In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die ernsten Botschaften aus Jeremia 7:17-8:3. Sie thematisiert den Götzendienst und ungehorsamen Umgang des Volkes Israel mit Gott und die daraus resultierenden verheerenden Konsequenzen. Die Predigt verdeutlicht, wie wichtig Gehorsam und die Hinwendung zu Gott sind, um Gottes Segen zu erfahren.
Gott auf (m)einer Seite: Jeremia 7:17-8:3
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JeremiaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Wir lesen heute zusammen Jeremia 7, Vers 17 bis Kapitel 8, Vers 3. Wir lesen Kapitel 7 zu Ende und beginnen noch ein kleines bisschen Kapitel 8. Und wir haben sehr ernste Botschaften vor uns, sehr ernste Worte. Gott ist, und wir wollen den Heiligen Geist bitten. Lieber Herr Jesus, du hast gesagt, du sendest den Heiligen Geist, und genau darum wollen wir jetzt bitten, dass wir dein Wort durch ihn besser verstehen können und wir auch ganz persönlich angesprochen werden. Amen.
[1:02] Wir beginnen in Kapitel 7, Vers 17: "Siehst du denn nicht, was sie in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem tun? Die Kinder lesen Holz, zusammen und die Väter zünden das Feuer an. Die Frauen aber kneten Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen, und fremden Göttern spenden sie Trankopfer, um mich zu ärgern." Gott beschreibt hier nochmal diesen Götzendienst, den sie machen. Ja, die vom Kind bis zum Erwachsenen, alle sind daran, bitte halte ich diesen Götzendienst zu tun. "Ärgern sie denn mich damit?", spricht der Herr, "Und nicht vielmehr sich selbst, damit sie zuschanden werden?" Also eigentlich haben sie davon den größten Schaden, dass sie das tun. "Darum", so spricht Gott, der Herr, "siehe, mein Zorn und Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh, über die Bäume des Feldes und über die Früchte der Erde, und er wird unauslöschlich brennen." Und wieder haben wir hier dieses unauslöschliche Feuer, was wieder meint, dass etwas fest beschlossen ist, nicht, dass etwas ewig brennt, sondern dass etwas so beschlossen ist, dass es nicht umkehrbar ist.
[2:10] "So spricht der Herr, der Heerscharen, der Gott Israels: Bringt nur eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern hin und esst Fleisch! Denn ich habe zu euren Vätern nichts gesagt und nichts befohlen bezüglich Brandopfer und Schlachtopfer an dem Tag, als ich sie aus Ägypten herausführte." Also Gott sagt, ihr bringt genau die Opfer und macht euch so viel Aufwand, aber das habe ich gar nicht geboten. Ich wollte einfach nur, dass ihr gehorsam seid. Und die Bibel kennt diese Aussage, dass Gott sagt: "Ich habe Gehorsam lieber als Opfer." Lieber seid ihr mir gehorsam, als dass ihr hier mechanisch einfach nur Gottesdienstopfer bringt.
[2:53] "Sondern dieses Wort habe ich ihnen befohlen: Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein, und wandelt auf dem ganzen Weg, den ich euch gebieten werde, damit es euch wohl ergeht." Gott sagt, wandelt auf dem ganzen Weg. Vorher haben wir gehört, den guten Weg, aber hier ist es der ganze Weg. Also wir können ganz auf Gottes Weg wandeln oder ganz auf dem Weg des Bösen. Wir können nicht mal da, mal da. Es geht nur, gibt nur ein ganz oder gar nicht.
[3:23] "Aber sie gehorchen nicht und neigten mir ihre Ohren nicht zu, sondern sie wandelten nach den Ratschlägen, nach dem Starrsinn ihres bösen Herzens, und sie wandten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht, von dem Tag an, als eure Väter aus dem Land Ägypten zogen bis zu diesem Tag. Habe ich euch alle meine Knechte, die Propheten, gesandt und zwar täglich, indem ich mich früh aufmachte und sie immer wieder sandte. Aber sie haben mir nicht gehorcht und mir kein Gehör geschenkt, sondern sie neigten sich noch halsstarriger und böser als ihre Väter." Ja, Gott sagt, ich habe euch täglich Propheten geschickt. Ich habe euch immer wieder auch rechtzeitig Warnungsbotschaften geschickt, aber ihr habt nicht aufgehört. "Und wenn du auch alle diese Worte zu ihm redest, so werden sie doch nicht auf dich hören. Und wenn du ihn zu rufen, wird er dir nicht antworten."
[4:13] "Die falschen Götter, darum sollst du zu ihnen sagen: Dies ist das Volk, das auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, nicht hören will und keine Züchtigung annimmt. Darin, dahin ist die Wahrhaftigkeit ausgerottet aus ihrem Mund." Also Gott hat im wahrsten Sinne ein ungehorsames Volk. "So schert nun deinen Haarschmuck ab und wirf ihn weg und stimme auf dem kahlen Hügel ein Klage-Lied an, denn verworfen und verstoßen hatte er das Geschlecht, über das er zornig ist."
[4:48] "Denn die Kinder Judas haben getan, was böse ist in den Augen", spricht der Herr. "Sie haben ihre Gräuel-Götzen in dem Haus aufgestellt, das nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen." Ja, Gott sagt, ihr könnt euren Schmuck weg tun, eure falschen Diebe, aber die falschen Götter werden euch nicht anschauen und euch nichts nützen. Ihr könnt stattdessen lieber einen kahlen Kopf haben und auf dem kahlen Hügel ein Klage-Lied singen. Und interessant ist hier, dass er sagt, dass die Gräuel-Götzen im Haus aufgestellt sind. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass dieser Abschnitt schon nach dem Tod Josias spielt, denn zur Zeit Josias gab es keine Götzen mehr in dem Tempel und auf den Höhen. Und später hat man sie wieder aufgestellt.
[5:38] Und ja, das könnte so ein Indiz dafür sein. "Sie haben auch die Höhen des Taw-Fed im Tal hin-um errichtet, um ihre Söhne und Töchter mit Feuer zu verbrennen, was ich ihnen nie geboten habe und was mir nie in den Sinn gekommen wäre." Ja, sie haben tatsächlich Kinderopfer gebracht. Im Tal hinunter die Kinder durchs Feuer gehen, darf man diesen dann verbrannt. Und kurz, woher habt ihr das? Ich habe euch das nie gesagt, und es würde mir auch nie in den Sinn kommen. Also es ist furchtbar, was Gott eigentlich gelitten haben muss, wenn er sich das angeguckt hat, wenn er sich das angeguckt hat, was ja wahrscheinlich schwer auszuhalten war, wenn so unschuldige Seelen, Kinder, kleine Kinder von ihren Eltern einfach irgendwelchen Göttern geopfert wurden.
[6:23] "Darum", sie es kommt Tage, spricht der Herr, "da man nicht mehr vom Torwart oder vom Tal Ben-Haim reden wird, sondern vom Tal der Schlachtung. Und man wird im Topf, wird dem Mann wird im Topf begraben müssen, weil es sonst keinen Raum mehr gibt, und die Leichname dieses Volkes werden den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren zur Speise dienen, und niemand wird sie verscheuchen." Das Volk hat in diesem Tal die eigenen Kinder geopfert, und Gott sagt, dieses Tal wird euch selber zu Grabe werden, zum Tal der Schlachtung, und durch die Babylonier werdet ihr alle umkommen. Mal wird euch alle in dieses Opfer werfen, in dieses Tal, und dort wird euch niemand begraben, was eine Schande war. Ja, wenn man nicht begraben wurde und die Tiere des Himmels, die Vögel und einem möglichen Tiere werden euch an waren, werden sich an euren Leichnamen zu schaffen machen. Was für ein furchtbares Bild.
[7:16] "So will ich in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems das Jubel und die Freude schreien zum Verstummen bringen, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, denn das Land soll zu einer Wüste werden." Ja, Gott hat gesagt, ich kann euch nicht weiter beschützen. Ihr habt euch so weit von mir abgewandt, ihr habt so mich verlassen. Ihr wollt nicht nur nichts wissen, lehnt mich richtig ab, und ich kann nicht, kann nicht mehr Segen über euch schützen. Und deswegen wird dieses Unheil über euch kommen, nicht, weil Gott dieses Unheil aktiv kommen lässt, sondern weil er sich zurückzieht. Weil dann die Babylonier euch überrennen.
[7:54] Kapitel 8. "Zu jener Zeit", spricht der Herr, "sieht man die Gebeine der Könige von Juda, die Gebeine seiner Fürsten und die Gemeinde der Priester, die Gebeine der Propheten, die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gräbern hervorholen." Noch eine furchtbare Sache, die passieren wird, eine Schändung, die hier stattfinden wird. Völlige Verwüstung. Und man wird sie ausbreiten vor der Sonne und dem Mond und vor dem ganzen Heer des Himmels, die sie lieb gehabt, denen sie gedient haben und nachgelaufen sind, die sie gesucht und angebetet haben. Man wird sie nicht zusammenlesen, noch begraben, sondern zu Dünger auf dem Erdboden sollen sie werden. Und der ganze Überrest, der von diesem bösen Geschlecht übrig bleibt, wird lieber sterben als leben wollen, an allen Orten, wohin ich die übrig gebliebenen verstoßen habe, spricht der Herr der Herrscher.
[8:43] Für die, die übrig geblieben sind, und das waren ja einige wenige, ein Überrest, der überlebt hat. Der hat so furchtbar gelitten, dass er sich lieber gewünscht hätte, auch gestorben zu sein, weil das kaputte Land, das verwüstete Land, das zerstörte kulturelle Erbe, das zerstörte religiöse Erbe, alles war dahin und alles war kaputt. Für 70 Jahre, bis die Exilanten wieder zurückgekehrt sind. Aber für die 70 Jahre und länger hat ein Mensch fast gar nicht gelebt. Damals war das ja eine trostlose Zeitepoche, die dort passiert ist. Und manchmal braucht es solche Zeiten der Dürre, damit wir wieder nach Gott fragen. Gott gibt manchmal solche Zeiten der Dürre, damit wir zu Verstand kommen und merken, dass wir ihn brauchen.
[9:36] Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, lass uns erkennen, dass wir dich in unserem Leben nötiger haben als alles andere. Dass der ganze Segen, den wir erleben, nur von dir kommt. Und wenn du dich zurückziehst, dass da kein Segen mehr ist, keine Weisheit. Lass uns verstehen, dass das so ist, und dir dafür danken jeden Tag neu.
[9:57] [Musik]
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