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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Jeremia 21 und 22 spricht Rabea Kramp über die Verantwortung der Könige von Juda. Sie beleuchtet die Warnungen Gottes vor Ungerechtigkeit, Unterdrückung und dem Streben nach materiellem Reichtum. Die Botschaft unterstreicht die Wichtigkeit von Gerechtigkeit und Mitgefühl für die Schwachen und warnt vor den verheerenden Folgen, wenn diese Prinzipien missachtet werden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir wollen uns heute die Seiten 802, Kapitel 21 und Kapitel 22 ansehen. Wir sind hier immer noch in der Prophezeiung für das Volk Gottes und da heißt es in Vers 11: "Und zum Haus des Königs von Juda sollst du sagen: Höre das Wort des Herrn! Ihr vom Haus Davids, sprecht: Haltet jeden Morgen ein gerechtes Gericht und rettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers, damit nicht ausbricht wie ein Feuer und unauslöschlich brennt wegen der Bosheit eurer Taten." Gott möchte immer noch, dass eine echte Umkehr stattfindet. Das meint er damit: Haltet ein gerechtes Gericht. Ja, ich möchte, dass das Volk umkehrt und Gott gibt immer wieder die Möglichkeit. Er sagt das immer wieder durch Jeremia: "Ihr könnt noch umkehren." Also Gottes Geduld ist so groß, aber er sagt auch immer wieder: "Wenn es nicht geschieht, dann kommt das Unheil. Siehe, ich komme über dich, du Bewohnerin des Tales, des Felsens, der Ebene", spricht der Herr zu euch, die ihr sagt: "Wer wollte zu uns hinabsteigen? Wer sollte in unsere Wohnungen kommen?" Also sie sind total selbstsicher, ja, sie haben überhaupt keine Angst vor irgendetwas. "Ich werde euch heimsuchen, sucht eure Taten", verdient, spricht der Herr. "Ja, ich werde ein Feuer entzünden in eurem Wald, das eure ganze Umgebung zerstören wird." Die Zerstörung wird über Jerusalem hinausgehen. Jerusalem zerstört, aber auch sie umgehend die Wälder, die Städte.

[2:12] Kapitel 22. Und wir können davon ausgehen, dass diese Abschnitte auch zeitlich etwas gedehnter waren und nicht gleich hintereinander erschienen sind. "So spricht der Herr: Steige hinab in das Haus des Königs von Juda und rede dort dieses Wort und sprich: Höre das Wort des Herrn, du König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, du, deine Knechte und dein Volk, die zu diesen Toren eingehen! So spricht der Herr: Übt Recht und Gerechtigkeit! Er rettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers, bedrückt nicht den Fremdling, die Waise und die Witwe und tut ihnen keine Gewalt an und vergesst kein unschuldiges Blut an diesem Ort." Gott macht durch Jeremia den König darauf aufmerksam, dass der König dafür Sorge tragen muss, dass der Staat ein Sozialstaat ist. Das ist die Aufgabe des Königs, dass er schaut, alle gerecht behandelt werden und dass alles seine Richtigkeit hat. Denn wenn ihr dieses Wort wirklich befolgt, so sollen durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen, die auf Wagen fahren oder auf Pferden reiten, sie und ihre Knechte und ihr Volk. Denn dieses Verhalten sichert den Fortbestand der Dynastie. Gott wollte nicht, dass die Königs-Linie unterbrochen wird. Aber die Geschichte zeigt, dass die Königs-Linie unterbrochen wurde. Ja, die in Jerusalem, die Königskinder sind nachher nach Babylon weggeführt worden und kommen dann wieder zurück.

[3:45] Wenn ihr aber diesen Worten nicht gehorcht, so spricht der Herr, dass dieses Haus zur Ruine werden soll. Und das ist der höchstmögliche Schwur, den es gibt. Gott, dass ich selbst schwöre, denn so spricht der Herr über das Haus des Königs von Juda: "Wie Gilead willst du mir wie ein Gipfel des Libanon? Doch wahrlich, ich will dich zur Wüste machen, zu einer unbewohnten Stadt. Und ich werde Verderber gegen dich senden, jeden mit seinen Waffen. Die werden deine auserlesenen Zypressen abholzen und ins Feuer werfen. Und es werden viele Heiden an dieser Stadt vorüberziehen und einer zum anderen sagen: Warum hat der Herr dieser großen Stadt so etwas angetan? Und man wird ihnen antworten: Weil sie den Bund des Herrn, ihres Gottes, verlassen und anderen Göttern angebetet und ihnen gedient haben." Also die Heiden haben besser verstanden, wie es dazu kam, dass das Volk Gottes in die Verbannung ging und die Städte zerstört wurden.

[4:42] "Bew(e)int nicht den Verstorbenen und beklagt ihn nicht. Bewahrt vielmehr den, der hinwegzieht, denn er wird nicht mehr zurückkehren und sein Vaterland nicht mehr sehen. Ja, die, die ins Exil gehen, die haben ihr Vaterland eigentlich nicht mehr gesehen. 70 Jahre lang war das Exil. Als ob jemand so oder so lange gelebt hat, dass er dann ins Land Juda zurückgekehrt ist, denn fast alle sind dort gestorben. Und das Exil war eigentlich schlimmer als der Tod. Der Tod, dann wäre es vorbei gewesen, aber in ein fremdes Land zu gehen, zu wissen, das eigene Volk ist zum Großteil umgebracht, Jerusalem zerstört, der Tempel zerstört, das Land liegt brach, das Erbe der Väter ist ja dahin. Das ist eigentlich die wirklich schlimme Strafe gewesen, das Land nie wieder zu sehen, nie wieder heim zu können." Denn so spricht der Herr von Schallum, dem Sohn Jojakims, einem anderen Namen für Jojakim war Jojachin, des Königs von Juda, der anstelle seines Vaters Jojakim regierte und von diesem Ort weggezogen ist. Und jetzt kommt die Botschaft an Jojachin: Er wird nicht mehr hierher zurückkehren, sondern an dem Ort, an dem man ihn gefangen wegführte, dort wird er sterben und dieses Land nicht wieder sehen.

[6:02] "Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut und seine Ober-Gemächer mit Ungerechtigkeit, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und ihm seinen Lohn nicht gibt." Also wir bekommen so ein bisschen einen Hinweis darauf, was da Phase war und was da passiert ist. Er hat sich einen Prachtpalast gebaut, hat das Volk ausgebeutet, Hauptsache, er saß in seinen tollen Gemächern und alle anderen wurden schlecht bezahlt, nicht bezahlt und haben dafür gelitten. Und der Herr spricht: "Ich will mir ein geräumiges Haus und weite Ober-Gemächer bauen und mir Fenster machen lassen und das mit Zedern und mit roter Farbe anstreichen. Bist du da, bist du damit, König, dass du dich im Bau von Zedern-Palästen brüstest? Hat nicht dein Vater Jojakim auch gegessen und getrunken und doch Recht und Gerechtigkeit geübt? Damals stand es gut mit ihm. Ja, Jojakim hat sich hier nicht hervorgetan durch gute Taten, sondern hauptsächlich durch Bauten. Und das war eigentlich eine Sache aller Zeitalter, dass die Könige sich definiert haben über ihre Bauten. Und wir wissen von Nebukadnezar, dass er ein richtiger Baulöwe war, der hat sich hervorgetan durch seine großen Bauten und hat damit geprotzt und hat damit einfach auch seine Macht und seinen Reichtum dargestellt. Aber Gott sagt, die Könige von Juda, die sollen das nicht machen, weil die sollen zeigen, dass sie andere Autorität haben, dass sie durch Autorität haben und nicht durch ihre Bauwerke. Ja, wenn man den Bedrängten und Armen zum richtigen hilft, dann steht es gut. Bedeutet das nichts, mich zu erkennen?", spricht der Herr. Also Gott möchte vielmehr, dass die Könige von Juda wohltätige Könige sind, dass es mit dem Volk gut halten, dass sie gerecht walten, dass sie gute Herrscher sind. Aber deine Augen, dein Herz sind auf nichts anderes als auf deinen Gewinn und auf das Vergießen unschuldigen Blutes und darauf, Bedrückung und Misshandlungen zu verüben. Und das war ja natürlich Jojachins Untergang, und das, was dazu geführt hat, dass er ins Exil ging. Jojachin ist nicht mehr zurückgekehrt. Er wurde verschleppt, nicht mal nach Babylon, sondern vom König nach Ägypten und kehrte nie wieder in sein Heimatland zurück. Und es war eine Schande für die Könige, nicht in den Königsgruft begraben zu werden, sondern irgendwo im fremden Ausland. Das war für die Könige dieser Zeit leider das Schicksal. Ich glaube, Jojakim war der letzte, der noch in seinen dort in den Königs-Gruften begraben wurde und dann niemand mehr von den Königen, die nach ihm kamen bis hin zum Exil.

[8:49] Ja, lasst uns Gott darum bitten, dass wir gerecht sind, dass wir in unserem Leben nicht auf Statussymbole setzen, nicht auf großen Protz und Prunk, sondern dass wir ein einfaches Leben führen, das Gott segnen kann. Lieber Gott, ich möchte dich bitten, dass du uns zeigst, worauf es wirklich im Leben ankommt, dass wir nur das tun und das ja in unserem Leben leben, was wirklich zum Ziel führt, nämlich zum Ziel, ein Kind Gottes zu sein und des Himmels eines Tages. Amen. Herr, hilf uns da, jeden Tag bei uns. Amen.


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