In dieser Predigt von Rabea Kramp geht es um Jeremia Kapitel 20 und 21. Es wird beleuchtet, wie Jeremia trotz Verfolgung und Spott am Wort Gottes festhielt und wie Gott auch in schwierigsten Zeiten präsent ist. Die Botschaft verdeutlicht, dass Gottes Wege oft unerwartet sind und dass ein Umdenken und die Hinwendung zu Gott entscheidend sind, um nicht dem Untergang geweiht zu sein.
Gott auf (m)einer Seite: Jeremia 20:7-21:10
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JeremiaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen. So gut auf seiner Seite gelesen hat zusammen. Die Seite 801, eine unglaubliche Spannbreite der Beenden, Kapitel 20 und Beginn Kapitel 21. Und wir werden sehen, wie es in ihren Herzen ausliefen geht. Und wir werden eine ganz spannende Geschichte lesen, dass uns voll gemeinsam bitten, der Vater im Himmel. Wenn es uns schlecht geht, dann bist du da, dann triffst du uns und dann hilfst du uns wieder auf, so wie du auch Jeremia geholfen hast. Wenn wir das heute lesen, ja, dann hilf einfach zu verstehen, dass du das auch ganz praktisch in unserem eigenen Leben tun kannst und willst.
[1:13] Ja, Jeremia war ja vom Fasching gefangen genommen worden, haben wir gestern gelesen und war ja verleumdet worden und hieß eigentlich "Schrecken ringsum". War im ganzen Volk verhasst und verfolgt. Und wir lesen heute darüber ab Vers 7, Kapitel 20, wie es Jeremia damit ging, denn es hat ihn nicht kalt gelassen. Du hast nicht überredet und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark geworden und hast mich überwunden. So bin ich zum täglichen Gelächter geworden, jedermann spottet über mich. Ja, Jeremia hat zu tun, dass er immer zum Gespött wird, dass er immer der ist, über den schlecht geredet wird. Denn so oft ich rede, muss ich schreien, muss Gewalt und Zerstörung ankündigen, so dass das Wort des Herrn die Hohn und Spott trägt die ganze Zeit. Dass er hat ja kämpft damit, dass er das Wort Gottes verkündigt und das will er auch, aber das Resultat davon ist immer nur, dass er Hohn und Spott erntet. Da sagt er: "Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden." Doch da brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer, mein Gebein eingeschlossen, und ich wurde müde, das auszuhalten. Ja, ich kann es nicht.
[2:38] Also Jeremia war an dem Punkt, dass er eigentlich aufhören wollte, ein Prophet zu sein. Er hat gesagt: "Ich kann, ich will nicht mehr sein." Tiefen Depression hat er gesteckt, aber er hat innerliche Ruhe gehabt. Nennt es hier: "Ein Feuer brannte in meinem Herzen", und er konnte nicht aufhören, Gottes Wort zu predigen. Und Jeremia ist in vielen Dingen auch ein Vorbild auf Jesus. Auch Jesus wurde verfolgt durch die Priester und durch das Volk. Auch Jesus wurde verleumdet und Jesus hat seine Stärke in Gott gefunden. Und so auch in den nächsten Versen, denn ich habe die Verleumdungen vieler gehört. "Schrecken ringsum", das sei ja, dass der Spottname Jeremia zeigt ihn an, und wir wollen ihn anzeigen. Alle Leute, mit denen ich in Frieden lebte, lauern auf meinen Fall und sprechen: "Vielleicht lässt er sich überreden, und wir können ihn überwältigen und uns an ihm rächen." Aber der Herr ist mit mir wie ein starker Held. Darum werden meine Verfolger straucheln und nicht die Oberhand behalten. Sie sollen ganz und gar zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelungen ist." Eine ewige Schmach, die man nie vergessen wird.
[3:50] Und nun, woher der Herr, der du den Gerechten prüfst, nähre und Herzen, siehst, lass mich deine Rechte an ihnen sehen, denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem Herrn, lobt den Herrn, denn er hat die Seele des Armen errettet aus der Hand der Übeltäter. Ja, Jeremia lobt hier Gott und er ist voller Hoffnung, dass Gott ihm helfen wird. Und wir werden gleich in den nächsten Versen lesen wieder von dieser Depression. Und das bedeutet nicht etwa ein Auf und Ab, dass er mal depressiv war, dann hatte er wieder Gott bei Gott sein, heiße Posen der Wahl wieder depressiv. Sondern ist ein Stilmittel, was wir hier finden. Er baut das Kapitel auf, wie ein Kernstück, unter diesen Abschnitt auf. Wie ein Kernstück. Am Anfang ist es die Depression, am Ende die Depression, aber die Bergspitze ist das Lob Gottes und die Hoffnung auf Gott. Und genauso hat Jeremia auch die Klagelieder aufgebaut. Also sein, den man wieder Kern, dass die Mittel, die er verwendet hat.
[4:50] Und so heißt es in Vers 14: "Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren wurde. Der Tag, an dem ich meine Mutter zur Welt gebracht hat, sei nicht gesegnet. Verflucht sei der Mann, der meinen Vater die frohe Botschaft gebracht hat, dies erklärte geboren, der ihn hoch erfreut, erfreut sein ließ." Dieser Mann, er ist wie die Städte, die der Herr umgekehrt hat, ohne dass es ihnen heute lasse ihn schreien hören am Morgen, uns Kriegs Lärm zur Mittagszeit. Der mit diesen Städten meint er Sodom, Gomorra, Adama und Zeboim. Und ja, er verflucht tatsächlich den Tag seiner Geburt, weil er mich nicht Mutter Schoß tötete, so dass meine Mutter mein Grab geworden und sie wäre schwanger geblieben wäre. Warum bin ich doch aus dem Mutterschutz hervorgegangen, um Mühsal und Kummer zu sehen und somit meine Tage in Schande vergehen? Ja, denn Jeremia ging es wirklich schlecht und er hat die Verkündigung des Wortes Gottes geliebt, aber die Reaktion des Volkes, die ihm nicht Mordanschläge und Widerstand geleistet haben und ja, ihm wirklich zugesetzt haben, das hat ihm wirklich zu schaffen gemacht.
[6:05] Wir beginnen Kapitel 21 und wir erleben hier einen kleinen zeitlichen Sprung. Und hier heißt es: "Dies ist das Wort, das vom Herrn und Jeremia ging, als der König Zedekia." Wir wissen, dass gerade letzte König den Pass oder den Sohn Matthias und sie fahren ja den Sommer, sei es den Priester zum Sand und den sagen ließ. Und ich muss gleich sagen, der Pascha, der hier genannt ist, ist jetzt nicht der Pascha von Kapitel 20, ist ein anderer. "Frage doch den Herrn für uns, weil Nebukadnezar, der König von Babel, Krieg gegen uns führt. Vielleicht wird der Herr uns mit seinem Wunder an uns handeln, so dass jeder von uns abzieht." Sie schicken also nach Jeremia, also der König Zedekia schickt Jeremia und sagt: "Sag uns doch, was Gott darüber denkt und was Gott tun wird." Und ich bin mir sicher, dass Zedekia die Geschichte von Hiskia kannte, wo Hiskia auch auf ein Wunder gehofft hat. Und Hiskia wurde bedroht von Sanherib, ja, von dem assyrischen König und Gott hat wirklich eingegriffen und ein Wunder getan. Aber die Voraussetzung fehlt, nämlich die Buße.
[7:22] Und das lesen wir jetzt. Das sprach Jeremia zu ihnen: "So sollt ihr dem Zedekia antworten: So spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich werde die Kriegswaffen in euren Händen, mit denen ihr außerhalb der Stadtmauern den König von Babel und die Chaldäer, die euch belagern, bekämpft, umwenden und mitten in dieser Stadt versammeln. Und ich werde selbst gegen euch kämpfen mit ausgestreckter Hand und mit starkem Zorn und mit großer Wut. Und ich werde die Bewohner dieser Stadt schlagen, sowohl Menschen als auch Vieh, durch eine große Pest sollen sie umkommen." Das, was gefehlt hat, war die Buße und der Wille zu umkehren. Das war bei Hiskia ganz anders. Er hat sich vor Gott gedemütigt. Zedekia hat auf ein ähnliches Wunder gehofft, aber es ist nicht eingetreten. Gab es im Gegenteil, Gott sagt: "Nein, ich werde sogar selbst gegen euch kämpfen."
[8:14] Und danach spricht der Herr: "Ich werde Zedekia, den König von Juda, seinen Knechten und dem Kriegsfolk und denen, die die Stadt von der Pest, vom Schwert und von der Hungersnot verschont geblieben sind, in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, preisgeben." Ja, in die Hand eurer Feinde und derer, die nach eurem Leben trachten, und er wird sie mit der Schärfe des Schwertes erschlagen und er wird sie nicht verschonen und kein Mitleid mit ihnen haben, noch sie sich über sie erbarmen. Also alle Überlebenden werden auch noch umkommen oder verschleppt. Und diesem Volk sollst du sagen: So spricht der Herr: "Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes." Und das sind Worte aus 5. Mose 30, 15. Den Bund von Moab. Segen und Fluch liegt Gott ihn hier vor. Wer in dieser Stadt bleibt, der wird entweder durch Schwert oder vor Hunger oder an der Pest sterben. Wer hinausgeht und zu den Chaldäern überläuft, die euch belagern, der wird leben, um sein Leben als Beute davon tragen.
[9:16] Also Gott sagt, ihr sollt zu den Babyloniern, zu den Chaldäern hinauslaufen, überlaufen und ergeben, dann werdet ihr leben. Ihr werdet dafür geschleppt, aber ihr werdet leben bleiben. Aber wenn er in der Stadt bleibt, werdet ihr umkommen, denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Bösen und nichts zum Guten, spricht der Herr. In die Hand des Königs von Babel will ich sie geben, und er wird sie mit Feuer verbrennen. Und das hat er auch getan. Diese Verse sind ein Typus auf das, was wir im Neuen Testament in der Offenbarung lesen, dass sie hinausgehen sollen aus der Stadt, aus Babylon. Hinausgehen sollen. So sollten die User hier aus Jerusalem hinausgehen und um leben zu können. Sie sollten sich retten. Und das ist ja damals die gegenwärtige Wahrheit gewesen und auch heute die gegenwärtige Wahrheit.
[10:12] Und das Einzige, was uns dabei hilft, es auf dem Propheten, auf die echte wahre Profitiert zu hören, dass uns dafür bitten, der Vater im Himmel gibt uns immer ein williges Herz und ein offenes Ohr für die Prophezeiungen vom Geist der Weissagung und seiner Bibel und gibt, dass wir nicht in die Irre laufen, sondern dass wir dir glauben und danach handeln.
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