In dieser Predigt von Rabea Kramp geht es um die Verheißungen Gottes aus Jeremia 32 und 33. Trotz der Zerstörung und des Abfalls des Volkes Israel verspricht Gott eine Wiederherstellung und einen ewigen Bund. Die Botschaft betont Gottes Macht, unbegreifliche Dinge zu tun, und ermutigt die Zuhörer, auf seine Verheißungen zu vertrauen, besonders in schwierigen Zeiten.
Gott auf (m)einer Seite: Jeremia 32:26-33:3
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JeremiaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 816, sind immer noch im Kapitel 32 und möchten diese interessanten Worte, die Gott durch Jeremia spricht, heute weiter lesen und studieren. Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dich bitten, dass wann immer wir im Leben vielleicht in eine Situation kommen, wo es uns schwer fällt, auf dein Wort zu hören, dass du uns schenkst, dass wir unser Ohr neigen und unsere Herzen weich werden. Und wenn das vielleicht heute der Fall ist, dann hilf uns, dass wir heute dein Wort mit offenen Herzen hören und sie uns verändern. Amen.
[1:12] Wir beginnen in Vers 26 von Kapitel 32. Da erging das Wort des Herrn an Jeremia folgendermaßen: Siehe, ich bin der Herr, bin der Gott alles Fleisches. Sollte mir irgendetwas unmöglich sein? Das ist so die Antwort, die Gott hier gibt. Zehn Verse vorher hat Jeremia eine Frage gestellt in Vers 17. Und hier sagt Gott: Ja, sollte mir etwas unmöglich sein? Nein, ich kann alles tun, was ich möchte. Darum, so spricht der Herr: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, dass er sie einnehme. Und die Chaldäer, die gegen diese Stadt kämpfen werden, hineinkommen und Feuer diese Stadt legen und sie verbrennen, samt den Häusern, auf deren Dächern sie dem Baal geräuchert und fremden Göttern Trankopfer ausgegossen haben, um mich zu reizen. Also sie haben sogar auf ihren Dächern den Götzendienst betrieben, nicht nur an bestimmten Höhen und Opferaltären, sondern auf ihren Häusern. Denn die Kinder Israels und die Kinder Judas haben von Jugend auf immer nur getan, was böse war in meinen Augen. Ja, die Kinder Israels haben mich immer nur erzürnt durch das Tun ihrer Hände, spricht der Herr.
[2:22] Also Gott spricht hier unglaublich emotional. Es tut ihm weh, dass das Volk sich so von ihm abgekehrt hat. Und es klingt auch sehr ähnlich wie der Bericht aus dem ersten Buch Mose. Denn auch die Menschen vor der Sintflut haben immer nur getan, was böse war, von morgens bis abends. Denn diese Stadt hat mich immer nur zum Zorn und Grimm gereizt, von dem Tag an, da man sie baute, bis zu diesem Tag, so dass ich sie vor meinem Angesicht hinweg tun will, wegen aller Bosheit, die die Kinder Israels und die Kinder Judas begangen haben und mich zu erzürnen. Sie, ihre Könige, ihre Fürsten, ihre Priester und ihre Propheten und die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem, also sowohl die Elite als auch das ganz gemeine Volk haben an diesem Abfall teilgehabt und sie wandten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Auch als ich sie belehrt, indem ich mich früh aufmachte und sie immer wieder belehrte, haben sie nicht gehört und keine Züchtigung annehmen wollen. Sie waren unglaublich beratungsresistent, sondern sie haben ihre Scheusale, damit sie die Götzen meinten, in das Haus gesetzt, das nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen. Also sie haben ihre Götzen, ihre fremden Götter ins Heiligtum gestellt und dort angebetet. Sie haben Baal-Höhen gebaut in Ben-Hinnom, um ihre Söhne und Töchter dem Moloch durchs Feuer gehen zu lassen, was ich nicht geboten habe und mir nie in den Sinn gekommen ist, dass sie solche Gräuel verüben sollten. Ein Juda zur Sünde zu verführen, so fern war das von Gott. Gott hätte so etwas nie gewollt.
[3:53] Und nun, bei alledem, spricht der Herr, der Gott Israels, von dieser Stadt, von der ihr sagt, dass sie durchs Schwert, Hunger und Pest in die Hand des Königs von Babel gegeben sei: Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort zurückführen und sie sicher wohnen lassen. Ja, Gott sagt, trotz allem, trotz des großen Abfalls, der großen geistlichen Hurerei, werde ich euch wieder zurückführen. Und hier schlägt sich wieder 5. Buch Mose Kapitel 30 nieder, dass Gott sagt, ich werde euch wiederherstellen und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein, dass der neue Bund. Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mir alle Zeit, mich alle Zeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen. Also Gott bewirkt all das. Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen. Die Gottesfurcht, die wir auch auf Offenbarung 14, Vers 7 kennen, die ist ein Geschenk Gottes. Gott gibt uns diese Furcht ins Herz.
[5:08] Und habt ihr bemerkt, dass Gott sagt, nicht: Ich will einen neuen Bund machen, sondern er sagt: Ich will einen ewigen Bund machen. Und auch von diesem ewigen Bund, von diesem ewigen Evangelium lesen wir im Kapitel 14 von Offenbarung. Gott sagt, dieser Bund soll immer gelten, damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun. Und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele. Also Gott ist die Wiederherstellung das größte Anliegen, was er auf dem Herzen hat. Er möchte sein Volk wiederherstellen, geistlich und numerisch. Denn so spricht der Herr: Wie ich all dieses große Unheil über dieses Volk gebracht habe, so will ich auch alles Gute über sie bringen, dass ich über sie rede. Und es sollen Felder gekauft werden in diesem Land, von dem ihr sagt, es sei von Menschen und Vieh verlassen und in die Hand der Chaldäer gegeben. Man wird Felder um Geld kaufen und Kaufbriefe schreiben und sie versiegeln und Zeugen bestellen. Und im Land Benjamin und in der Umgebung von Jerusalem, in den Städten Judas, in den Städten des Berglandes und in den Städten der Schefela, auch in den Städten des Nageb. Ich will ihr Geschick wenden. Sprich, daher haben wir den Rückbezug auf gestern, auf die Kaufbriefe, das, was Jeremia erlebt hat. Und Gott sagt, ihr werdet viele Kaufbriefe schreiben. Ihr werdet ganz viele Felder kaufen, verkaufen. Ihr werdet das Land besitzen und macht euch keine Sorgen, alles wird euch zurückgegeben werden.
[6:38] Und was für Jeremia momentan total unsinnig ist, so ein Feld zu kaufen, wo er genau weiß, nächstes Jahr werden wir alle hier nicht mehr sein. Das erscheint ihm ja durch Gottes Verheißung wieder selbstverständlich. Kapitel 33. Und das Wort des Herrn erging an mich zum zweiten Mal an Jeremia, als er noch im Gefängnishof eingeschlossen war. Also das erste Mal war das mit dem Kaufbrief, mit dem Ackerkauf. Und nun ergeht es zum zweiten Mal. So spricht der Herr, der es tut, der Herr, der es ist. Er sind, um es auszuführen. Herr ist sein Name. Und nun sagt Gott: Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir groß und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt. Das ist eine wunderbare Verheißung. Und ich ermutige euch, dass ihr diese Weisung auswendig lernt oder euch aufschreibt, denn sie hat sehr viel Kraft. Und wenn ihr an einem Punkt in eurem Leben angelangt seid, wo ihr sagt: Jetzt kann nur noch ein Wunder helfen, dann hilft dieser Vers einem aufzublicken und Gott zu vertrauen, denn er kann unbegreifliche und große Dinge verkünden, von denen wir nichts wissen. Dinge tun, von dem wir nicht mal uns träumen lassen, noch dass sie uns in den Sinn kommen, die Gott tun kann.
[7:49] Und diese Wiederherstellung des Landes Israel ist so eine Sache. Gott sagt, ich werde etwas tun, wovon ihr euch heute noch kein Begriff macht. Und genauso wird es uns eines Tages im Himmel gehen, wenn wir alles sehen, was Gott dort für uns vorbereitet hat, werden wir sagen: Das ist größer und unbegreiflicher, als das, was wir uns je vorstellen konnten. Lasst uns Gott dafür danken. Lieber Herr Jesus, danke, dass du durch die Verheißungen uns immer wieder Mut und Hoffnung gibst. Gib, dass diese Worte uns auch voll mit schweren Zeiten in unserem Leben Kraft und Hoffnung geben. Dafür bitte ich dich in deinem Namen. Amen. [Musik]
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