Veröffentlicht am
290 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Entdecke in dieser Predigt von Rabea Kramp, wie Gott selbst die mächtigsten Herrscher lenkt, um seinen Plan zu erfüllen. Erfahre, wie Gott auch die kennt, die ihn nicht kennen, und wie er Licht und Finsternis, Frieden und Unheil schafft, um seine Herrschaft zu offenbaren. Lass dich inspirieren, wie wir Werkzeuge in Gottes Hand sein können, um seine Botschaft in die Welt zu tragen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Gelesen heute zusammen die Seite 759 und sind mitten in Jesaja 45. Und wir werden eine großartige Predigt Gottes an die Heiden lesen und dann einsteigen gemeinsam beten.

[0:47] Guter Vater im Himmel, du möchtest alle Menschen erlösen. Du möchtest, dass dein Evangelium in die ganze Welt geht, damit jeder Mensch davon hören kann, um sich dafür zu entscheiden. Hilf, dass wir auch in dieser Sache ein Werkzeug in deiner Hand sein dürfen, um diese Botschaft in die Welt zu bringen. In deinem Namen. Amen.

[1:13] Wir beginnen Kapitel 45 ab Vers 4. Und wir sind noch in dieser Prophezeiung über Kyros, Jakobs meines Knechtes und Israels, meines Auserwählten. Willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen und ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest. Wir haben von diesen Ehrennamen schon ein paar Mal gelesen und wir lesen davon auch in Jesaja 44 und auch an anderen Stellen, dass Gott seinem Volk diese Ehrennamen gibt und es damit über alle anderen Völker stellt.

[1:44] Nun beginnt diese Predigt an die Heiden: „Ich bin der Herr und sonst keiner. Denn außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dich gekrönt, ohne dass du mich kanntest.“ Ja, Gott lenkt auch alle Menschen, die ihn nicht kennen, lenkt die Großen, die Kleinen, die Energieherrscher, er lenkt die, die vielleicht unbedeutend sind in der Weltgeschichte, aber für Gott ganz bedeutende Menschen sind, weil er sie erlösen möchte.

[2:17] „Damit vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang erkannt werde, dass ich der Herr bin und sonst keiner.“ Gott hat gezeigt, dass er Weltherrscher führen kann, indem er Kyros erweckt hat. Er hat großes Herz gelegt, die Israeliten zu befreien, sie loszukaufen.

[2:46] Und er sagt hier weiter: „Der ich das Licht mache und die Finsternis schaffe, der ich Frieden gebe und Unheil schaffe, ich, der Herr, vollbringe dies alles.“ Wir müssen wissen, dass das Perserreich unter Kyros die größte Ausdehnung erfahren hat. Die Perser waren unglaublich schnell in Eroberung des Territoriums, das sie eingenommen haben, und das war natürlich der Segen Gottes, der auf Kyros lag. Gott hat ihn begleitet, Gott hat ihn geführt.

[3:16] „Träufelt, ihr Himmel, von oben herab und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde öffne sich und das Heil sprosse hervor und Gerechtigkeit wachse zugleich. Ich, der Herr, habe es geschaffen.“ Wer dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdischen Scherben spricht: „Was machst du?“ oder „Dein Werk hat keine Hände.“ Wer dem, der zum Vater spricht: „Was zeigst du uns so?“ oder „Warum peinigst du?“ Gott sagt, sie sollen ihm nicht anklagen dafür, dass sie gemacht worden sind. Sie sollen ihm dankbar sein. Und genauso wenig sollten wir unsere Eltern dafür anklagen, dass wir geboren wurden, sondern wir sollten dankbar sein.

[3:58] Und Gott hat eine Absicht mit lieben Menschen, auch wenn wir uns vielleicht unbedeutend vermögen und unzufrieden sind mit unserem Leben. So hat Gott doch eine Absicht mit unserer Liebe, liebt uns und er möchte uns heim holen.

[4:12] „So spricht der Herr, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Wegen der Zukunft befragt mich, meine Kinder, und das Werk meiner Hände lasst mir angefallen sein. Ich habe die Erde gemacht und die Menschen darauf geschaffen. Ich habe mit meinen Händen Himmel ausgespannt und gebiete all ihrem Heer. Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit und will alle seine Wege ebnen. Er wird meine Stadt bauen und meine Weggefährten loslassen, und zwar weder um Geld noch um Gaben, spricht der Herr der Heerscharen.“ Das spricht natürlich von Esra, denn von Kyros, den wir lesen, dass er das Volk losgelassen hat. Er hat nichts dafür erwartet. Er wird den Auftrag geben, die Stadt wieder aufzubauen. Er hat ihm Geld sogar für den Wiederaufbau gegeben, Materialien und Geschenke. Er hat sehr selbstlos gehandelt und wir können einfach nur sagen, dass Gott ihn geführt und ihm diese Dinge eingegeben hat.

[5:14] „So spricht der Herr, so hatte er gesprochen: Der Erwerb Ägyptens und der Gewinn von Kusch und die Leute von Sched von hohem Wuchs werden zu dir hinüberkommen und sie gehören dir. Sie werden nachfolgen und in Fesseln gehen. Vor dir werden sie niederfallen und zu dir sehen: Nur bei dir ist Gott und sonst gibt es gar keinen anderen Gott.“ Dieser Vers hätte sich erfüllen können, erfüllen sollen, wenn Israel getan hätte, was Gott gesagt hätte, wenn sie sein Evangelium angenommen hätten und wenn sie die Botschaft, die gute Botschaft an die Heiden gebracht hätten, dann hätten viele aus Ägypten, aus Kusch, aus Sched sich bekehrt und wären zum Volk Israels geströmt und hätten gesagt: „Wir wollen von eurem Gott lernen, wir wollen euren Gott annehmen und an ihn glauben, denn wir sehen, dass ihr dadurch gesegnet seid.“

[6:03] „Fürwahr, du bist ein Gott, der sich verborgen hält. Du bist Gott Israels, du bist dieser Gott.“ Dieser Gedanke ist ein bisschen so ein Einschub, so kommt es einem vor, ein eigener Gedanke hier mitten in dieser Linie. Gott ist ein verborgener Gott, ein Gott, der sich verborgen hält. Wir können das zum Beispiel im Dornbusch sehen bei Mose. Wir können aber auch sehen, dass Gott sich im leisen Säuseln des Windes offenbart. Gott ist nicht jemand, der groß auftritt und seine Herrlichkeit sich vor die Menschen stellt, denn sie würden sowieso sterben in dem Moment, wo sie ihn kurz sehen würden. Er hält sich verborgen, um unsere Welt.

[6:43] „Sie sollen beschämt und zuschanden werden, sie sollen sich allesamt mit Schande davonmachen, die Götzen anfertigen. Israel aber wird durch den Herrn gerettet mit einer ewigen Rettung. Ihr sollt nicht beschämt noch zuschanden werden in alle Ewigkeiten.“

[7:00] „Denn so spricht der Herr, der Schöpfer der Himmel, er ist Gott, der die Erde gebildet und bereitet hat. Er hat sie gegründet, nicht damit sie leer sei, hat er sie gebildet, sondern ich, der Herr, bin da und sonst keiner.“

[7:15] Für das Wort „Tohu“ im Hebräischen, das erinnert uns natürlich an die Schöpfung. Und Gott sagt: „Ich habe nicht die Erde als Tohu geschaffen, nicht als Einöde, sondern ich wollte, dass sie bevölkert wird.“ Und das sehen wir ja auch im Schöpfungsbericht. Gott ist nicht stehen geblieben bei der Einöde.

[7:36] „Ich habe nicht im Verborgenen geredet, in einem dunklen Winkel der Erde. Ich habe zu dem Samen Jakobs nicht gesagt: Sucht mich vergeblich. Ich, der Herr, rede, was recht ist und verkündige, was richtig ist.“ Ja, Gott möchte gefunden werden. Er ist zwar ein Gott, der sich verborgen hält, aber er möchte gefunden werden und sagt: „Sucht mich, sucht mich.“

[7:57] „Versammelt euch, kommt, tretet miteinander her zu ihren kommenden unter den Heiden. Sie haben Erkenntnis, die das Holz ihres Gottes, Götzen tragen und zu einem Gott beten, der nicht retten kann. Verkündet, bringt es her vor euch. Mögen sie sich miteinander beraten. Wer hat dies vor Zeiten verlauten lassen? Ja, wieder Gott, der die Zukunft vorhergesagt hat, oder wer hat es von Anfang an angekündigt? War ich es nicht, der Herr, und sonst gibt es keinen anderen Gott? Einen gerechten Gott oder Retter außer mir gibt es keinen.“ Hier ist wieder, dass Gott die Propheten anführt und sagt: „Prüft mich doch an meiner Prophezeiung, daran könnt ihr sie erkennen, dass ich der Herr, der wahre Gott bin. Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, alle Elenden der Erde, denn ich bin Gott und sonst keiner.“

[8:46] „Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückgenommen wird. Hier soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge schwören.“ Das heißt, jeder wird eigentlich zur Erkenntnis kommen, jeder wird erkennen, dass Gott der Herr ist.

[9:07] „Nur im Herrn wird man von mir sagen: Ich habe Gerechtigkeit und Stärke. Zu ihm wird man kommen, aber beschämt werden alle, die sich gegen ihn auflehnten. Im Herrn wird gerechtfertigt werden und sich rühmen der ganze Saal.“

[9:22] Gott möchte alle Menschen rechtfertigen, möchte ihnen die Vergebung geben und er möchte, dass alle Menschen Same Abrahams werden, Kinder Israels. Und wir sehen einmal mehr auf dieser Seite, dass die großen Themen in Jesaja sind: Prophetie, Schöpfung, Monotheismus, dass Gott der Einzige ist und sonst keiner, und die Errettung. Das sind die ständigen Themen, die in Jesaja immer, immer wiederkehren. Und das sind die Themen, mit denen das Volk Israel eigentlich die Heiden, die Babylonier und andere bekehren sollten. Hätten sie es getan, wäre hätten wir vielleicht ein paar andere oder mehr Kapitel in der Bibel, in dem von der Bekehrung der Heiden die Rede ist. Aber wir dürfen wissen, dass Gott sein Werk ausführen wird, selbst wenn die Menschen ja nicht das tun, was Gott vorhergesehen hat. Gott wird sein Werk beenden. Er wird dafür sorgen, dass das Evangelium in die ganze Welt geht. Mögen wir Teil davon sein.

[10:20] Lasst uns beten. Lieber Herr Jesus, lass uns willige Arbeiter in deinem Weinberg sein, die dein Wort in eine Welt tragen, damit du bald wieder kommen kannst. Das bieten wir in deinem Namen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2026 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.