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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Johannes 7:29-8:7 ein und beleuchtet die Begegnung Jesu mit den Pharisäern und der Ehebrecherin. Er erklärt, wie Jesus die Erwartungen der Menschen herausforderte und wie seine Worte auch heute noch relevant sind. Die Predigt lädt dazu ein, über eigene Vorurteile nachzudenken und sich auf die Botschaft Jesu einzulassen, die Durst nach Erfüllung stillt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute, Seite 113. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten heute zu dir kommen mit der Bereitschaft, deinen Willen zu tun. Weil dann können wir dein Wort richtig verstehen. Und Herr, wenn es uns in dieser Bereitschaft mangelt, dann möchten wir dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist Bereitschaft schenkst. Denn niemand anders kann sie uns geben als du. Wir können sie nicht alleine produzieren. Wir können uns nicht von alleine dazu aufraffen. Aber wir möchten dich bitten, dass du in unserem Herzen wirkst, uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass wir eine Sehnsucht danach bekommen, mit dir zusammen zu leben, jeden einzelnen Tag. Und dass wir genau verstehen, was deine Stimme zu unserem Herzen ist. Herr, rede auch jetzt durch dein Wort zu uns. Und hab Dank dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[1:40] Wir sind in Johannes Kapitel 7. Jesus ist während des Laubhüttenfestes im Herbst des Jahres 30 in Jerusalem. Und während des Festes, nach einigen Tagen, hat er sich im Tempel aufgestellt, hat angefangen zu lehren. Es entsteht eine Diskussion, verschiedene Gruppen haben verschiedene Meinungen über ihn. Und die Tradition, dass der Messias eigentlich in seiner Herkunft nicht bekannt sein würde, führt dazu, dass viele glauben, dass er nicht der Messias sein kann, weil man ja seine Herkunft kennt. Aber Jesus macht deutlich, dass er eine Herkunft hat, nämlich vom himmlischen Vater, die niemand so wirklich durchdringt und versteht.

[2:25] Wir lesen weiter, wie er spricht in Vers 29 über seinen himmlischen Vater: "Ich aber kenne ihn, weil ich von ihm bin und er hat mich gesandt." Jesus kannte Gott wirklich, denn er war ja bei ihm gewesen. "Das suchten sie ihn zu ergreifen, aber niemand legte Hand an ihn, seine Stunde war noch nicht gekommen." Weil Jesus sich so deutlich als der Sohn Gottes hier offenbart, wollte man ihn loswerden. Aber es war die große Volksmenge, aber noch viel mehr die Tatsache, dass die biblische Prophetie noch nicht an ihr Ziel gekommen war, die ist verhindert hat, dass Jesus jetzt hier schon gefangen genommen worden ist.

[3:01] Eine Stunde war nicht gekommen. Deine neuen zeigt uns, dass seine Stunde nach dreieinhalb Jahren Dienst kommen wird. Und jetzt sind erst drei Jahre vorbei, ein halbes Jahr fehlt noch. Jesus hatte noch ein Werk zu tun. Viele aber aus der Volksmenge glaubten an ihn und sprachen: "Wenn der Christus kommt, wird er wohl mehr Zeichen tun als die, welche dieser getan hat." Während viele ihn ablehnten, gab es auch viele, die der Meinung waren: "Also alle Zeichen, die er tut, weisen ganz eindeutig darauf hin, dass Jesus der Messias ist." Das, was sie bei Jesus gesehen haben, war ihnen wichtiger als das, was Spekulation und Tradition im Messias gesagt haben. Und auch wir sollen unseren Glauben auf das passieren, was wir, was Jesus getan hat, was Jesus in unserem Leben wirkt, was wir bei Jesus sehen und hören, statt auf irgendwelche Tradition, die uns übermittelt worden sind.

[3:50] Die Pharisäer hörten, dass die Menge diese Dinge über ihn nur murmelte. Darum sind die Pharisäer und die obersten Priester Diener um ihn zu ergreifen. Diese Dinge wurden nur gemurmelt, man hat sich nicht einmal getraut, sie offen auszusprechen, weil es ja diesen Versuch gab, der der Pharisäer, Jesus dingfest zu machen, um ihn dann zu töten.

[4:10] Das sprach Jesus zu ihnen: "Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und dann gehe ich zu dem, der mich gesandt hat." Jesus wusste, es ist noch ein halbes Jahr. Und solange dieses Halbjahr nicht vorbei ist, werde ich auch hier nicht sterben. "Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht kommen."

[4:29] Jesus würde in den Himmel auffahren, und dorthin könnte ihm tatsächlich niemand folgen. "Wo will er denn hingehen, dass wir ihn nicht finden sollen? Will er etwa zu den unter den Griechen Zerstreuten gehen und die Griechen lehren?" Wieder haben wir dieses Prinzip, dass wir so oft finden, dass seine Worte bewusst lächerlich gemacht werden und damit versucht wird, die geistliche Kraft seiner Worte irgendwie aufzuhalten, dass sie nicht die Zuhörer erreicht. "Was ist das für ein Wort, das er sprach: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin, dorthin könnt ihr nicht kommen?"

[5:00] Aber im letzten, dem großen Tag des Festes, also im letzten Tag des laufenden Festes, stand Jesus auf und rief und sprach: "Wenn jemand dürstet, da komme zu mir und trinke!" Es gab damals eine große Prozession und feierliche Rituale, die wirklich alle Sinne ansprachen, und es wurde auch Wasser ausgegossen aus der Quelle des Heils, aus der Gihon-Quelle, die sich, wo das Wasser dann im Siloah-Teich angesammelt worden ist. Da gab es wirklich beeindruckende Zeremonien. Aber Jesus zeigt, dass alle Zeremonien, alles, was im Heiligtum vor sich ging, eigentlich, wenn es nach Gottes Willen war, nur einen Zweck hatte: nämlich auf ihn selbst hinzuweisen, auf Jesus.

[5:45] Lieber Freund, liebe Freundin, hast du Durst? Hast du geistlich Durst nach echter Liebe, nach echter Annahme, nach echter Erfüllung? Jesus sagt: "Kommt zu mir." Jesus lädt dich ein, bei ihm vom Wasser des Lebens zu trinken. Das, was er der Samariterin am Jakobsbrunnen angeboten hat, es bietet er auch dir und mir an. "Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat: Aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Wenn wir an Jesus glauben, wie uns die Bibel Jesus offenbart, wenn wir den Glauben an Jesus haben, den die Bibel beschreibt, nicht unseren eigenen handgemachten Glauben, nicht einen Jesus, den wir uns selbst zusammenbasteln, sondern einen Glauben auf dem Wort Gottes basiert und zwar an den Jesus, den die Bibel offenbart. Wenn wir an ihn glauben, dann haben wir eine Quelle in uns, so wie Jesus auch der Samariterin versprochen hat, weil wir zu jedem Zeitpunkt mit Gott verbunden sein können.

[6:44] Das sagte aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben. Denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. Wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, dann ist es egal, wo wir sind, dann ist es egal, was uns passiert. Wir haben eine ständige Verbindung zu Jesus, zu Gott. Und Gott kann durch den Heiligen Geist zu uns sprechen, er kann uns Mut machen und erfrischen und unsere tiefsten Wünsche stillen.

[7:15] Viele nun aus der Volksmenge sagten, als sie das Wort hörten: "Dieser ist wahrhaftig der Prophet!" Und auch das eine Referenz auf 5. Mose 18, wo Gott durch Mose den kommenden großen Propheten angekündigt hatte, der wie Mose sein würde. Wir wissen, Mose hat das Volk aus Ägypten geführt. Jesus führte sein Volk aus der Sünde. Andere sprachen: "Dieser ist der Christus." Andere sagten: "Kommt der Christus dennoch aus Galiläa? Wir sehen, wie diese Diskussion hin und her ging." Antrieb für den Propheten und nicht alle verstanden, dass der Prophet und Christus dasselbe sind.

[7:52] Andere wiederum konnten sie sich vorstellen, dass der Christus nicht aus Judäa, dem eigentlichen Zentrum des Judentums damals, kam, sondern aus der nördlicher gelegenen Gegend Galiläa, wo auch viele Heiden mit in das jüdische Volk eingemischt waren. Sagte die Schrift, dass der Christus aus dem Samen Davids kommt und aus dem Dorf Bethlehem, wo David war? Interessant ist, wir wissen aus Matthäus, dass Jesus tatsächlich in Bethlehem geboren worden ist. Was wäre passiert, wenn sie einfach gefragt hätten: "Wo bist du geboren? Was deine Geschichte? Warst du jemals in Bethlehem?" Dann hätten sie festgestellt, dass ihre Vorurteile ungerechtfertigt gewesen sind, denn feststellen kann, dass Jesus tatsächlich die Prophezeiung erfüllt. Aber sie haben nicht gefragt und deswegen von einer falschen Annahme ausgehend ihn abgelehnt.

[8:39] Es entstand nun seinetwegen eine Spaltung unter der Volksmenge, und etliche von ihnen wollten ihn ergreifen. Doch legte niemand Hand an ihn. Es ist immer wieder dasselbe Muster hier. Man will ihn ergreifen, man, viele suchen ihn zu töten. Jesus befindet sich in Lebensgefahr, sozusagen, und doch kann niemand ihn ergreifen. Seine Stunde ist noch nicht da.

[9:00] Und kamen die Diener zu den obersten Priestern und Pharisäern zurück. Und diese sprachen zu ihnen: "Warum habt ihr ihn nicht gebracht?" Hier sehen wir also, dass es tatsächlich Kommandos gab, die Jesus aus der Menge mit sich reißen sollten. Die Diener antworteten: "Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch." Da waren Leute abgestellt worden, dieses ergreifen sollen, und als sie ihn ergreifen wollten, waren es seine Worte, die so großen Eindruck auf sie gemacht haben. Sie sagten: "Das ist ein außergewöhnlicher Mensch."

[9:31] Liebe Freund, liebe Freundin, wenn du dich den Worten von Jesus offen und aufrichtig aussetzt, dann wirst du feststellen, Jesus ist anders als alles, was du jemals zuvor gehört hast. Die Botschaft von Jesus ist genau das, was dein Herz sucht.

[9:54] Da antworteten ihnen die Pharisäer: "Seid auch ihr verführt worden? Glaubt auch einer von den Obersten oder von den Pharisäern an ihn?" Auch das interessante Frage, denn wir wissen, dass es zumindestens einige wenige gab, wie Nikodemus, die dem Herzen das durchaus hin und her bewegt haben. Aber das Argument war damals sehr interessant, ein Argument, das ist immer wieder gegeben hat, ein Argument, mit dem noch alle anders 1521 auf dem Reichstag zu Worms versucht hat, den Kaiser Karl den Fünften und andere Würdenträger davon abzuhalten, Luther zu folgen, weil er gesagt hat: "Alle großen, alle wichtigen, alle großen Theologen, alle Kirchenfürsten sind und das zeigt doch, dass die Gebildeten und die Einflussreichen und die Reichen und die Mächtigen damit nicht übereinstimmen, zeigt, dass es falsch sein muss." Wer in diesem Argument verfällt, wer die Frage stellt: "Glauben ist die Reichen, glauben ist die Starken, glauben ist die Gebildeten", der wird getäuscht werden. Denn es kommt immer wieder vor in der Geschichte, dass Gott die Wahrheit eben nicht den Reichen, nicht den Klugen, den Gebildeten offenbart, sondern den Einfachen. Jesus hat das letzte Matthäus 11 freudig hervorgehoben.

[11:13] Aber dieser Pöbel, der das Gesetz nicht kennt, der ist unter dem Fluch. Oder sehen wir mit welcher Einstellung diese vermeintlichen Hirten des Volkes Gottes über das Volk Gottes nachgedacht haben? Sie haben es verachtet. Es war ihre Aufgabe eigentlich, dem Volk das Gesetz Gottes nahezubringen. Stattdessen haben sie immer nur Regeln aufgestellt, um ihm deutlich zu machen, wie viel heiliger sie sind.

[11:30] Wir sollen uns da verhüten, dass wir uns nicht von den einfachen Menschen absetzen, die vielleicht die Bibel nicht gut kennen. Wir, sondern dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um ihnen das Gesetz nahezubringen.

[11:44] Das spricht zu ihnen Nikodemus, der bei Nacht zu ihm gekommen war. Das ist aus Johannes Kapitel 3. Und der einer der ihnen war, der fragte: "Richtet unser Gesetz einen Menschen, es sei denn, man habe ihn zuvor selbst gehört und erkannt, was er tut?" Interessant, hier sehen wir, wie sich jemand ein bisschen aus der Deckung traut. Der hat ja das Evangelium von Jesus schon gehört und er schlägt jetzt sozusagen seine Kollegen auf mit ihren eigenen Waffen, ne? Er verweist auf die auf die Liebe. Sie hatten ja gesagt: "Dieses, dieser Pöbel kennt das Gesetz nicht." Und er fragt jetzt: "Ist das, was ihr sagt und tut, immer Einstellung mit dem Gesetz?" Was zeigt die Weisheit und das Taktgefühl, dass er von Gott schon bekommen hat.

[12:26] Und es gibt auch uns ein wichtiges Prinzip, dass wir Menschen nicht vorverurteilen sollen, sondern erst mit ihnen reden sollen, erst sie kennenlernen sollen, bevor wir uns ein, ein, ja, ein wirklich ein Bild von ihnen machen.

[12:42] Sie antworteten, sprachen zu ihm: "Bist du etwa auch aus Galiläa?" Hier sehen wir die Herablassung, die Verachtung, die aus ihren Worten spricht. "Forscht nach und seht: Kein Prophet ist aus Galiläa hervorgegangen." Und so ging jeder in sein Haus.

[12:59] Die Pharisäer drehen den Spieß um und sagen: "Du kennst die Bibel nicht, du weißt, du musst doch lernen, dass es keinen einzigen Propheten aus Galiläa gegeben hat." Aber was das für ein Argument? Tausend Wege verlieren wir nichts. Wissen und wenn sie sich wirklich mit dem Leben hier so beschäftigt hätten, hätten sie gewusst, dass Jesus tatsächlich in Bethlehem geboren worden ist. Es war wieder der nationale Stolz, das Überheblichkeitsgefühl, das in den Weg verbaut hat, den Weg verstellt hat, um wirklich zu Jesus zu kommen.

[13:25] Jesus aber ging an den Ölberg. Das gehört eigentlich direkt zusammen. Während alle nach Hause gehen.

[13:38] Und früh am Morgen kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war. Stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: "Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden."

[13:55] Jesus muss sich hier im Vorhof der Frauen befunden haben, ansonsten hätten die Pharisäer ihn gar nicht die Frau dorthin bringen können. Jesus hat gerade gelernt und er wird unterbrochen, indem diese Pharisäer offene Sünde direkt vor aller Augen platzieren. Nicht mit dem Wunsch, dass diese Frau geholfen wird, nicht um irgendetwas von Jesus zu lernen, sondern um Jesus in die Enge zu treiben.

[14:22] "Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst du?" Diese Frau, die ja noch nicht mal Zeit hatte, irgendwie in sich zu gehen, Buße zu tun, drüber nachzudenken, was sie gerade getan hat, die jetzt völlig verschreckt, einfach nur umgebracht werden soll.

[14:45] Haben diese Frage sehr wohl gar nicht nachgedacht. Es war wohl offensichtlich egal für sie. War die Frau nur ein Objekt, an dem sie jetzt testen konnten, wie Jesus wirklich, an dem sie ihn möglicherweise fangen konnten. Für sie war diese Frau ein Stolperstein für Jesus.

[15:02] Das sagten sie aber, um ihn zu suchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Das ist eine interessante, eine ganz interessante Zeichenhandlung, denn sie bezieht sich auf Jeremia 17, Vers 15. Ihr könnt das nachlesen, wo gesagt wird, dass Jesus alle diejenigen, die die Quelle des lebendigen Wassers verlassen haben, in den Sand geschrieben werden. Und jetzt hatte er direkt am Tag zuvor von der Quelle gesprochen, die in ihm ist. Indem wir jetzt über diese Pharisäer in den Sand schreibt, macht er deutlich: Ihr seid diejenigen, die die Quelle verlassen haben. Ihr verlasst Gott mit eurem Handeln, mit eurem Charakter. Ihr lehnt euch auf gegen den Heiligen Geist. Ihr sollt das Problem.

[15:54] Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Sehen, Jesus hat das Alte Testament nicht abgeschafft, aber er macht deutlich, dass man diese Bestimmung des Alten Testaments überhaupt ausführen kann, wenn man selbst tadellos vor Gott steht.

[16:12] Die Gesetze in Mose waren nicht dazu da, um Rache zu üben. Sie waren nicht dazu da, um niedrigen Leidenschaften und Trieben zu fröhnen. Sie waren eine hochheilige Sache.

[16:26] Waren diese Pharisäer wirklich besser als die Frau, die dort vor ihnen kauerte?

[16:34] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich um Vergebung bitten, wo wir Menschen falsch beurteilt haben. Wo ich Menschen falsch beurteilt habe. Herr, vergib uns, wo wir Menschen nur als Objekte betrachtet haben, die für uns im eigenen Karriereweg vielleicht wichtig sind, oder die wir benutzen und fallen lassen. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns einen Blick auf Menschen schenkst, wie Jesus ihn gehabt hat.

[17:05] Und dass wir mit all unseren Sorgen, mit unseren Fragen, auch die wir haben, direkt zu Jesus kommen. Das bitten wir in seinem Namen.


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