In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ spricht Christopher Kramp über Johannes 14, Verse 13 bis 15, Verse 10. Er beleuchtet die Bedeutung des Gebets im Namen Jesu, die enge Verbindung zwischen Liebe zu Jesus und dem Halten seiner Gebote, sowie die Rolle des Heiligen Geistes als Beistand. Weiterhin wird die Metapher des Weinstocks und der Reben erklärt, die die Notwendigkeit der Verbundenheit mit Jesus für ein fruchtbares Leben betont.
Gott auf (m)einer Seite: Johannes 14:13-15:10
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JohannesPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1124. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus uns gezeigt hat, wie du wirklich bist. Danke, dass wir in seinem Leben deinen Charakter erkennen können. Und dass es nichts gibt, was wichtiger wäre, von dir zu wissen, was wir nicht im Leben und Wirken von Jesus erkennen können in den Schriften des Alten und Neuen Testaments, die Jesus uns gegeben hat. Wir möchten dich bitten, wenn wir auch jetzt über dein Wort nachdenken, dass du uns erleuchtest mit dem Licht deiner Wahrheit, oder dass wir gestärkt werden und näher zu dir gezogen werden. Unser Glaube tiefere Wurzeln schlagen kann. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.
[1:30] Wir sind in Johannes Kapitel 14. Jesus ist mit den elf Jüngern, nachdem Judas sie verlassen hat, um ihn zu verraten. Alleine zurückgeblieben, und es liegt ihm auf dem Herzen, ihnen jetzt in den letzten Stunden vor der Gefangennahme von all den Dingen, die sie ja noch nicht wirklich, also auf die sie nicht wirklich innerlich vorbereitet sind, es ist ihm wichtig, ihnen jetzt ganz wesentliche Dinge zu sagen, die sie tragen werden auch durch die Enttäuschungen, durch und sie dann begleiten werden auch, wenn er dann nach der Himmelfahrt nicht mehr da ist. Er verspricht ihnen, dass er wiederkommen wird. Er verspricht ihnen, dass er sie zu sich nehmen wird. Er zeigt ihnen, dass das größte Gebot, dass er sich für sie wünscht, ist, dass sie einander lieben. Sie nicht streiten um den höchsten Posten ringen, sondern in einer Liebe, weil daran wird man sie als seine Jünger kennen.
[2:34] Und er macht ihnen ganz deutlich, wenn sie ihn gesehen haben, sie konnten den Vater verstehen können. Wir lesen weiter in Vers 13 in Johannes 14: „Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ Wenn wir also etwas in der Gesinnung nach dem Willen Jesu bitten, dann dürfen wir sicher sein, dass Gott unser Gebet erhört. Es gibt vielleicht einige Gebetsanliegen, die sind nicht im Namen Jesu, auch wenn man die Buchstaben Jesus ausspricht, aber wenn es tatsächlich im Sinne Jesu ist, was wir bitten, dann dürfen wir wissen, dass Gott unser Gebet erhört. Was für eine erstaunliche Sache.
[3:26] „Liebt mich so, haltet meine Gebote.“ Hier sehen wir, dass die Liebe zu Jesus und das Halten seiner Gebote untrennbar miteinander verbunden sind. Wir dürfen niemals glauben, dass wir Gott wirklich lieben und gleichzeitig seine Gebote missachten können. Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit. Jesus wird gehen, er wird nicht mehr lange bleiben, aber der Vater wird einen anderen Beistand geben. Das zeigt ganz deutlich, dass der andere Beistand nicht Jesus ist, sondern jemand anderes.
[4:04] „Den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht. Ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ Jesus verspricht, dass er wiederkommen wird und dass in der Zwischenzeit der Vater den Heiligen Geist senden wird.
[4:25] Vers 18: „Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, weil ich lebe, sollt auch ihr leben.“ Jesus wird den Tod besiegen, und sein Leben ist die Garantie, dass auch du und ich leben können. Und wieder verspricht er, dass er uns nicht als Waisen zurücklässt, sondern dass er wiederkommen wird. Wenn Vers 18, ich denke, das bezieht sich auf die Verse, die in Vers 1 bis 3, er wird dann zu uns kommen, er wird zurückkommen und uns nehmen, zu sich nehmen. Für 20: „An jedem Tag werdet ihr kennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt. Wer mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Wir können Gott am richtig erst verstehen, wenn wir in Liebe zu Jesus seine Gebote halten, dann werden wir die ganze Fülle dessen verstehen können, was Gott uns zeigen möchte, was wie er sich uns offenbaren möchte.
[5:34] Möchte. Das spricht Judas, nicht der Iskariot, weil der ist ja schon unterwegs zu ihm. Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ Also, das ist natürlich jetzt in einem übertragenen Sinne durch den Heiligen Geist können Gott der Vater und Jesus in unserem Herzen wohnen.
[6:01] „Wer mich nicht liebt, der befolgt meine Worte nicht. Und das Wort, dass ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat. Dies habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin.“
[6:13] Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Jesus redet jetzt, er spricht mit ihnen bis zum letzten Moment, bis zu seinem Tod. Und dann, wenn er nicht mehr bei ihnen sein wird, wird der Heilige Geist seine Aufgabe übernehmen. Er wird statt Jesus jetzt zu den Jüngern reden und mit denen alles erinnern, was Jesus gesagt hat.
[6:38] Interessanterweise hat Jesus gesagt, dass alles, was er gesagt hat, die Worte von Gott dem Vater gewesen sind. Und alles, was der Heilige Geist uns sagen wird, ist eine Erinnerung an das, was Jesus gesagt hat. Wir sehen hier, wie diese drei Personen der Gottheit so eng miteinander zusammenarbeiten. Niemand von ihnen will sich selbst in den Mittelpunkt stellen und will selbst sich erhöhen und seine eigene Meinung kundtun gegenüber den anderen. Nein, jeder verweist auf den anderen.
[7:09] Und so soll es auch bei uns sein. Wir können von der Dreieinigkeit etwas wirklich Wesentliches und Praktisches lernen, dass wir nicht unsere eigene Meinung zum Maßstab machen, dass wir nicht denken, dass wir unabhängig von den anderen uns durchsetzen müssen, sondern dass wir füreinander miteinander sind und uns einander unterordnen.
[7:29] „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht.“ Jesus hat dir und mir, lieber Freund, liebe Freundin, echten Frieden versprochen. Nicht den weltlichen Frieden, der durch politische Abkommen und zum Teil mit Gewalt gesichert zustande kommt, sondern den echten geistlichen Frieden, von dem Paulus in Römer 5 spricht, dass wir diesen Frieden mit Gott haben dürfen. Deswegen brauchen wir nicht erschrecken. Unser Herz muss nicht verzagen, auch wenn Jesus geht.
[8:03] Bitte doch wiederkommen. Das ist die Botschaft, die an seine Jünger. Auch wenn sie jetzt schwer enttäuscht sein werden, wenn er am Kreuz stirbt und wenn er dann in den Himmel aufgefahren ist, nicht mehr da ist, brauchen sie nicht verzagen. Jesus gibt echt einen Frieden. Ihr habt gehört, dass ich euch sagte: „Ich gehe hin und ich komme zu euch. Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater, denn mein Vater ist größer als ich.“ Und nun habe ich es euch gesagt, er es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht.
[8:37] Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nicht. Jesus macht den ganz deutlich, die Zeit ist knapp. Jetzt bald wird der Satan die Ereignisse loslassen, die dann wir schon aus Matthäus, Markus und Lukas kennen, die Ereignisse, der Verrat, die Anklage, das Gerichtsverfahren, die Kreuzigung. Und Jesus sagt ganz deutlich: „Der Fürst dieser Welt, der nach Johannes 12 dann jetzt hinausgeworfen, hinausgestoßen werden wird, er hat keinen Anteil an diesem.“ Es gibt nichts im Leben von Jesus, sagen können, ja, das war mein Gedanke, ja, das hat er getan, weil er meinen Prinzipien gefolgt ist. Zwischen Jesus und Satan war absolute Feindschaft. Kein einziges Wort in dem von Jesus, keine einzige Tat hat die Prinzipien Satans unterstützt. Er war wirklich sündlos.
[9:38] „Damit aber die Welt erkennt, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater geboten hat, steht auf und lasst uns von hier fortgehen.“
[9:48] „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.“ Im Alten Testament, zum Beispiel in Jesaja 5, da ist Israel als Weinberg beschrieben worden, auch in Psalm 80, ein Weinstock, den Gott aus Ägypten genommen hat. Aber Jesus sagt: „Ich bin der wahre Weinstock.“ Die Erlösung kommt nicht durch die ethnische Mitgliedschaft in Israel, sondern durch die geistliche Verbindung mit Jesus. „Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg. Jeder aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.“ Du bringst Frucht für Jesus.
[10:27] Lass uns Gott dafür danken und lass uns nicht erstaunt sein, wenn Gott in unserem Leben auch uns beschneidet, damit wir noch mehr Frucht bringen zu seiner Ehre.
[10:38] „Ihr seid schon rein um das Wort des Willens, dass ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich bleibe euch gleich.“ Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Wir können keinen christlichen Charakter entwickeln, wir können keine Freude haben, wir können keinen echten, dauerhaften, geistlichen Erfolg haben in unserem Leben, wenn wir nicht mit Jesus verbunden sind.
[11:05] Heute wollen wir uns vornehmen, wenn wir nicht mit Jesus verbunden sind, und neu mit ihm zu verbinden. Und wenn wir mit ihm verbunden sind, dass wir uns vornehmen, mit ihm verbunden zu bleiben.
[11:19] „Ohne ihn können wir wirklich nichts tun. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ Wir sind hilflos ohne Jesus. Alles, was wirklich Gutes in dieser Welt, alles, was wirklich weise, was wirklich intelligent ist, was wirklich einen positiven Effekt hat, was wirklich zum Segen für andere wird, kommt letztendlich, ob uns das immer bewusst ist oder nicht, es kommt immer von Jesus. Und wenn wir uns bewusst mit Jesus verbinden, dann können wir der größte Segen sein überhaupt.
[11:55] „Wenn jemand nicht in dir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt, und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen.“ Und das ist ein Hinweis auf das, was nach den tausend Jahren passiert mit denen, die sich geweigert haben, mit dem, der die Wahrheit, der Weg und das Leben ist, zu verbinden. Und deswegen sie kein Leben haben können, weil sie mit dem Leben nicht verbunden sind.
[12:21] „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteilwerden. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt.“
[12:32] Und meine Jünger werden interessant. Ich war, dass sie Jünger werden, dass wir immer mehr Schüler sein können. Wenn wir Schüler werden, wir sind nicht einfach nur ein Zustand, es ist ein Prozess. Wir lernen immer mehr und wir lernen immer mehr zu lernen. Unser Herz ist immer offener, um mehr Lektionen zu lernen, wie du bisher nicht gelernt hast. Gleich wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch.
[12:51] „Bleibt in meiner Liebe.“ Lieber Freund, liebe Freundin, lasst uns in der Liebe von Jesus bleiben. „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt in meiner Liebe, gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.“
[13:09] Wie können wir sicherstellen, dass wir mit Jesus verbunden bleiben? Wie kann unsere Beziehung zu Jesus eben nicht nur eine emotionale Achterbahnfahrt sein, sondern eine enge Verbindung, die bleibt? Ist der Gehäuse. Denn so wie das Gesetz Gottes die beständige Liebe Gottes beschreibt, so hilft es und oder so so so beschreibt ist letztendlich unsere dauerhafte, beständige Liebe zu unserem himmlischen Vater und so beständige Liebe zu Jesus. Und deswegen ist es ein Ausdruck einer tiefen, beständigen Liebe, wenn wir Gottes Gebote halten.
[13:52] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten ganz eng mit Jesus verbunden bleiben, von ihm geistliches Leben empfangen, dass die Frucht des Geistes, die der Friede und die Freude, die Liebe, Dankbarkeit, die Sanftmut und die Freundlichkeit, all das in unserem Leben reichhaltig wächst, weil wir es von dir erhalten. Wir möchten durch unseren Gehorsam mit dir verbunden bleiben. Wir können uns durch unseren Gehorsam nicht das Leben nehmen, aber könnte ich unseren Gehorsam mit dir verbunden bleiben, der du uns allein das Leben geben kannst. Und das wünschen wir uns für den heutigen Tag. Im Namen Jesu. Amen.
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