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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Rabea Kramp geht es um die Kapitel 38 bis 40 des Buches Jesaja. Der Fokus liegt auf dem Leben und den Prüfungen König Hiskias, seiner Krankheit und Heilung, sowie den Konsequenzen seiner Entscheidungen. Die Botschaft beleuchtet Gottes Vergebung, die Bedeutung von Demut und die Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn, wie sie in den prophetischen Worten Jesajas zum Ausdruck kommt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen sogar auf meiner Seite. Gelesen heute zusammen die Seite 752. Sie sind noch in Jesaja 38, 39 und beginnen heute Kapitel 40 und wollen weiter im Leben von Hiskia studieren. Lasst uns beten.

[0:47] Lieber Vater im Himmel, du hast so viele Geschichten und Lebensbilder in der Bibel aufschreiben lassen, damit wir davon lernen können. Lasst uns heute aus dem Leben des Hiskia lernen und was du mit ihm vor gehabt hast, was dein eigentlicher Plan mit ihm war, damit wir auch verstehen, dass du einen Plan mit uns hast und den herausfinden. Amen.

[1:07] Wir beginnen in Kapitel 38, Vers 14: "Ich zitterte wie eine Schwalbe, wie eine Drossel und gurte wie eine Taube. Meine Augen blickten schmachtend zu euch. Ach, ich bin bedrängt, tritt als Bürge für mich ein." Was anderes sollte ich sagen? Aber er, aber redete zu mir und führte es auch aus. Ich will nur mein Leben lang vorsichtig wandeln wegen dieser Bekümmernis meiner Seele.

[1:32] Also Hiskia nimmt sich hier vor, den Rest seines Lebens demütig und vorsichtig zu wandeln. Wir lernen aus den folgenden Kapiteln, dass er das leider nicht immer geschafft hat. Aber wir kennen das von uns selber, dass wenn wir mit Gott eine große Prüfung durchlaufen, dass wir sagen: "Ja, wenn ich das geschafft habe, dann werde ich immer an dir festhalten." Und so war es hier natürlich auch.

[1:55] Woher dadurch lebt man in all diesen besteht das Leben meines Geistes, so wirst du mich gesund machen und aufleben lassen. Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid. Du hast ja meine Seele liebevoll empfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen, denn du hast alle meine Sünden hinter deinem Rücken geworfen.

[2:16] Auch das können wir in Anspruch nehmen. Gott vergibt uns unsere Sünden und er wirft sie hinter seinen Rücken. Das heißt, er schaut sie nicht mehr an. So geht Gott mit unserer Sünde um. Er ist liebevoll zu uns und er behandelt uns so, dass wir es gar nicht verdient hätten. Und er entsorgt unsere Sünde.

[2:36] Denn das Totenreich kann dich nicht loben, noch der Tod dich preisen, und die in die Grube fahren, können nicht auf deine Treue hoffen. Auch ein interessanter Zustand der Toten. Die Toten loben Gott nicht. Sie sind tot, sie kriegen nichts mehr mit. Sondern der Lebendige, ja, der Lebendige lobt dich, wie ich es heute tue.

[2:53] Der Vater erzählt den Kindern von deiner Treue. Das ist ein Satz, der für Hiskia von Bedeutung ist, denn Hiskia hat einen Sohn gehabt, der in die Geschichte einging als der schlimmste König aller Zeiten. Sein Sohn hieß Manasse. Und vielleicht hat er ihm als Kind diese ganzen Wunder und Geschichten, die Gott in seinem Leben getan hat, erzählt. Und Manasse hat sich trotzdem dagegen entschieden.

[3:23] Das zeigt einmal mehr, dass gläubige Eltern manchmal Kinder haben, die nichts mehr von Gott wissen möchten. Gott ging es genauso. Er hat Luzifer geschaffen, er hat Luzifer alle Privilegien haben lassen und Luzifer hat sich trotzdem gegen ihn gewendet. Und Gott kann das gut verstehen.

[3:43] Dafür, dass du mich gerettet hast, wollen wir alle Tage unseres Lebens unsere Seitenklänge klingen lassen im Haus des Herrn. Hiskia hatte sich sehr dafür eingesetzt, dass die Psalmen und die Lieder Davids wieder am Heiligtum gespielt werden.

[3:57] Denn Jesaja hatte gesagt: "Man bringe eine Feigenmasse und streiche sie auf das Geschwür, so wie der gesund werdende Hiskia." Gefragt: "Welches ist das Zeichen, dass ich in das Haus des Herrn hinaufgehen werde?"

[4:10] Jesaja teilt dem Hiskia hier nicht mit einer Formel, sondern er teilt ihm mit einem Mittel. Er macht eine Feigenmasse und schmiert sie auf das Geschwür. Hier erfahren wir auch, was für eine Krankheit er hat. Er hat vielleicht eine Art Krebsgeschwür oder etwas anderes. Auf jeden Fall heilt der Prophet hier den König.

[4:34] Ganz interessant, Kapitel 39: "Zu jeder Zeit sandte Merodach-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, einen Brief und Geschenke an Hiskia, denn er hatte gehört, dass er krank gewesen und wieder zu Kräften gekommen war." Also die Babylonier sind jetzt auf dem Plan. Die Assyrer sind schon gar nicht mehr so ja, so wichtig.

[4:56] Und Merodach-Baladan, der schickt hier Gesandte. Und die Babylonier waren ja auch sehr versierte Sternenforscher und Astronomen und ganz sicher haben sie dieses Stillstehen der Sonne bemerkt und wollten das erforschen und haben Gesandte zu Hiskia geschickt, weil sie auch von seiner Krankheit gehört haben.

[5:20] Im Zuge von diesem Naturereignis und Hiskia freute sich über sie und zeigte ihnen sein Schatzhaus, das Silber und das Gold und die Gewürze, das kostbare Öl und sein ganzes Zeughaus, also die Waffen samt allem, was sich in seinem Schatzhaus vorfand. Es gab nichts in seinem Haus und im ganzen Bereich seiner Herrschaft, das Hiskia ihnen nicht gezeigt hätte.

[5:41] Und wir wissen natürlich, dass das einer der großen Fehler von Hiskia war. Statt in Babylonien von der wunderbaren Heilung Gottes zu erzählen, von den Gebetserhöhungen, die er gemacht hatte, zeigte er ihnen seine Schätze. Und er hatte sich vorgenommen, demütig zu sein, aber nun trat er mit dem, was er hat. Und diese Prüfung, die offenbart natürlich, was Hiskias Herz ist.

[6:05] Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und fragte ihn: "Was haben diese Männer gesagt und woher sind sie zu dir gekommen?" Und Hiskia antwortete: "Sie sind aus einem fernen Land, aus Babel." Fragte: "Was haben sie in deinem Haus gesehen?" Und Hiskia antwortete: "Sie haben alles gesehen, was in meinem Haus ist. Es ist nicht mein Schatzhaus, was ich ihnen nicht gezeigt hätte."

[6:29] Und da können wir uns die Frage stellen: Werden Menschen zu uns nach Hause kommen oder mit uns zu tun haben? Was sehen sie? Was zeigen wir ihnen? Was offenbaren wir ihnen? Können sie in unser Innerstes gucken und darin erkennen, dass wir Gottes Kinder sind, oder zeigen wir ihnen oberflächliche Dinge?

[6:46] Da sprach Jesaja zu Hiskia: "Höre das Wort des Herrn der Heerscharen. Siehe, es kommt die Zeit, dass alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zu diesem Tag gesammelt haben, nach Babel weggebracht werden wird. Es wird nichts übrig bleiben." Sprich daher.

[7:02] Diese Prophezeiung hat sich natürlich bei allen drei Wegführungen erfüllt. Bei jeder Wegführung wurden teure und kostbare Geräte aus dem Heiligtum, aus dem Palast mit weggenommen nach Babylon. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen werden, die du zeugen wirst, werden welche genommen und sie werden Kämmerer sein im Palast des Königs von Babel.

[7:22] Und das hat sich dann erfüllt, zum Beispiel mit Daniel und seinen drei Freunden, die auch aus königlichem Hause waren, ja, Verwandte des Königs. Sie wurden Kämmerer bei Nebukadnezar.

[7:34] Da sprach Hiskia zu Jesaja: "Das Wort des Herrn, das du geredet hast, es ist gut." Dann sprach er: "Es wird ja doch Friede sein und Sicherheit zu meinen Lebzeiten."

[7:49] Das ist eine ganz interessante Reaktion, die hier zutage tritt von Hiskia, denn er sagte: "Prinzip: Nach mir die Sintflut." Solange es zu meinen Zeiten ruhig ist, ist mir eigentlich alles egal, was danach kommt. Sein sehr verheerende Aussage.

[8:05] Mit Kapitel 40 beginnen wir einen ganz neuen Abschnitt im Buch Jesaja. Hier werden wir einen Abschnitt anfangen, der ganz viel von Erlösung spricht, aber auch von dem Untergang Babylons. Und es werden viele große Bilder gezeichnet werden, wie Gott errettet.

[8:22] "Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems und ruft ihr zu, dass ihr Frondienst vollendet, das Ergebnis getragen ist, denn sie hat von der Hand des Herrn zweifaches empfangen für alle ihre Sünden."

[8:36] Also Gott spricht davon, dass sie aus dem Frondienst wieder entlassen werden, aus der Sklaverei, die ja in Babylon ist, und dass ihre Schuld abgetragen ist. Das heißt, ihre Sünde, die sie auf sich geladen hatten durch den ganzen Götzendienst, ist jetzt gesühnt.

[8:53] "Die Stimme eines Rufenden ertönt in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott." Und dieser Vers offenbart tatsächlich 700 Jahre im Voraus das Auftreten von Johannes dem Täufer. Er wird bezeichnet als die Stimme des Rufenden, die ertönt in der Wüste.

[9:11] "Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel niedrig werden. Was uneben ist, soll gerade werden und was hügelig ist, zur Ebene." Ja, im alten Orient wurden die Straßen tatsächlich immer begradigt, wenn angekündigt wurde, dass der König über sie fahren wird. Und so wird auch Gott die Straßen begradigen und einen geraden Weg machen zu den Berg zu den Berg Zions, damit die Erlösten einziehen können.

[9:39] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du unser Leben führst, dass du es in der Hand hast, dass du ja, unsere Gebete erhört, wie bei Hiskia. Dazu uns aber auch prüfst und dass wir in diesen Prüfungen wachsen können und diese Prüfungen offenbaren, was in unserem Herzen tatsächlich vorhanden ist.

[10:01] Wir wissen, dass wir nichts Gutes in unseren Herzen haben und wir brauchen ein neues Herz und einen neuen, gewissen Geist in unserem Inneren und bitten dich, dass du es uns hineinlegen wirst in deinem Namen. Amen.


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