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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Rabea Kramp auf Jeremia 44:4-21 ein und beleuchtet die Konsequenzen des Götzendienstes und ungehorsamen Verhaltens des Volkes Israel. Sie erklärt, wie Sünde immer zum eigenen Nachteil ist und wie Gott auf Rebellion reagiert. Die Botschaft betont die Wichtigkeit, Gottes Stimme zu hören und ihr zu gehorchen, anstatt sich von weltlichen Verlockungen ablenken zu lassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf einer Seite". Wir lesen heute zusammen die Seite 829 und wir lesen weiter im Kapitel 44, wie es weitergeht mit Jeremia und seiner ganzen Gefolgschaft und wie es ihnen in Ägypten ergeht, für dass sie sich ja entschieden haben gegen Gottes Willen. Und bevor wir das tun, lass uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, du möchtest uns auf geraden Wegen führen, aber selbst wenn wir uns in unserem eigenen Leben entscheiden, auf anderen Wegen zu wandeln, die vielleicht krumm sind, die du nicht vorbereitet hast, dann lass uns nicht allein. Du bist mit uns und du möchtest uns immer zurückholen. Es gibt immer einen Zurück, solange wir auf deinen Heiligen Geist bereits einzuhören. Und wenn wir das heute lesen, diese Geschichte, Herr, dann lass sie auch zu unseren eigenen Herzen sprechen. Amen.

[1:21] Wir beginnen in Kapitel 44, Vers 4. "Obwohl ich alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt habe, indem ich mich früh aufmachte und sie immer wieder sandte und euch sagen ließ: 'Begeht doch diesen Gräuel nicht, den ich hasse!', sie aber wollten nicht hören und neigten ihr Ohr nicht, dass sie von ihrer Bosheit umgekehrt wären und nicht mehr fremden Göttern geräuchert hätten." Ja, Gott zählt hier noch mal auf, was er alles getan hat, um das Volk Juda und Israel zurückzuführen, damit sie nicht in die Hände der Babylonier gelangen. Aber diese ganzen Aufrufe waren vergeblich. "Darum hat sich mein Grimm ergossen und ist mein Zorn gegen die Städte Judas und die Straßen Judas Jerusalems entbrannt, so dass sie zu Trümmern und Ruinen geworden sind, wie es heute der Fall ist."

[2:15] Und nun, so spricht der HERR, der Gott Israels: "Warum begeht ihr ein so großes Übel gegen euch selbst, indem ihr euch, Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge aus Juda, ausrottet, so dass euch kein Überrest mehr bleiben wird? Dadurch nämlich, dass sie mich durch die Werke eurer Hände erzürnt, indem ihr anderen Göttern räuchert im Land Ägypten, wohin ihr gegangen seid, um euch dort aufzuhalten, euch selbst zum Verderben, und damit ihr zum Fluch und Schimpfwort werdet und allen Heidenvölkern auf Erden."

[2:48] Diese beiden Verse machen ganz deutlich, dass Sünde immer zum eigenen Nachteil ist. In diesem Fall hat es bedeutet, dass sie umkommen und dass sie auch nie wieder in ihr Land zurückkehren werden und dass sie es auch verwirken, dass sie Nachkommen haben werden im Land Juda. Was ja, ja, ein großer Punkt war damals für die Menschen. Und sie haben mit den Götzen und dem Götzendienst weitergemacht in Ägypten. Und es war natürlich eine furchtbare Sache. Sie haben in Juda Götzendienst betrieben, deswegen kamen die Babylonier als Gericht Gottes. Und sie machen jetzt genau das weiter, obwohl sie genau das Unheil erlebt haben und Gott dieses Gericht geschickt hat. Und es macht umso mehr deutlich, das was die Offenbarung sagt: "Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses." Es wird genauso sein, bevor Jesus wiederkommt, dass die Menschen, die wirklich in Rebellion leben, dann auch so weitermachen würden, selbst wenn sie das Gericht erleben. Sie werden danach nicht geheilt. Und das sehen wir an dieser Gruppe von Menschen. Das ist wirklich sehr traurig und es macht deutlich, dass Gott ja, zurecht verzweifelt war mit seinem Volk.

[4:02] "Habt ihr denn die Übeltaten eurer Väter vergessen und die Übeltaten der Könige von Juda und die Übeltaten eurer Frauen und eure eigenen Übeltaten und die Übeltaten, die eure Frauen im Land Juda und auf den Straßen Jerusalems begangen haben, nämlich den Götzen zu räuchern? Sie sind noch nicht gedemütigt bis zum heutigen Tag. Sie fürchten sich nicht und wandeln nicht in meinem Gesetz und in meinen Ordnungen, die ich euch und euren Vätern gegeben habe." Es ist genau das. Sie haben nichts gelernt aus diesem furchtbaren Gericht über Jerusalem und Juda.

[4:38] Darum, so spricht der HERR, der Herrscher, der Gott Israels: "Siehe, ich richte mein Angesicht gegen euch zum Unheil, und zwar um ganz Juda auszurotten. Und ich werde den Überrest von Juda hinwegraffen. Sie, die ihr euer Angesicht darauf gerichtet habt, in das Land Ägypten hinzugehen und euch dort als Fremdlinge aufzuhalten, sie sollen alle im Land Ägypten aufgerieben werden durch Schwert, fallen durch Hunger aufgerieben werden, vom kleinsten bis zum größten, durch das Schwert oder durch den Hunger sollen sie sterben. Und sie sollen zum Fluch, zum Entsetzen, zu Verwünschung und zur Beschimpfung werden." Also Gott sagt, nicht nur, dass es schlechter gehen wird, dass ihr sterben werdet, ihr werdet auch noch zum Abschaum der Gesellschaft in Ägypten. Und das war wirklich wahrscheinlich das, was sie am allerwenigsten wollten. Ihnen ging es dort nicht gut, weil Gottes Segen einfach nicht mit ihnen war.

[5:34] "So will ich, die welche im Land Ägypten Wohnheim suchen, will ich Jerusalem mit dem Schwert, Hungersnot und Pest, wie ich Jerusalem mit Schwertern gesucht habe, und von dem Überrest von Juda, der in das Land Ägypten gekommen ist, um sich dort als Fremdlinge aufzuhalten, wird niemand übrig bleiben, noch entkommen. Und wieder um wieder in das Land Juda zurückzukehren, wie sie sich vorgenommen haben, sich dort wieder anzusiedeln. Sie werden nicht zurückkehren, außer einigen Entkommenen." Und das ist natürlich eine ganz große und wichtige Vorhersage, die Gott hier gibt durch Jeremia, dass alle, die nach Ägypten gekommen sind, auch dort bleiben und sterben werden. Sie werden ihr Vaterland nie mehr wiedersehen. Und wir bekommen ja einen kleinen Hinweis, dass sie sich eigentlich vorgenommen haben, nur eine Weile nach Ägypten zu ziehen, solange sie Angst vor Nebukadnezar haben, und wenn sich das erledigt hat, wieder zurückzukehren. Aber dieser Plan wird nicht aufgehen.

[6:33] Und so ist es auch in unserem Leben. Wir können uns nicht für eine Weile aus der Verantwortung stehlen und aus dem Glauben herausnehmen und sagen: "Ich werde jetzt für eine Weile ein anderes Leben leben, das Gott nicht gefällt, und ich werde jetzt erstmal alles ausprobieren und werde ein bisschen Sünde tun und ja, das tun, was mir gefällt und ungehorsam sein und dann irgendwann werde ich wieder zu Gott zurückkommen." So funktioniert das nicht. So hat es hier nicht funktioniert und so funktioniert es mit unserem Glauben nicht. Wir können nicht einfach nur temporär Gott gehorsam sein und dann entscheiden: "In diesem Jahr mache ich Rebellion gegen Gott und im nächsten Jahr bin ich wieder gehorsam und bin wieder ein guter Christ." So funktioniert der Glaube nicht.

[7:17] Da antworteten dem Jeremia alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen fremden Göttern räucherten, und alle Frauen, die da standen, eine große Gemeinde, auch das ganze Volk, das im Land Ägypten, in Patros wohnte, und sie sprachen: "Was das Wort, das der HERR angeht, dass du im Namen des HERRN zu uns geredet hast, so wollen wir nicht auf dich hören." Also sie lehnen hier noch mal ganz deutlich Gott ab und ziehen dann Schlussstrich. Und ja, wir werden sehen, dass das hier, was sie jetzt begehen, eigentlich die Sünde gegen den Heiligen Geist ist. Sondern wir wollen gewisslich alles das tun, was wir gelobt haben. Wir wollen der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer ausgießen, wie wir unsere Väter, unsere Könige und unsere Fürsten es in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems getan haben. Damals hatten wir Brot in Fülle und es ging uns gut und wir lebten kein Unheil. Sobald wir aber aufhörten, der Himmelskönigin zu räuchern und Trankopfer auszugießen, hat es uns überall gefehlt und wir wurden durch Schwert und Hungersnot aufgerieben.

[8:23] Und wenn wir der Himmelskönigin räuchern und Trankopfer ausgießen, tun wir das etwa ohne den Willen unserer Männer, dass wir ihr Kuchen backen, um sie abzubilden und ihr Trankopfer spenden?

[8:35] Ja, man kann diese Verse fast gar nicht begreifen. Sie haben die Zerstörung Jerusalems miterlebt, die aufgrund des Götzendienstes passiert ist. Und sie waren, waren die ganzen Jahre lang und jahrzehntelang Zeugen von Jeremias Predigten. Und sie haben dennoch immer noch nur Rebellion im Herzen und sagen: "Wir wollen nicht Gott folgen, sondern unserer Himmelskönigin." Das war vielleicht das harte oder Aschera, wie auch immer sie geheißen haben mag. Aber sie wollen ihr Herz an die Götzen hängen, weil sie sich selber folgen wollen und nicht Gott.

[9:10] Redete Jeremia zu dem ganzen Volk, zu den Männern und Frauen und zu allen Leuten, die ihm so geantwortet hatten, und sprach: "Hat etwa der HERR nicht an das Räucherwerk gedacht, das ihr und eure Väter, eure Könige und eure Fürsten samt dem Volk des Landes in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems gebracht habt? Er hat daran gedacht."

[9:33] Und es ist ihm in den Sinn gekommen. Ja, wir werden sehen, dass Gott dieses Götzendienstes wirklich mehr als überdrüssig ist. Und so müssen leider die, die geflohen sind nach Ägypten, auch umkommen. Und wir können uns heute vornehmen, dass wir Gottes Stimme nicht nur hören, sondern auch gehorchen. Das kommt ja auch vom Wort hören und dass wir Gott folgen, wohin er uns sendet und auf den Wegen gehen, die er für uns bereitet hat.

[10:10] Lieber Vater im Himmel, möchte ich bitten, dass wir heute gerade Wege gehen, dass wir nicht in den Fußstapfen der Sünde wandeln, sondern dass wir gehorsam sind, dass wir dir folgen, weil Gehorsam etwas Schönes ist und weil wir dann wissen, dass dein Segen in Fülle auf uns wartet. Darauf freuen wir uns und dafür bedanken wir uns jetzt schon. Amen.


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