In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ tauchen wir tief in Jesaja 46 und den Beginn von Jesaja 47 ein. Erlebe, wie Rabea Kramp die Bedeutung von Götzenbildern und die wahre Last, die sie darstellen, enthüllt. Entdecke, wie Gott uns trägt, anstatt von uns getragen zu werden, und wie Seine Treue bis ins hohe Alter währt.
Gott auf (m)einer Seite: Jesaja 46:1-47:11
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JesajaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Gelesen heute zusammen die Seite 760 und studieren Jesaja 46 und den Beginn von Jesaja 47. Lasst uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, du bist ein Gott, dem keiner gleich ist. Du bist der von Ewigkeit war und der Ewigkeit derselbe ist. Und dafür möchten wir dir danken und ich bitten, dass du uns heute durch dein Wort führst mit dem Heiligen Geist. Amen.
[0:58] Wir beginnen in Jesaja 46 ab Vers 1. Krümmt sich Nebo, ist zusammengebrochen. Ihre Bilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen. Eure Prozessionsbilder sind ihnen zur schweren Last geworden, eine Bürde für das Erschöpfte. Dieser erste Vers hat es schon in sich. Was meint Bel? Bekommt von dem Wort Baal. Baal heißt eigentlich Herr, aber es steht hier natürlich bei den Babyloniern für den Gott Marduk, der so der höchste Gott für die Babylonier war, der Hauptgott. Und wir finden den Namen Baal auch in vielen Namen und auch dem Wort Nebo. Nebo ist der Sohn Marduks und damit ja auch ein populärer Gott gewesen. Dem Wort Nebo finden wir in einigen Königsnamen wieder, Nebukadnezar oder Nebukadnezar und andere. Da können wir sehen, wie sehr die Religion und die Götter sich niedergeschlagen haben, selbst in der Namensgebung der Könige. Sie sind miteinander zusammengebrochen bei dieser Prozession. Ja, dieses Bild, dass die Tiere bei einer Prozession diese Götter getragen haben, die Tiere unter der Last dieser Götzen zusammengebrochen sind, was für ein Bild der Schande und Niederlage. Sie konnten die Last nicht retten, sie selbst mussten in die Gefangenschaft gehen.
[2:26] Hört auf mich, Haus Jakobs, und der ganze Überrest vom Haus Israel. Ihr, die ihr vom Mutterleib an mir aufgeladen, von Geburt an von mir getragen worden seid. Die Götter, die Götzen, die müssen wir tragen werden von dem Vieh. Aber Gott muss nicht getragen werden. Ganz im Gegenteil, Gott trägt uns. Und ja, Gott bricht nicht zusammen. Bis in euer Greisenalter bin ich derselbe und bis zu eurem Ergrauen will ich euch tragen. Ich habe es getan und will es auch weiterhin tragen. Und der Redner, sie bekommen diesen Gedanken ganz stark nahegebracht, dass Gott ein Gott ist, der uns trägt. Er trägt uns durch Schwierigkeiten, er trägt auch unsere Last, das heißt unsere Sünde, was ja durch Jesus passiert ist. Dem wollte mich nachbilden, vergleichen und wenig ähnlich machen, dass wir uns gleichen sollten. Da schütteln sie Gold aus dem Beutel und wiegen Silber mit der Waage. Sie bezahlen einen Goldschmied, damit er ihnen daraus einen Gott macht, vor dem sie niederfallen, ja, den sie anbieten. Und wieder wird diese Absurdität ganz deutlich, dass Gott sagt: Ich möchte dir eigentlich mit diesen Götzen. Sie nehmen ihn auf die Schulter, diesen Götzen, tragen ihn und stellen ihn an einen Ort. Da steht er und rührt sich nicht von der Stelle. Ja, man schreibt sie ihm, aber er antwortet nicht, er rettet niemand aus seiner Not. Diese Götzen können nichts. Im Gegensatz zu Gott. Bedenkt das und er weiß, ihr seid Männer und nehmt es euch zu Herzen. Hier redet Gott. Gott sagt hier: Ihr seid doch Männer, warum verlasst ihr euch auf Götzen? Er appelliert sozusagen an ihre Ehre und sagt, ihr seid doch für das Höhere geschaffen, als euch vor solchen Götzen jeder zu werfen.
[4:11] Gedenkt dann das Frühere von der Vorzeit her, dass ich Gott bin und keiner sonst, ein Gott, der keiner zu vergleichen ist. Ich war König von Anfang an, das Ende und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage, mein Ratschluss soll zustande kommen und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen. Und wieder bringt Gott hier als Argumente Prophetie und sagt: Ich habe doch alles vorher gesagt, glaubt an mich. Ich berufe von Osten her einen Adler und aus fernen Ländern den Mann meines Ratschlusses. Ja, ich habe es gesagt, ich führe es auch dabei. Ich habe es geplant, ich verbringe es auch. Gott sagt, ich prophezeie und ich sorge auch dafür, dass es geschieht.
[4:55] Hört mir zu, ihr ein stolzes Herz habt und fern von der Gerechtigkeit seid. Ich habe meine Gerechtigkeit nahegebracht, sie ist nicht fern und meine Rettung lässt nicht auf sich warten. Ich will Rettung geben und für Israel meine Herrlichkeit. Und das ist so ein wunderschöner Vers hier wieder und es blitzt einmal mehr das Evangelium im Buch Jesaja durch. Gott sagt: Ich komme mit meiner Gerechtigkeit, die ihr nahe, weil du mir fern bist, aber ich komme dir nahe mit meiner Gerechtigkeit und werde dir geben. Das heißt, mögen wir auch Gott fern sein, Gott kommt uns nach und er möchte uns in Zion Sicherheit schaffen. Das erinnert uns wieder an Jesaja 2, Vers 2, dass die auf dem Berg Zion Rettung ist.
[5:39] Kapitel 47. Steige ab und setze dich in den Staub, jungfräuliche Tochter Babel, und Tochter ist hier ein Name für eine Stadt. Also wir wissen, dass Töchter oft für Städte verwendet werden. Setze dich auf die Erde ohne thronende Tochter der Chaldäa. Dann wird ihr nicht mehr die verwöhnte und dann wird man sich nicht mehr die verwöhnte und verzärtelte nennen. Das Bild, das hier gemalt werden wird, ist ein Bild der Schande. Das große Babel, das gelehrte Babel, das ja intellektuelle Babel, auf das alle hinauf geschaut haben, das wird zur Schande werden. Es wird sich in den Sand setzen, vom Thron herabsteigen müssen und es wird ja, wie wir jetzt gleich lesen, eine ganz andere Rolle einnehmen. Und zwar die Mühle. Herr, mahle, mahle, nimm einen Schleier ab und hebe die Schleppe auf. Endlose die Schenkel. Watet durch die Flüsse. Von der Königin wird Babel zum Markt werden. Es wird das Mehl in der Mühle mahlen, sehr anstrengende Arbeit tun und nicht mehr dieses feingeistige Denken nur tun.
[6:53] Die Endlösung ist ja auch wieder eine Metapher für die Zerstörung, für die Schande, die Babel erleben wird. Deine Blöße soll enthüllt und eine Schande gesehen werden. Ich verstoße niemand, keinen Menschen schonen. Unser Erlöser, sein Name ist Herr, der Herrscher, der Heilige. Setze dich schweigend hin und gehe in die Finsternis, die Tochter der Chaldäa, denn man wird dich nicht mehr beherrschen, die Königin nennen. Ich war über mein Volk so erzürnt, dass ich mein Erbteil entweihte und in deine Gewalt gab. Du aber hast ihnen keine Barmherzigkeit erwiesen. Selbst auf den Greis hast du ein schweres Joch gelegt.
[7:32] Und das ist hier ein interessanter Aspekt, den Gott hier einstreut. Sagt, ja, ich habe dich gebraucht, um das Gericht an meinem Volk zu vollstrecken, aber du hast es viel zu sehr übertrieben. Du hast sogar den Greis noch mit Fronarbeit gelegt. Ja, du hast die Armen, die Schwachen, die Kleinen, die Alten, die hast du alle noch mit schweren Aufgaben belegt, hat sich vielleicht sogar umgebracht. Und Gott sagt, da du das so übertrieben hast, werde ich auch an dir das Gericht vollstrecken, gleicher Weise. Und du hast gedacht, ich werde ewiglich gebieten sein und du hast dir dies nicht zu Herzen genommen, nicht bedacht, was danach kommen würde. Nun aber höre die Üppige, die Sorglose, die thront, die in ihrem Herzen spricht: Ich bin's und sonst niemand. Ich werde nicht als Witwe da sitzen, noch erleben, wie mir die Kinder geraubt werden. Und da klingen natürlich einige Phrasen aus Offenbarung 18 an.
[8:36] Gott nimmt sich der Seinen an und Gott kümmert sich um sein Volk und empathiebestrafen, die seinem Volk Schaden zugefügt haben. Dennoch wird ihr beides begegnen, in einem Augenblick und an einem Tag. Die Kinder werden dir geraubt und Witwe wirst du sein mit großer Macht, wer sie über dich kommt, trotz der Menge deiner Zaubereien und der großen Anzahl deiner Verschwörungen. Also all diese Zaubereien, all diese Beschwörungen, die nützen nichts, sie sind nichtig. Wenn Gott dem Mann in der Macht, denn du vertraust auf deine Bosheit und sprach niemand sieht nicht deine Weisheit und dein Wissen haben dich verführt, dass du bei dir selbst gedacht hast: Ich bin's und sonst niemand.
[9:21] Ja, Gott hat hier den Babyloniern mitteilen wollen, dass sie auch durch ihre vielen Zaubereien, durch ihre Verschwörungen, das Unheil nicht abwenden können. Und die Babylonier haben unglaublich komplizierte, aufwendige Verschwörungs- und Bildstörungsriten gehabt, die ja so unglaublich komplex und kompliziert. Und Gott sagt, all das wird dir nichts nützen, weil ich es beschlossen habe. Ich werde dir auch das Gericht schicken. Darum wird ein Unglück über dich kommen, dass du nicht wegzaubern kannst. Für die Babylonier war es unglaublich wichtig, Unheil abzuwenden. Sie haben die Zukunft sich vorhersagen lassen und wenn die Zukunft negativ war, dann sind sie zu einem Beschwörer gegangen und haben versucht, diese durch Beschwörungsriten das Schicksal zu ändern. Und ein Verderben wird dich überfallen, dass du nicht abwenden, abzuwenden vermagst. Plötzlich wird eine Verwüstung über dich kommen, von der du nichts ahnst. Ja, was Gott beschlossen hat, dass es doch eintritt, das werden auch die Babylonier erfahren und zugrunde gehen werden, weil Gott es beschlossen hat. Was Gott beschließt, das wird eintreffen und auf diese auf diesen Umstand dürfen wir uns verlassen, auch in unserem Leben.
[10:40] Lasst uns beten. Danke, lieber Gott, dass du derselbe bist, gestern, heute und morgen, dass du immer verlässlich ist, dass dein Wort zurückkommt und hast dein Wort immer so eintrifft, wie du es vorher gesagt hast. Amen.
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