[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 941. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass jedes einzelne Gebet, das von Herzen kommt, von dir beantwortet wird. Dass jedes einzelne Gebet unser Leben verändern kann. Danke, dass du für uns eintrittst, Herr Jesus. Und danke, dass du uns das Buch Joel geschenkt hast, dass wir Hoffnung haben dürfen, dass sich alles zum Guten wendet, wenn wir uns zu dir wenden. Wir möchten dich bitten, dass du uns heute durch die inspirierten Worte dieses Buches mit Freude erfüllst, mit Hoffnung und dass du uns den Weg des Lebens zeigst für unseren Alltag. Sprich du zu uns und erfüll uns mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:43] Das gemeinsame Gebet des Volkes Gottes, das zusammengerufen worden ist, das gefastet hat und Gott um Gnade gebeten hat, bewirkt eine völlige Veränderung. Vor diesem Gebet in Vers 17 gibt es 36 Verse, die im Wesentlichen Trostlosigkeit und Verzweiflung beschreiben. Nach diesem Gebet in Vers 17 gibt es 36 Verse, in denen quasi nur noch Gott spricht und Verheißung und Zuspruch und Sieg für die Gläubigen verspricht. Wir lesen ab Vers 21: "Fürchte dich nicht, o Land, sondern frohlocke und freue dich, denn der Herr hat Großes getan." Lieber Freund, liebe Freundin, Gott tut Großes heute noch, jeden einzelnen Tag. Wir müssen uns nicht fürchten, auch wenn der Satan uns Angst machen möchte. Wenn wir uns zu Gott wenden, wenn wir mit Jesus zusammenleben, müssen wir keine Angst haben. "Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes, denn die Auen der Steppe sollen grünen und die Bäume sollen ihre Früchte tragen, der Weinstock und der Feigenbaum, so viel sie nur können." Vorher gab es einen Ernteausfall. Jetzt verspricht Gott eine üppige Ernte, eine reiche Ernte. "Und ihr Kinder Zions, frohlockt und freut euch über den Herrn, euren Gott, denn er gibt euch den Frühregen in rechtem Maß und er lässt euch am ersten Tag Regengüsse herabkommen, Frühregen und Spätrregen." Derselbe Gott, der die Ernte verhindert hat, weil die Menschen ohne ihn lebten, der bringt jetzt eine überreiche Ernte zur rechten Zeit.
[3:41] Möchtest du, dass in deinem Leben die Frucht des Geistes, wie sie in Galater 5, Vers 22 beschrieben wird – die Liebe, die Freude, der Friede, die Sanftmut, die Geduld – all diese Dinge reif werden? Gott wird alles dafür tun, damit du eine gute Ernte in deinem Leben haben kannst. Er gibt dir den Frühregen und den Spätrregen, Symbole für das Wirken des Heiligen Geistes, besonders zu Beginn unserer christlichen Erfahrung und noch einmal in besonderem Maße am Ende, um die Frucht zum Reifen zu bringen. Und natürlich auch währenddessen immer wieder. Gott möchte kontinuierlich für uns wirken. Und doch gibt es diese besonderen Phasen, so wie es im alten Israel den Frühregen und den Spätrregen gab, deren besonderer Weise die Frucht beim Wachsen unterstützte.
[4:41] "Und die Tenne sollen von Korn voll werden und die Kelter von Most und Öl überfließen." Es wird nicht nur eine gute Ernte, es wird eine überreiche Ernte. Gott zeigt dir das: Wenn wir mit ihm leben, dann wird er uns buchstäblich mit Segen überschütten. "Und ich werde euch die Jahre zurückerstatten, welche die Heuschrecke, der Fresser, der Verwüster und der Nager, die wir aus Kapitel 1 kennen, gefressen haben. Mein großes Kriegsherr, dass ich gegen euch gesandt habe. Und ihr sollt genug zu essen haben und satt werden und den Namen des Herrn, eures Gottes, loben, der wunderbar an euch gehandelt hat. Und mein Volk soll nie mehr zuschanden werden." Was für eine wunderschöne Verheißung! Nimm dich persönlich, und ich hoffe, du auch, lieber Freund, liebe Freundin, in meinem Leben an. Gott verspricht nicht nur, wenn wir uns zu ihm wenden und zu ihm beten, er verspricht nicht nur, uns in Zukunft zu segnen. Er verspricht sogar, uns all das zu erstatten, was wir vorher in den Zeiten der Trostlosigkeit, der Hoffnungslosigkeit, in der Zeit des Ernteausfalls verloren haben. Gott erstattet diese Jahre zurück.
[6:06] Wenn du zurückschaust, kannst du auch, wie ich, Tage, Wochen, Monate, Jahre finden, in denen du ohne Gott gelebt hast, in denen du eigentlich Zeit verloren hast, vergeudet hast, von denen du glaubst, dass sie unwiederbringlich verloren sind. Gott verspricht, dass, wenn wir uns zu ihm wenden, es nicht nur ab jetzt besser wird, sondern dass er am Ende, in der Gesamtsicht unseres Lebens gesehen, überreich alles erstatten wird.
[6:41] "Und ihr sollt erkennen, dass ich in Israels Mitte bin und dass ich der Herr, euer Gott, bin und keiner sonst. Und mein Volk soll nie mehr zuschanden werden." Gott möchte, dass wir fröhlich sind. Er möchte, dass es uns gut geht. Er möchte, dass wir wissen, dass er in unserem Leben ist. Er möchte, dass wir wissen, dass er mit uns lebt, dass wir seine Gegenwart vor Augen halten. Und dass, wenn wir bei ihm bleiben, wir als Volk Gottes nie wieder – das gelesen – nie wieder zuschanden werden müssen. Dass seine Verheißung und Gott sucht heute, da bin ich fest und überzeugt, also heute nach Menschen, nach Männern und Frauen, nach jungen und alten, die diese Verheißung in Anspruch nehmen, ihre Herzen zerreißen und sich zu ihm wenden und erleben, wie er ihr Leben buchstäblich mit Segen überschüttet und auf den Kopf stellt.
[7:45] "Und nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichter sehen. Und auch über die Knechte und über die Mägde will ich jenen Tag in jenen Tagen meinen Geist ausgießen." Das ist genau dieser Frühregen und Spätrregen. Gott sendet seinen Heiligen Geist. Ohne Gott fehlt uns der Geist und die Frucht des Geistes kann nicht wachsen. Es gibt keine Ernte. Aber wenn wir zu ihm beten, wenn wir uns zu ihm wenden, dann sendet er seinen Geist und die Frucht des Geistes kann wachsen bis zur vollen Reife.
[8:31] Diese Verse haben sich teilweise erfüllt zu Pfingsten, als nämlich die Jünger in einer Zeit der absoluten Verzweiflung sich zu Gott gewandt haben, als nachdem sie gedacht haben, dass alle ihre Hoffnung kaputt sind, zerbrochen sind. Sie Jesus wieder gesehen haben, der auferstanden ist, der sie unterrichtet hat. Und dann sind sie zusammengeblieben und haben gebetet und sind so einträchtig geworden, so ernstlich gebetet, wie es hier in Joel 2 beschrieben ist, dass Gott seinen Heiligen Geist ausgießen konnte.
[9:12] Oh, möge Gott an unseren Herzen wirken, dass wir gemeinsam beten, so ernstlich beten, unsere Sünden ausräumen, so wie es die Jünger getan haben damals zu Pfingsten, dass Gott seinen Heiligen Geist ausgießen kann und dass plötzlich das Evangelium sich mit Vollmacht verbreiten kann. Ich wünsche mir das von ganzem Herzen, du auch.
[9:32] "Und ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond eher in Blut, vor dem großen und schrecklichen Tag des Herrn." Das haben wir schon gelesen, Kapitel 2. Aber jetzt ist es nicht mehr die Androhung, sondern ein Zeichen der Zeit, dass wir beobachten können und wissen können, dass wir trotz der Schwierigkeiten Endzeit-Sieger sind, weil wir jetzt nämlich nicht mehr gegen Gott sind, wie noch in Kapitel 2, Vers 17, sondern mit Gott.
[10:05] "Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr verheißen hat. Und bei den Übriggebliebenen, die der Herr beruft." Es ist kein Zufall, dass Pfingsten in Jerusalem ausgegossen worden ist. Wir sehen das in Apostelgeschichte 1, dass Jesus versprochen hatte, dass sie oder ihm gesagt hatte, dass sie in Jerusalem bleiben sollten. Und nachdem das irdische oder nachdem der Erlösungsplan einen Schritt weitergegangen ist und das himmlische Heiligtum eingeweiht worden ist, geht unser Blick jetzt auf das himmlische Jerusalem, so wie es Paulus in Hebräer 12 ganz deutlich zeigt. Jeder, der sich dort im Glauben befindet, jeder, der im Glauben sich an Jesus im Allerheiligsten wendet, jeder, der sein Gebet zum himmlischen Heiligtum wendet, und wer im Glauben diese Lehre und diese Wahrheit des Evangeliums annimmt, der wird gerettet werden.
[11:12] Diese Geschichte erinnert sehr stark an die Geschichte von Sanherib, der Jerusalem belagerte, das gesamte Umland einschließlich wichtiger Städte wie Lachisch zerstörte. Aber alle Menschen, die in Jerusalem blieben, alle, die dort innerhalb der Stadt waren, die zum Leben aufgeschrieben waren, wie es in Jesaja 4 steht, alle haben überlebt. Hiskia, der König, hatte gebetet, genauso ernstlich, wie es hier in Joel 2 steht. Und deswegen ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Buch Joel mit dieser ganzen Geschichte 701 vor Christus vor Jerusalem eine Verbindung hat. Und diese Geschichte weist auch auf die Offenbarungen auf.
[11:57] In Offenbarung 13 finden wir die Mächte der Endzeit, wie sie sich gegen Gottes Volk wappnen. Und dann finden wir die Kapiteleinteilung ist dort leider nicht besonders gut. Direkt in Offenbarung 14, Vers 1, übrigens die Gläubigen mit dem Lamm, die 144.000 auf dem Berg Zion, die errettet sind. Gott hat Übrige heute in dieser Zeit. Es sind diejenigen, die den Glauben Jesu haben, die an Jesus glauben von ganzem Herzen, mit all ihrer Kraft, die die Gebote Gottes halten und den Geist der Weissagung, das Zeugnis Jesu, so ernst nehmen. Wir können das sind Offenbarung 14, Verse 12, 17.
[12:37] Und oftmals zehn nachlesen: "Denn siehe, in jenen Tagen und zu jeder Zeit, wenn ich das geschickt Judas und Jerusalems wende, da werde ich alle Heidenvölker versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und wenn es Erbteils Israel, weil sie es unter die Heidenvölker zerstreut und mein Land verteilt haben." Ja, es gibt ein Endgericht.
[13:09] Durch die Bekehrung sind die Gläubigen außerhalb. Sie sind nicht mehr also sind außerhalb des Zornes Gottes. Das Gericht wendet sich gegen die Feinde Gottes und das Volk Gottes hat seine Gunst wieder erlangt.
[13:23] "Und weil sie über mein Volk das Los geworfen haben und den Knaben für eine hingegeben und das Mädchen um Wein verkauft und vertrunken haben. Und was habt ihr mit mir zu tun, Tyrus und Sidon und sämtliche Bezirke der Philister? Wollt ihr mir etwa vergelten, was ich getan habe? Wenn ihr mir vergelten wollt, so bringe ich schnell und unverzüglich euer Tun auf euren Kopf." Der Tag des Herrn ist jetzt nicht mehr eine Bedrohung für Israel. Israel hat sich bekehrt. Der Tag des Herrn ist eine Bedrohung für die, die nicht an Gott glauben.
[13:58] "Ihr habt ja mein Silber und mein Gold genommen und meine besten kleinen Odin eure Tempel gebracht und ihr habt die Söhne Judas und die Söhne Jerusalems an die Söhne der Griechen verkauft, um sie von ihrer Heimat zu entfernen. Siehe, ich wecke sie auf an dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und ich werde euer Tun auf euren Kopf zurückfallen lassen. Und eure Söhne und eure Töchter werde ich in die Hand der Kinder Judas verkaufen, und diese werden sie den Sabbern verkaufen, einem weit weg wohnenden Volk, nämlich in Südarabien. Denn der Herr hat es gesagt. Ruf dies aus unter den Heidenvölkern: Rüstet euch zum Heiligen Krieg, weckt die Helden auf, alle Krieger sollen einrücken und hinaufziehen."
[14:42] Ja, die Endzeit wird ein Kampf werden. Die Offenbarung spricht auf Offenbarung 16 von einer Schlacht. Haben die sich auf diese Schlacht hier im Tal Josaphat bezogen? "Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern und eure Reb-Messer zu Spießen. Der Schwache spreche: Ich bin stark." Dies ist eine genaue Umkehrung dessen, was wir in Jesaja 2 haben, wo die Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden sollen.
[15:13] Es gibt am Ende zwei Bewegungen. Es gibt die Bewegung des Evangeliums, die Frieden verkündet, wo Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden. Es wird Heiden geben, das macht Jesaja 2 ganz deutlich, viele andere Stellen, die aufgrund dieser Bewegung zu Jerusalem kommen werden, um Teil von Jerusalem zu werden, also dem geistlichen, dem himmlischen. Es wird Menschen geben aus allen Völkern, Stämmen und Sprachen, die angezogen sein werden von der Wahrheit Gottes und Teil werden der Übrigen. Und dann wird es Heiden geben, die ebenfalls zu den Übrigen kommen, aber nicht, um Teil der Übrigen zu werden, sondern um gegen sie zu kämpfen. Es gibt eine dreifache Engelsbotschaft, die Menschen aus allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen zu Gott führt und zu seinem Volk. Und es gibt eine dreifache frische Botschaft in Offenbarung 16, die Menschen aus allen Völkern und Sprachen vereint gegen Gottes Volk, um gegen Gottes Volk Krieg zu führen. Und das, was genau diese Bewegung hier, die einen, die Gottes Volk verstärken, schmieden Schwerter zum Pflugschein. Die anderen, die sich versammeln werden, um gegen Gottes Volk und die Wahrheit Gottes zu kämpfen, die schmieden Pflugscharen zu Schwertern.
[16:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns den Früh- und den Spätregen in unser Leben sendest. Wir bitten dich um die Ausgießung deines Heiligen Geistes. Und wir bitten dich darum, dass überall Menschen, die dich und die Wahrheit lieben, die der Bibel folgen wollen, dass, was immer auch kommen mag, dass sie in dieser letzten Zeit es jetzt begreifen, dass wir alle gemeinsam zusammenrücken und beten. Beten um Vergebung unserer Schuld und Sünde, beten um Reinigung und Wiederherstellung, um Erweckung und Reformation und um dein mächtiges Wirken in dieser letzten Zeit. Herr, wir brauchen dich und danken dir, dass du versprochen hast, dass du uns überreich segnen wirst, dass du uns die Jahre zurückerstatten wirst, die wir verloren haben durch Sünde und durch Ungerechtigkeit, und dass dein Volk nie mehr zuschanden werden muss. Und diese Verheißung wollen wir heute hier in Anspruch nehmen. Im Namen Jesu beten wir dies. Der jetzt dafür für uns eintritt. Amen.