Veröffentlicht am
237 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die prophetischen Worte aus Jesaja 47 und 48. Erfahren Sie, wie Gott die Heiden ermahnt und sein Volk in Zeiten des Umbruchs leitet, während er die Vergeblichkeit menschlicher Weisheit und Praktiken gegenüber göttlicher Macht aufzeigt. Lassen Sie sich ermutigen, auf Gott zu vertrauen, anstatt auf eigene Bemühungen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Lesen wir zusammen die Seite 761, der alten Jesaja 47, beginnen Jesaja 48. Und wir sind immer noch mitten in dieser Prophezeiung über den Fall Babylons. Und Gott spricht hier zu den Heiden, zu den Babyloniern und ermahnt gleichzeitig sein Volk, was sie tun sollen in dieser Situation. Bevor wir davon lesen, lasst uns beten.

[0:57] Vater im Himmel, wir wünschen uns, dass wir immer das tun, was du von uns forderst, aber selten kommen wir dieser Vorstellung nach, selten tun wir das und wandeln auf den Wegen, die du uns vorhergesehen hast. Und daraus entsteht nur Unheil und Leid und Umwege. Und wir möchten dich bitten, dass du uns das erkennen lässt heute durch dein Wort, damit wir davon lernen. Amen.

[1:25] Wir beginnen in Jesaja 47, Vers 12. Tritt doch auf mit deinen Beschwörungen, sagt Gott zu den Babyloniern, und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von Jugend auf. Vielleicht vermagst du zu helfen, vielleicht kannst du Schrecken einflößen. Du bist müde geworden von der Menge der Beratungen. So lasst sie doch erst treten und dich retten, die den Himmel einteilen, die Sternseher, die jedem Neumond ankündigen, was über dich kommen soll.

[1:56] Hier spricht Gott noch einmal diese ganzen Verschwörungspraktiken und Riten an, die bei den Babyloniern ganz hoch im Kurs fahren und sagt, die sind doch so kompliziert, diese diese Prozeduren, wenn du ein Tier schlachten musst und wenn du eine Leber aufschneiden musst und wenn du das und dies tun musst und dreimal ums Haus gehen musst und was sie alles gemacht haben, anstatt zu mir zu beten und dich zu bitten dir zu helfen, machst du all diese umständlichen Dinge und du wirst müde davon.

[2:30] Siehe, sie sind geworden wie Stoppeln, die das Feuer verbrannt hat. Sie werden ihre Seele nicht vor der Gewalt in Flammen retten, denn es wird keine Kohle bleiben, an der man sich wärmen und keinen Ofen, in dem man sitzen könnte. So sind sie für dich geworden, um die du dich bemüht hast, mit denen du Handel getrieben hast von Jugend auf. Jeder von ihnen wird auf seinem eigenen Weg davon und keiner hilft dir.

[2:59] Also Gott sagt, wenn du dich auf deine Götter verlässt, auf deine Beschwörungsriten, auf deinen ganzen Kult, dann bist du verlassen, weil dein Vertrauen und deine Hoffnung auf all das, was du selber gemacht hast, auf vergänglich ist. Und es geht in diesen Beschwörungsriten ja immer darum, was ich tue und es war immer darauf angelegt, dass man ja keinen Fehler machen durfte, weil sonst war der Beschwörungsritus für die Katz.

[3:27] Und das steht so in so einem starken Kontrast zu Gott, zu dem man kommen kann, wie man ist, seine Fehler bekennen kann und Gott ebnet ihnen den Weg. Gottes so viel, so viel anders als das, was die Menschen als Religion so gebastelt haben.

[3:42] Kapitel 48. Hört dies, ihr vom Haus Jakob, die ihr mit dem Namen Israel benannt und aus den Wassern Judas entsprungen seid, die ihr bei dem Namen des Herrn schwört und euch zu dem Gott Israels bekennt, aber nicht in Wahrheit noch in Gerechtigkeit.

[3:58] Ja, dieser Vers zeigt das Problem auf, warum die Israeliten nicht die großen Missionare in Babylon waren und sein konnten, weil sie selber in ihrem Herzen das Evangelium nicht angenommen haben. Es war viel Heuchelei, es war viel Formalismus, da äußere Religion, aber keine echte Bekehrung, die dazu geführt hätte, dass sie das Wort Gottes auch weitergeben wollten.

[4:22] Denn sie nennen sich nach der heiligen Stadt und stützen sich auf den Gott Israels, dessen Name der Herr der Heerscharen ist. Das Frühere habe ich längst schon verkündet, aus meinem Mund ist es hervorgegangen und ich habe es bekannt gemacht. Plötzlich habe ich es ausgeführt und es ist eingetroffen.

[4:40] Und Gott sagt wieder, hier ist meine Prophezeiung als Beweis, dass ich der wahre Gott bin. Weil ich wusste, dass du hart bist und dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn ist aus Eisen, so habe ich es dir damals angekündigt. Es geschah. Ich habe dich hören lassen, damit du nicht sagen könntest, mein Götze hat es gemacht und mein geschnitztes oder Gott gegossenes Bild hat es befohlen.

[5:05] Hier lernen wir, dass einer der Gründe für Prophezeiung ist, dass wir so verstockt dafür ein, ja, ein eher Nacken haben und dass wir so hartherzig sind. Und Gott gibt uns die Prophezeiung, damit wir wenigstens intellektuell verstehen können, dass Gott der einzige Gott und der wahre Gott ist, um dann über die Prophezeiung zum Evangelium zu kommen, zur frohen Botschaft der Erlösung. Und die Prophezeiung ist hier sozusagen ein Hilfsmittel, eine Beweisführung.

[5:37] Du hast es gehört, betrachtet alles, wollt ihr es noch nicht eingestehen? Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, was du nicht wusstest. Jetzt erst ist es geschaffen worden, nicht schon früher und vor dem heutigen Tag hast du nichts davon gehört, damit du nichts sagen könntest, ich habe es gewusst.

[5:57] Also Gott spricht hier von erfüllter Prophezeiung, aber auch von unerfüllter Prophezeiung. Sagt, ich bin es, der die Sachen voraussagt, von denen du nichts wusstest und du musst eigentlich eingestehen, dass ja, das unglaublich ist, dass ich die Zukunft voraussagen kann. Du hast es weder gehört noch gewusst, noch war jemals dein Ohr geöffnet, denn ich wusste, dass du völlig treulos bist und von Kind auf übertreter genannt worden bist.

[6:25] Und meines Namens willen bin ich langmütig und um meiner Ehre willen halte ich mich zurück, dich so gut um dich nicht auszurotten.

[6:35] Gott hält sich zurück. Das ist eine interessante Aussage, die er hier macht. Gott ist ein Gentleman. Gott drängt sich nicht auf, wenn wir nichts von ihm wissen wollen. Und Gott ist geduldig. Gott hat unglaublich lang, unglaubliche Langmut mit uns. Er klopft an unsere Tür, tritt die Tür nicht ein, um zu uns reinzukommen, sondern er klopft und wenn wir nicht aufmachen, ja, dann klopft er weiter und wartet.

[7:00] Siehe, ich habe dich geläutert, aber nicht im Schmelzofen. Im Schmelzofen des Elends habe ich dich geprüft. Der Gott schmilzt uns nicht wie Metall in einem wirklichen Silber-Schmelzofen, sondern in einem übertragenen Schmelzofen des Elends. Und das können wir alle, glaube ich, unterschreiben, dass Gott uns manchmal durch Zeiten und Schwierigkeiten und Probleme schickt, um uns zu prüfen, um uns wachsen zu lassen.

[7:28] Denn wir wachsen vor allem in schwierigen Zeiten. Um meinetwillen, um meinetwillen, welches Vollbringen denn? Wie würde ich sonst gelästert? Und ich will meine Ehre keinem anderen geben. Hört auf mich, Jakob und Israel, mein Beruf. Ich bin ich, ich bin der Erste und ich bin auch der Letzte.

[7:49] Und das ist natürlich eine Aussage, die uns in der Offenbarung wieder begegnet. Ja, meine Hand hat die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich sie rufe, stehen sie allesamt da.

[8:00] Und wieder führt Gott die Schöpfung als Beweis seiner Macht an. Versammelt euch, ihr alle und hört. Wer unter ihnen hat es verkündet? Er, der Herr lebt, er wird sein Wohlgefallen an Babel vollstrecken und die Chaldäer seinen Arm fühlen lassen. Das ist das Gericht an Babel.

[8:17] Was hier meint, ich selbst habe es gesagt, ich habe ihn auch berufen und ihn hergebracht und sein Weg wird gelingen. Und hört dieses, ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet. Gott offenbart seine Worte und er möchte, dass wir sie lesen, dass wir sie verstehen.

[8:37] Seitdem es geschehen ist, bin ich da. Und nun hat mich Gott, der Herr und sein Geist gesandt. So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels. Ich bin der Herr, ein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.

[8:52] Ein schöner Vers, der deutlich macht, Gott möchte dich ganz persönlich in deinem Leben leiten. Er möchte, dass du ihm deine Pläne vorlegst, damit er auswählen kann und sagen kann: Diesen Plan, den verfolge. Das ist ein Plan, der nicht zum Guten für dich ist. Das ist eine ganz praktische Sache für uns, dass wir Gott wirklich fragen, welchen Weg wir gehen wollen, welchen Arbeitsplatz wir annehmen sollen, welchen Partner wir auswählen sollen, welche Entscheidungen auch immer in deinem Leben anstehen. Gott kennt die richtige Entscheidung und wir können ihn danach fragen.

[9:26] Wo du doch auf meine Gebote geachtet hättest, dann wäre dein Friede wie ein Wasserstrom gewesen und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. Und hier spricht der Schmerz Gottes aus diesen Vers, der Schmerz darüber, dass wir ihm nicht voll vertrauen und nicht völlig folgen in unserem Leben.

[9:47] Und Gott wünscht sich, dass wir immer auf ihn unser Vertrauen setzen, dass wir auf sein Wort hören, auf seinen Rat, auf die Stimme seines Heiligen Geistes und dann werden wir nicht in die Irre gehen. Gott kann uns leiten, aber wir müssen noch lernen, an seiner Hand zu gehen. Das ist nichts, was man von heute auf morgen lernen kann, es ist ein Prozess, Gott immer mehr zu vertrauen, dass er das Gute mit uns vorhat.

[10:12] Lasst uns dafür beten. Lieber Vater im Himmel, Dank, dass du unser Leben in deinen Händen hältst und dass du uns leiten möchtest. Mach uns willig und mach uns bereit, dir zu vertrauen.


Lizenz

Copyright ©2026 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.