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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Rabea Kramp auf die biblischen Berichte in Jesaja 37-38 ein. Sie beleuchtet die Rettung Jerusalems vor Sanherib und die göttliche Intervention durch das Gebet Hiskias. Weiterhin wird Hiskias schwere Krankheit und seine Heilung thematisiert, wobei die Bedeutung des Gebets und Gottes Treue hervorgehoben werden.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Gelesen heute Seite 751 und wir lesen heute das Kapitel 37, die ganze Prophezeiung über Sanherib zu Ende und beginnen das Kapitel 38 über die Krankheit von Hiskia. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, wie du die Zeitgeschichte führst und wie du alles in deiner Hand hältst, wie nichts passiert, was du nicht vorher gesagt hast, aber auch alles eintrifft, was du vorher gesagt hast, und dafür danken wir dir, dass dein Wort so verlässlich ist. Amen.

[1:08] Gestern haben wir mit Vers 29 diese ganze große Botschaft an Sanherib beendet und nun geht es weiter in Vers 30. Und das sollte zum Zeichen sein: In diesem Jahr werdet ihr Brachwuchs essen und im zweiten Jahr, was von selbst wachsen wird. Im dritten Jahr sollt ihr säen und ernten und Weinberge pflanzen und deren Früchte essen. Also Gott sagt, die Folgen der Invasion werden noch spürbar sein, es wird noch brachliegen, aber es wird eine Besserung eintreffen und das soll ein Zeichen sein. Wir wissen, Hiskia hat ja damals ein Zeichen gebeten. Gott hat es nicht gegeben, es war ein Ausdruck des Unglaubens, dass er dieses Zeichen verlangt hat. Aber wir werden immer wieder jetzt sehen, dass kontinuierlich, ja, einige Zeichen gibt und was vom Haus Sanherib wieder entkommen und übrig geblieben ist, wird wieder nach unten Wurzeln schlagen und nach oben Früchte tragen. Also wieder dieser Typus der Übrigen, die ja wachsen werden, der Wurzelstock, der übrig bleibt und ausschlägt.

[2:12] Und das natürlich ein Typus auch für die Christen, die frühe Christenheit damals in Jerusalem, die ja sehr stark bekämpft wurden, aber sich umso mehr verbreitet haben. Aber auch für die "Inside"-Gläubigen, denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen, in kommende auf vom Berg Zion, der Eifer des Herrn der Heerscharen wird die. Ja, der Eifer, der kommt zweimal im Buch Jesaja vor, einmal auch in Kapitel 9. Und Gott hat hier für Sanherib die Folge, dass Gott ein eifersüchtiger Gott ist, der ja für sein Volk alles tun möchte.

[2:48] Darum so spricht der Herr über den König von Assyrien: Es soll nicht in diese Stadt hineinkommen, damit die zu seinem gemeinen, keinen Fall hineinschießen und mit einem Schild gegen sie anrücken und keinen Wall gegen sie aufwerfen. Auf dem Weg, auf dem er gekommen ist, soll er wieder zurückkehren, aber in diese Stadt soll er nicht eindringen. Der Herr sagt es. Also Gott selbst sagt, Jerusalem wird ihnen nicht vergönnt sein. Ich selbst werde Jerusalem beschützen. Und genau so ist es tatsächlich eingetroffen, denn ich will diese Stadt bestimmen, um sie zu erretten, um meinetwillen und um eines Knechtes David willen. Wir erinnern uns, Gott hat David ein Versprechen gegeben, dass er eine große Dynastie aus ihm machen wird und dass eines Tages der Gesalbte, der Messias, aus seiner Dynastie hervorgehen wird. Und das war natürlich auch ein Grund, warum Gott Jerusalem beschützen wollte, um diese Haltlinie zu bewahren.

[3:43] Und der Engel des Herrn ging aus und er schlug im Lager der Assyrer 185.000 Mann. Und als man am Morgen früh aufstand, siehe, da waren diese alle tot, lauter Leichen. Und das ist hier der Höhepunkt dieser Prophezeiung. Das ist das, warum die Assyrer Jerusalem nicht einnehmen konnten, weil Gott durch den Engel des Herrn. Und das erinnert ein bisschen an den Exodus, wo ja auch der Engel des Herrn ja die Erstgeborenen geschlagen hat. Dadurch konnte Sanherib und sein Heer die Stadt Jerusalem nicht einnehmen, weil Gott eingegriffen hat.

[4:19] Durch das Gebet des Hiskia zerbrach Sanherib, der König von Assyrien, auf und kehrte heim und blieb in Ninive. Wir wissen, dass Sanherib später ein paar Keilschrifttexte verfasst hat, um das Ganze ein bisschen zu beschönigen. Er sagt ja, ich habe Lachisch eingenommen und prallte mit und Jerusalem, was da passiert ist, das verschweigt er ganz gekonnt. Und es geschah im Haus seines Gottes Nisroch, da schlugen ihn seine Söhne Adrammelech und Sereser mit dem Schwert und sie flohen in das Land Ararat. Und sein Sohn Assarhaddon wurde König an seiner Stelle. Tatsächlich ist dieser Mord an Sanherib einige Jahre später nach seiner Rückkehr passiert. Es war der 16. Januar 680 vor Christus, dass er starb und seine Söhne sind geflohen. Und wir wissen, Assarhaddon wurde der letzte große König der Assyrer. Ja, er hat dann für diese Neuansiedlung fremde Völker in Samaria gesorgt. Samaria wurde ja von Assyrien eingenommen und das waren die späteren Samariter, die nachher ja durch diese Vermischung mit fremden Völkern und dem Volk Gottes entstanden sind. Und Gott hat Jesus hat ja ganz viel in Samaria gewirkt.

[5:38] Kapitel 38. Und nun kommt eine sehr interessante Begebenheit. In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank. Da kam der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der Herr: Bestelle dein Haus, denn du sollst sterben und nicht am Leben bleiben. Da wandte Hiskia sein Angesicht zur Wand und betete zum Herrn und er sprach: Er gedenke doch daran, dass ich in Wahrheit und mit ganzem Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen. Und Hiskia weinte sehr. Dagegen das Wort lautete folgendermaßen: Geh hin und sage Hiskia: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört, deine Tränen angesehen. Siehe, ich will zu deinen Lebenstagen noch 15 Jahre hinzufügen.

[6:23] Also Gott hört hier tatsächlich auf dieses verzweifelte Gebet von Hiskia. Er sagt, warum muss ich sterben? Ich habe dir doch vertraut, ich habe doch dir gehorcht, warum bestrafst du mich jetzt? Und das heißt weiter: Und ich will dich und diese Stadt aus der Hand des Königs von Assyrien retten und ich will diese Stadt bestürmen.

[6:46] Dieser Vers 6 lässt uns ein bisschen stutzig werden, weil wir ja auch bei den großen Bibelauslegern und Chronisten nicht ganz sagen können, wie diese Chronologie im Leben von Hiskia wirklich ist. Ob diese Krankheit vor der Belagerung Hiskias, vor der Belagerung durch Sanherib, stattfand oder doch danach. Dieser Vers wäre ein Indiz dafür, dass es davor gewesen ist, aber man hat noch nicht wirklich eine Antwort darauf gefunden. Eine Sache, die man durchaus studieren kann und sollte, und das sei dir das Zeichen von dem Herrn, dass der Herr das Wort erfüllen wird, dass er gesprochen hat: Siehe, ich lasse den Schatten an der Sonnenuhr des Ahas um zehn Stufen zurückkehren, nämlich um so viel, wie die Sonne ihn bereits an der Sonnenuhr abwärts gehen lassen. So kehre die Sonne an der Sonnenuhr um zehn Stufen zurück, die sie abwärts gegangen war. Das ist ein Wunder, was uns in der Bibel passiert oder begegnet ist, nämlich in Jesaja Kapitel 10, wo auch die Sonne stillstand. Und Gott gibt wieder ein Zeichen dafür, dass Hiskia, weißt du, kannst mir vertrauen, ich werde das tun, was ich vorher gesagt habe.

[7:57] Eine Aufzeichnung des Königs von Juda, krank gewesen und von seiner Krankheit wieder genesen war. Also hier fügt Jesaja ein paar Worte Hiskias in sein eigenes Buch ein. Ich sprach, sagte Hiskia, in meinen besten Jahren musste ich zu den Toren des Totenreichs eingehen. Ich bin des Rests meiner Jahre beraubt. Also ist voller Verzweiflung. Ich sprach: Ich werde den Herrn nicht mehr sehen, den Herrn im Land der Lebendigen. Bei den Abgeschiedenen werde ich keinen Menschen mehr blicken. Meine Wohnung wird abgebrochen und wie ein Hirtenzelt von mir weggeführt. Ich habe mein Leben ausgewogen wie ein Weber. Er wird mich vom Ketsana abschneiden. Jeder Tag zur Nacht wird machen so ein Ende mit mir. Ich lag da bis zum Morgen und dachte: Einem Löwen gleich, so wird er mir alle meine Gebeine zermahlen. Er, der Tag zur Nacht wird machen so ein Ende.

[8:50] Hiskia war in tiefer Verzweiflung darüber, dass Gott gesagt hat, du sollst sterben. Und Gott sagt: Okay, weil du so bitterlich geweint hast und weil Hiskia aber leben möchte, werde ich dein Gebet erhören. Das zweite Mal, dass Gott ein ganz großes und wichtiges Gebet Hiskias erhört. Was dann später in Hiskias Leben passiert, das werden wir morgen und übermorgen lesen. Aber wir dürfen wir heute mitnehmen, dass Gott Gebete hört, wenn es ernstlich ist, so wie es in Jakobus heißt. Lasst uns genau das tun. Zu Gott beten. Lieber Vater im Himmel, du erhöhst Gebet. Das ist etwas, was wir in der Bibel lesen können, was wir uns in unserem eigenen Leben ganz praktisch erfahren dürfen. Und dafür danken wir dir, dass wir diese Zusage und diese Erfahrung haben. Amen.


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