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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video wird Jeremia Kapitel 41 behandelt, das die tragischen Folgen des Mordes an Gedalja, dem von den Babyloniern eingesetzten Statthalter, beleuchtet. Sprecherin Rabea Kramp schildert, wie Ismael, ein Mann aus königlichem Geschlecht, Gedalja und viele andere ermordet und die Leichen in einer alten Zisterne versenkt. Die Predigt zeigt auf, wie Sünde weitere Sünde nach sich zieht und wie das Volk Gottes auch nach der Zerstörung Jerusalems weiterhin in Aufruhr und Rebellion verharrt.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 826 und begeben uns ins Kapitel 41 im Buch Jeremia. Wir haben gestern gesehen, dass dieser Gedalja, der Enkel Schafans, umgebracht wurde durch eine schlimme Verschwörung. Und wir werden jetzt sehen, was für schlimme Konsequenzen dieser Mord nach sich zieht. Und bevor wir das tun, lass uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, Sünde ist etwas Furchtbares und sündegebühr Sünde. Und ja, da, wo Sünde nicht bereut wird und vergeben wird, wird es nur immer schlimmer. Und das werden wir jetzt heute sehen im Kapitel 41. Und lass uns auch ganz bewusst werden für unser eigenes Leben, dass Sünde keine gute Sache ist, sondern ja, vergeben werden muss und weggeschafft werden muss. Und wir danken dir, dass du für unsere Sünden gestorben bist. Amen.

[1:26] Kapitel 41 ab Vers 1. Es geschah im siebten Monat, da kam Ismael, der Sohn Netanjas, des Sohnes Elischa, aus königlichem Samen und von den Vornehmen des Königs in Begleitung von zehn Männern zu Gedalja, dem Sohn Achikams, nach Mizpa. Und sie aßen dort in Mizpa miteinander. Also nun kommt dieser Ismael, von dem Jeremia gewarnt hatte, dass er Gedalja umbringen wird. Und kommt mit seinem Gefolge, und er ist übrigens von königlichem Geschlecht, so wie auch Gedalja das war. Und es ist erstmal mit Gedalja ganz unscheinbar. Aber Ismael, der Sohn Netanjas, und die zehn Männer, die bei ihm waren, standen auf und erschlugen Gedalja, den Sohn Achikams, mit dem Schwert. Und so tötete er den, welchen der König von Babel über das Land gesetzt hatte. Also Gedalja war ja Statthalter gewesen, eingesetzt von den Babyloniern. Auch alle Juden, die in Mizpa, Kriegsleute, die sich dort befanden, erschlug Ismael. Also er erschlug dort nicht nur Juden, sondern auch Babylonier, die bei Gedalja waren.

[2:40] Und es geschah am zweiten Tag, nachdem er Gedalja getötet hatte, was aber noch unbekannt war, da kamen Männer aus Sichem, Silo und Samaria, 80 Mann, die ihre Bärte geschoren, die Kleider zerrissen und sich Einschnitte gemacht hatten. Die hatten Speisopfer und Weihrauch bei sich, um es zum Haus des Herrn zu bringen. Also da kommen 80 Mann, die ja aus Samaria kommen, also auch keine reinen Juden waren höchstwahrscheinlich, sondern Mischvolk. Aber sie möchten aus Trauer und das machen die zerrissenen Kleider und die Einschnitte und die geschorenen Bärte deutlich, aus Trauer um den Tempel, der jetzt zerstört wurde durch die Babylonier. Dort opfern. Hauswand Gläubige aus dem Norden. Und die Zerstörung Jerusalems war ungefähr zwei Monate her. Da ging Ismael, der Sohn Netanjas, von Mizpa hinaus ihnen entgegen und weinte beim Gehen. Als er aber mit ihnen zusammentraf, sprach er zu ihnen: "Kommt herein zu Gedalja, dem Sohn Achikams." Und es geschah, als sie mitten in die Stadt gekommen waren, da ermordete sie Ismael, der Sohn Netanjas, und warf sie in die Zisterne. Er und die Leute, die bei ihm waren. Also er hat diesen kaltblütigen Mord an Gedalja begangen, an den Juden, an den Babyloniern und nun noch diese 80 Gläubigen, die aus Samaria kommen, um eigentlich dort im Tempel zu opfern. Unter jenen aber waren zehn Männer, die sprachen zu Ismael: "Töte uns nicht, denn wir haben noch verborgene Vorräte im Acker: Weizen, Gerste, Öl und Honig." Daraufhin verschonte er sie und tötete sie nicht mit ihren Brüdern. Also diese zehn waren sehr klug, dass sie das vorgebracht haben. Die Zisterne aber, in die Ismael alle Leichname der Männer werfen ließ, die er wegen Gedalja erschlagen hatte, ist die, welche der König Asa wegen Baesa, des Königs von Israel, hatte machen lassen. Die füllte Ismael, der Sohn Netanjas, mit den erschlagenen.

[4:38] Diese Zisterne war gemacht worden wegen Asa. Und Baesa, Asa hat ungefähr 300 Jahre zuvor gelebt und sich einen Krieg geliefert mit Baesa, dem Nord- und Südkönig. Und in dieser Zisterne landen nun die ganzen Samaria. Also diese Sünde, die Gedalja hat, diesen Mord an den Samaria nach sich gezogen. Eine Sünde gebiert die nächste. Und diesmal führte den ganzen Überrest des Volkes, deren mit Mizpa gefangen wegging, die Töchter des Königs und das ganze Volk, das in Mizpa übrig geblieben war, das Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, Gedalja, dem Sohn Achikams, anvertraut hatte. Ismael, der Sohn Netanjas, führte sie gefangen hinweg und machte sich davon, um zu den Ammonitern hinüberzuziehen. Also Ismael ist geflüchtet zu den Ammonitern.

[5:33] Als aber Johanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerführer, die beiden waren von all dem Bösen erfuhren, das Ismael begangen hatte, da nahmen sie alle Männer und zogen hin und um gegen Ismael, den Sohn Netanjas, zu kämpfen. Und sie fanden ihn an den großen Wassern von Gibeon. Als nun das ganze Volk, das bei Ismael war, Johanan, den Sohn Kareachs, und alle Heerführer, die da waren, wurden sie froh. Also alle, die Ismael gefangen genommen hatte, von denen eigentlich Gedalja der Leiter, der Statthalter gewesen war, die waren erleichtert, weil jetzt waren ihre Befreier da, der Johanan und sein Volk. Und das ganze Volk, das Ismael von Mizpa weggeführt hatte, machte kehrt und lief zu Johanan, dem Sohn Kareachs, über.

[6:20] Ismael aber, der Sohn Netanjas, entkam, for Johanan mit acht Männern und zog zu den Ammonitern. Und Johanan, der Sohn Kareachs, nahm zusammen mit allen Heerführern, die dabei waren, den ganzen Überrest des Volkes, den er von Ismael, dem Sohn Netanjas, zurückgebracht hatte, der sie nach Mizpa weggeführt hatte, nachdem er Gedalja, den Sohn Achikams, ermordet hatte. Die Männer, die Soldaten, die Frauen und die Kinder und die Kämmerer, die er von Gibeon zurückgebracht hatte. Und wir wissen nicht, ob Jeremia eventuell auch unter diesen Gefangenen gewesen war, denn wir wissen ja, er hat bei Gedalja gelebt, er hat ja mit ihm sehr viel Umgang gehabt. Und wir lesen von ihm hier nichts in dem Kapitel. Aber die detaillierte Beschreibung lässt vermuten, dass Jeremia hautnah dieses Kidnapping und diesen Massenmord miterlebt hat und mit angesehen hat. Ja, und das war natürlich eine schlimme Geschichte, die noch schlimmere Dinge nach sich ziehen wird, wie wir in den nächsten Tagen lesen werden. Und wir ja, werden gespannt sein, wie sich das Volk der Überreste entwickelt. Es war mit nicht so, dass nach der Zerstörung des von vom Land Juda und Jerusalems dann Ruhe war, sondern der Aufruhr geht weiter und die Rebellion geht weiter. Und man sieht, dass Gottes Volk selbst nach diesem Hammer durch die Babylonier noch nicht im Staub liegt und Gott um Vergebung anfleht, sondern weitermacht mit Morden, mit Totschlag, mit Verschwörungen. Ja, lasst uns dafür beten, dass wir auf Gottes Seite stehen und dass wir sind wie Jeremia und Gedalja.

[8:08] Vater im Himmel, gib uns Mut in unserem Leben und Kraft auf der richtigen Seite zu stehen, dass wir uns an dich hängen und dir vertrauen, gerade wenn Schwierigkeiten und Drangsal kommen, dass wir nicht so werden wie Ismael, dass wir mit Feinden Pläne machen und dem eigenen Volk Böses antun. Herr, bewahre unsere Herzen davor und lass sie rein sein vor dir. Amen.


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