In dieser Predigt, basierend auf Jesaja 62-63, beleuchtet Rabea Kramp die tiefgreifende Bedeutung von Gottes Treue und Erlösung. Sie erklärt die symbolische Sprache der Vermählung und des Bräutigams, die Gottes enge Beziehung zu seinem Volk darstellt. Weiterhin wird die Rolle von Wächtern und die Notwendigkeit der Wiederherstellung biblischer Wahrheit betont. Die Predigt thematisiert auch die Wiederkunft Jesu als Richter und Erlöser, der den Zorn Gottes auf sich nimmt, und erinnert an die wundersamen Taten Gottes im Exodus. Abschließend wird die Hoffnung auf ewige Ruhe und die Bedingung der Annahme des Erlösungswerkes Jesu hervorgehoben.
Gott auf (m)einer Seite: Jesaja 62:5-63:14
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JesajaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Wir lesen zusammen Jesaja 62 zu Ende und beginnen das nächste Kapitel. Und wir haben interessante und auch sehr schöne Verse. Und bevor wir einsteigen, lasst uns gemeinsam beten. Lieber Herr Jesus, du bist unser Erlöser. Davon können wir nicht genug lesen. Du meinst es so gut mit uns. Deine Liebe ist so unendlich. Und wenn wir diese Verse lesen, Herr, gibt, dass wir im Herzen sie ganz fest einschließen, damit sie dort sicher wohnen. Und wann immer wir in Nöten oder Problemen sind, wir wissen dürfen, dass du unser Retter und unser Heiland bist. Wir beginnen in Kapitel 62, Vers 5. Denn wie ein junger Mann sich mit einer Jungfrau vermählt, so werden deine Söhne sich mit dir vermählen. Und wie sich ein Bräutigam seiner Braut freut, so wird dein Gott sich an dir freuen.
[1:38] Die Bibel benutzt hier das Bild der Vermählung und der Braut. Und dieser Vers ist durchaus ein bisschen mehrschichtig, denn hier werden die Söhne Israels als Bräutigam bezeichnet und das Land Israel als die Braut. Das heißt, dass Israel, das Volk, frei auch wieder im Land Israel leben wird, sozusagen als Ehe. Dafür wird das Bild der Ehe bezeichnet. Aber auch Gott wird als Bräutigam bezeichnet und sein Volk als Braut. Und Gott als Bräutigam, der sich über sein Volk freut. Also, es gibt da mehrdimensionale Bedeutung.
[2:15] So Jerusalem, ich habe Wächter auf deine Mauern gestellt, den ganzen Tag und die ganze Nacht, nicht einen Augenblick schweigen sollen, die den Herrn erinnern. Könnt euch keine Ruhe. Die Wiederherstellung Israels, die sollte Priorität haben. Und es heißt auch, dass für uns die Wiederherstellung der biblischen Wahrheit Priorität haben sollte. Hier als Gottes Stellen, nicht das buchstäbliche Israel wieder her. Darum geht es nicht mehr. Wenn das Volk Israel im ethnischen Sinne ist, von Gott verworfen worden, aber es gibt das geistliche Israel, und das sind alle, die Gott nachfolgen. Und Gott möchte, dass wir auch etwas wiederherstellen, und das ist die Wahrheit, die in der Bibel steht, unter den Menschen, damit sie wieder zu Größe und Ruhm kommt. Und lässt ihm keine Ruhe, bis Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Ruhm auf Erden setzt.
[3:25] Der Herr hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: „Ich will dein Korn in Zukunft nicht mehr dein Feind zur Speise geben, und die Fremdlinge sollen nicht mehr deinen Most trinken, und um den du dich abgemüht hast, sondern die es einsammeln, die sollen das essen und den Herrn preisen. Und die ihn einbringen, die sollen ihn trinken, und den Wein in den Vorhöfen eines Heiligtums.“ Gott sagt, wenn ihr die Herrschaft wiederherstellung wieder vollzogen habt, dann wird Gerechtigkeit herrschen. Dann werdet ihr auch das wieder essen, was hier angepflanzt und geerntet habt. Und dann wird alles wieder gerecht vonstattengehen, und ihr seid keine Sklaven mehr wie in Babylon. Ihr müsst nicht arbeiten, damit andere euch berauben. Geht hin, geht hindurch die Tore, bereitet den Weg für das Volk. Den Weg macht Bahn, räumt die Steine weg, hebt das Banner hoch empor über die Völker. Gott sagt, alle Hindernisse sollen aus dem Weg geräumt werden, denn mein Volk aus Babylon wieder zurück ins Land Israel ziehen will.
[4:37] Ja, und es heißt weiter: „Siehe, der Herr lässt verkünden, wir kündigen bis ans Ende der Erde. Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er sich erworben hat, geht vor ihm her.“ Und dieser Vers beschreibt natürlich die Wiederkunft Jesu, bei der er auch den Lohn mitbringt für jeden, der für Gott gelebt hat und der Gott gehorsam war. Dem bringt er das Heil und den Lohn mit. Der Lohn ist, dass wir in den Himmel Gottes, in den Himmel aufgenommen werden und im neuen Jerusalem leben dürfen. Und man wird sie nennen: „Das heilige Volk, die Erlösten des Herrn.“ Und dich wird man nennen: „Die Stadt, nach der man fragt, und die nicht mehr verlassen wird.“
[5:27] Interessant ist, dass in Jeremia 30, 17 gesagt wird von Jerusalem, Zion: „Der niemand nach der niemand fragt.“ Und Jesaja sagt hier, dass es die Stadt sein wird, nach der man fragt und die nicht mehr verlassen sein wird. Also, Jesaja gibt hier die Aussicht und die Voraussage, dass Jerusalem keine ungewohnte Stadt mehr sein wird. Immer wird dort Leben sein, immer werden dort Erlöste leben, Gerechte leben. So wird es auf der neuen Erde sein.
[6:00] Kapitel 63: „Wer ist dieser, der dort von Edom herkommt, von Bozra, mit hochroten Kleidern? Erde prächtig aussieht in seinem Gewand, stolz auftritt, der Fülle seiner Kraft. Ich bin es, der von Gerechtigkeit redet und mächtig ist zum Retten.“ Hier beginnt eine ganz neue Prophezeiung. Wir haben hier wieder von Edom gelesen, und es geht um Gericht. Und der, der hier in roten Kleidern kommt, das ist natürlich Jesus. Und dieses Bild kennen wir aus Offenbarung Kapitel 19. Jesus, der ihn von blutgetränkten Kleidern kommt. Und wir werden gleich lesen, warum sein Gewand so rot ist.
[6:39] „Und deine Kleider sehen aus wie die eines Keltertreters.“ Die Antwort: „Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war kein Mensch mit mir. Und so habe ich sie zertreten in meinem Zorn und zerstampft in meinem Grimm, dass ihr Saft an meine Kleider spritzte und mein ganzes Gewand besudelte.“ Jesus ist für alle Menschen gestorben. Jesus hat den ganzen Zorn Gottes getragen für die Sünden der Welt. Aber es gibt immer noch Menschen, die dieses Geschenk der Erlösung nicht annehmen wollen. Und das Gericht, das Gott vorbereitet hat, das sollte ja eigentlich nur für Satan und seine Dämonen sein und nicht für Menschen. Aber alle Menschen, die dieses die Erlösung nicht annehmen wollen, die landen auch in diesem Gericht. Und das ist hier dieses Bild des Keltertreten, das Bild für das Gericht. Das Blut, was hier ja an Jesu Gewand ist, denn ich hatte mir einen Tag der Rache vorgenommen. Das Jahr meiner Erlösten war gekommen.
[7:48] Gottes Wiederkunft, Jesu Wiederkunft ist nicht so trennend vom Tod von Jesus. Das hatten wir schon öfter im Jesaja-Buch erwähnt. Es hängt eng zusammen, und die Erlösung durch den Tod am Kreuz und die Erlösung durch die Wiederkunft, nämlich das Heimholen der Erlösten. Das bringt Jesaja hier zusammen. Beides beschreibt auch den großen Kampf, denn am Kreuz hat Gott einen Krieg geführt. Er hat den Satan besiegt. Und auch die Wiederkunft ist ein Teil des großen Kampfes, denn da holt Gott seine Erlösten nach Hause.
[8:28] „Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich war verwundert, aber niemand unterstützte mich. Da half mir mein eigener Arm und mein Grimm, der unterstützte mich.“ Und sein eigener Arm, der Arm Gottes, ist natürlich wieder ein Bild für die Erlösung. Und so zertrat ich die Völker in meinem Zorn und machte sie trunken mit meinem Grimm, und ich ließ ihren Saft zur Erde fließen. Diesen Gedanken finden wir auch in der dreifachen Engelsbotschaft in Offenbarung 14, Vers 10. Ist das ja, dass die Gottlosen trunken sind mit dem Grimm und Gottes Zorn.
[9:09] Wir beginnen einen neuen Abschnitt ab Vers 7. Eine neue Prophezeiung: „Ich will an die Gnadenbeweise des Herrn gedenken, an die Ruhmestaten des Herrn, die sich gebühren nach allem, was der Herr mir getan, an uns getan hat, und dem vielen Guten, dass er dem Haus Israel erwiesen hat nach seiner Barmherzigkeit und der Fülle seiner Gnade.“ Weisungen: „Da sprach sie: Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht untreu sein werden.“ Und so wurde der Erreger bei all ihrer Bedrängnis.
[9:40] Dritter: Also, wir sollen das Gute denken, was Gott uns gegeben hat. Wir sollen uns an das erinnern, die Gnadenerweise, wie Gott uns behandelt hat. Und Gott sagt, dass zu und Gott behandelt sein Volk hier so, wir haben in Kapitel 59 gelesen, wie schlimm es um das Volk Gottes steht, aber er behandelt sich hier so, als wären sie gar nicht abgefallen. Und das ist so einzigartig an Gott, dass er immer wieder mit seinem Volk redet, wie als wenn die ganze Sünde nicht da wäre. Er möchte sie zu sich holen, er möchte eine Lösung schenken.
[10:18] Und er und daher sprach: „Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht untreu sein werden.“ Und so wurde der Erreger bei all ihrer Bedrängnis, war ja auch bedrängt, und der Engel seines Angesichts rettete sie. Damit ist Jesus gemeint. In seiner Liebe und seinem Erbarmen hatte sie erlöst. Er nahm sie auf und trug sie alle Tage der Vorzeit. „Sie haben waren widerspenstig und trübten seinen heiligen Geist, da wurde er ihnen zum Feind und kämpfte selbst gegen sie.“ Ja, wer in Sünde verharrt und die Sünde behalten möchte, der macht sich selbst zum Feind Gottes und muss gegen Gott kämpfen.
[10:54] Da gedachte sein Volk an die alte Zeit an Mose. Wo ist der, welcher sie aus dem Meer führte mit dem Hirten seiner Herde? Wo ist der, der seinen heiligen Geist in ihre Mitte gab? Und hier haben wir so eine Erinnerung an den Exodus und auch an die 70 Ältesten, die ja auch mit dem heiligen Geist ausgestattet wurden. Der seinen majestätischen Arm zur echten Moses einst ein Herzchen ließ, der von ihnen das Wasser zerteilte, um sich seinen ewigen Namen zu machen. Also erinnern sich hier an alle Wunder des Exodus, der sich durch die Wassertiefen führte wie eine Ross auf der Ebene, ohne dass sie strauchelte. Wie das Vieh, das ins Tal hinabsteigt, so brachte der Herr, dass der Geist des Herrn sie zur Ruhe. So hast du dein Volk geführt, um dir einen herrlichen Namen zu machen.
[11:48] Gott führt sein Volk in die Ruhe. Er führt sie nach Kanaan. Und er möchte auch uns eines Tages in die ewige Ruhe führen, auf die neue Erde. Und die Bedingung dafür ist, dass wir das Geschenk der Erlösung annehmen, dass wir Jesus folgen, ihm vertrauen. Und das wollen wir jeden Tag aufs Neue tun, denn nur wenn wir das täglich tun, dann werden wir das auch schätzen, dass Gott uns bei sich im Himmel haben möchte und uns freuen auf das, was für uns vorbereitet hat.
[12:23] Lasst uns gehen. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für diese wunderbaren Aussichten, für diese Verheißungen, dass du all das so wunderbar machen wirst für uns. Ich danke dir, dass du mit uns bist und segnest und uns hilft, dass wir jetzt schon so leben, wie wir im Himmel sein werden. Mach uns mit Charakter wie den von Jesus. In deinem Namen haben. [Musik]
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