In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die Verse aus Jesaja 58 und 59. Sie erklärt, wie wahres Fasten und das Halten des Sabbats zu einem erfüllten Leben führen können. Gleichzeitig wird die tiefe Kluft zwischen Gott und den Menschen durch Sünde und Gesetzlosigkeit thematisiert, bevor die unendliche Liebe Gottes und sein Plan der Rettung durch Jesus Christus offenbart werden.
Gott auf (m)einer Seite: Jesaja 58:11-59:18
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JesajaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir werden heute Seite 770 lesen, das Kapitel 58 und 59.
[0:37] Beginn und viele spannende Sachen entdecken. Und davor lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass dein Wort so klar ist, aber auch, dass es uns schneidet wie ein zweischneidiges Schwert und uns auch wirklich ins Herz trifft. Und darum bete ich heute, dass das geschieht in deinen Namen.
[0:59] Wir beginnen Kapitel 58 in Vers 11. Und wir haben gestern über das wahre Fasten gesprochen. Und hier geht es weiter: "Da wird sich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken. Du bist sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen." Ja, Gott sagt uns zu: Wenn du dich an mich hältst, dann werde ich dich zu einer Wasserquelle machen, die nie versiegt, die eine Quelle für andere ist, die quasi nicht nur dich erfrischt, sondern auch anderen zum Leben verhilft.
[1:39] Und die aus dir hervorgehen werden, die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen. Du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten, und man wird dich nennen: "Der Gerechte, der die Bresche vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man dort wohnen kann."
[2:01] Ja, die Trümmer wieder aufzubauen, das erinnert uns ganz enorm an die Bücher Esra und Nehemia, in denen ja genau das beschrieben wurde, die Zeit nach dem Exil, die dort passiert, wo das Volk die Trümmer des kaputten Staates und der gebrochenen Mauern und des ganzen Landes wieder aufrichtet. Eine Generation für die Grundmauern wieder aufbauen und die nächste Generation, die wird ja darin leben dürfen und sich der des Aufbaus wieder freuen. Und die Reformatoren, sie haben nicht nur den Aufbau gefordert, sie haben das Volk Gottes auch geistlich wieder dahin gebracht, was Gott eigentlich für das Volk Gottes im Sinn hatte.
[2:53] Nun kommen zwei sehr wichtige Phasen: Wenn du am Sabbat in den Fonds zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat eine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn ehrenswert, wenn du ihn ehrenswert, dass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nicht die gewohnte Rede. Dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben, und ich will dich über die Höhe des Landes führen und die Speisen mit dem Erbe seines Vaters Jakob. Der Mund des Herrn hat es verheißen.
[3:28] Also, dieses Nachfolgen Gottes führt natürlich auch zum Halten des Sabbats, und das wiederum führt zum Wohlergehen und zum geistlichen Erfülltsein. Und es ist so interessant, dass der Sabbat in diesem Kapitel erwähnt wird, denn das Fasten ist natürlich ein großes Thema in Kapitel 58, aber genauso der Sabbat. Und wenn wir das wahre Fasten leben, wenn wir Gott wirklich ein wohlgefälliges Leben geben und auf seinen Wegen wandeln, wenn wir ein opferbereites Leben leben, dann werden wir auch alles opfern, um den Sabbat so auszuleben, wie Gott ihn uns geboten hat. Dann wird das auch keine schwierige Sache für uns sein, sondern eine Lust, so wie es hier heißt: "Du wirst deine Lust an dem Herrn haben."
[4:19] Kapitel 59: "Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören. Eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört."
[4:38] Die Sünde ist etwas, was uns von Gott trennt, so steht es in diesen Versen. Wir wissen, dass laut 1. Johannes die Sünde die Gesetzlosigkeit ist, und das ist die Definition für Sünde in der Bibel. Sünde ist die Gesetzlosigkeit, und wenn wir Gesetzlosigkeit tun, dann sind wir fern von Gott, denn Gott ist ja das Gesetz, und die Abwesenheit von Gesetz ist die Abwesenheit von Gott.
[5:03] Denn eure Hände sind mit Blut befleckt, und eure Finger mit Unrecht. Eure Lippen reden Lügen, und eure Zunge dichtet Verdrehungen. Keiner hebt Klage mit Recht, und keiner führt eine Rechtssache gemäß der Wahrheit. Man vertraut aufrichtiges... und hier steht wieder das hebräische Wort "tōhû" und redet Unwahres. Man geht mit Unheil schwanger und gebiert Frevel.
[5:27] Und wieder, wie schon so auf dem Buch Jesaja, zeigt er hier, dass die Sinnlosigkeit, die Sünde, dazu führt, dass auch das Rechtssystem aus den Fugen gerät und man auch den Ungerechtigkeit im Volk hat. Sie brüten Schlangeneier aus und weben Spinnengewebe. Ich bin geblieben sind ein Bild für böse Absichten. Die Schlangeneier im Bild für böse Gedanken. Wer von ihren Eiern ist, muss sterben. Zertritt sie aber jemand, so fährt eine Otter heraus. Und die Otter ist natürlich ein Bild, was wir auch im Neuen Testament finden. Dort sprechen Johannes der Täufer und auch Jesus die Führer im Volk Gottes als Ottern gezüchtet, an die aus diesen Schlangeneiern geboren werden. Ihr Gewebe taugt nicht zur Bekleidung, und mit dem, was sie erzeugen, kann man sie nicht bedecken, denn ihre Werke sind in...
[6:22] ...Heizwerk und Gewalt hat ist in ihren Händen. Also, die Pläne der Gottlosen, die schaden nur anderen. Man kann sie nicht benutzen, um andere zu bekleiden, sowie sind hier war ja 58 genannt wurde. Es ist einfach nur den anderen, dem Nächsten zum Schaden. Ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, um unschuldiges Blut zu vergießen. Sie hegen schlimme Absichten. Verwüstungen, Zerstörung bezeichnen ihre Bahn.
[6:48] Den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist kein Recht in ihren Spuren. Sie machen sich krumme Pfade. Keiner, der darauf geht, kennt den Frieden. Und wenn man diese Verse liest, dann denkt man, dass es wirklich kein schönes Leben, was diese Menschen haben. Es ist eigentlich ein furchtbares und fruchtloses Leben, und die Sünde dafür ist der Grund, dass Gottes Gerechtigkeit das Volk Gottes hier nicht segnen kann. Darum bleibt das Recht fern von uns, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir warten auf das Licht, und siehe da, Finsternis auf den hellen Tag. Aber wir wandeln in der Dunkelheit.
[7:23] Also, hoffentlich erleben sie eine Dunkelheit. Wird an der Wand wie die Blinden wird haben, die wenn wir keine Augen hätten. Wir streiken am hellen Tag wie in der Dämmerung. Unter Gesunden sind wir wie die Toten. Ja, wer Gottes Bund hasst, der wird auch blind. Und wer auch seinen Bruder hasst, der wird genau so blind. So heißt es in Johannes 2, Vers 11. Wir bringen alle wie die Bären und hören wie die Tauben. Wir warten auf das Recht, aber es ist nirgends, und auf Rettung, aber sie bleibt fern von uns.
[7:54] Dieses Bild von den gurrenden Tauben, das hat Hiob in seinem Gebet schon benutzt in Jesaja 38. "Unsere Übertretungen sind zahlreich von dir, und unsere Sünden zeugen gegen uns, denn unsere Übertretungen sind vor uns, und unsere Verschuldungen kennen wir."
[8:13] Und sie wissen ganz genau, dass das Problem die Sünde ist, nämlich, dass wir treulos waren gegen den Herrn und ihn verleugnet haben und von unserem Gott abgewichen sind, dass wir gewalttätig und widerspenstig geredet haben, Lügenworte ersonnen und aus unseren Herzen hervorgebracht haben. So wurde das Recht verdrängt, und die Gerechtigkeit zog sich zurück. Genau das ist passiert, denn die Wahrheit strauchelte auf dem Markt, und die Redlichkeit fand keinen Eingang, und die Treue wurde vermisst. Und wer vom bösen Weg musste sich ausplündern lassen.
[8:48] Ja, sogar die Gerechten haben gelitten unter diesen Missständen im Volk Gottes. Sie hatten kein einfaches Leben. Dieses Kapitel 59 beschreibt den Zustand des Volkes Gottes, wie der vor dem Exil war. Und wenn man das liest, dann kann man Gott verstehen, dass er ratlos war und dass er sich nicht zu helfen wusste, was er mit diesem Volk noch tun soll. Und das ist letztendlich zur Wegführung nach Babel geführt hat.
[9:14] Als der Handys Same ist vieles ihm das kein rechter war. Er sei auch, dass kein Mensch vorhanden war und war verwundert, dass kein Fürsprecher da war. Da half ihm sein eigener Arm und seine Gerechtigkeit, die unterstützte ihn.
[9:28] Es ist interessant, dass Jesaja hier sagt, oder Gott sagt: "Ich war verwundert, dass kein Fürsprecher da war." Es gab in der Bibel immer wieder menschliche Fürsprecher. Wir erinnern uns an Abraham, der ja für Sodom und Gomorra Fürsprache eingelegt hat, auch für Mose, an Mose, der für das Volk Gottes gebetet hat. Aber hier zu dieser Zeit sagt Gott: "Ich sehe keinen menschlichen Fürsprecher." Aber er sagt: "Ich selber werde Fürsprecher sein."
[9:59] Mein eigener, er legte die Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt. Er legte die Kleidung, legt er als Kleidung lange Gewänder an und hüllte sich in Eifer wie in einen Mantel. Und Gott selbst sagt: "Ich werde hier tätig, ich ziehe das Kleid der Gerechtigkeit an. Ich werde selber kommen in Form von Jesus, des Messias."
[10:24] Den Taten entsprechend, so wird er vergelten Zorn seinen Widersachern, Vergeltung seinen Freunden, hier selbst den entfernten Inseln wieder den verdienten Lohn bezahlen. Und das beschreibt natürlich hier das Gericht, das Gericht ganz speziell während der 1000 Jahre, das Gericht über die Gottlosen, Tagen wird und der Lohn festgelegt wird.
[10:50] Ja, Gott war am Ende mit seinem Volk. Aber trotz dieser, dieses großen Missstandes, dieser vielen Missetat, sagt er: "Ich werde mich aufmachen, ich werde euch retten." Und das zeichnet Gott aus, diese unendliche Liebe, die sogar in solch ausweglosen Situationen immer noch da ist. Gottes Liebe ist halt ewig und sie ist langmütig und sie hat Geduld und sie... auf sie kann man sich verlassen.
[11:19] Und dafür können wir Gott wirklich von Herzen danken. Lieber Vater im Himmel, deine Liebe ist unendlich, sie ist unbegreiflich, und wir werden in alle Ewigkeit versuchen zu verstehen, dass deine Liebe es war, die uns gerettet hat. Und wie groß sie war, dass du alle Sünden der Welt auf dich genommen hast. Herr, danke, dass du uns so liebst und dass wir in der Bibel davon lesen dürfen. Amen.
[Musik]
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