In dieser Predigt, basierend auf Johannes 21:21-25, geht Christopher Kramp auf die Bedeutung von Gottes individuellem Plan für jeden Einzelnen ein. Er betont, dass wir uns nicht mit anderen vergleichen sollen, sondern uns auf unseren eigenen Weg mit Jesus konzentrieren. Das Johannesevangelium wird als unerschöpflicher Schatz dargestellt, der uns hilft, Jesus immer besser kennenzulernen und ihm nachzufolgen.
Gott auf (m)einer Seite: Johannes 21:21-21:25
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JohannesPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1133. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns nachgehst, danke, dass Jesus uns nicht aufgibt, sondern dass er auf vielen Wegen immer wieder in unserem Herzen wirkt und uns zurückführt, uns wieder herstellt, erneuert, vergibt und uns Kraft schenkt und neue Aufgaben gibt, die wir mit deiner Hilfe und mit deiner Kraft, mit dir zusammen ausführen dürfen. Für den Heiligen Geist, Herr, das ist mehr als wir uns vorstellen können. Und doch ist es so wahr, und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Offenbare du dich auch heute durch dein Wort und sprich du zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:30] Wir sind in Johannes Kapitel 21, am Ende dieses so unglaublich wunderschönen und tiefen biblischen Buches. Jesus hat sich ein drittes Mal den Jüngern, als sie gerade fischen waren, offenbart, ein Feuer angezündet, sie zum Frühstück eingeladen und bei dieser Gelegenheit Petrus dreimal gefragt, ob er ihn lieb hat und ihn neu eingesetzt in seiner Aufgabe als Apostel, neu berufen, ihn wiederhergestellt vor allen anderen, oder mit deutlich gemacht, dass Jesus ihm vergeben hat, dass Jesus ihn wiederhergestellt hat und dass Jesus Vertrauen hat in sein Wirken. Und er hat ihm deutlich gezeigt, was am Ende seines Lebens auf ihn warten wird. Hat ihn dann gebeten: "Folge mir nach." Und Petrus hat diesen Ruf angenommen. Und ich hoffe auch, du möchtest, auch wir möchten diesen Ruf annehmen, wohin immer auch Gott uns ruft, weil Jesus uns vergeben hat.
[2:48] Wendet sich um und zieht Johannes. Und wir lesen weiter in Vers 21. Als Petrus diesen Satz spricht, er zu Jesus: "Was ist aber mit diesem?" Jesus hatte ihm gesagt, wie sein Leben selbst endet, und zwar mit einem Martyrium. Petrus fragt: "Was ist mit Johannes?" Jesus spricht zu ihm: "Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach." Was das konkrete Lebensschicksal von Johannes betrifft, Petrus, das ist nicht deine Sache. Und wenn er lebt bis zur Wiederkunft, du wirst sterben und trotzdem sollst mir nachfolgen.
[3:34] Daher kam nun dieses Wort auf oder den Brüdern dieser Jünger: "Er stirbt nicht." Und doch hat Jesus nicht zu ihm gesagt: "Er stirbt nicht", sondern nur: "Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?" Hier entsteht quasi ein erstes Missverständnis, das sich dann weiter trägt. Jesus hatte nicht gesagt, dass Johannes nicht sterben wird. Und Johannes korrigiert das hier auch, dieses weit verbreitete Missverständnis. Er selbst war ja dabei, und es ist sein Anliegen, dass hier kein falsches Gerücht aufkommt.
[4:10] Aber was deutlich wird, ist, dass jeder von uns Jesus individuell nachfolgt. Und wir sollen nicht nach links und rechts schauen, ob es dem einen besser geht, dem anderen schlechter. Was ist mit dem? Was hat der von Gott bekommen? Sondern wir haben ein persönliches Leben, wir haben einen eigenen Fall vor Gott, und unsere Persönlichkeit ist so eigenständig, dass Gott für uns einen eigenen Plan hat. Und worauf es ankommt im Leben ist, dass wir mit Jesus gehen, dass wir seinen Plan für unser Leben beachten und ihm nachfolgen, ganz egal, was das dann mit sich bringt.
[4:49] Wir dürfen wissen, dass der Plan, den Gott für uns hat, auch wenn er äußerlich gesehen vielleicht schlimmere Dinge beinhaltet als andere, allein müssen, dass dieser Plan, den Gott für uns hat, der beste ist, den er für uns haben kann. Für uns persönlich, denn Gott kennt uns so genau, besser als wir selbst, dass er für jeden Menschen einen Plan hat, der ideal auf diesen Menschen passt und der ihm hilft, trotz aller, gerade wegen der verschiedenen Sünden, die wir getan haben, wegen der bestimmten Charakterfehler, die wir haben, der uns hilft, mit Gottes Hilfe diese Charakterfehler zu überwinden, der uns hilft, einen Charakter zu entwickeln, der für den Himmel passt. Da wir alle unterschiedlich sind, alle unterschiedlichen Probleme haben, ist für jeden die Lösung persönlich, individuell, maßgeschneidert.
[5:44] Gottes Plan für dein Leben ist so persönlich, dass du ihn nirgendwo bei keinem anderen Menschen abgucken kannst, weil kein Mensch ist so wie du. Das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und dies geschrieben hat. Und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es ist Johannes, der dieses Evangelium hier geschrieben hat.
[6:10] Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat, und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. Amen. Oh, ich wünschte mir, ich hätte noch ein paar mehr Evangelien. Ich persönlich wünsche mir, ich hätte noch ein paar mehr Berichte über das, was Jesus in den ersten Monaten seines Dienstes getan hat, noch ein paar mehr von seinen Predigten, doch ein paar mehr von seinen Heilungswundern. Aber wir dürfen uns auch zufrieden geben mit dem, was wir haben.
[6:37] Wir würden das gar nicht alles fassen können. Kein Schriftsteller dieser Welt könnte alles minutiös beschreiben, was Jesus getan hätte. Aber wir werden eine ganze Ewigkeit haben, um all das zu erfahren. Alles, was wir jetzt brauchen auf dieser Welt, in unserem kurzen Leben, in der Zeit, in der wir leben, um anderen Menschen auch Jesus nahezubringen, mehr als genug haben wir in den vier Evangelien und dann im Alten Testament und dann in den neutestamentlichen Briefen, in der Apostelgeschichte, in Offenbarung. Wir haben so viel über Jesus.
[7:07] Aber wir haben diesen Satz hier, um Wissen zu dürfen: Wir sind niemals am Ende. Es gibt noch viel mehr zu entdecken. Wir werden eine ganze Ewigkeit allein schon über das Leben von Jesus noch nachdenken können, forschen können, geschweige denn von allen Dingen, die Jesus auch schon in all den Jahrtausenden vorher getan hat und in den zweiten tausenden danach und überhaupt in der Geschichte des Universums.
[7:30] Ich möchte mehr über Jesus erfahren. Du auch? Dann lass uns heute so leben, dass wir einmal in der Ewigkeit an jener Universität des Himmels studieren können über Jesus, sein Kreuz, sein Leben, seine Auferstehung, sein Königtum, sein Gesetz, seinen Charakter, alle Ewigkeit.
[7:51] Sagen wir dankbar für das Johannesevangelium von einem Menschen, der Jesus so nahe kam, dass er irgendwann sich selbst aus den Augen verloren hat und nur Jesus gesehen hat. Mögen wir auch so sehr Jesus in den Blick nehmen, so sehr auf ihn achten und so sehr für ihn interessieren, dass wir uns selbst aus den Augen verlieren und Jesus an erster Stelle preisen.
[8:11] Wollen wir ihm anbieten. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke für das Johannesevangelium. Das ist ein Schatz. Vor allem die Worte fehlen, um zu beschreiben, wie wertvoll dieses Buch ist. Und ja, alle Bücher der Bibel sind inspiriert. Sie sind alle haben alle Tiefen, die wir nicht erfassen können. Doch sind wir so besonders dankbar für das Johannesevangelium, geschrieben von einem jungen Mann, also er lebt von einem jungen Mann, dann geschrieben von einem alten Mann, der Jesus persönlich kennengelernt hat und immer noch näher zu Jesus wollte.
[8:52] Und Herr, das ist auch unser Wunsch. Er möchte Jesus noch besser kennenlernen. Es gibt kein Ende bei diesem Studium, bei dieser Forschung. Es gibt kein Ende der Fahnenstange. Wir können immer noch mehr von ihm erfahren und uns heute an diesem Tag mehr Wahrheit über Jesus und morgen noch mehr und übermorgen noch mehr, so dass unser Weg immer heller scheint bis zum vollen Tag. Wir wollen Jesus erhöhen, ihn ehren und von ganzem Herzen dankbar sein.
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