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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ tauchen wir tief in die prophetischen Worte des Jesaja ein. Erfahre, wie Gott durch seine Prophezeiungen die Zukunft enthüllt und wie diese uns als Beweis für seine Göttlichkeit dienen. Entdecke die faszinierende Verbindung zwischen den alten Weissagungen und Jesus Christus als unserem Befreier.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Also liebe Freunde, willkommen zu Gott auf seiner Seite. Gelesen heute zusammen die Seite 755, beenden Jesaja 41 und beginnen Jesaja 42. Und wir werden weiter über die Prophezeiung nachdenken, aber auch bei Jesus und den Kondenswasser auch eine Prophezeiung ist. Erstens, Vater im Himmel, danke, dass wir die Prophezeiung haben können, dass sie uns einen Beweggrund gibt für die Zukunft und dass sie auch ein großer, starker Beweis dafür ist, dass du der wahre Gott bist. Lass uns an die Prophezeiung glauben und sie ernst nehmen. Wir beginnen in Jesaja 41 ab Vers 23.

[1:15] Verkündet, was künftig geschehen wird, so werden wir erkennen, dass ihr Götter seid. Ja, tut doch etwas Gutes oder Böses, so werden wir uns verwundert anschauen und es miteinander betrachten. Also Gott ruft die Heiden hier auf, sagt die Zukunft voraus und dann können wir ja mal nebeneinander legen, wer hier recht hat. Ihr seid gar nichts und ihr tun ist wichtig, ein Gräuel, wer euch erwählt.

[1:40] Ich habe einen von Norden her erweckt und er ist von Sonnenaufgang hergekommen, einer, der meinen Namen anruft. Er wird über Fürsten kommen wie über Lehm und wird sie zertreten wie ein Töpfer den Ton. Und mit dieser Prophezeiung meint Jesaja niemand geringeren als Kyros, der von Sonnenaufgang, als von Osten herkommen wird und das Volk befreien wird. Und Kyros ist ein unglaublich großer Typus auf Jesus, der auch der Befreier seines Volkes ist, der aus babylonischer Gefangenschaft herausführt.

[2:18] Wer hat das von Anbeginn verkündet, dass wir es wüssten und wären voraus, dass wir sagen können, er hat recht? Aber da ist ja keiner, der verkündete, ja, keiner, der es hören ließ, ja, niemand, der Worte von euch vernehmen. Gott hat es so geplant, dass die Israeliten im Exil, in der Verbannung in Babylon, den Babyloniern die Prophezeiungen aus Jesaja erzählen sollten. Sie sollten die Babylonier missionieren mit der Prophezeiung und dadurch zeigen, dass Gott der wahre Gott ist.

[2:57] Und viele von uns sind vielleicht zum Glauben gekommen durch die Prophezeiung. Ich bin so ein Beispiel, für mich hat die Prophezeiung als sich bekehrt, an als ich mich bekehrt habe, eine große Rolle gespielt. Und mich hat nicht so interessiert, wie die Prophezeiungen aus Daniel und das auf dem Wahnsinn. Und wir können sehen, dass Daniel diese Aufgabe erfüllt hat. Er war in Babylon und er hat Nebukadnezar die Prophezeiung ausgelegt. Er hat ja Träume Nebukadnezars und Gott und und Daniel hat sie ihm erklärt und damit war Daniel eine Erfüllung von Gottes Plan.

[3:34] Leider eine von wenigen. Es heißt weiter: "Ich habe als erster zu Zion gesagt: Seht, da sind sie! Und Jerusalem gebe ich einen Freudenboten. Denn ich sehe mich um, aber da ist niemand, und unter diesen ist kein Ratgeber, den ich fragen könnte und der mir Antwort gäbe. Siehe, sie sind alle trügerisch, ihre Werke sind nichtig, ihre gegossenen Bilder sind ein Lehrer." Waren ja die Babylonier und die haben sich sehr viel beschäftigt mit der Zukunfts-Auslegung. Sie haben viele Riffe gehabt, einen großen Riff-Katalog in ihre Religion und viele Weisen, viele Priester, viele Beschwörer und natürlich Götter.

[4:17] Und Gott sagt, das ist alles trügerisch, das ist alles nichtig, führt zu nichts. Wenn ihr einfach eine Leber aufschneidet und versucht, darin die Zukunft zu lesen, meine Güte, was soll da rauskommen? Aber es gibt einen, der die Zukunft kennt.

[4:35] Und das Wesen, das Kapitel 22: "Siehe, das ist mein Knecht, den ich erhalte, ein Auserwählter, in dem meine Seele Wohlgefallen hat." Damit ist Jesus gemeint. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Heiden hinaustragen. Er wird die Thora, die Schriften Gottes, zu den Heiden tragen. Er wird nicht schreien und kein Aufhebens machen, noch seine Stimme auf der Gasse hören lassen. Jesus hat ein stilles und bescheidenes Leben gelebt, nicht nur vor seiner Berufung, sondern auch als er berufen war, hat er geheilt, gelehrt und gepredigt, aber er hat nicht groß Werbung dafür gemacht.

[5:15] Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Wahrheitsgetreu wird er das Recht hervorbringen. Er wird nicht matt und nicht zusammenbrechen, bis auf der Erde das Recht gegründet ist. Und die Inseln werden auf seine Lehre warten. Ja, die Inseln, damit ist unter anderem Griechenland gemeint, und Paulus war der, der Griechenland auch missioniert hat, der dort das Evangelium hintragen hat. Aber auch natürlich stehen die Inseln für die entlegenen Gebiete, in die das Evangelium auch vordringen wird, vor allem vor seiner Wiederkunft.

[5:56] "So spricht Gott, der Herr, der die Himmel schuf und ausspannte, die Erde ausbreitete samt ihrem Gewächs, der dem Volk auf Erden gibt und den Geist denen, die darauf wandeln. Ich, der Herr, habe dich zur Gerechtigkeit berufen. Ich greife dich bei deiner Hand und ich will dich behüten und dich zum Bund für das Volk setzen, zum Licht für die Heiden."

[6:19] Gott wollte einen Bund machen für das Volk, und dieser Bund sollte ein großes Licht sein. Damit sind wir wieder, wie so oft in Jesaja 2, Vers 2, der Berg Zion sollte erleuchten und die Heiden anziehen, damit sie das Evangelium erfahren. Und Jesus sollte hier der Mittler sein zwischen Gott und den Menschen, der den Bund vermittelt.

[6:49] "Dass du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus dem Gefängnis führst und aus dem Kerker die, welche in der Finsternis sitzen." Das spricht natürlich von Jesus. Wenn wir gefangen sind, sind wir im Süden, im Kerker sitzen, dann kann Jesus uns rausholen. Jesus hat die Blinden geheilt, sowohl die geistlich Blinden als auch die körperlich Blinden.

[7:10] "Ich bin der Herr, das ist mein Name, und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm dem Götzen. Siehe, das Frühere ist eingetroffen, Neues verkündige ich. Ihr sehr forsch, proklamiere ich es zu hören." Und wieder beweist Gott und sagt: Gott, ich sag dir Zukunft voraus. Sieh, es trifft ein. Das Frühere ist eingetroffen und Gott beweist seine Macht einmal mehr wieder durch erfüllte Prophezeiung.

[7:36] "Singt dem Herrn ein neues Lied, besingt seinen Ruhm vom Ende der Erde, die das Meer bewahrt und alles, was es erfüllt, er, Inseln und ihre Bewohner. Die Städte mit ihren Städten sollen ihre Stimme erheben, die Dörfer in den Kälber wohnt, die Bewohner von Sela sollen frohlocken und von hohen, von den hohen Bergen herab jauchzen."

[7:59] David Kälber ist Arabien gemeint, und Gott sagt, ich möchte meine Botschaft überall hören lassen. Sie soll überall hinbringen. Sie sollen dem Herrn die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkündigen. Also wieder in der Ferne.

[8:18] "Der Herr wird ausziehen wie ein Held, wie ein Kriegsmann den Eifer anfachen. Er wird einen Schlachtruf, ja, ein Kriegsgeschrei erheben. Er wird sich gegen seine Feinde als Held erweisen." Das zeigt, dass die Erlösungsbotschaft auch Krieg bedeutet. Nämlich Jesus sagt mit der Erlösung dem Satan den Krieg an und sagt, ich werde die, die an mich glauben, retten aus deiner Hand und ich werde sie zurückkaufen.

[8:45] "Sehr lange habe ich geschwiegen, windstill gewesen und habe mich zurückgehalten. Aber jetzt will ich schreien wie eine Gebärende und schnauben und schnaufen zugleich." 70 Jahre lang im Exil hat Gott Ruhe bewahrt, hat ja nicht viel von sich hören lassen. Aber am Ende dieser 70 Jahre, da will Gott wie eine Gebärende schnaufen und schnaufen und will sein Volk raus retten.

[9:11] "Ich will Berge und Hügel wüst machen und alle Gräser verdorren lassen. Nicht viel Wasser, Flüsse in Inseln verwandeln und Zehen austrocknen. Ich will die Blinden auf einen Weg führen, den sie nicht kennen, und auf Pfaden leiten, die ihnen unbekannt sind. Ich werde die Finsternis vor ihnen zum Licht machen und das Hügelige zu Ebene. Diese Worte werde ich erfüllen und nicht davon lassen."

[9:33] Das ist eine wunderbare Vorhersage für alle Exilanten in Babylon, dass Gott sie mit großer Macht zurückführen wird.

[9:42] "Sie sollen zurückweichen und tief beschämt werden, die auf Götzen trauen und zu gegossenen Bildern sagen: Ihr seid unsere Götter." Gott wird die Heiden beschämen und ihnen zeigen, dass ihre Götter aus Holz und Gold nichts bringen. Aber wer an den wahren Gott glaubt, der erlebt große Wunder.

[10:00] Lasst uns beten. Vater im Himmel, wir bitten dich, dass wir jeden Tag auf dich vertrauen, dass wir nicht uns ja an Götzen, dass wir nicht auf andere Sachen und andere Menschen und andere Dinge vertrauen, sondern allein auf dich. Weil dann ist uns verheißen, sehr großes und großartiges mit dir zusammen erleben werden. In deinem Namen danke ich dafür.


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