In dieser Predigt wird Jeremia Kapitel 30 behandelt, das eine Botschaft der Hoffnung und Wiederherstellung für das Volk Israel enthält. Rabea Kramp erklärt, wie Gott trotz der Sünden seines Volkes seine Liebe und Fürsorge zeigt und ein zukünftiges „Happy End“ prophezeit. Die Verse sprechen von der Rückkehr aus der Gefangenschaft, der Heilung von Wunden und der Errichtung eines ewigen Königreichs unter der Führung von Jesus Christus.
Gott auf (m)einer Seite: Jeremia 30:1-30:23
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JeremiaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen euch zusammen die Seite 812 und beginnen heute einen ganz schönen Abschnitt, einen längeren, großen Abschnitt, nämlich Kapitel 30 in Jeremia. Und wir werden sehen, dass die nächsten Kapitel voll sind von Gottes Liebe, von Gottes Geduld, von seiner Fürsorge und auch, wie ihm das Herz blutet, dass sie ihm nicht so gehorchen, wie er sich das wünscht.
[1:02] Bevor wir diese wunderbaren Kapitel beginnen, lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, du hast so große Liebe zu uns. Die Bibel sagt, Gott ist Liebe, und das ist wirklich so. Und das wollen wir heute sehen in deinem Wort und lass es uns auch ganz in Fleisch und Blut übergehen, damit wir auch jeden Tag aus deinem Wort und aus der Liebe leben. Amen.
[1:18] Kapitel 30, ab Vers 1. Und hier geht es um die Rückkehr aus der Gefangenschaft der Exilanten. Das heißt, jetzt kommt das Happy End sozusagen, das Gott hier ankündigt. Dies ist das Wort, das vom Herrn in Jeremia erging: So spricht der HERR, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch.
[1:42] Hier bekommt Jeremia den Auftrag, ein Buch zu schreiben. Bisher haben wir von Briefen gelesen, die er verschickt hat, aber Gott sagt: Nein, du musst jetzt ein Buch schreiben. Und wir werden erfahren, warum. Denn es kommen Tage, spricht der HERR, da ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda wenden werde, spricht der HERR. Und ich werde sie wieder in das Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe, und sie sollen es in Besitz nehmen.
[2:05] Also Gott möchte, dass Jeremia ein Buch schreibt, damit die Zurückgekehrten aus Babylon dann dieses Buch lesen und verstehen können, warum alles so gekommen ist. Denn es vergehen ja noch 70 Jahre und die Generationen werden ja auch immer wieder Dinge dann verloren. Und damit die Generation, die dann zurückkehrt, genau weiß, wie alles gewesen ist und wie alles kam, soll Jeremia dieses Buch schreiben.
[2:31] Das aber sind die Worte, die der HERR zu Israel und Juda gesprochen hat. So spricht der HERR: Wir haben ein Schreckensgeschrei vernommen. Da ist Furcht und kein Friede. Fragt doch und seht, ob auch ein Mann gebiert. Warum sehe ich denn, dass alle Männer ihre Hände auf den Hüften haben wie eine Gebärende und dass alle angesichts der bleich geworden sind? Ja, die Männer haben so geschrien vor Angst und vor Schrecken wegen dem Untergang, der drohte, wegen der Bedrohung durch die Babylonier.
[3:02] Denn groß ist dieser Tag, keiner ist dem. Und eine zweite Drangsal ist es für Jakob, aber er wird aus ihr gerettet werden. Aus diesem Vers, aus der Drangsal in Jakob, kommt dieser Begriff "Zeit der Angst in Jakob". Das ist der Vers, von dem das herkommt, und es beschreibt natürlich diese große Angst vor dem Untergang, die Bedrohung durch die Babylonier und ja, diese Angst, ob Gott sie wirklich errettet.
[3:27] Und es soll geschehen an jenem Tag, spricht der HERR der Herrscharen, dass ich sein Joch von deinem Hals wegnehmen und zerbrechen werde und deine Fesseln zerreiße, so dass Fremde ihn nicht mehr knechten sollen, sondern sie werden dem Herrn, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will.
[3:44] Also Gott prophezeit ein Happy End und sagt: Ihr werdet zurückkommen. Das Joch von eurem Hals, wovon Jeremia gesprochen hat und dass er sich bildlich aufgelegt hat, das wird gebrochen werden. Und ein König David wird in den. Nun, wir wissen, dass König David schon längst gestorben ist, aber wir wissen, wer der Spross da ist, und das ist Jesus. Und Jesus wird eines Tages euer König sein.
[4:08] Darum fürchte dich nicht, du mein Knecht Jakob, spricht der HERR, und erschrick nicht, Israel. Denn siehe, ich will dich aus dem einen fernen Land erretten, nämlich Babylon, und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Und Jakob wird zurückkehren, ruhig und sicher sein und niemand wird ihn aufschrecken.
[4:24] Also Gott prophezeit Frieden für sein Volk, denn ich bin mit dir, spricht der HERR, um dich zu erretten. Denn ich will allen Heidenvölkern und der, die ich dich zerstreut habe, ein Ende machen. Nur dir will ich nicht ein Ende machen, sondern dich nach dem rechtssichtigen, doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen.
[4:43] Also Gott sagt, ich muss das Gericht senden, weil die Sünden so groß waren. Waren aber, ja, ich züchte nicht nur so viel, wie es nötig tut. Ich kann dich nicht ganz ungestraft lassen. Und die Heiden werden zugrunde gerichtet, aber Gottes Volk wird wiederhergestellt werden.
[5:00] Denn so spricht der HERR: Dein Schaden ist zweifellos böse und eine Wunde und heilbar. Niemand führt deine Rechtssache. Es gibt keine Hilfsmittel für die, keine Heilmittel für die eiternde Wunde. Kein Verband ist für dich da. Also sie haben keinen Mittler, ja, sie haben niemanden, der für sie eintritt.
[5:18] Alle deine Liebhaber, die Götter, vergessen dich, sie fragen nicht nach dir. Denn wie ein Feind schlägt, habe ich dich geschlagen mit grausamer Züchtigung, weil deine Schuld so groß ist und deine Sünden so zahlreich sind.
[5:30] Was schreist du über deinen Schaden oder deinen unheilbaren Schmerz? Weil deine Schuld so groß ist und deine Sünden so zahlreich sind, habe ich dir dies zugefügt.
[5:41] Und diese Verse 12 bis 15, die geben noch mal diese Begründung, warum Gott das Gericht durch die Babylonier schickt. Ja, wir können sehen, dass im Buch Jeremia immer wieder die Begründung geliefert wird. Und wir sehen auch, dass das Volk ist immer noch nicht verstanden hat, weswegen ist Gott. Ja, immer wieder begründet.
[5:59] Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden und man wird alle deine Feinde wegführen. Alle, die dich plündern, sollen geplündert werden und alle, die dich berauben, werden dem Raub preisgegeben.
[6:13] Während werde ich dir Genesung bringen und dich von deinen Wunden heilen, spricht der Herr, weil sie dich eine Verstoßene nennen und sagen: Das ist Zion, nach der niemand fragt. Und diese Wendung, das ist hier noch, denn jemand fragt, die haben wir schon im Buch Jesaja gesehen. Und das ist ja eine schlimme Sache, dass Jerusalem ihren Ruhm verliert und ja, in Vergessenheit gerät.
[6:36] Und das Zion nicht mehr das ist, was es einmal war. So spricht der HERR: Siehe, ich werde das Geschick der Zelte Jakobs wenden und mich über seine Wohnungen erbarmen. Und die Stadt soll auf ihrem Hügel wieder erbaut und der Palast wie üblich bewohnt werden.
[6:48] Das meinte Jerusalem. Und Loblieder und Freuden Gesänge sollen von ihnen ausgehen und ich werde sie mehren und nicht mindern. Ich werde sie herrlich machen, sie sollen nicht unbedeutend sein.
[6:58] Und hier spricht Gott natürlich die Wünsche seines Volkes aus und er sagt: Ja, ich werde euch Wunder für. Ihr werdet wieder zu Macht und Herrlichkeit kommen. Ihre Söhne werden sein wie früher und ihre Gemeinde wird vor meinem Angesicht feststehen.
[7:10] Und ich will alle ihre Bedränger heimsuchen und ihr Fürst wird aus ihnen stammen und ihre Herrscher aus ihrer Mitte hervorgehen. Den will ich zuher zutreten lassen und er wird mir nahen. Denn wer ist das, der sein Herz hingibt, um zu mir zu nahen, spricht der HERR?
[7:28] Also Jesus selber möchte ihr König und ihr Mittler sein und er möchte, dass eine Liebesbeziehung, eine ganz enge Beziehung zwischen dem Volk und ihm herrscht. Und ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.
[7:42] Das sind die Worte aus dem Neuen Bund. Siehe, ein Sturmwind, eine Glut ist vom Herrn ausgegangen, ein sausender Sturm wird sich auf den Kopf der Gottlosen stürzen.
[7:53] Ja, Gott sagt das Happy End voraus, um ja auch den Exilanten zu sagen, es wird eine Zeit kommen, da wird alles wiederhergestellt werden. Macht euch keine Sorgen. Ich bin der, der euch führt.
[8:09] Und auch wenn alle Heidenvölker vergehen, werden euch werde ich wiederherstellen. Und das ist natürlich im großen Sinne auch das, was Gott dir und mir sagt. Er sagt, die Welt wird vergehen, alles, was wir uns hier erschaffen und erbauen, wird vergehen. Aber im Himmel wartet eine Herrlichkeit auf uns, von dem wir uns noch keinen Begriff machen.
[8:28] Und das möchte ich euch schenken und auch dieses Happy End wird eintreffen. Lass uns dafür beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir dafür, dass du uns einen Ausblick schenkst, nicht nur den Exilanten damals, sondern auch uns heute, dass du uns sagst, es wird den Himmel geben, die neue Erde, und wir dürfen darauf wohnen. Wir werden in deiner Gegenwart sein. Danke dafür. In deinem Namen. Amen. [Musik]
Lizenz
Copyright ©2022 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.