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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Jesaja 65:6-25 spricht Rabea Kramp über die Verheißungen Gottes für die neue Erde und das ewige Leben im Himmel. Sie beleuchtet die Unterschiede zwischen denen, die Gott nur nominell folgen, und denen, die ihn wirklich suchen, und beschreibt die zukünftige Harmonie und den Segen, der auf die Gläubigen wartet. Das Video bietet eine hoffnungsvolle Vision der Erlösung und der Gemeinschaft mit Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Gelesen heute zusammen auf Seite 775 bewegen wir uns in Jesaja 65, das wir gestern schon begonnen haben. Und wir werden viele schöne Prophezeiungen über die neue Erde lesen. Und bevor wir das tun, lasst uns beten. Vater, du hast gesagt im Himmel sind viele Wohnungen, und du bereitest sie für uns vor. Jesus, du bereitest sie für uns vor. Und wir wollen heute davon lesen, wie schön es im Himmel sein wird und wollen gedanklich dort verweilen. Segne dieses Bibellesen und ja, segne uns mit den Gedanken über die neue Erde. Amen.

[1:12] Wir beginnen Kapitel 65 ab Vers 46. "Siehe, das ist vor mir aufgeschrieben. Ich will nicht schweigen, sondern vergelten. Ja, ich werde es ihnen in den Gewandbausch vergelten. Eure Sünden und die Sünden eurer Väter miteinander", spricht der Herr, "weil sie auf den Bergen geräuchert und mich auf den Höhen verhöhnt haben. Darum will ich ihnen zuerst ihren verdienten Lohn in ihrem Gewandbausch zu messen." Gott sagt, alle Sünden, die ihr nicht vergeben haben wolltet, die werde ich euch wieder zurückgeben in dem Gewandbausch. Ich werde diese Sünden nicht vergessen, und sie werden auf euch wieder zurückkommen. So spricht der Herr: "Wie wenn sich noch Saft in einer Traube findet und man dann sagt: 'Verderb sie nicht, es ist ein Segen!' So will auch ich handeln um meiner Knechte willen, dass ich nicht das ganze verderbe."

[2:04] Dieser Vers beschreibt mit einem wunderschönen Bild, wie wir, Gott, die übrigen, die wieder übrig geblieben sind, wie Saft in einer Traube, die noch ausgepresst wird. Es ist nicht mehr viel da, aber die Übrigen, die möchte Gott retten. Und die Menge, auch wenn sie noch so klein ist, Gott übersieht niemanden, der gerettet werden will. "Und ich werde aus Jakob einen Samen hervorgehen lassen und aus Juda einen Erben. Meine Berge, meine Auserwählten sollen es besitzen, nur meine Knechte werden dort wohnen." Ja, die Strafe für die eine Generation bedeutet aber auch den Segen für die nächste. Die einen werden zugrunde gehen und die nächste Generation, die wird den Segen erleben, weil sie mit Gott gehen möchte.

[2:59] "Warum soll so eine Schafherde und das Tal auch zu einem Lagerplatz der Rinder werden für mein Volk, das mich gesucht hat?" Das Tal war übrigens der Ort, wo Achan gesteinigt wurde. "Ihr aber, die ihr den Herrn verlasst, die ihr meinen heiligen Berg vergesst, die dem Glück einen Tisch bereitet und dem Schicksal zu ehren, an den Trank einschenkt. Über euch will ich das Schicksal des Schwerts verhängen, dass ihr alle zur Schlachtbank hin sinken werdet. Denn als ich rief, da habt ihr nicht geantwortet. Als ich redete, da habt ihr nicht hören wollen, sondern ihr habt getan, was in meinen Augen böse ist und habt gewählt, was mir nicht gefiel." Gott sagt, ihr habt das angebotene Erlösung abgelehnt, ihr habt einfach nicht gewollt.

[3:48] Und es wird auch deutlich in diesen Versen, dass Gott sehr wohl unterscheidet zwischen denen, die ihn suchen, und zwischen denen, die ihm nur nominell folgen. Gott unterscheidet, dass er klar die trennt, die ihm folgen. Das sind die Übrigen. "Darum", so spricht Gott der Herr, "siehe, mein Knecht, meine Knechte sollen essen, ihr aber sollt hungern. Siehe, meine Diener sollen trinken, ihr aber sollt durstig sein. Siehe, meine Knechte sollen vor guten Mutes sein, ihr werdet beschämt werden."

[4:18] Und diese Gegenüberstellung der Knechte Gottes, die zeigt, dass Gott ganz klar unterscheidet. Und das erinnert uns wiederum an den zweiten Teil von Matthäus 25. "Siehe, meine Knechte sollen vor Freude des Herzens jauchzen, ihr aber sollt vor Herzeleid schreien und vor gebrochenem Mut. Ja, Mann, und ihr müsst euren Namen, meinen Namen, meinen Auserwählten zum Fluchtort hinterlassen. Denn Gott der Herr wird dich töten. Seine Knechte aber wird er mit einem anderen Namen benennen, so dass, wer sich im Land segnen will, sich bei dem wahrhaftigen Gott segnen wird. Und wer im Land schwören will, bei dem wahrhaftigen Gott schwören wird. Denn man wird die früheren Nöte vergessen und sie werden von meinem Angesicht, von meinen Augen verborgen sein."

[5:12] Auf der einen Seite haben wir hier die im Volk, die eigentlich nur nominell Gott nachfolgen, und auf der anderen Seite die, die Gott wirklich folgen und gerettet werden. Und die, die nur nominell folgen, die müssen ihren Namen den wahren Nachfolgern, den Übrigen, überlassen. Denn Gott möchte mit ihnen einen Neuanfang machen, möchte sie segnen.

[5:38] Und nun beginnt ein ganzer Abschnitt über diesen Segen, den Gott über die Übrigen ausgießen möchte. Eine wunderbare Zukunftsvision über den Himmel. Ab Vers 17: "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden. Sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude."

[6:09] Die Herstellung von Jerusalem nach dem Exil, also im buchstäblichen Sinne, war ein Typus für die Herstellung, Neuschöpfung von Jerusalem im Himmel und der neuen Erde. "Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem, mich freuen über mein Volk, und es soll kein Klage laut und kein Wehgeschrei darin vernommen werden."

[6:33] Es soll dann nicht mehr Kinder geben, die nur ein paar Tage leben, noch Alte, die ihre Tage nicht erfüllen. Sondern wer 100-Jährige stirbt, wird noch als junger Mann gelten. Und wer nur 100 Jahre alt wird, soll als ein vom Fluch getroffener Sünder gelten.

[6:51] Dieser Vers, zugegebenermaßen etwas schwierig, und wir tun uns wahrscheinlich alle schwer, den zu verstehen. Und es liegt nahe, dass Jesaja hier versucht hat, mit einer poetischen Weise die Ewigkeit zu beschreiben. Buchstäblich hat sich das vielleicht darin erfüllt, dass in Jerusalem so viel Friede, so viel Sicherheit, so viel Wohlergehen war, dass die Menschen sehr alt geworden sind. Und in poetischer Weise werden wir natürlich in der Ewigkeit nicht altern. Wir werden nicht ermüden, wir werden nicht altern, wir werden auch unsere Jahre nicht zählen, weil es sich einfach nicht lohnt, in alle Ewigkeit unser Alter zu zählen.

[7:30] Wir werden einfach nur glücklich sein im Himmel und kein Ende kennen des Glücks. Wird kein Ende sein. Sie werden Häuser bauen und sie auch bewohnen, Weinberge pflanzen und auch deren Früchte genießen.

[7:47] Auf der neuen Erde werden wir nicht tatenlos auf einer Wolke sitzen. Nein, wir werden auch arbeiten, aber die Arbeit wird angenehm sein. Wir werden Häuser bauen und Weinberge pflanzen und ja, wir werden natürlich auch genießen. Sie werden nicht bauen, damit es ein anderer bewohnt, und nicht pflanzen, damit es ein anderer isst. Denn gleich dem Alter der Bäume wird das Alter meines Volkes sein. Und was ihre Hände erarbeitet haben, werden meine Auserwählten auch verbrauchen. Also Segen pur für die, die die Ewigkeit erleben werden.

[8:17] Sie werden sich nicht vergeblich mühen und nicht Kinder für einen jähen Tod zeugen, denn sie sind den Samen der Gesegneten des Herrn und ihre Schützlinge mit ihnen.

[8:28] "Und es wird geschehen, ihr so rufen will ich antworten, während sie noch reden, will ich sie erhören." Die können ein Stück Himmel auf der Erde leben, denn wir mit Gott so leben, wie es hier beschrieben ist, wenn wir mit ihm eng zusammenarbeiten, wenn wir ja zu ihm beten und erleben, dass er uns erhört und Antworten gibt.

[8:51] Noch einmal eine schöne Beschreibung von der neuen Erde: "Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, und die Schlange wird sich vom Staub ernähren. Sie werden nicht schaden noch verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg", spricht der Herr. Wir werden mit Tieren in Einklang leben, Harmonie. Tiere, die jetzt hier auf der Erde gefährlich sind, die wir meinen, die werden uns dort ganz vertraut sein.

[9:20] Und das ist nur ein Beispiel dessen, wie es im Himmel sein wird. Was kein Ohr je gehört und kein Auge je gesehen hat, das hat er bereitet denen, die ihn lieb haben. Und wir wollen darauf vertrauen und darauf hoffen und uns darüber freuen, was Gott für uns in der Ewigkeit vorgesehen hat.

[9:38] Lasst uns ihm dafür danken. Lieber Herr Jesus, wir wollen dir danken für das, was du im Himmel für uns vorbereitet hast. Und wir wollen uns jeden Tag bewusst sein dieser ja, dieser Verheißungen und wollen uns jetzt schon in die Gegenwart des Himmels versetzen, damit wir jetzt schon ein Stückchen Himmel auf der Erde erleben dürfen. In deinem Namen bitten wir. Amen.


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