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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt werden die Kapitel 54 bis 56 aus dem Buch Jesaja beleuchtet. Rabea Kramp spricht über Gottes Verheißungen von Wiederherstellung, Erlösung und einer neuen Erde, die sich in den kostbaren Steinen und der Vergebung widerspiegeln. Sie betont, dass Gottes Gedanken und Wege höher sind als unsere und ermutigt dazu, ihm zu vertrauen, besonders in herausfordernden Zeiten. Das Angebot Gottes, Durst und Hunger zu stillen, wird als ewiger Bund dargestellt, der auch die Erlösung vieler Menschen umfasst.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute Seite 767, beenden Jesaja 54, lesen 55 und 56. Und ich habe ja schon gesagt, dass diese Kapitel-Einteilung uns ein bisschen im Weg steht, weil eigentlich alles eine ganz große Predigt von Jesaja ist, die eigentlich schon von Kapitel 40 her rührt. Und wir wollen das Ganze in den Zusammenhang setzen: das Kreuz und die Erlösung und die Befreiung und die wunderbare neue Erde. Und davon werden wir heute lesen, von all diesen Dingen.

[1:04] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort, das so wunderbar ist, das uns Kraft gibt, das so viel beinhaltet, was wir brauchen, um einen starken Glauben zu entwickeln. In deinem Namen, Amen. Wir starten in Kapitel 54, Vers 12. "Ich will deine Zinnen aus Rubinen machen und deine Pforten aus Karfunkeln und alle deine Grenzmauern aus köstlichen Steinen." Wir haben gestern gelesen von den Fundamenten, die aus Saphiren sind. Also das Fundament ist unten und die Zinnen sind natürlich am Dach, das ist oben. Und die sollen aus Rubinen und Karfunkeln sein. Und hier blitzt schon ein bisschen die neue Erde durch. Voller Edelsteine wird all das sein, was Gott für uns machen wird.

[1:45] "Und alle deine Kinder werden vom Herrn gelehrt, und der Friede deiner Kinder wird groß sein." Also wir werden Jünger des Herrn sein und wir werden Frieden haben. "Durch Gerechtigkeit wirst du fest gegründet werden. Du wirst fern sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er wird nicht zu dir nahen." Und genau das ist es, was ja das Volk Gottes erlebt hat in Babylon: Bedrückung und Schrecken. Aber Gott sagt: Wenn du festhältst an der an der Prophetie, die ich dir gegeben habe, wenn du darauf hoffst, dass ich alles wiederherstellen werde, dann ja, werde ich dir alles schenken.

[2:26] "Siehe, sie mögen sich wohl zusammenrotten, aber es geht nicht von mir aus. Wer sich aber gegen dich zusammenrottet, der wird an dir zu Fall kommen." Ja, es wird noch Ungerechtigkeit geben, das sagt Gott. Ihr werdet noch Schlimmes erleiden, aber das geht auch nicht von Gott aus. Auch Gott möchte eigentlich dieses Schlimme nicht. Die Feinde Gottes werden auch bestraft werden. Das haben wir in den vorherigen Kapiteln schon gelesen.

[2:52] "Siehe, ich habe den Schmied gemacht, der das Kohlenfeuer anbläst und eine Waffe hervorbringt nach seinem Handwerk, und ich habe auch den Zerstörer gemacht, um zu vernichten." In diesem Vers steckt einiges drin, und man würde vielleicht auf Anhieb nicht sagen, dass es ein tröstlicher Vers ist. Und dennoch ist es so, denn Gott sagt: Alle deine Feinde, die habe ich selber gemacht. Die Menschen, die dich bedrohen, habe ich gemacht. Die Menschen, die die Waffen herstellen, die dich bedrohen, die habe ich gemacht. Und so dürfen wir wissen, dass ja, alles in Gottes Hand liegt. Er führt auch unsere Feinde.

[3:28] "Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen, und alle Zungen, die sich gegen dich vor Gott vor Gericht erheben, sollst du schuldig sprechen." Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn, und ihre Gerechtigkeit, die ihnen von mir zu Teil wird, spricht der Herr. Das ist natürlich auch symbolisch gemeint und nicht unbedingt buchstäblich, weil Gott sagt: Ich werde dich befreien von den Feinden, und ich werde die, die dich vor Gericht anklagen, die werde ich zuschanden machen, denn ich werde mein Blut wird für dich sprechen, und du wirst erlöst werden.

[4:07] Kapitel 55: "Wohl an, ihr Durstigen, die ihr mir alle kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch." Wir haben diese Durstigen auch in der Bergpredigt, die, die nach Gerechtigkeit dürsten, die sollen zu Jesus kommen. Und dass wir kommen sollen, um zu kaufen, das erinnert uns dann oft, warum drei an Laodizea, die auch kaufen sollten, um Augensalbe zu haben und das Kleider, Gerechtigkeit und das Gold. Und er sagt hier: "Kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch."

[4:47] "Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollte gutes Essen und eure Seele voll soll sich laben an fetter Speise." Also, wenn Gott uns gibt, dann möchte er im Überfluss geben. Er möchte uns das Gute geben. Und er sagt: "Gebt doch nicht euer Geld für was aus, was euch nicht hilft, für unnütze Dinge, für was, was euch nicht wirklich Frieden bringt."

[5:13] "Neigt eure Ohren und kommt her zu mir, hört, so wird eure Seele leben, denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren, die Gnadengüter Davids, die zuverlässig sind." Und diese Gnadengüter Davids, die meinen wieder die Nachkommen von David, die Nachkommen des Messias, von dem wir gestern gelesen haben. Polizeireich sein werden. Und diese ewige Bundes wiederum, der neue Bund, von dem Gott spricht. Also man merkt, Jesaja ist wirklich der Evangelist des Alten Testaments.

[5:38] "Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für Völkerschaften bestimmt, zum Fürsten und Gebieter von Völkern." Siehe, du bist ein Volk berufen, das du nicht kennst, und dein Volk, das du nicht, das dich nicht kannte, wird dir zulaufen wegen des Herrn, deines Gottes, und um des heiligen Willens Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat.

[5:58] Widerspricht Jesaja hier die Heidenmission an? Völker werden kommen, die man gar nicht kannte, die auf einmal gläubig werden. Sucht den Herrn, fordert Gott auf, solange er zu finden ist. Ruft ihn an, während er nahe ist. Und dieses Angebot ist zeitlich begrenzt, denn irgendwann wird die Gnadenzeit vorbei sein.

[6:19] "Der Gottlose verlasse seinen Weg und er Übeltäter seine Gedanken und kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn Erbarmen und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung." Das sind so wunderschön verschiedene Verse, die wir hier lesen. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

[6:45] Also Gott hat Wege für uns vorhergesehen, die wir gar nicht ergründen können, und wir können Gott nur vertrauen, dass es gut mit uns meint und gut mit uns machen wird. Denn gleich wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde gedrängt und befruchtet und zum grünen gebracht hat und dem Sämann seinen Samen gegeben hat und Brot dem, der isst.

[7:08] Genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe. Ja, Gott sagt: Mein Wort kommt nicht leer zurück. Wenn ich etwas gesagt habe, dann tritt es auch ein. Darauf könnt ihr euch verlassen.

[7:27] Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und den Frieden geleitet werden. Die Berge und die Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen, und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. Statt der Dornen werden Zypressen wachsen, und statt der Hecken Myrten. Und das mit dem Herrn zum Ruhm gereichen, zu einem ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

[7:50] Kapitel 56: "So spricht der Herr: Bewahrt das Recht und übt Gerechtigkeit, denn mein Heil ist nahe, um herbeizukommen, und meine Gerechtigkeit umgeoffbar zu werden." Wieder sagt Jesaja hier: Gott ist nahe. Und das haben wir, diesen Gedanken haben wir schon öfter gehabt in Jesaja. Und wir erinnern uns bei diesem Vers an Römer 1, Vers 16 und 17, wo es auch von dem Heil spricht und der Gerechtigkeit, die der offenbart ist.

[8:16] Und es fasst eigentlich ja, Römer 1 bis 16, 17 fasst eigentlich Jesaja Kapitel 52 bis 56 auf kleinstem Raum zusammen. Obwohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun. Der Sabbat wird hier genannt als Zeichen des Bundes, als Zeichen dafür, dass man an Gott festhält.

[8:49] Und wir wissen, dass auch der Sabbat, je näher wir dem Ende kommen, immer wichtiger werden wird und ein Zeichen sein wird, dass wir an Gott festhalten. Der Sabbat als ein ja, Erkennungszeichen der Kinder Gottes.

[9:03] Lasst uns Gott vertrauen, dass auch wenn seine Gedanken unergründlich sind für uns, er trotzdem das Gute für uns im Sinn hat. Er sein ewigen Bund erfüllen wird. Und auch wenn wir durchs Durststrecken gehen, wir doch satt werden, wenn wir durstig sind, dürfen wir zu ihm kommen. Wenn wir nach Gerechtigkeit dürsten, dürfen wir Gott vertrauen.

[9:29] Lass uns beten. Danke, lieber Gott, dass wir bei dir Geborgenheit und Frieden und Sicherheit finden dürfen in Zeiten, die uns herausfordern. Danke für das Wort, das wir heute lesen durften, dass du unsere Seelen beruhigen kannst, dass wir bei dir sicher sind. Ja, und dass du auch unsere Feinde im Blick hast und dich ihrer auch annimmst. Danke auch, dass du viele Menschen erlösen wirst, von denen wir noch gar nicht wissen und denken, dass sie erlöst werden könnten. Danke, dass der Himmel voll sein wird mit Erlösten. Amen.


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