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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Jeremia 6:1-23 spricht Rabea Kramp über die ernsten Botschaften des Propheten, die uns aufrütteln sollen. Sie beleuchtet die Folgen von Sünde und Verstocktheit, die zur Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier führten. Die Botschaft ist eine eindringliche Warnung vor einem oberflächlichen Glauben und ein Aufruf zur Umkehr und zum Hören auf Gottes Wort.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Gelesen heute zusammen die Seite 785 und beginnen tatsächlich in Kapitel 6, Vers 1. Lasst uns gemeinsam bieten. Lieber Herr Jesus, ich möchte danke sagen für deinen Wort, das so ernste Botschaften enthält und das uns auch aufrütteln soll. Und ich möchte dich bitten, dass wir auch die Herausforderung annehmen und nicht einfach nur Texte und Bücher in unseren Andachten lesen, die eine schöne Botschaft haben, die ja vielleicht unsere Mut machen, sondern dass sie auch solche Bücher wären mehr lesen, die uns herausfordern, die uns immer wieder vor Augen führen, wie wichtig es ist, Sünde zu bekennen. In deinem Namen.

[1:14] Der Prophet Jeremia sagt in Kapitel 6, Vers 1: "Ihr Kinder Benjamins, sammelt euch zur Flucht aus Jerusalem und stoßt in Tekoa in die Posaune und erhebt ein Zeichen auf Beth-Kerem, denn Unheil droht von Norden her und ein großes Verderben." Dieses Unheil von Norden sind die Babylonier, und diesmal wird man selbst in Jerusalem nicht sicher sein. Jerusalem galt ja immer als uneinnehmbar, es gibt ja auch diesen Berg und es gibt eine große Stadtmauer. Aber Gott sagt: "Nein, ihr Kinder Benjamins, flieht aus Jerusalems Mitte, denn selbst die große Stadt wird den Babyloniern anheimfallen."

[1:50] "Die liebliche und verzärtelte Tochter Zion gebe ich hiermit der Vernichtung preis. Hirten mit ihren Herden werden zu ihr kommen, ihre Zelte werden sie aufschlagen rings um sie her, und jeder wird sein Teil abweiden." Also, es wird so verwüstet werden, dass eigentlich Jerusalem und Umland Weideland wird, so verlassen wird es sein und so kaputt. "Heiligt einen Krieg gegen sie auf! Lasst uns am Mittag hinaufziehen, denn der Tag neigt sich und die Abendchatten werden länger." Das sagen hier die Babylonier, die sagen auch: "In den Krieg gegen das, gegen Juda auf! Lasst uns bei Nacht hinaufziehen und ihre Paläste zerstören."

[2:31] Also sogar nachts haben die Babylonier Angriffe gestartet, was natürlich unglaublich war, weil die Leute auch nicht zum Schlafen kamen und nervlich ausgemergelt waren. "Denn so hatte er, der Herr, Schande über euch gebracht und schüttet einen Wall auf gegen Jerusalem. Das ist die Stadt, die heimgesucht werden soll, denn lauter Gewalt hat ist in ihrer Mitte." Also, wir lernen hier, dass es so eine Belagerung, eine Rampe gegeben hat, so eine Walde aufgeschüttet wurde, und die Babylonier haben ja alles aufgeboten, um Jerusalem einzunehmen.

[3:05] "Ihr Unternehmen kommt, wie ein Brunnen sein Wasser hervor sprudeln lässt, so haben sie ihre Bosheit hervor sprudeln lassen. Von Gewalt und Bedrückung hört man in ihr, Leid und Misshandlungen muss sich beständig mit ansehen." Das sind die Gründe für die Vernichtung. Gott sagt hier: "Die Sünde, die ihr in euren Herzen habt und nicht loslassen wollt, lass dich warnen, Jerusalem, damit sich meine Seele nicht ganz von dir losreißt, damit ich dich nicht zur Wüste mache, zu einem unbewohnten Land." Und diese letzte Warnung, die Gott gibt, das ist noch ein letzter Aufruf zur Umkehr. Sagt: "Lass dich doch warnen und höre mir doch zu."

[3:40] "So spricht der Herr: 'Der Überrest Israels wird man nachlesen, wie am Weinstock legen. Nochmals deine Hand wie ein Weinleser an die Ranken.'" Man weiß, wenn man in der Nähe von Weinbergen wohnt, da gibt es im Herbst eine große Ernte und dann gibt es so einen Rest an Trauben, der dran bleibt und dann kann man dort naschen. Und wenn die Trauben dann den ersten Frost erlebt haben, sind sie noch ein bisschen süßer. Aber Gott sagt: "Nein, diese Nachlese lasse auch nicht am Weinstock, sondern grase alles ab. Nachlese sollst du auch noch betreiben und gänzlich fast alles zerstören." Das ist das Bild für das, was mit Gottes Volk passiert ist.

[4:24] "Zudem soll ich reden, Zeugnis ablegen und sie darauf hören, dass sie darauf hören. Ihr Ohr ist unbeschnitten, sie können nicht darauf achten. Hier, das Wort des Herrn ist ihnen zum Hohn geworden, sie haben keine Lust daran." Und Gott ist total verzweifelt, ein ums andere Mal keinen Zugang zu seinem Volk findet. Und ich, damit ist hier mir gemeint, ich bin erfüllt von dem Grimm des Herrn, dass ich ihn kaum zurückhalten kann. "Diese ihn über die Kinder auf Gas und zugleich über die Schar der jungen Männer, ja Mann und Frau sollen gefangen werden, Alte und Hochbetagte. Ihre Häuser sollen anderen zugewandt werden samt den Äckern und Frauen, denn ich will meine Hand ausstrecken gegen die Bewohner dieses Landes, spricht der Herr."

[5:12] Also, die ganze Bevölkerung wird zugrunde gehen, auch die Alten, die Kinder, die Frauen, die Ländereien. Alles werden sich die Babylonier einverleiben. "Denn vom Kleinsten bis zum Größten trachten sie alle nach Unrecht und Gewinn. Und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lüge um und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen: 'Friede, Friede, wo es doch keinen Frieden gibt.'"

[5:37] Also, das Volk Juda hat immer noch "Friede, Friede" gerufen und hat eigentlich die Warnungsbotschaften Gottes überhaupt nicht ernst genommen. Und sie hatten diesen oberflächlichen Glauben und haben gedacht: "Ja, das lass mal den ihren hier reden, das wird schon alles wieder werden." Schämen sollten sie sich, weil sie Greuel verübt haben, aber sie wissen nicht mehr, was sich schämen heißt und empfinden keine Scham. Sie haben sich nicht geschämt für ihre Sünden, keine Reue empfunden. Darum werden sie fallen unter den Fallenden. Zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie stürzen, spricht der Herr.

[6:12] "So spricht der Herr: 'Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.'" Sie aber sprechen: "Wir wollen nicht darauf wandeln." Und das ist natürlich ein sehr nüchterner Vers. Gott sagt: "Bitte, wir sind euch doch auf die alten, guten Pfade." Und das ist die Buße, das ist die Botschaft der Vergebung und Wiederherstellung. Und Gott sagt: "Die guten Wege, da möchte Gott euch haben."

[6:45] "Lasst euch doch von Gott tragen, er bringt euch auch auf diese guten Wege. Lasst euch vergeben und hört auf mich." "Habe sein wollen wir nicht." Und ich habe Wächter über euch bestellt. "Achtet auch auf das Schal des Schufas." Sie aber sprechen: "Wir wollen nicht darauf achten." Das ist unglaublich fatal, wie das Volk Gottes hier Gott abserviert, wie es ihm eine Absage erteilt, immer und immer wieder.

[7:13] Und ja, es gibt auch in unserem persönlichen Leben vielleicht Momente, wo wir uns gegen Gott stellen, wo wir sagen: "Nein, Gott, ich will von dir nichts hören. Ich will nicht die Bibel lesen, ich will nichts von der Gemeinde wissen. Ich will einfach gar nichts, ich möchte mein eigenes Leben leben, möchte meinen eigenen Göttern nachlaufen." Und das ist ein gefährlicher Moment, weil dann kann es sein, dass Gott sich wirklich auf lange Sicht zurückzieht und wir ja ohne den Segen Gottes einfach ein Desaster nach dem anderen im Leben erleben werden.

[7:47] "So hört nun, ihr Völker, und die Gemeinde, erkennt, was mit ihnen geschieht." Und Gott wendet sich hier an die Völker drumherum, die Heiden, und sagt: "Schaut, wie es meinem Volk geht. Sie haben sich von mir abgewendet, und jetzt schaut, was mit ihnen geschieht. Höre es, Erde! Siehe, ich will Unheil über dieses Volk kommen lassen, die Frucht ihrer Gedanken, denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet und mein Gesetz, das haben sie verworfen."

[8:13] Das ist der Grund, warum sie all, warum sie so geworden sind, wie sie sind. "Was soll mir der Weihrauch von Saba und das köstliche Gewürze aus fernen Land? Eure Brandopfer sind mir nicht wohlgefällig und eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm." Ja, Gott sagt, ihr habt eigentlich nur informellen Gottesdienst gemacht. Ich hab zwar geopfert und hab die ganzen Reden gehalten, hab mit euren Sachen in die Räucher-Schale geworfen, aber eure Herzen, die sind böse geblieben. Und damit lauft ihr vorbei an dem eigentlichen Ziel des Heiligtums und Opferdienstes.

[8:47] Darum, so spricht der Herr: "Siehe, ich will diesem Volk Steine des Anstoßes." Und damit ist das Evangelium gemeint, in den Weg legen, damit Väter und Kinder zugleich daran so vollkommen der Nachbar und sein Freund werden miteinander umkommen. So spricht der Herr.

[9:02] "Siehe, es kommt ein Volk aus dem Land des Nordens und eine große Nation erhebt sich von den äußersten Enden der Erde. Das sind die Babylonier mit Bogen und Wurfspieß. Sie bewarfen." Das waren tatsächlich die Waffen der Babylonier, Bogen und Wurfspieß. Grausam sind sie und ohne Erbarmen. "Ihr Lärm ist wie das Brausen des Meeres, und auf Pferden hätten sie gerüstet, wie ein Mann zum Kampf gegen dich, Tochter Zion."

[9:29] Ja, Gott sagt, es wird kommen, das Unheil kommt wegen deiner Verstocktheit, weil du in der Sünde bleiben willst und mich immer und immer wieder.

[9:40] Updates mögen wir Gott in unser Leben lassen und nicht und so verhalten wie das Volk Gottes. Lasst uns beten. Lieber Vater, bewahre uns vor seiner Haltung, dass wir dich ablehnen und dass wir nichts von dir wissen wollen, denn dann kannst du nicht an uns wirken und dann ja, sind wir allein auf weitere Posten und dann hat er böse sein leichtes Spiel mit uns. Gibt es für uns an dich halten jeden Tag aufs Neue in deinen Namen.

[Musik]


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