In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die prophetischen Verse aus Jesaja 40 und 41. Sie betont die Verheißungen von Kraft und Erneuerung für diejenigen, die auf Gott vertrauen, und die universelle Reichweite seiner Erlösung. Die Botschaft unterstreicht Gottes Beständigkeit, seine Fürsorge für sein Volk und seine Macht als Schöpfer und Retter, der die Zukunft kennt und seine Verheißungen erfüllt.
Gott auf (m)einer Seite: Jesaja 40:30-41:22
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JesajaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 754, lesen das Ende von Jesaja 40 und dann Jesaja 41. Und ich kann euch jetzt schon sagen, sie haben eine Seite voller Verheißungen, voller Ermutigung und voller Erlösung vor uns. Und bevor wir da einsteigen, lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wenn wir heute diese Verse lesen, diese Seite lesen, wirk durch den Heiligen Geist an unseren Herzen, damit wir diese wunderbaren Worte in uns aufsaugen und dass sie uns beleben und erquicken, dass wir davon frisch werden und dass wir das mit in unseren Alltag nehmen können. Das bitte ich in deinem Namen. Amen.
[1:21] Wir beginnen in Kapitel 40, Vers 30. Und wir erinnern uns, wir waren in der Herrlichkeit und in dem Erlösungsthema auf der letzten Seite. Es heißt hier: Knabe werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen. Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nichts matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
[1:52] Für mich ist dieser Vers eine ganz besondere Verheißung, eine Verheißung, aus der Kraft ziehe. Und vielleicht geht es euch auch so, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir auf Gott harren, wenn wir bei ihm bleiben, egal welche Schwierigkeiten in unserem Leben auf uns einstürmen, dass wir trotzdem an ihm festhalten. Denn dadurch ist uns die Gewissheit hier verheißen, dass wir Kraft bekommen und dass Gott wie ein Adler seine Flügel ausbreitet, um die Jungen zu tragen. Und so sind wir auch diese jungen Adler, die gerade fliegen lernen, die getragen werden vom Vater. Und dadurch ist alles im Leben leichter und wir haben Kraft.
[2:34] Kapitel 41: Hört mir schweigen zu, ihr Inseln, und hört, die Völker, und die Völker mögen neue Kraft gewinnen. Es geht auch wieder hier um die Kraft. Sie sollen her zu kommen, dann mögen sie reden. Wir wollen zusammenkommen und miteinander zu rechnen. Also Gott spricht hier wieder eine Einladung an alle Völker aus, erlebt wieder alle Heiden ein zu ihm zu kommen.
[2:58] Wer hat vom Anfang her den erweckt, dem Gerechtigkeit begegnet auf Schritt und Tritt? Der Völker vor ihm hin und unterwirft ihm Könige. Er macht sie wie Staub vor seinem Schwert, die verwehte Stoppeln vor seinem Bogen. Dieser Vers scheint vielleicht auf den ersten Blick etwas unscheinbar, und doch verbirgt sich hier eine ganz große Prophetie. Er spricht natürlich von dem, der vom Aufgang erweckt wird, dass es der Morgenstern, dass es Jesus. Aber für die Menschen damals, für die Jesaja diese Prophetie ausgesprochen hat, war es natürlich Cyrus, der noch in ferner Zukunft, aber der verheißene Befreier war, der sie aus der babylonischen Gefangenschaft rausgeholt hat. Und somit ein Typus auf Jesus war, der auch uns befreit aus der Gefangenschaft der Sünde.
[3:57] Er verfolgt sie, zieht wohlbehalten einen Weg, den er mit seinen Füßen nie zuvor betrat. Wer hat es bewirkt und ausgeführt? Er, der die Geschlechter gerufen hat von Anbeginn. Ich, der Herr, ich der Erste bin und auch bei den Letzten noch derselbe.
[4:14] Dieser Gedanke, den finden wir öfter in der Bibel und vor allem in der Offenbarung, wo sie auch heißt, dass Gott das A und das O ist, das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte. Gott verändert sich nicht. Das ist eine der größten Säulen, die wir in unserem Glauben haben dürfen, dass wir immer auf Gott vertrauen können und nicht Angst haben müssen, dass er wankelmütig wird, dass er sich anders entscheidet. Nein, wir können uns auf unsere auf seine Aussagen verlassen.
[4:43] Die Inseln schauen und schauen, dann die Enden der Erde erschrecken. Sie nehmen sich und kommen her. Ja, dieser Vers erzählt vom Exodus, der ja auch Kanaan erschreckt hat, die Kanaaniter erschreckt hat. Und erzählt auch, dass die Erlösung eine weltweite sein soll, dass sie weltweite Auswirkungen hat, denn auch die Inseln, und damit sind immer die ganze entlegenen Gebiete gemeint, die werden auch von der Erlösung hören.
[5:12] Da hilft einer dem anderen und spricht zu seinem Bruder: Sei getrost. Also die Brüder helfen sich untereinander mit ja Ermutigung. Der Künstler ermutigt, der Goldschmied, welche mit dem Hammer glättet, ermutigt den, der auf den Amboss schlägt, indem er von der Erlösung sagt, sie ist gut. Und der befestigt es mit Nägeln, damit es nicht wackelt.
[5:36] Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, mein Auserwählter, du Same Abrahams, meines Freundes, den ich von den Enden der Erde ergriffen und aus ihren entferntesten Winkeln gerufen habe und zu dem ich gesprochen habe: Du bist mein Knecht, ich habe dich auserwählt und nicht verworfen.
[5:56] Gott spricht hier sein Volk in dieser ganz besonderen Ansprache an: Israel, mein Knecht, Jakob, mein Auserwählter, Same Abrahams, meines Freundes. Dass es so spricht, so die ganze Liebe Gottes für sein Volk da raus. Und er sagt: Ich habe euch von den Enden der Erde ergriffen. Das impliziert auch ein bisschen, wie unbekannt das Volk der Hebräer eigentlich war in Mesopotamien. Hat niemand so wirklich über die Hebräer geredet oder nachgedacht, weil sie ein unbedeutendes Volk. Und Gott hat sich dieses kleine Völkchen ausgesucht, um ja seine Erlösung daran zu zeigen.
[6:34] Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Wieder so eine wunderschöne Aussage über die Erlösung. Gott stärkt uns, Gott hilft uns, Gott erhält uns auch und er schenkt uns seine Gerechtigkeit. Und solche Verse werden vor allem wichtig in schwierigen Zeiten. Dann werden an dieser Verse ganz plastisch, ganz praktisch, und dann kann man sie so richtig erfahren und dann kann man sie auch in Anspruch nehmen, weil man Gott ganz besonders ja braucht und sich abhängig von ihm macht und auch ja machen muss manchmal, damit man überhaupt schwierige Zeiten durchleben kann.
[7:27] Und was ihr auch drin steckt, ist die sogenannte Immanuel-Botschaft: Gott mit uns. Das pure Evangelium in Jesaja. Wir beschämt und zuschanden werden alle, die gegen dich erzürnt sind. Sie werden zunichte und kommen um, die Männer, die gegen dich kämpfen. Also, wenn Gott mit uns ist, dann haben die Feinde eigentlich keine Chance. Dann kommen sie alle um. Aber wir werden siegen und wir sind stark.
[7:56] Du wirst sie suchen, aber nicht finden, die Leute, die mit dir streiten. Wie nichts und gar nichts werden die Männer, die gegen dich Krieg führen. Denn ich, der Herr, dein Gott, ergreife deine rechte Hand und sage dir: Fürchte dich nicht, ich helfe dir. Wieder dieser gleiche Gedanke und wieder diese Aussage, die wir in Jesaja öfter lesen: Fürchte dich nicht. So fürchte dich nicht, du winzige Jakob, du gehäuft ein Israel, der nicht helfe dir, spricht der Herr und dein Erlöser ist der Heilige Israels.
[8:25] Gott spricht von uns hier als winzig, von seinem Volk als winzig. Und so klein, wie auch vielleicht sein mögen, so unbedeutend auch im Kontext des Universums ein Menschenleben ist, so was Kleines, winziges, unbedeutendes. Vergeltung, du bist mir wichtig. Auf dich richtet sich mein Augenmerk und ich möchte dir helfen, ich möchte dich erlösen, nicht ein Retter sein.
[8:51] Siehe, ich mache dich zu einem neuen, scharf schneidenden Dreschwagen mit doppelt schneidenden Versehen. Du bist Berge verdreschen, zermalmen und Hügel der Streu gleich machen. Du wirst sie waffeln, dass es damit das Gericht gemeint und der Wind wird sie davontragen und der Sturmwind wird sie zerstreuen. Du aber bist fröhlich sein in dem Herrn und dich des Heiligen Israels rühmen.
[9:13] Die Elenden und Armen suchen Wasser und finden keine, es ihre Zunge verdorrt vor Durst. Ich, der Herr, will sie hören. Ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. Und das erinnert uns auch ein bisschen an die Wüstenwanderung. Gott hat auch sein Volk mit Wasser und mit Brot gespeist und hat sie nicht alleingelassen.
[9:36] Ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler. Ich mache die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserquellen. Ich setze Zedern, Akazien und Ölbäume in der Wüste. Ich pflanze Wacholderbäume, Platanen und Zypressen miteinander in der Steppe, damit alle miteinander es sehen und erkennen, dass es sich zu Herzen nehmen und ermessen, dass die Hand des Herrn dies gemacht hat, dass der Heilige Israels es geschaffen hat.
[10:07] Gott liegt es daran, dass alle erkennen, dass er der Retter ist, dass er der Halter ist, aber auch, dass er der Schöpfer ist. Dass er ein Gott ist, auf den man immer bauen kann, der sich um seine Gesetze sorgt. Bringt eure Rechtssache vor, spricht der Herr. Eure stärksten Beweisgründe herbei, spricht der König Jakobs.
[10:29] Und hier haben wir so ein bisschen die Idee ja vom großen Kampf. Gerichtet doch mit mir. Bringt mal eure Rechtssache her und dann wollen wir mal abwägen, wer hier eigentlich der wahre König und Herr ist. Sie mögen sie herbeischaffen und uns verkündigen, was sich ereignen wird. Das frühere, was ist es? Es verkündete, so wollen wir es bedenken und dessen Ausgang erkennen. Oder lasst uns hören, was kommen wird.
[10:57] Gott, und das werden wir in den nächsten Seiten noch ein bisschen mehr studieren. Gott sagt zu den Heiden: Ja, weg durch die Zukunft voraus, prophezeit mal. Und dann werden wir sehen, ob das eintrifft. Und Gott von seiner Seite tut ja dasselbe durch Jesaja und durch andere Propheten. Er sagt voraus, was kommen wird. Er kündigt das Ende Babylons an, kündigt für Russland sogar mit Namen viele, viele Jahrzehnte im Voraus. Und damit beweist er den Heiden, dass er die Zukunft kennt. Und das war natürlich vor allem in der babylonischen Kultur eine große Sache, dass man die Zukunft vorhersagen konnte. Damit haben sich die Babylonier viel beschäftigt und haben das immer wieder versucht, dass sie die Zukunft vorhersagen konnten.
[11:40] Also Gott zeigt sich hier als der große Erlöser, der beweisen möchte, dass er der wahre Gott ist und dass alle Götzen, die es sonst gibt, nichts wert sind. Doch das können wir in unserem Leben erfahren, indem wir, dass wir uns selber in Anspruch nehmen, Gottes Prophetie studieren, darauf vertrauen und sehen, wie sie sich erfüllt, aber dass auch weitergeben.
[12:04] Eine andere. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, deine Prophetie so wunderbar. Du hast sie gar nicht, du hast sie nicht ohne Grund in die Bibel hineinschreiben lassen. Du wolltest uns damit sagen und zeigen, dass du der wahre Gott bist, der die Zukunft kennt. Und ich möchte dich bitten, dass wir in unserem Leben, in unserem Glauben, die Prophetie studieren, sie annehmen und sie weitergeben und dadurch noch mehr Menschen davon erfahren.
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