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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Tauche ein in Jesaja 40 und entdecke die unerschütterliche Herrlichkeit Gottes, die allem Vergänglichen trotzt. Rabea Kramp teilt tiefgründige Einsichten über Gottes Schöpfermacht und die ewige Beständigkeit seines Wortes. Lass dich ermutigen, deine Stimme zu erheben und die Botschaft der Hoffnung zu verkünden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite.
[0:33] Wir lesen heute zusammen die Seite 753.
[0:36] Haben gestern diesen tollen neuen Abschnitt im Kapitel 40 von Jesaja begonnen und werden uns heute da rein vertiefen.

[0:44] Lieber Herr Jesus, wir danken dir, dass du der Schöpfer bist, dass du Schöpfermacht hast, dass du alles so wunderbar gemacht hast. Und wenn wir heute über deine Schöpfermacht lesen, dann lass uns das tief ins Herz dringen, damit wir dich noch besser verstehen und wissen, dass wir dich als Schöpfer anbeten dürfen. Amen.

[1:00] Wir beginnen in Jesaja 40, Vers 5. Und die Herrlichkeit des Herrn wird sich offenbaren, das ist ja in Jesus offenbart, Johannes 1, Vers 4. Und alles Fleisch wird sie sehen miteinander, denn der Mund des Herrn hat es geredet. Es spricht eine Stimme, verkündige. Und er sprach, was soll ich verkündigen? Alles Fleisch ist Gras und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes. Im Gegensatz zu Gott, der immer bleibt, ist das, was hier auf der Erde ist, was in die Sünde verstrickt ist, vergänglich. Das Gras wird dürr, die Blume fällt ab, denn der Hauch des Herrn hat sie angeweht. Verhaft dich, das Volk ist Gras. Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen, aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.

[1:53] Steige auf einen hohen Berg, Zion, die du Botschaft verkündigst. Erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du Botschaft verkündigst. Erhebe sie und fürchte dich nicht. Sage den Städten Judas, das ist euer Gott. Und hier klingt wieder dieser Refrain von Jesaja 2, Vers 2, dass die ganze Welt zu Zion strömen wird. Alle, die erlöst werden möchten, nahen sich Zion. Das ist in diesem Vers wieder manifestiert.

[2:19] Siehe, Gott, der Herr kommt mit Macht und sein Arm wird herrschen für ihn. Siehe, sein Lohn ist mit bei ihm und was er sich erworben hat, geht vor ihm her. Das erinnert uns an Offenbarung 22, wo es auch von dem Lohn spricht, den die Erlösten erben werden. Und er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Die Lämmer wird er dann auf seinen Arm nehmen und den Bausch seines Gewandes tragen. Die Mutterschafe wird er sorgsam führen. Das ist natürlich ein wunderschönes Bild für Jesus als dem Hirten, der uns in seinem Gewand Bausch trägt und uns behütet.

[2:50] Wer hat die Wasser mit der hohlen Hand gemessen? Wer hat den Himmel mit der Spanne abgegrenzt und den Staub der Erde in ein Maß gefasst? Wer hat die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Fargschalen? Wer hat den Geist des Herrn ergründet und wer hat ihn als Ratgeber unterwiesen? Wen hat er um Rat gefragt, dass er ihn verständlich machte und ihm den Weg des Rechts wiese, dass er in Erkenntnis lehrte und ihm den Weg der Erkenntnis zeigte?

[3:16] Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, wie ein Stäubchen in den Waagschalen sind sie geachtet. Siehe, erhebt die Inseln auf wie ein Staubkörnchen. Das sind natürlich alles rhetorische Fragen und die Antwort darauf lautet immer: Gott hat es gemacht. Gott ist der Schöpfer. Gott hat diese Macht. Und wir bekommen Einblick davon, wie unsere kleine Welt im Kontext des Universums betrachtet wird. Wir sind wie ein Staubkörnchen und die Inseln sind natürlich auch ein Bild dafür, dass etwas ganz am Ende der Welt ist, etwas Abgeschiedenes. Im Kontext des Universums sind wir nur ein kleines Körnchen und wir wissen, dass Gott noch viele andere Welten geschaffen hat. Das sagt uns Paulus im Neuen Testament.

[4:05] Der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz und sein Wild genügt nicht zum Brandopfer. Ja, alles, was wir Menschen tun könnten, ist eigentlich belanglos in Gottes Augen. Es ist inadäquat. Gott ist so viel größer. Wir können es gar nicht fassen. Alle Völker sind wie nichts vor ihm. Sie gelten ihm weniger als nichts. Ja, als Nichtigkeit gelten sie ihm.

[4:30] Wem wollt ihr denn Gott vergleichen oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen? Ja, Gott ist unvergleichbar. Mit Gott kann man nichts vergleichen. Das Götzenbild, das hat der Künstler gegossen und der Goldschmied überzieht es mit Gold und lötet seine silberne Kettchen dran. Wer aber zu arm ist, wählt als Weihgeschenk ein Holz, das nicht fault und sucht sich einen Schnitzer, der ein Götzenbild herstellen kann, das nicht wackelt. Also Götzen können Gott nicht vergleichbar sein.

[5:00] Was immer wir mit unseren Händen machen, das reicht nicht an Gott ran. Wir wissen auch, dass wir das nicht tun sollen aus den Zehn Geboten. Wisst ihr es nicht? Hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang an verkündigt worden? Habt ihr nicht Einsicht erlangt in die Grundlegung der Erde?

[5:16] Das ist natürlich, ja, damit ist der Schöpfungsbericht gemeint, die Einsicht in die Grundlegung der Erde. Er ist es, der über dem Kreis der Erde thront und vor dem ihre Bewohner wie Heuschrecken sind, der den Himmel ausbreitet wie ein Schleier und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen, der die Fürsten zunichte macht, die Richter der Erde in Nichtigkeit verwandelt.

[5:39] Und hier steht für Nichtigkeit wieder das Wort Tohu von Tohuwabohu. Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm in der Erde Wurzeln getrieben, da haucht er sie an und sie verdorren und ein Sturmwind trägt sie wie Stoppeln hinweg. Und Stoppeln sind natürlich immer ein Bild für etwas, was vergeht, für etwas Kleines, Geringes.

[6:01] Mit wem wollt ihr mich dann vergleichen? Dem ich gleich sein soll, spricht der Heilige. Hebt eure Augen auf zur Höhe und seht, wer hat diese erschaffen? Er, der jeher abgezählt, herausgeführt, er ruft sie alle mit Namen. So groß ist seine Macht und so stark ist er, dass nicht eines vermisst wird.

[6:23] Das ist ein toller Vers über Gott. Nicht nur, dass er die Herrschaft des Himmels gezählt hat, dass alle Himmelskörper einen Namen haben und er alles weiß und alles kennt, was im Universum sich befindet. Es enthält auch eine Botschaft, die das Volk Israel im Herzen tragen sollte, wenn es nach Babylon kommt. Und die Babylonier hatten ja so eine große Affinität zu Astronomie, zu Sternen. Und Gott gibt hier lauter Hinweise, die die Israeliten und ihre Evangelisation der Babylonier mit einfließen hätten lassen können, wenn sie denn missionarisch tätig geworden wären in Babylon, was ja leider nicht der Fall war. Und er gibt ihnen lauter Hinweise dafür, dass Gott der Herr des Himmels ist. Und das hätten sie den Babyloniern erzählen können, denn die Babylonier haben auch den Himmelskörpern Namen gegeben. Und hier heißt es, dass Gott den Himmelskörpern Namen gibt.

[7:17] Warum sprichst du denn, Jakob, und sagst du, Israel, mein Weg ist verborgen vor dem Herrn und mein Recht entgeht meinem Gott? Weißt du es denn nicht? Hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt sein. Sein Verstand ist unaufhörlich. Er gibt dem Müden Kraft und genug dem Unvermögenden.

[7:43] Ja, Gott wird nie ermüden und deswegen kann Gott alle Müden und Schwachen stärken. Deswegen ist Gott auch allmächtig und sieht alles. Gott ist nie ermüdet. Das Einzige, womit wir ihm ja Ermüdung verschaffen, ist unsere Sünde. Aber da ist die Ermüdung natürlich Trauer und Traurigkeit. Aber Gott ist ein Gott, der nie ermüdet, unsere Gebete anzuhören, darauf zu antworten, uns zu erlösen. Gott ist ein Gott, der überall ist, ein großer Schöpfergott.

[8:19] Lass uns diesen Gott anbeten. Lieber Vater im Himmel, du hast alles geschaffen durch Jesus Christus. Es ist nichts auf der Welt, was du nicht gemacht hast. Und du schaffst es immer wieder neu. Und so kannst du auch uns immer wieder neu schaffen, indem wir deine Erlösung annehmen, uns vergeben lassen und uns ein neues Herz schenkst, eine neue Kreatur aus uns machst, uns einen neuen Menschen anziehen lässt. Herr, lass uns jedes Mal, wenn das geschieht, wenn wir Vergebung bekommen, daran denken, dass du der Schöpfer des Universums bist. Amen.


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