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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Jeremia 51:15-36 spricht Rabea Kramp über Gottes Gericht über Babylon und seine Macht als Schöpfer. Sie beleuchtet, wie Gott seine Feinde zerschmettert und sein Volk wiederherstellt. Die Botschaft betont Gottes Souveränität über alle Nationen und seine Fähigkeit, selbst aus Zerstörung neues Leben zu schaffen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen Jeremia 51, Seite 839. Wir sind immer noch in Kapitel 51, auch ein ganz langes Kapitel im Buch Jeremia. Wir werden sehen, was Gott für sein Volk vorhat, wie er sein Volk wiederherstellen will. Aber wir werden auch weiter lesen, was Gott über Babel noch zu sagen hat. Bevor wir das tun, lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, lass uns das, was wir heute lesen, ganz verinnerlichen, dass wir sehen, wie du dein Volk liebst, wie du es wiederherstellst, damit wir verstehen, wie du auch uns durch die Erlösung wiederherstellen kannst. Amen.

[1:08] Wir beginnen in Vers 15. Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der den Weltkreis in seiner Weisheit gegründet und mit seiner Einsicht die Himmel ausgespannt hat. Wenn er seine Stimme hören lässt, entsteht Wasserrauschen am Himmel und Gewölk zieht von den Enden der Erde herauf. Er macht Blitze, damit es regnet, und lässt den Wind aus seinen Vorratskammern hervor. Es gibt sozusagen hier so ein gerichtliches Wetter, ja, dieser Wind, diese Stürme, die aus dem Himmel hervorströmen.

[1:42] Und wir haben so einen Themenwechsel, denn Gott spricht hier auf einmal über die Schöpfung, über die Erlösung. Die ganze Zeit in Kapitel 41, 51 ging es über das Gericht an Babylon. Und auf einmal spricht es hier über die Schöpfung. Da werden alle Menschen zu Narren mit ihren Weisen, mit ihrem Wissen und beschämt wird jeder Goldschmied über das Götzenbild, denn was sie gießen, ist Betrug und kein Geist ist darin. Und diesen Zusammenhang hat bereits sogar Jesaja beschrieben. Schwindel ist ein lächerliches Machwerk zur Zeit ihrer Heimsuchung gingen sie zugrunde. Also diese Götzen sind einfach überhaupt zu nichts zu gebrauchen. Aber Jakobs Teil ist nicht wie diese, sondern er ist der, der alles gebildet hat und auch den Stamm seines Erbteils her. Der Herr ist sein Name.

[2:31] Gott ist anders als diese Götzen. Du bist mir ein Hammer und eine Kriegswaffe. Mit dir zerschmettere ich Völker und mit dir zerstöre ich Königreiche. Mit dir zerschmettere ich Ross und Reiter, mit dir zerschmettere ich Streitwagen und Besatzung. Mit dir zerschmettere ich Mann und Frau, mit dir zerschmettere ich Kreis und Knabe, mit dir zerschmettere ich den jungen Mann und die junge Frau. Mit dir zerschmettere ich auch den Hirten samt seiner Herde. Mit dir zerschnitte ich den Ackersmann samt seinem Gespann. Mit dir zerschmettere ich Statthalter und Befehlshaber. Also Gott sagt, ich kann die ganze Gesellschaft, ja, verstören mit Jakob in meinen Händen. Jakob ist der Hammer. Vorher hieß es, dass Babylon der Hammer auf der Erde war und alle Völker zertrümmert hat. Aber nun sagt Gott, nein, Israel, Jakob ist die Kriegswaffe in meinen Händen und ich will Babel und alle Bewohner, allen Bewohnern erst alles Böse vergelten, dass sie zieren angetan haben vor euren Augen.

[3:37] Spricht daher viel, ich komme über dich. Spricht daher, du Berg des Verderbens, der du die ganze Erde verdirbst. Und ich lege meine Hand an dich und wälze dich von den Felsen herunter und mache dich zu einem verbrannten Berg, so dass man wieder Eckstein noch Grundstein von dir nehmen wird, sondern eine ewige Wüste sollst du werden, spricht der Herr. Also Babel wird komplett vernichtet werden und zur Wüste gerichtet. Das Kriegsbanner auf im Land, stoßt die Posaune unter den Heiden, heiligt die Völker gegen sie. Beruft die Königreiche Ararat, das waren das Königreich Urartu im heutigen Armenien, das so ein bisschen nördlich von Syrien liegt. Das Land Minni, das war man näher, das sagt so zwischen Urartu und Medien und Aschkenas, das waren wahrscheinlich die Skythen, die Nachfolger der Javiten. Gegen sie bestellt Heerführer, gegen sie lass Pferde anrücken, borstigen Heuschrecken gleich.

[4:36] Und Heuschrecken sind hier wieder ein Bild für die Vernichtung. Und diese Völker hat Gott abgesondert, geheiligt für die Vernichtung. Für diese Aufgabe heiligt Völker gegen sie, die Könige von Medien, ihre Statthalter und alle seine Befehlshaber und das ganze Gebiet ihrer Herrschaft, um nämlich Babel zu vernichten. Da wird die Erde zittern und beben, wenn die Ratschlüsse des Herrn gegen Babel zustande kommen, um das Land Babel zur Wüste zu machen, so dass niemand mehr darin wohnt.

[5:06] Die Helden Babels haben es aufgegeben zu kämpfen. Sie sitzen in ihren Festungen, ihre Kraft ist versiegt, sie sind zu Weibern geworden. Man ihre Wohnungen in Brand gesteckt, ihre Riegel sind zerbrochen. Also sie sind völlig entmutigt durch die Zerstörung. Ein Schnellläufer läuft dem anderen entgegen und ein Bote dem anderen, um den König von Babel zu melden, dass seine Stadt von allen Seiten her eingenommen ist, dass die Pforten besetzt und die Bollwerke mit Feuer verbrannt sind und die Kriegsleute den Mut verloren haben.

[5:39] Denn so spricht der Herr, der Herrscher, der Gott Israels. Die Tochter Babel ist wie eine Tenne zur Zeit, zu der Zeit, da man sie feststampft. In kurzem wird für sie die Zeit der Ernte kommen. Ja, die Zeit der Ernte für Babel ist nicht die Zeit, in der es Babel gut geht, sondern es ist die Zeit der Ernte, wo die Kelter getreten werden und Babylon wird zerstört.

[6:05] Nebukadnezar, der König von Babel, hat mich gefressen und vernichtet. Er hat mich wie ein leeres Gefäß hingestellt. Er hat mich verschlungen wie ein Drache. Er hat seinen Bauch gefüllt mit dem, was meine Freude war. Er hat mich vertrieben. Und das sagen natürlich die Exilanten in Babylon. Sie sprechen davon, dass Nebukadnezar sie zerstört hat, ihnen alles genommen hat. Der Frevel, der an mir und meinem Fleisch begangen wurde, komme über Babel, spricht die Bewohnerin von Zion. Und mein Blut komme über die Bewohner von Chaldäa, spricht Jerusalem.

[6:40] Darum so spricht der Herr: Siehe, ich will meine Rechtssache führen und die Rache für dich vollziehen. Und ich werde seinen Strom austrocknen und seine Quelle versiegen lassen. Und das ist natürlich passiert durch Kyros, der den Euphrat hat versiegen lassen, weil er ihn umgeleitet hat und Babel ausgetrocknet ist und sie dann durch das trockene Flussbett die Stadt einnehmen konnten. Und auch am Ende der Zeiten haben wir beschrieben in der fünften Plage, dass Gott die Babylonier ja im geistlichen Sinne austrocknen lassen wird und sie dann zugrunde richten wird.

[7:21] Ja, Gott wird sein Volk wieder groß machen und wird sie zu einem Volk machen, das ein Hammer ist. Das hat er damals getan und es wird am Ende der Zeit wieder tun. Lass uns Gott dafür danken. Lieber Vater im Himmel, du bist ein Gott, der Zerstörung schickt und Gericht, aber du bist auch ein Gott, der wiederherstellen kann, der aus dem Nichts etwas Neues machen kann. Du wirst und du hast einen kleinen Überrest gelassen und aus ihm wieder ein Volk gemacht. Und so wirst du auch aus dem Überrest am Ende der Zeiten ein prächtiges Volk werden, das in den Himmel wieder einziehen wird, das die himmlischen Wohnungen beziehen wird. Und dafür möchten wir dir danken, bitten dich, dass du unsere Sinne und Herzen in Christus Jesus bewahrst, bis du wiederkommst, damit wir daran teilhaben können. Amen.


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