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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die prophetischen Botschaften aus Jeremia 25 und 26. Sie erklärt die ernsten Gerichtsworte Gottes an sein Volk und die unheilvolle Zukunft, die sie erwartet, wenn sie nicht umkehren. Gleichzeitig wird die unermüdliche Geduld Gottes und die Hoffnung auf Umkehr betont, selbst angesichts von Widerstand und Verfolgung der Propheten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Gelesen heute zusammen die Seite 807, beenden das tolle Kapitel 25 und beginnen Kapitel 26, das einen weiteren Mordanschlag auf Jeremia mit sich bringt. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wenn wir diese ernsten Worte lesen heute, dann schenk uns Verständnis und gib, dass wir etwas daraus mitnehmen, was wir uns ganz persönlich und dass wir aber auch sehen, dass du die, die dir folgen und die, die grausam sind, immer wieder bewusst und sie durch alles hindurch trägst.

[1:10] Beginnen Kapitel 25, Vers 27. Und das heißt: "Und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Trinkt und werdet trunken und speit aus und fallt hin ohne wieder aufzustehen vor dem Schwert, dass ich unter euch senden werde." Und es soll geschehen, wenn sie sich weigern, den Kelch aus deiner Hand zu nehmen und daraus zu trinken, so sollst du zu ihnen sagen: "So spricht der Herr der Heerscharen: Ihr müsst dennoch trinken! Denn ich fange an, Unheil zu wirken in der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, Jerusalem, und ihr sollt ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben, sondern ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht der Herr der Heerscharen." Gott sagt, dieses Gericht, das ich beschlossen habe, dafür kommen, egal was passiert, es ist unabwendbar, es ist so fest geschlossen. Warum? Weil ihr keine Buße tut.

[2:01] Und du sollst ihnen alle diese Worte weissagen und zu ihnen sagen: "Der Herr wird von der Höhe her brüllen und seine Stimme erschallen lassen aus seiner heiligen Wohnung. Er wird laut brüllend über seine Weide hin ein Lied wie die Keltertreter wird er anstimmen über alle Bewohner der Erde." Ja, Gott als Sänger, das kennen wir schon in der Bibel. Gott singt immer wieder auch traurige Lieder in der Bibel. Und der Keltertreter, das ist ein Bild, das wir auch kennen aus Offenbarung, dass Jesus die Kelter tritt und ja, ein ganz blutbeflecktes Kleid hat und das ist ein Bild für das Gericht.

[2:42] Es dringt ein Lärm bis an die Enden der Erde, denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den beiden Völkern. Er hält Gericht mit allem Fleisch. Die Gottlosen übergibt er dem Schwert, spricht der Herr. So spricht der Herr der Heerscharen: "Siehe, es geht Unheil aus von einem Volk zum anderen und ein gewaltiger Sturm erhebt sich vom äußersten Ende der Erde. Und an jenem Tag werden sie vom Herrn erschlagen liegen, von einem Ende der Erde bis zum anderen." Also diese Formulierung kehrt immer wieder um, um zu zeigen, dass das flächendeckend sein wird, das Gericht. Ja, sie werden nicht beklagt, nicht gesammelt und nicht begraben. Eine Schande zu Dünger auf dem Erdboden sollen sie werden.

[3:27] "Heult, ihr Hirten, und schreit! Wälzt euch in Asche, ihr Beherrscher der Erde!" Die Hirten sind wieder hier ein Bild für die Könige, für die Leiter des Volkes oder der Völker. "Denn nun ist eure Zeit erfüllt, dass man euch schlachte und ihr sollt zerschmettert werden und zu Boden fallen. Die kostbares Geschirr, also die Hirten und die Herde werden zertrümmert, zerstört. Da gibt es keine Zuflucht mehr für die Hirten und kein Entkommen für die Beherrscher der Herde." Ja, die Hirten, die haben eine besondere Verantwortung. Alle, die ein Volk leiten oder auch eine Gemeinde leiten, die Pastoren sind, die Gemeindeleiter sind, in dem eine besondere Verantwortung, dass die Herde, für die sie verantwortlich sind, auch gehorsam ist, dass sie gut geführt ist, in einem guten Zustand ist, gesund ist.

[4:20] Man hört die Hirten schreien und die Beherrscher der Erde heulen, weil der Herr ihre Weide verwüstet hat. Ja, weil die Auen des Friedens verwüstet sind vor dem Zorn, Blut des Herrn. Er hat sein Dickicht verlassen wie ein junger Löwe. So ist nun ihr Gangland ganz verwüstet worden durch den Zorn, Blut des Betrügers. Ja, durch seine grimmige Zornblut. Und hier haben wir wieder diesen Zorn, den Wein, den wir gestern schon besprochen haben, der Kelch voll Zornwein.

[4:47] Kapitel 26. Im Anfang der Regierung Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, erging dieses Wort vom Herrn: "So spricht der Herr: Stelle dich auf im Vorhof des Hauses des Herrn und rede zu allen Städten Judas, die kommen, um anzubeten im Haus des Herrn, alle Worte, die ich dir befohlen habe, ihnen zu sagen. Nehmt kein Wort davon weg." Also Gott sagt zu Jeremia: "Du stell dich jetzt in den Vorhof des Hauses, also in den Hof des Tempels und rede zum Volk. Vielleicht werden sie hören und umkehren, jeder von seinem bösen Weg, dann wird mich das Unheil freuen, dass ich ihnen zu tun gedenke wegen ihrer bösen Taten." Also Gott möchte immer noch, dass das Volk bereut und er schickt Jeremia ein ums andere Mal, um sie zu dieser Reihe zu führen.

[5:38] Und zwar sollst du zu ihnen sagen: "So spricht der Herr: Wenn ihr nicht auf mich hört, dass ihr nach meinem Gesetz handelt, das ich euch vorgelegt habe, und dass ihr auf die Worte meiner Knechte, der Propheten, hört, die ich zu euch sende, indem ich mich früh aufmache und sie immer wieder sende, ohne dass sie bisher auf sie gehört hat, dann will ich dieses Haus wie Silo machen und diese Stadt zum Fluch für alle Völker." Ja, wir erinnern uns, und Silo war auch der Ort, wo das Heiligtum stand und das wurde ja auch abgeschafft. Das Heiligtum steht da, stand dann da nicht mehr und man konnte nicht mehr anbieten.

[6:18] Und ja, wir können sehen, dass Jeremia bzw. immer wieder das Volk erinnert, er gibt nicht auf und das ist bemerkenswert. Und es gibt uns auch eine Idee dafür, wie wir mit Menschen, die wir kennen, an denen wir arbeiten, für die wir beten, die Gott nicht auf Gott nicht hören wollen, wie wir für sie beten und wirken können. Das wirklich ablaufen, dass wir Geduld haben und dass wir wissen, irgendwann, vielleicht werden sie sich für Gott entscheiden.

[6:48] So wie Gott die Hoffnung nicht aufgibt, dürfen wir auch die Hoffnung nicht aufgeben.

[6:52] Es hörten aber die Priester und die Propheten und das ganze Volk Jeremia diese Worte redete im Haus des Herrn. Also die ganzen Priester, die ganzen Profis, wir haben das alles mitbekommen. Und es geschah, als Jeremia alles gesagt hatte, was ihm der Herr zu dem ganzen Volk zu reden befohlen hatte, da ergriffen ihn die Priester, die Propheten und das ganze Volk und sprachen: "Du musst gewisslich sterben!" Also die ganze religiöse Elite und das Volk ergreifen Jeremia und möchten ihn umbringen. Das erinnert uns natürlich auch an Jesus. Auch bei Jesus war so, dass die religiöse Elite ihn gepackt hat, ihn vors Gericht geschleift hat, auch im Heiligtum.

[7:38] Ja, Herr, und so war es hier auch bei Jeremia. Es ist wie eine Gerichtsverhandlung gewesen. Jeremia hat seinen Teil vorgetragen und dann haben sie aber ihr Urteil gefällt, dass er sterben muss. Und ähnlich war es auch bei Luther. Auch die religiöse Elite der katholischen Kirche hat Luther angehört und dann verurteilt. Und dann ist er zum Glück geflohen.

[8:02] "Warum hast du im Namen des Herrn gewagt und gesagt: Diesem Haus wird es wie Silo ergehen und diese Stadt wird verwüstet werden, so dass keine darin wohnt?" Und das ganze Volk sammelte sich um Jeremia im Haus des Herrn. Also sie stoßen sich an der Prophezeiung, die Jeremia gibt über den Untergang Jerusalems. Und Jesus hat auch den Untergang des Tempels prophezeit, hat gesagt, in drei Tagen dieser Tempel wird zerstört werden oder in drei Tagen wieder aufgebaut werden. Und auch Jesus hatte mehrere Mordanschläge, die er erlebt hat, die verübt wurden ihm.

[8:40] Und Gott hat ihn bewahrt und Jeremia wird auch bewahrt von Gott. Und wir dürfen wissen, dass wenn wir Gott an unserer Seite haben, was können uns Menschen dann? Hand. Und lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, deine Macht ist viel stärker als alle Menschen, die sich zusammenrotten könnten auf der Erde. Eine Bewahrung ist viel größer und stärker. Und nehmen wir uns die anvertrauen und dann sind deine Arme werfen, dann brauchen wir nichts zu fürchten. Dafür möchte dir danken. [Musik]


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