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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ tauchen wir tief in die prophetischen Worte von Jesaja 49 und 50 ein. Erlebe, wie Gott seine unendliche Barmherzigkeit und seinen Wunsch nach Rückkehr und Fülle für sein Volk offenbart. Lass dich von den bewegenden Verheißungen inspirieren, die zeigen, wie Gott selbst die Verlorensten sammelt und sein Reich erweitert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Gelesen heute zusammen die Seite 763, sind in Jesaja 49 und wir gehen Jesaja 50. Und wir haben ein paar bewegende Aussagen vor uns. Und wir sind ja immer noch in dieser Verheißung an Zion über das Erbarmen, dass Gott an ihnen zeigt. Bevor wir wieder einsteigen, lasst uns gemeinsam beten. Vater, wir sind so dankbar für deine große Barmherzigkeit, dass du so viel Liebe erzeugt und dass du uns immer rettest, obwohl wir es nicht verdient haben. Hilf, dass wir noch mehr vertrauen und zu dir kommen an jedem einzelnen Tag.

[1:10] Wir beginnen in Jesaja 49, Vers 19. Und hier spricht Gott zu den Israeliten: "Denn dein Land, das öde, verwüstet und zerstört liegt, das man dir zu eng sein wird wegen der vielen Bewohner, und die dich verschlingen wollten, werden sich entfernen." Gott wünscht sich so sehr, dass ganz, ganz viele Heimkehrer zurückkehren, so viele, dass das Land eigentlich platzt und das kaum Platz ist für alle. Und die Söhne, die einst geraubt wurden, werden noch vor deinen Ohren sagen: "Dieser Ort ist mir zu eng, gibt mehr Raum, dass ich wohnen kann." Dann wirst du bei dir selbst denken: "Wer hat mir denn diese geboren? Mir, der Kinderlosen und Unfruchtbaren, verstoßen, und wer hat mir diese groß gezogen? Siehe, ich war ja allein übrig geblieben. Wo waren denn diese?" Ja, Gott sagt, es gibt so viele Israeliten, Gott wünscht sich so viele Israeliten, die zurückkehren. Aber es wird auch viele Heiden geben, die zurückkehren werden, so dass sie sagen: "Aber wo sind die denn alle her? Wo kommen die denn her? Wie sind die mir alle geboren worden?" Also, das ist Gottes großer Traum, dass das gelobte Land voll ist mit seinem Volk und mit Heiden, die sich zu ihm bekehrt haben und dann voll gehören werden.

[2:31] "So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten, und sie werden dir deine Söhne im Gewandbauch bringen und deine Töchter werden auf der Schulter herbeigetragen werden." Das ist ein schönes Bild, das wir auch schon früher in Jesaja gelesen haben, dass Gott wie ein Hirte ist, der Lämmer in seinem Gewandbauch trägt. Und so sagt das hier von den Heiden, dass sie wie kleine Lämmer vom Hirten, von den Israeliten auch beigebracht werden. Und Gott sagt: "Ich will euch von überall her sammeln, ich werde euch von überall her bringen." Und dadurch möchte Gott sich verherrlichen, dass er ein Gott ist, der von jedem Winkel der Erde her Gläubige herbeibringen kann.

[3:11] "Und Könige sollen deine Wächter sein und ihre Fürstinnen in deinen Armen. Sie werden vor dir hin niederfallen, das Angesicht der Erde gewandt, und werden den Staub deiner Füße lecken. Und du sollst erkennen, dass ich der Herr bin, der auf mich harret, die auf mich harren, werden nicht zuschanden werden." Ein ganz interessanter Vers. Könige sollen deine Wächter sein, und das ist tatsächlich eingetroffen, denn Gott hat weltliche Könige dazu bewegt, dem Volk Gottes wohlgesonnen zu sein und sie zurückzuführen. Sie dazu bewegen, dass sie das gelobte Land wieder aufbauen wollen. Und da denke ich zum Beispiel an Kores, von dem wir jetzt in den letzten Tagen schon viel gelesen haben, auch an Darius den Perser und dann am Tag 6, dass wir auch in Esra wiederfinden, mit ihren Erlassen, Jerusalem und die Stadt und die Mauer wieder aufzubauen.

[4:03] "Kann wohl einem starken die Beute genommen werden und können rechtlich sich Gefangene entfliehen?" Ja, die Juden waren rechtmäßig Gefangene. Gott hatte sie durch ein Gericht nach Babylon führen lassen, weil sie so viele Sünden auf sich geladen hatten, weil sie den Götzendienst nicht absagen wollten. Ja, so spricht der Herr: "Auch die Gefangenen des Starken sollen ihm genommen werden und die Beute des Tyrannen soll entfliehen. Denn nun werde ich mit dem kämpfen, der dich gegen dich kämpft, und ich werde deine Kinder erretten." Also, Gott sagt ja zur Erlösung, sagt ja, ich habe euch bestraft, die Zeit der Gefangenschaft, aber ich möchte euch wieder erlösen. Und ich werde sogar selber gegen eure Feinde kämpfen.

[4:45] "Ich will deine Bedränger mit ihrem eigenen Fleisch speisen und sie sollen trunken werden von ihrem eigenen Blut, wie von Most, und alles Fleisch soll erkennen, dass ich der Herr, dein Retter bin und Erlöser, der Starke Jakobs." Also, Gott macht hier ganz deutlich, er ist der Erlöser und er hat Israel in Gefangenschaft geführt, damit sie auch wieder herausholen. Und ja, Gott zeigt hier, dass dies das ist auch weltweit passieren wird, dass er von überall her seine Erlösten rufen wird.

[5:19] Kapitel 50. "So spricht der Herr: Wo ist der Scheidebrief einer Mutter, mit dem ich sie verstoßen habe? Oder welchen meiner Gläubiger habe ich euch verkauft?" Gläubigern habe ich euch verkauft. "Sie, ihr seid um eure Sünden willen verkauft worden und um eure Übertretungen willen ist eure Mutter verstoßen worden." Das macht deutlich, dass das Volk Israel sich selbst in diese Lage gebracht hatte, sich selbst verschuldet ist durch den Götzendienst, durch den Abfall von Gott. Und dieses Bild der Scheidung, was er hier wählt, ist natürlich ein gängiges Bild gewesen, diesen Scheidebrief auszustellen. Und es ist da auch das Bild eines gebrochenen Bundes, denn das Volk Gottes hat den Bund mit Gott gebrochen und ist schuldig geworden an Gott und deswegen findet es sich in dieser Lage wieder im Exil. Zu seinem Exil war Resultat ihrer Sünden.

[6:16] "Warum war kein Mensch da, als ich kam? Antwortete die niemand, als ich rief, ist etwa meine Hand zu kurz, um zu erlösen, oder ist bei dir meine Kraft, bei mir keine Kraft, um zu retten? Siehe, mit meinem Schelten trockne ich das Meer aus, ich mache Ströme zu Wüsten, dass ihre Fische vor Wassermangel faulen und vor Durst sterben." Sofort wundert sich, warum das Volk die Erlösung nicht annehmen will und sagt: "Ja, irgendwie ist da niemand, der zu mir." "Ich kleide den Himmel in Schwarz und bedecke ihn mit Trauer." Und das hat Gott tatsächlich schon einmal getan, nämlich in Ägypten, in der neunten Plage. Und Gott kleidet den Himmel in Trauer, ein Bild dafür, dass er selber trauert, dass er traurig ist über den Zustand seines Volkes.

[7:09] "Gott der Herr hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort zu erquicken wisse. Er weckt morgen für Morgen, ja, erweckt mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören." Und dieser Vers enthält so eine frohe Botschaft für alle, die Jünger Gottes sein wollen, Jünger Jesu sein wollen. Er weckt uns morgen für Morgen das Ohr. Das heißt, wir sollten jeden Morgen uns zu Gott wenden, sein Wort lesen, wir sollen zu ihm beten, sollen an ihn denken, sobald wir die Augen aufschlagen und ihm danken, dass er uns gesund geweckt hat. Und im Nahen ein guter Platz für die Morgenandacht.

[7:49] "Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet, und ich habe mich nicht widersetzt und bin nicht zurückgewichen." Ja, Jesus hat sich den Plänen seines Vaters nie widersetzt. Er hat es selbst in den schlimmsten Stunden immer gesagt: "Wenn es möglich ist, geht der Kelch an mir vorüber, aber wenn nicht, dann die Kraft wird hindurchgehen."

[8:11] "Meinen Rücken bot ich denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich raften. Mein Angesicht verbarg ich vor Schmach und Speichel." Genau das hat Jesus erlebt. Er wurde geschlagen, er wurde angespuckt, er wurde misshandelt vor der Kreuzigung. Aber Gott der Herr wird helfen, darum muss ich mich nicht schämen.

[8:31] "Darum machte ich mein Angesicht wie ein Kieselstein, denn ich wusste, dass ich nicht zuschanden würde. Der mich gerechtfertigt, ist nahe. Er will mit mir rechten. Lasst uns miteinander hintreten. Wer ist gegen mich, Anklage erheben? Er trete her zu mir."

[8:50] "Siehe, Gott der Herr steht bei mir. Steht mir bei. Wer will mich für schuldig erklären? Sie werden alle zerfallen, wie ein Kleid die Motte wird sie fressen." Wenn Gott uns vergibt, dann nimmt er alle Schuld von uns. Alle Schuld, die wir ihm geben, nimmt er davon uns. Um Vergebung bei Gott ist vollständig, ist 0 Komma. Und so sollen wir auch einander vollständig vergeben.

[9:14] "Wer unter euch fürchtet den Herrn, der gehorcht der Stimme seines Knechtes? Wenn er im Finstern wandelt und ihm kein Licht scheint, so vertraue auf den Namen des Herrn und halte dich an seinen Gott." Und hier sind natürlich die Gläubigen angesprochen. Die sollen Gott fürchten, wir sollen ihm gehorchen, wir sollen ihm vertrauen und wir sollen uns an ihnen halten.

[9:40] "Habt ihr alle, die ein Feuer entzündet und euch mit feurigen Pfeilen wappnet? Geht hin in die Flamme eures eigenen Feuers und in die feurigen Pfeile, die ihr angezündet habt. Dies widerfährt euch von meiner Hand, dass ihr in Qualen liegen müsst." Ja, diese beiden Verse machen den Kontrast deutlich zwischen denen, die Gott vertrauen, und denen, die rebellieren. Die einen werden errettet und bekommen Vergebung, die anderen gehen in die ewige Zerstörung in das Feuer, das Gott vorbereitet hat, was eigentlich nur für Satan und seine Dämonen bestimmt war. Wir alle dürfen dem entkommen, wenn wir Gott vertrauen.

[10:22] Und das soll heute unser Gedanke sein, dass wir darüber nachdenken, wie kann ich Gott noch mehr anhängen? Wie kann ich noch mehr vertrauen? Wie kann ich noch mehr mit dem Leben, ganz praktisch in meinem Alltag? Und wo sind vielleicht Momente, wo ich gegen ihn rebelliere? Wo ist deine Hilfe brauche, dass mein Herz dann über eine Übereinstimmung mit Gott kommt. Lasst uns dafür beten.

[10:45] Über Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du uns ein reines Herz denkst, dein Herz, was sich nach dir sehnt und was nach Recht und Gerechtigkeit sind. Für uns mit Liebe und Saddam, herzlich mit uns gibt, dass wir eines Tages beide sein werden, damit ein Geschenk der Lösung angenommen haben.


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