusern tragen und kein Werk tun, sondern heilig den Sabbat-Tag, wie ich es euren Vätern geboten habe. Also Gott erinnert hier an den Sabbat, wahrscheinlich nicht ohne Grund, sondern sie haben den Sabbat höchstwahrscheinlich entweiht, aber sie sind nicht gehorsam gewesen und haben hier nicht zu mir geneigt, sondern haben sich hartnäckig geweigert zu gehorchen oder Zucht anzunehmen. Und Gott sagt: "Ich möchte, dass sie am Sabbat weiß, dass sie jetzt mir treu sein." Und das ist natürlich auch ein großes Gebet auch für die Endzeit, wo der Sabbat auch eine ganz prominente Rolle spielen wird.

[7:00] Wenn wir nun wirklich auf mich hört, spricht der Herr, und am Sabbat keine Last durch die Tore dieser Stadt hinein tragen, sondern den Sabbat heilig, so dass ihr an diesem Tag ein Werk tut, dann wird es geschehen, dass durch diese Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen werden. Sie werden auf Wagen fahren oder Pferden reiten, sie und ihre Fürsten, die Männer von Juda und die Einwohner von Jerusalem. Und diese Stadt wird für immer bewohnt bleiben.

[7:28] Also Gott sagt, wenn ihr jetzt den Sabbat haltet, wenn ihr umkehrt, wenn ihr zeigt durch das Halten des Sabbats, dass ihr mir treu sein wollt, dann werde ich das Unheil abwenden. So interessant, dass Gott immer wieder sagt, es gibt noch eine Chance. Haltet den Sabbat, sei treu, dann werde ich euch das Schicksal ersparen, was ich vorausgesagt habe. Aber leider haben sie das nicht getan, und das Exil war die Folge.

[7:57] Und die Leute werden kommen aus den Städten Judas und aus dem Umkreis Jerusalems und auch vom Land Berlin und das der Schiffe und vom Bergland und aus dem Nageb und werden Brandopfer, Schlachtopfer, Speiseopfer bringen. Und da das Opfer bringen, das Haus des Herrn. Wenn ihr aber nicht auf mich hört, dass ihr den Sabbat heiligt und keine Last tragen und nicht am Sabbat durch die Tore hineingeht, dann werde ich ein Feuer anzünden in ihren Toren, das soll die Paläste Jerusalems verzehren und nicht erlöschen.

[8:30] Ja, und das ist natürlich dann auch passiert, weil sie Gott nicht gehorcht haben und diese letzte Chance nicht ergriffen haben. Und das Feuer war das Feuer von 586 vor Christus. Das war die dritte Wegführung, als Nebukadnezar wirklich Jerusalem dem Erdboden gleich gemacht hat. Das war ein schreckliches, schreckliches Ereignis.

[8:52] Kapitel 18. Und hier haben wir dieses berühmte Kapitel, was wir alle kennen, von dem Töpfer. Dieses Gleichnis mit dem Töpfer. Das Wort, das in Jeremia Seiten des Herrn erging, lautet folgendermaßen: "Mache dich auf und gehe in das Haus des Töpfers hinab. Dort will ich dich meine Worte hören lassen." Und ich ging in das Haus des Töpfers ab, und siehe da, fertigte er gerade ein Werkstück auf der Scheibe an. Aber das Gefäß, das er aus Ton machte, verdarb in der Hand des Töpfers. Der Finger von neuem an machte daraus ein anderes Gefäß, wie es in den Augen des Töpfers richtig war.

[9:28] Daher ging das Wort des Herrn nämlich folgendermaßen: "Kann ich mit euch nicht genauso umgehen wie dieser Töpfer, durchaus Israel?" Spricht der Herr: "Sie, der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr meine Hand aus Israel." Gott benutzt dieses Bild, um etwas und deutlich zu machen, dass Töpfer, Gefäß wird zerstört, werden, es wird kaputt gehen. Und Gott wird ein neues Töpfergefäß schaffen, das sind die Übrigen. Und die Übrigen werden wieder zu einem Volk wachsen. Und Gott sagt: "Ich werde euch zerstören, so wie dieses Töpfergefäß, und werde ein neues machen, so wie es richtig sein wird in meinen Augen."

[10:09] Und dieses Gleichnis, was sie hier lesen, lässt uns, dass wir verstehen und lässt das Volk von damals besser verstehen, was Gott sind. Gott bedient sich eines Gleichnisses, so wie Jesus das auch oft getan hat. Lasst uns dafür beten, dass wir ein Töpfergefäß in Gottes Hand sind, was nicht zerstört wird.

[10:29] Lieber Vater im Himmel, lasst uns ein Gefäß sein, ein Gefäß zu ehren, ein Gefäß, was du füllen kannst und was dir dienlich ist, Herr. Gib uns jeden Tag deine Gnade und das Bewusstsein dafür, dass wir Gefäße sein sollen.


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