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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Rabea Kramp tief in die Prophezeiungen Jesajas (Kapitel 24-26) ein. Sie beleuchtet die dramatischen Ereignisse vor der Wiederkunft Jesu, die Verurteilung Satans und der irdischen Herrscher sowie die Errichtung von Gottes Reich. Die Predigt betont die Zuverlässigkeit biblischer Vorhersagen und die Hoffnung auf das Hochzeitsmahl des Lammes und ein Leben ohne Sünde in der Ewigkeit.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[Musik] Hmm, hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen jetzt zusammen die Seite 739, beenden Kapitel 24, lesen 25 und beginnen ein paar Verse von Kapitel 26. Und wir wissen, wir befinden uns in der Apokalypse des Jesaja, und wir wollen heute tief einsteigen in diese Vorhersagen, die sehr weitreichend sind. Und davor gemeinsam beten:

Lieber Herr Jesus, danke für dein Wort, das uns so detailliert darüber unterrichtet, was alles kommen wird in der Zukunft, damit wir wissen dürfen, was du mit uns vorhast, mit deinem Volk vorhast, mit dieser Erde vorhast. Herr, lass uns daraus lernen und es uns zu Herzen nehmen. Amen.

Wir beginnen in Kapitel 24, Vers 17: „Grauen, Grube und Garn kommen über dich, du Bewohner der Erde! Und es wird geschehen: Wer vor der grauenerregenden Stimme flieht, der wird in die Grube fallen; wer aber aus der Grube heraussteigt, wird im Garn gefangen werden. Denn die Fenster der Höhe werden sich öffnen und die Grundfesten der Erde erbeben.“ Das ist ein Szenario, das Jesaja hier beschreibt, was vor der Wiederkunft passieren wird, und wir werden die nächsten Verse noch mehr lesen über diese Zeit.

„Die Erde wird krachen, zerbersten, die Erde wird reißen und bersten. Die Erde wird hin und her schwanken, die Erde wird hin und her taumeln wie ein Betrunkener und schaukeln wie eine Hängematte. Ihre Missetat lastet schwer auf ihr; sie fällt und steht nicht wieder auf.“ Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird der HERR das Heer der Höhe in der Höhe heimsuchen und die Könige der Erde auf Erden. Vers 19 und 20 beschreiben auf eindrückliche Weise, wie es bei der Wiederkunft der Erde gehen wird. Die Erde wird aus ihren Angeln gehoben werden. Es wird ja eine wahnsinnige Naturkatastrophe in einem Konglomerat aus Naturkatastrophen geben, und alles wird erschüttert werden. Und das heißt hier auch, das Heer der Höhe wird er heimsuchen, und damit sind Satan und seine Dämonen gemeint, die wird er heimsuchen. Das heißt, an ihnen wird er Gericht halten. Und sie haben ja schon gebebt bei der Sintflut, das war schon richtig globale Naturkatastrophe, aber umso mehr werden sie beben und zittern bei der Wiederkunft Jesu. Und die Könige der Erde auf Erden wird er heimsuchen, das betrifft natürlich die Menschen und die Herrscher. Und sie werden eingesperrt, wie man Gefangene in die Grube einsperrt, und im Kerker werden sie eingeschlossen, aber nach vielen Jahren werden sie heimgesucht werden. Dieser Vers beschreibt tatsächlich die 1000 Jahre der Gefangenschaft von Satan und seinen Dämonen auf der Erde, während im Himmel Gericht gehalten wird. Die Erde wird ja ein düsterer Ort sein, nur kein Mensch wird mehr da sein, nur die bösen Engel mit Satan. „Da wird der Mond erröten und die Sonne schamrot werden; denn der HERR der Heerscharen herrscht dann als König auf dem Berg Zion und in Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit.“ Ja, warum werden Mond und Sonne erröten? Weil sie überflüssig sind. Jesus wird so eine helle Sonne sein und so viel Herrlichkeit ausstrahlen, dass die Himmelskörper vor Scham erröten, weil sie da nicht mithalten können.

Kapitel 25: „HERR, du bist mein Gott! Dich will ich erheben, ich lobe deinen Namen; denn du hast Wunder getan, deine Ratschluss von alters her sind zuverlässig und wahrhaftig. Denn du hast die Stadt zum Steinhaufen gemacht, die feste Burg zum Trümmerhaufen.“ Damit ist Babylon gemeint. „Den Palast der Fremden zu einer untergegangenen Stadt; ewiglich wird sie nicht mehr aufgebaut werden.“ Wir haben schon in vergangenen Kapiteln im Buch Jesaja darüber gelesen, dass Babylon als Stadt nie mehr aufgebaut worden ist. „Darum ehrt dich auch ein mächtiges Volk, die Städte gewalttätiger Nationen fürchten dich. Denn du bist im Schwachen eine Zuflucht geworden, eine Zuflucht dem Armen in seiner Not, ein Schirm vor dem Wolkenbruch, ein Schatten vor der Hitze.“ „Ein Zornhauch der Tyrannen ist wie ein Unwetter gegen eine Wand. Der kam wie die Sonnenglut in einer dürren Gegend, so dämpfst du das Toben der Fremden; wie die Sonnenglut durch den Schatten einer Wolke, so legt sich der Triumphgesang der Tyrannen.“ Also alle, die Gott widerstanden haben, alle Feinde, ihr Gesang wird verstummen.

Und der HERR der Heerscharen wird auf diesem Berg allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen bereiten, ein Mahl von alten Weinen, von fetten, markigen Speisen, von alten, geläuterten Weinen. Und hiermit ist natürlich sehr wahrscheinlich das Hochzeitsmahl des Lammes gemeint im Himmel, wenn wir von Jesus ja eingeladen werden und sogar bedient werden und er uns alles da bietet, was der Himmel zu bieten hat. Was für ein unglaublich ereignisreicher, ein ereignisreicher Tag wird das sein, und wie werden wir uns freuen, an diesem Festmahlstisch zu sitzen, der wahrscheinlich so lang sein wird, damit alle Erlösten Platz haben, wo wir gar nicht das Ende blicken können. „Und er wird auf diesem Berg den Schleier wegnehmen, der alle Völker verhüllt, und die Decke, womit alle Nationen bedeckt sind.“ Dieser Vers erinnert uns ganz stark an 2. Korinther 3,14 und die folgenden Versen, wo es ja auch von dieser Decke spricht, diesem Schleier, durch den wir nur sehen. „Er wird den Tod auf ewig verschlingen, und Gott der HERR wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht, und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde; der HERR hat es gesprochen.“ Und aus diesem Vers hat Johannes in der Offenbarung, Kapitel 21, das gewonnen, dass Gott die Tränen abwischen wird von allen Augen. Das wird nach den 1000 Jahren passieren. „Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rettet! Das ist der HERR, auf den wir hofften; nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung!“ Und fröhlich sein können wir nach der Rettung durch die Wiederkunft, wenn er die Übrigen nach Hause holt.

„Denn die Hand des HERRN wird auf diesem Berg ruhen, und Moab wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh in der Mistlache zertreten wird. Und sollte es auch seine Hände ausbreiten, wie ein Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen, so wird er seinen Hochmut erniedrigen trotz der Kunstgriffe seiner Hände.“ Dazu muss man wissen, dass Schwimmen in vielen orientalischen Nationen damals nicht sehr verbreitet war, nicht viele Menschen konnten schwimmen. Und die Kunstgriffe der Hände sind ja, damit ist das Schwimmen gemeint. Es wurde als etwas Besonderes betrachtet, wenn jemand schwimmen konnte. Und ja, Gott sagt: Ihr werdet versuchen so zu schwimmen, was wird euch nichts nützen. „Deine festen, hochragenden Mauern wird er niederwerfen, abreißen und zu Boden stoßen, in den Staub.“

Und nun folgt ab Vers Kapitel 26 das Loblied der Erlösten zur Errettung, zur Verherrlichung Gottes. Und dieses Lied ist ein Lied über die Notwendigkeit der Drangsal und Erziehung des Volkes. „An jenem Tag wird dieses Lied im Land Juda gesungen werden: Wir haben eine feste Stadt. Der Rettung setzt er als Mauern und als Schutzwehr. Öffnet die Tore, damit ein gerechtes Volk einzieht, das Treue bewahrt. Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut ist.“ Ist ein sehr bekannter Vers und ein sehr schöner Vers, und es beschreibt den Einzug der Übrigen, der Gerechten, der Erlösten im himmlischen Jerusalem. „Vertraut auf den HERRN allezeit, denn der HERR, ja der HERR, ist ein Fels der Ewigkeiten! Denn er hat erniedrigt die Bewohner der Höhe, die hochragende Stadt Babylon; und er hat sie niedergeworfen, als er sie zu Boden stürzte, hat er sie herabgestoßen bis in den Staub.“ Das ist die Sprache aus Kapitel 14 von Jesaja und auch aus Offenbarung 14. Gott wird alles zu einem guten Ende führen, und darauf dürfen wir uns verlassen.

Lasst uns beten: Lieber Herr Jesus, hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass du am Ende alles gut machen wirst, dass du ja alles, was Sünde ist und sündig ist, nicht bestehen lassen wirst, sondern dass du nur die, die wirklich an dich glauben, dir folgen wollen, aufnimmst in den Himmel und dort auf alle Ewigkeit, in alle Ewigkeit, keine Sünde mehr auftauchen wird. [Musik]


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