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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Johannes 12:46-13:22 ein und beleuchtet die Bedeutung des Lichts in der Welt und die Rolle Jesu als Erlöser, nicht als Richter. Er erklärt die tiefere Bedeutung der Fußwaschung als Symbol des Dienens und der Gemeinschaft mit Christus, die über das rein Äußerliche hinausgeht. Die Predigt betont die Wichtigkeit, Jesu Vorbild des Dienens im eigenen Leben umzusetzen und die prophetischen Worte Jesu als Stärkung des Glaubens zu verstehen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 11:22. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für das Evangelium, für die gute Nachricht, die unser Leben so verändert und so bereichert und uns stärkt für den Alltag. Wir danken dir, dass auch heute Lichtstrahlen von deinem Thron unser Herz strahlen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass, wenn wir dein Wort aufschlagen, das Licht deiner Wahrheit uns anstrahlt und dass wir zu Kindern des Lichts werden in dieser dunklen Welt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:12] Wir sind in Johannes Kapitel 12. Jesus ist wenige Tage vor der Kreuzigung in Jerusalem. Und obwohl es große Wunder gegeben hat und Jesus immer wieder und immer wieder das Wort Gottes in Vollmacht gepredigt hat, gibt es viele Menschen dort, die letztendlich im Unglauben verharren, die Jesus nicht als ihren Erlöser annehmen. Und Jesus zeigt, dass dies oder auch, besser gesagt, an dieser Stelle ist es Johannes selbst, der kommentierend zeigt, dass ich damit die Prophezeiung aus dem Propheten Jesaja erfüllen. Und er zeigt doch, dass es einige gibt, die im Grunde genommen zwar an Jesus glauben, die aber Angst haben vor den führenden oder von den Pharisäern und die nicht ausgeschlossen werden möchten aus der Synagoge. Deswegen ihre Sympathien für Jesus nicht bekunden und für sich behalten. Und Jesus macht deutlich, wer an ihn glaubt, glaubt in Wirklichkeit an Gott den Vater.

[2:15] Wir lesen weiterhin Vers 46: "Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt." Jesus hatte schon in Johannes 8 gesagt, dass er das Licht der Welt ist. Und er hatte in Johannes 9 gesagt, dass er das Licht der Welt ist. Jesus betont diesen Punkt immer wieder. Johannes hat das ja aufgegriffen und gesagt in Johannes 1: "Er war das Licht der Menschen. Das Licht scheint in die Finsternis. Die Finsternis hat es nicht begriffen."

[2:49] "Und wenn jemand meine Worte hört und nicht glaubt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette." Immer wieder hat Jesus in den Geschichten von Johannes deutlich gemacht, dass er bei diesem ersten Kommen nicht als Richter kommt. Er hatte dem Pharisäer in Johannes 8 gesagt, dass er viel richten könnte und dass er das hat, in Johannes 5 gesagt, auch einmal Richter sein wird, nämlich bei der Auferstehung der Toten am Ende der Zeit. Aber jetzt ist er gekommen, um für alle zu sterben. Er war gekommen, um zu retten. Er war nicht gekommen, um zu verurteilen.

[3:33] Jesus ist gekommen, um dich und mich zu retten. "Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage." Warum werden Menschen am Ende der Zeit verloren gehen? Weil sie gerichtet werden, weil sie das Wort der Wahrheit, das Wort ihrer Errettung nicht geglaubt und abgelehnt haben. "Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. Und ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie es der Vater mir gesagt hat."

[4:14] Jesus sagt: "Was ich sage, ist nicht meine eigene Erfindung, sondern ich sage das, was der Vater mir gezeigt hat." Und ich sage es auch, wie es der Vater mir gezeigt hat, sowohl in seinem Inhalt als auch in der Art und Weise, wie Jesus gesprochen hat. Hat er das gesagt und ist so gesagt, wie es auch der Vater gesagt hätte, wenn der Vater auf die Erde gekommen wäre.

[4:46] Von Jesus als ein Verhalten. Seine Worte zeigen, wie Gott der Vater im Himmel ist.

[4:55] Vor dem Passahfest aber, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen. Wir, die er geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Jesus zeigt in der Geschichte, die jetzt folgt, auf eine besondere Art und Weise, welche Liebe er zu den Seinen hat. Und während es mal als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten.

[5:22] Wir sehen hier, wie dieser große Kampf sich ja sogar in der Gruppe der Jünger zeigt, wie einer seiner engsten Mitarbeiter vom Teufel jetzt ja gefangen geführt wird und er einen schlimmen, teuflischen Gedanken hat. Da Jesus wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hingehen würde. Jesus wusste, dass er auferstehen würde und dass er wieder zum Vater gehen würde.

[5:55] Stand er formal auf, legte sein Obergewand ab, nahm eine Schürze und umgürtete sich damit. Was er Wasser, das Becken, und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war. Das war ein Knechtsdienst, ein Sklavendienst, etwas, was mit der untersten sozialen Schicht verbunden war.

[6:18] Sie nannten ihn Meister. Er kam als König eingeritten in Jerusalem, aber zeigt hier, worin das Reich Gottes besteht. Es besteht aus echter Liebe. Jesus ist der König der Könige, weil er der größte Diener ist. Jetzt ist auch der größte Lehrer aller Zeiten, weil er der größte Schüler war, der so genau vom Vater gelernt hat, dass er nur das gesagt hat, was er vom Vater gehört hat.

[6:51] Da kommt er zu Simon Petrus, und dieser spricht zu dem: "Herr, wirst du mir die Füße waschen?" Simon hat es immer noch nicht so richtig verstanden. Und alle Jünger haben es nicht richtig verstanden, worin das Reich Gottes besteht. Bis zuletzt glauben sie ja an die militärische Überwindung der Römer.

[7:08] Jesus antwortete und sprach zu ihm: "Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, du wirst es aber danach erkennen." Jesus weiß, erst nach der großen Enttäuschung und nach der Bekehrung, nach der Ausgießung mit dem Heiligen Geist, nach der Erfüllung mit dem Heiligen Geist, dann wird Petrus die geistliche Dimension des Reiches Gottes richtig einschätzen und verstehen.

[7:29] Jesus spricht: "Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen." Jesus antwortet ihm: "Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir." Simon Petrus spricht zu dem: "Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt." Wir sehen, wie jemand irgendwie versucht, kluge Antworten zu geben, aber da er das geistlich nicht durchdrungen hat, ist jede Antwort entweder eine Seite auf der anderen Seite. Sie springt von einem Pendel und trifft nicht das, was Jesus eigentlich ihm beibringen wollte.

[7:57] Jesus spricht zu ihm: "Der gebadet ist, hat es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße." "Sondern erst ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle." Damit spielt Jesus auf die Taufe an. Wenn wir getauft sind, müssen wir nicht immer wieder neu getauft werden. Aber durch die Fußwaschung beim Abendmahl haben wir die Gelegenheit, immer wieder aufs Neue zu zeigen, dass wir die Herzenseinstellung, die wir bei der Taufe gehabt haben, immer noch haben. Deswegen Bund bestätigen.

[8:31] Der kannte sein Verräter. Darum sagt er: "Ihr seid nicht alle rein." Jesus wusste ganz genau, dass einer von denen, er die Füße wusch, ihn verraten würde.

[8:46] Nachdem wir nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: "Versteht ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin es auch." Jesus wollte nicht sagen, dass er kein König ist. Er ist tatsächlich der Meister, er ist tatsächlich unser Herr, er ist tatsächlich unser König, aber sein Königreich ist anders, als wir denken.

[9:10] "Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so solltet auch ihr einander die Füße waschen. Wer zum Reich Gottes dazu gehört, der wäscht einander die Füße." Dein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

[9:27] "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als ein Herr." Denn wir denken, ich bin mir zu fein dafür, einem anderen die Füße zu waschen. Am Abendmahl dann beweisen wir in unserem Herzen, dass wir das Reich Gottes nicht wirklich verstanden haben. Dann beweisen wir, dass wir unser Herz nicht wirklich aufgemacht haben für den dienenden König Jesus Christus, der uns gedient hat.

[9:54] Wenn wir das verstanden haben, dann werden wir gerne auch anderen dienen. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Herr ist nicht größer als ein Herr, noch der Gesandte größer als der, der ihn gesandt hat."

[10:11] "Der die, wenn ihr dies tut, glückselig seid ihr, wenn ihr dies wisst." Verzeihung, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut.

[10:17] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat uns aufgetragen als seine Nachfolger beim Abendmahl eine tatsächlich buchstäbliche Fußwaschung durchzuführen. Und wenn du das noch nie getan hast, dann lade ich dich ein, das einmal auszuprobieren. Du wirst sehen, als wenn sie im Geist von Jesus, nach dem Vorbild hier der Bibel, durchgeführt wird, wirkt sie genau das. Sie bewirkt, dass wir uns neu bewusst wird, dass Jesus mir gedient hat. Sie bewirkt, dass wir in unserem geistlichen Verständnis gestärkt werden und dass wir damit auch unsere Einstellung zu Gott, die wir bei der Taufe gehabt haben, erneut festigen und stärken.

[10:59] Und bestätigen. Ich rede nicht von euch allen. Ich weiß, welche er erwählt hat. Da muss die Schrift erfüllt werden. "Der mit mir das Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben."

[11:16] Jesus wusste ganz genau, dass Judas sich verschlossen hatte, hatte das Evangelium trotz seiner physischen Nähe zu Jesus nicht in sein Herz gelassen hat. Das von Anfang an gesehen.

[11:31] Lieber Freund, liebe Freundin, lasst uns nicht nur in der physischen Nähe von Jesus sein, indem wir einfach eine Bibel in der Nähe haben oder in eine Gemeinde gehen, sondern lasst uns auch die Worte in unser Herz aufnehmen.

[11:46] Jetzt sage ich es euch, eh es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht, dass ich es bin. Das ist ein Prinzip. Gott sagt Dinge vorher, deswegen ist die Prophetie so wichtig, weil sie unseren Glauben stärkt. Wenn die Dinge eintreffen, die Jesus vorher durch seine Propheten oder hier auch selbst persönlich vorher gesagt hat, dann wird unser Glaube gestärkt. Und deswegen ist die Prophetie so wichtig, auch gerade am Ende der Zeit, wo wir so viel Glauben brauchen, dass wir die glaubensstärkende Dimension der Prophetie nicht aus den Augen verlieren.

[12:16] Lass uns mit Profitieren beschäftigen, die Jesus gegeben hat, nicht mit selbstgemachter Profitieren, sondern mit der, die Jesus gegeben hat, damit unser Glaube gestärkt wird.

[12:25] "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer den aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auch auf. Wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat."

[12:34] Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erfüllt, bezeugte und sprach: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten." Es hat Jesus emotional mitgenommen, dass einer seiner engsten Mitarbeiter, einer seiner Freunde, sich so massiv gegen ihn wenden würde. Jesus war das nicht egal.

[12:51] Über Freund, liebe Freundin, wenn wir uns gegen Jesus wenden, wenn wir seinen Berg verraten, wenn wir ihn verleugnen, dann nimmt das Jesus emotional mit.

[13:04] Da sahen die Jünger einander an und wussten nicht, von wem er redete.

[13:12] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir sehen können, dass dein Königreich ein Königreich des Dienstes ist. Und danke für die Fußwaschung, die Jesus gestiftet hat für alle treuen Nachfolger, die ihn lieben, damit wir seinen dienenden Charakter verstehen und in unserem Leben auch umsetzen. Das als Symbol dafür, dass wir uns erneut und wieder zu unserem Taufbekenntnis bekennen.

[13:46] Herr, dank für die Gelegenheit der Fußwaschung und lass sie uns zu deiner Ehre auch ausführen, regelmäßig. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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