In diesem Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Rabea Kramp Jesaja 66, den Abschluss des Buches Jesaja. Es geht um Gottes Gericht über die, die ihn ablehnen, aber auch um seine Verheißungen von Trost und einer neuen Herrlichkeit für sein Volk. Das Video beleuchtet die Vorstellung von Gottes Thron im Himmel und der Erde als Schemel seiner Füße, die Bedeutung eines demütigen Herzens und die Hoffnung auf eine zukünftige Erlösung und Heimholung durch Gott.
Gott auf (m)einer Seite: Jesaja 66:1-66:18
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JesajaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen. Darf meiner Seite gelesen heute das Kapitel 66 und starten ins letzte Kapitel vom Buch Jesaja, Kapitel 66. Und wir werden heute noch einmal vom Gericht, aber auch von schönen Verheißungen über die Wiederkunft lesen. Und bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.
[0:54] Lieber Herr Jesus, wir freuen uns, wenn du weit kommst, um uns nach Hause zu holen. Aber uns blutet das Herz, wenn wir daran denken, dass so viele Menschen nicht erlöst sein werden. Hilf, dass noch viele die rettende Botschaft annehmen und dass wir dabei helfen dürfen, dass Menschen in unserem Umkreis von dir erfahren, von dir lernen und dich lieben lernen. Dafür danken wir dir. Amen.
[1:27] Kapitel 66: "So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir dann bauen oder wo ist der Ort, an dem ich ruhen soll?" Gott braucht keinen irdischen Tempel. Gott sagt: "Der Himmel ist mein Thron, die Erde der Schemel meiner Füße. Ich wohne im Himmel, ich wohne in euren Herzen." Das haben wir schon im Jesajabuch gelesen. Wenn ihr demütige Herzen habt, dann wohne ich darin. Aber einen irdischen Tempel bräuchte ich eigentlich nicht. Und das zeigt, dass eigentlich die Menschen mehr den Tempel gebraucht haben als Gott. Denn dies alles hat meine Hand gemacht und so ist all dies geworden." Spricht der Herr.
[2:12] "Ich aber will den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort. Wer einen Ochsen schlachtet, ist wie einer, der einen Menschen erschlägt. Wer ein Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht. Wer Speisopfer darbringt, ist wie einer, der Schweineblut opfert. Wer Weihrauch anzündet, ist wie einer, der seinen Götzen verehrt." Sie alle wählen ihre eigenen Wege und ihre Seele hat Wohlgefallen an ihren Greueln. Ja, das ist der Zustand des Volkes Gottes, den Gott hier anprangert. Wieder wollen sie ihre eigenen Wege gehen und nicht die Wege Gottes. Und ihnen geht es vor allem um ihr eigenes Wohlergehen. Darum will auch ich erwähnen, was sie quält und über sie bringen, wovor ihnen graut.
[2:59] "Denn als ich rief, gab mir niemand Antwort. Als ich redete, wollten sie nicht hören, sondern taten, was böse ist in meinen Augen, und erwählten, was mir nicht gefiel." Also Gott hat immer wieder versucht, Zugang zu ihm zu finden. So tut das auch bei uns. Gott möchte immer wieder Zugang zu Menschen finden, und seien sie noch so tief in Sünde verstrickt. Manchmal schafft das, aber manchmal sperren sich die Menschen auch.
[3:27] "Hört das Wort des Herrn, ihr, die ihr erzittert vor seinem Wort! Es sagen eure Brüder, die euch hassen und euch verstoßen, um meines Namens willen: 'Der Herr möge sich doch verherrlichen, damit wir eure Freude sehen können!'" Aber sie werden sich schämen müssen. Also hier müssen die Nachfolger Gottes Spott aushalten von denen, die eigentlich auch Gottes Volk zu Gottes Volk sich zählen. Aber sie verspotten, sie verspotten die Übrigen, die die wirklich Gott nachfolgen wollen.
[3:58] "Eine Stimme des Getümmels schallt von der Stadt her, eine Stimme aus dem Tempel. Das ist die Stimme des Herrn, der seinen Feinden bezahlt, was sie verdienen." Und Gott droht das Gericht an. Gott sagt, ganz lange spricht Gott davon, wenn die nicht umkehrt, dann werdet ihr ins Gericht kommen. Es ist ja nicht so, dass Gott eines Tages beschließt: "Ich werde Unheil über euch bringen, weil ihr so böse wart." Nein, Gott gibt eine Ankündigung und sagt: "Wir haben noch Zeit, durch zu bekehren." Aber selbst das hilft nicht.
[4:29] "Wenige fand sie geboren, bevor die Kindesnot kam, wurde sie von einem Knaben entbunden. Wer hat je so etwas gehört? Wer hat etwas derartiges gesehen? Wurde ein Land an einem Tag zur Welt gebracht? Ist je ein Volk auf einmal geboren worden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren. Sollte ich bis zum Durchbruch bringen und doch nicht gewähren lassen, spricht der Herr? Sollte ich, der ich gewähren lasse, die Geburt verhindern, spricht dein Gott?"
[5:02] "Freut euch mit Jerusalem und frohlockt über sie, alle, die ihr sie liebt! Frohlockt mit ihr, alle, die ihr um sie betrübt habt, indem ihr euch sagt: 'Rink an ihrer tröstenden Brust!' Indem ihr euch in vollen Zügen lebt an der Fülle ihrer Herrlichkeit." Gott sagt: "Es ist wie eine Geburt mit meinem Volk, und ich habe schon so viel getan, ich habe schon so viel investiert. Sollte ich es nicht auch mit ihnen zu Ende bringen? Oder sollte ich mitten in der Geburt einfach aufhören? Sollte ich einfach Stopp machen und stecken bleiben?" Das wäre doch auch keine Lösung. Und jeder, der schon mal eine Geburt erlebt hat, der weiß, das ist kein guter Moment, wenn das Kind auf einmal stecken bleibt, wenn die Geburt stagniert. Das ist für Mutter und Kind sehr gefährlich und eine ungute Situation. Und Gott sagt: "Ich möchte diese Situation nicht mit meinem Volk. Ich möchte, dass die Geburt, dass ihr die Geburt erleben."
[6:10] "Denn so spricht der Herr: Ich will den Frieden zu ihr hinleiten wie einen Strom und die Herrlichkeit der Heidenvölker wie einen überfließenden Bach. Und ihr sollt gestillt werden. Man wird euch auf den Armen tragen und auf den Knien liebkosen." Also sein Volk wird beliebt werden. Die Heiden werden kommen, sie werden die Herrlichkeit des Volkes sehen, und Israel wird ein beliebtes Volk sein.
[6:29] "Wie einen, den seine Mutter tröstet, so will ich euch trösten. Ja, Jerusalem, sollt ihr getröstet werden." Also Gott ist ein tröstender Gott. Wir wissen auch aus dem Neuen Testament, dass der Heilige Geist der Tröster genannt wird. Er ist ja für uns da. Und wenn ihr das seht, dann wird euer Herz sich freuen und eure Gebeine werden sprossen wie grünes Gras. So wird sich die Hand des Herrn zu erkennen geben an seinen Knechten, seinen Zorn aber an seinen Feinden.
[7:01] Gott sagt: "Das Gute, das ich getan habe, das wird an dir sichtbar werden. Und die, die mir nicht nachfolgen wollten, die werden vergehen. Sie wird mein Zorn treffen, die Feinde Gottes."
[7:17] Wir haben den letzten Abschnitt vor uns, der über das Gericht und die Gnade im kommenden Friedensreich, das passiert. "Denn siehe, der Herr wird mit Feuer kommen und seine Streitwagen wie ein Sturm." Damit ist natürlich die Wiederkunft gemeint. "Und seinen Zorn in Glut verwandeln und seine Drohungen in Flammen. Denn mit Feuer und mit seinem Schwert wird der Herr alles Fleisch richten. Und die vom Herrn Erschlagenen werden eine große Menge sein." Also es wird viele geben, die das Geschenk der Erlösung nicht angenommen haben und bei der Wiederkunft sterben. Die sich heiligen und reinigen für die kürzeren Gärten und einer anderen nachlaufen inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Greuel essen. Alle zusammen sollen sie weggebracht werden, spricht der Herr.
[8:05] "Ich habe gekannt ihre Werke und Pläne. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zusammenzubringen, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen." Zum Schluss des Buches Jesaja wird hier noch mal die große Sammlung angesprochen. Gott holt alle Menschen aus allen Nationen und Sprachen zusammen, genauso wie es in Offenbarung 14 beschrieben wird. Er sammelt alle seine Kinder, seine Erlösten, und sie werden seine Herrlichkeit sehen, wie sie werden sehen, wie er in den Wolken des Himmels wiederkommt und werden dann entrückt werden in den Himmel.
[8:47] Wir wollen Gott danken dafür, für diesen Ausblick und ihn bitten, dass wir bei diesem Moment dabei sein werden unter den Erlösten.
[8:57] Lieber Herr Jesus, ich möchte dich bitten, dass du unsere Herzen bewahrst in dir, dass du das Werk, was du in uns voll was du angefangen hast, auch vollbringen wirst. So wie du Jerusalem und dein Volk Israel durch die Geburt gebracht hast, sie bis zum Ende geführt hast zur Geburt, so wirst du auch uns zur Geburt führen, damit wir bei dir sein dürfen, damit wir nicht geistlich stecken bleiben, sondern damit wir durchbrechen und du uns heim holen kannst. Und darauf freuen wir uns und dafür danken wir dir. Amen.
[Musik]
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