In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Begebenheit der Ehebrecherin aus Johannes 8. Er erklärt, wie Jesus mit Weisheit und Gnade auf die Ankläger reagiert und warum er der Einzige ist, der Sünden vergeben kann. Die Botschaft betont die Bedeutung, bei Jesus zu bleiben, auch wenn Sünden offenbar werden, und wie seine Vergebung und sein Licht uns befähigen, ein neues Leben zu führen.
Gott auf (m)einer Seite: Johannes 8:8-8:35
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibelstudium, JohannesPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute, Seite 114, lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir mit dem Durst unserer Seele zu Jesus kommen können, dass wir all unsere Sorgen, all unsere Nöte bei ihm abladen dürfen und dass wir trinken können, was der Quelle des Heils ist und uns geistlich stärken oder erfrischen können. Und dass wir diese Quelle nicht nur am Morgen und am Abend besuchen dürfen, sondern durch den Heiligen Geist wir diese Quelle mit uns nehmen können, den gesamten Tag, zu jedem Zeitpunkt trinken können. Hat immer, wie wir es brauchen. Herr, schenkt uns heute diese Erfahrung. Sprichst du jetzt durch dein Wort zu uns und lass dein Wort wie frisches, lebendiges Wasser sein, dass unsere trockenen, durstigen Seelen zum Blühen bringt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:50] Wir sind in Johannes Kapitel 8. Jesus hat im Tempel gelehrt, am Tag nach dem Laubhüttenfest. Und sie fahren sehr, bringen eine auf frischer Tat ertappte Ehebrecherin direkt vor ihn. Werfen sie sozusagen vor ihn und verweisen jetzt auf das Gesetz in Mose, dass sie gesteinigt werden soll und wollen von ihm wissen, was jetzt getan werden soll, um ihn zu versuchen. Und Jesus beugt sich nieder und schreibt in den Sand und zeigt ihn damit, dass Jeremia 17, Vers 15, auf sie zutrifft. Sie haben die Quelle des lebendigen Wassers verlassen. Und bittet dann all diejenigen, einen Stein aufzuheben und zu werfen, der ohne Sünde ist. Für diesen weiterhin Vers 18: Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Er schreibt und schreibt. Als sie aber das hörten, gingen sie von ihrem Gewissen überführt, einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ältesten bis zu den Geringsten. Sie merken, Jesus weiß genau, was in ihrem Herzen vor sich geht. Jesus kennt sie ganz genau. Wenn wir andere Menschen verurteilen und ihre Sünden grell ausbreiten wollen, dann lasst uns erst zu Jesus gehen und bei Jesus merken, wie gut er uns kennt und wie wenig anders wir haben, die Sünden anderer breit auszubreiten. Sie wurden in ihrem Gewissen überführt. Sie merkten, dass sie vor jemand verstanden.
[3:48] Und die Ältesten waren es, die ersten, die dort gingen. Die, die die höchste Position hatten, waren offensichtlich die, die am tiefsten in der Sünde verstrickt waren. Und Jesus wurde allein gelassen und die Frau, die in der Mitte stand. Da richtete sich Jesus auf. Oder er niemand sah als die Frau, sprach er zu ihr: Frau, wo sind jene deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt?
[4:20] Da waren zwei Gruppen von Sündern an diesem Tag bei Jesus: die Ehebrecher und ich fahre sehr von beiden wurden die Sünden offenbar an jenem Tag. Aber nur eine Gruppe, nur die Sünderin, die Ehebrecherin, hat davon profitiert, bei Jesus zu sein, denn sie blieb bei Jesus.
[4:44] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn Jesus deine Sünden, wenn deine Sünden offenbar werden, dann lauf nicht weg von Jesus, bleib bei ihm. Denn was jetzt folgt, zeigt, warum es sich lohnt, mehr als lohnt, bei ihm zu bleiben. Was nützt es, wenn unsere Sünden offenbar geworden sind, aber wir sie nicht vergeben bekommen?
[5:07] Sie sprach: Niemand, Herr. Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Er war der Einzige, der nach seinem eigenen Wort sie hätte steinigen können, denn er war ohne Sünde. Aber Jesus war nicht gekommen, um Gerichtsurteile zu vollziehen. Das wird er tun, wenn er mit den Wolken des Himmels kommt beim zweiten Mal. Das wird er tun, wenn er nach den tausend Jahren die Ungläubigen richten wird für immer. Aber Jesus war auf diese Erde gekommen, nicht um Menschen zu verdammen, sondern um ihnen das Evangelium anzubieten, um ihnen Errettung und Erlösung anzubieten. Und dafür war er bereit, die Strafe für die Sünde, die nicht aufgehoben wurde, für das Gesetz, das nicht geändert wurde, diese Strafe selbst auf sich zu nehmen. Er hat also quasi mit anderen Worten gesagt: Ich übernehme das Steinigen für dich. Ich werfe sozusagen die Steine auf mich selbst, anstatt auf dich.
[6:10] Geh hin und sündige nicht mehr. Dieses "geh hin" bedeutet nicht "hau jetzt ab", es bedeutet "geh wieder". Wir werden im nächsten Vers sehen, das bedeutet "folge mir nach und sündige nicht mehr". Es ist nicht, dass Jesus sagt: "Jetzt versuch mal, es besser zu machen." Jesus sagt: "Folge mir und dann sündige nicht mehr, weil du mir nachfolgst."
[6:37] Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Er ist nicht nur das Brot des Lebens, das vom Himmel abgekommen ist, von dem wir uns täglich ernähren sollen, erst das Licht, das alle unsere Finsternis vertreibt. Wenn es uns in unserem Herzen dunkel ist und wir verzweifelt sind, weil wir gesündigt haben und andere Menschen uns doch auch anklagen und fertig machen, dann ist Jesus das Licht. Sie strahlt und so wie am ersten Tag der Schöpfung das Licht in die Finsternis strahlte, so strahlt das Licht Jesus in unser Herz. Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.
[7:19] Jesus sagt dieser Frau nicht: "Ich vergebe dir jetzt, streng dich besser an, damit nicht nochmal passiert." Jesus sagt: "Ich vergebe dir und folge mir nach. Geh mit mir, wandle in meinem Licht und dadurch wirst du die Kraft erhalten, diese schlimme Sünde nicht nochmal tun zu lassen." Sünde nicht mehr. Jesus möchte nicht, dass wir einfach Vergebung bekommen und dann einfach weitermachen. Er möchte, dass wir uns wirklich verändern. Aber diese Veränderung ist nur möglich durch ihn selbst. Er, der uns vergibt, kann uns auch reinigen. Er kann uns vergeben und verändern. Er kann uns begnadigen und die Kraft geben, diese Sünde nicht mehr zu tun.
[8:06] Dass die Hoffnung, auf die ich in meinem Leben baue, und die Erfahrung, die ich machen darf jeden Tag, dass Jesus mir nicht nur vergibt, sondern Kraft schenkt, ein neues Leben zu leben.
[8:24] Sprachen die Pharisäer zu ihm: "Du legst von dir selbst Zeugnis ab. Dein Zeugnis ist nicht glaubwürdig." Damit beziehen sie sich auf eine Aussage von Jesus, die er gesagt hatte in Johannes 5, anderthalb Jahre zuvor. Eben seine, drehen wir sehen, wie sehr die Geschichten hier aufeinander bezogen sind. Jesus hatte damals deutlich gemacht: "In einem Gerichtsverfahren werde ich nicht für mich selbst sprechen, sondern Johannes der Täufer hat für mich Zeugnis abgegeben, obwohl ich das gar nicht brauche. Aber die Werke, die Natur und der Vater selbst haben für mich Zeugnis abgelegt." Aber hier geht es nicht darum, dass Jesus sich selbst verteidigt. Es geht darum, dass er erklärt, warum er dieser Frau vergeben kann, weil das Licht der Welt ist. Er erhöht sich nicht, also er spricht über seinen göttlichen, erhabenen Charakter, nicht um sich selbst zu erhöhen. Ganz wichtig, nicht um sich selbst zu erhöhen, sondern um deutlich zu machen, warum er vergeben kann, damit Menschen auch ihm vertrauen.
[9:17] Jesus antwortet und sprach zu ihnen: "Auch wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis doch glaubwürdig, denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr wisst nicht, wo ich komme und wenn ich..." Jesus sagt: "Ich weiß genau, was ich tue, aber ihr wisst es nicht. Ihr richtet nach dem Fleisch. Ich richte niemand."
[9:35] Die Pharisäer haben einfach nach menschlichen, nach irdischen Gesichtspunkten versucht, diese Frau jetzt zu verurteilen. Aber Jesus hat gesagt: "Ich bin nicht gekommen, um zu richten." Jesus wird einmal richtig richten. Johannes 5: "Es kommt der Zeitpunkt, dass der Sohn des Menschen richten wird. Es wird die Auferstehung zum Gericht geben, nach den tausend Jahren. Aber jetzt ist er nicht darum, soll ich denn? Jetzt ist er da, um zu heilen, um zu vergeben, jetzt hier auf der Erde, weil beim ersten Kommen ist er da, um Menschen die Erlösung anzubieten. Aber auch wenn ich richtig so ist mein Gericht wahrhaftig, denn ich bin nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat."
[10:15] Jesus wird ein ganz gerechtes, wahrhaftiges Gericht durchführen. Ich bin es, der ich von mir selbst Zeugnis gebe, und der Vater, der mich gesandt hat, gibt auch Zeugnis von mir.
[10:23] Sprachen zu ihm: "Wo ist dein Vater?" Jesus antwortete: "Ihr kennt weder mich noch meinen Vater. Wenn ihr mich kennen würdet, so würdet ihr auch meinen Vater kennen." Denn Jesus kam, das sagt Johannes 1, um den Vater offenbar zu machen. Niemand hat Gott jemals gesehen. Haben Johannes 1 gelesen: "Der eingeborene Sohn, der Aufschluss über ihn gegeben hat." Diese Worte redet Jesus bei dem Opferkasten, als er im Tempel lehrte, und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
[10:48] Wir sind immer noch in demselben zeitlichen Kontext wie in Johannes 7. Die Menschen, viele gerade von den Obersten, wollen ihn töten. Sie wollen ihn ergreifen, aber sie greifen ihn nicht, denn eine unsichtbare Hand bewacht Jesus. Seine Zeit ist noch nicht gekommen. Er hat noch ein halbes Jahr.
[11:06] Nun sprach Jesus wiederum zu ihnen: "Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen." Jesus macht ihnen ganz deutlich: Wenn ihr das, was ich hier bei der Ehebrecherin getan habe, wenn ihr das nicht annehmt, die Vergebung aus Gnade, dann werdet ihr niemals eure Sünden losbekommen. Denn dieser Weg, den dieses hier in Johannes 8 zeigt, ist der einzige. Überhaupt kein Opfer, keine guten Taten, keine großen Almosen, keine Selbstgerechtigkeit, nichts kann die Sünden wegnehmen, nur die Vergebung aus Gnade durch Jesus. Und wer das ablehnt, wie die Pharisäer sich jetzt hier anschicken, das abzulehnen, der wird in seinen Sünden sterben.
[11:45] Da sagten die Juden: "Will er sich etwas selbst töten, dass er spricht: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht kommen?" Wieder sehen wir sowieso schon Johannes 7, bei einem ähnlichen Thema, dass sie seine Aussagen jetzt lächerlich ziehen. Oder sprach zu ihnen: "Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt." Und das zeigt dieses macht ganz deutlich, warum sie nicht aneinander vorbei reden. Die Pharisäer und Schriftgelehrten, die sind zwar Theologen, aber sie sind fleischlich, ihnen fehlt der Heilige Geist. Sie sind ohne Verbindung zu Gott. Sie haben zwar Regeln und sie haben die Worte, aber sie haben den Geist der Prinzipien nicht verstanden. Und deswegen sind zwischen Jesus und ihnen so krasse Unterschiede. Deswegen verstehen sie seine Worte nicht.
[12:31] Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet. Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Hier deutet Jesus schon etwas an, was er im Laufe des Kapitels entwickeln wird. Am Ende wird er ganz deutlich sagen, dass er nämlich die Kraft und die Macht hat, uns zu vergeben. Man hat ihm vorgeworfen, einen einen einen gelähmten am Sabbat geheilt zu haben. Jetzt hat er hier eine eine eine Frau, die Sünden vergeben.
[12:59] Und das kann er nur, weil er Gottes "Ich bin" ist. Weil, wenn ihr seht, wenn ihr glaubt, dass ich es bin, der Name "Ich bin" ist der Name Gottes, mit dem er sich, er, der Sohn Gottes, hier in 2. Mose 3 dem Moses offenbart hat.
[13:17] Wenn wir nicht glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und diesen vergeben kann, werden wir in unseren Sünden sterben.
[13:23] Da sagten sie zu ihm: "Wer bist du?" Und Jesus sprach zu ihnen: "Zuerst das, was ich euch eben sage: Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten. Aber der, welcher mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was sie von ihm gehört habe, das rede ich zur Welt." Jesus sagt: "Ich bin Gott." Er sagt, dass der versteckt noch nicht so deutlich. Sie haben es noch nicht verstanden, aber er deutet es an. Was ich gerade gesagt habe, dass das entscheidende "Ich bin" und ich könnte sehr viel über euch sagen, ich könnte alle eure bösen Werke offenbar legen. Er hat es ja deutlich gemacht, neben den Sand geschrieben, weil er könnte sehr viel über sie richten, aber dazu ist er nicht da. Er ist gekommen, um die Werke Gottes zu wirken, nämlich die Werke der Erlösung des Menschen.
[14:01] Sie verstanden aber nicht, dass er vom Vater zu ihnen redete. Sie begreifen nicht, dass er von dem Gott zu ihm spricht, von dem sie glauben, dass sie ihn anbeten.
[14:11] Darum sprach Jesus zu Ihnen: "Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr kennen, dass ich es bin. Und ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie ich meinen Vater gelernt habe, so rede ich."
[14:24] Jesus hat es von dem was gesagt, dass der Sohn des Menschen erhöht werden muss. Und bedeutet damit die Kreuzigung an und macht deutlich, dass die Kreuzigung beweisen wird, wer er ist, dass er sie mit seinem göttlichen Charakter der Liebe allen offenbaren, die es sehen wollen.
[14:44] Und dann macht er ganz deutlich, dass alles, was er hier sagt und tut, er vom Vater gelernt hat. Jesus hat nichts aus eigener Kraft gesagt, sondern er war jeden Morgen ein Schüler, ein Schüler in der Schule Gottes, hat das, was er vom Vater gehört hat, weitergegeben.
[15:01] Und der, welcher, was würde passieren, wenn wir am Tag nur das sagen würden, was Jesus uns in der Morgenandacht gezeigt hat? Und der, welcher mich gesandt hat, ist bei mir. Der Vater lässt mich nicht allein, denn ich tue alle Zeit, was ihm wohl gefällt.
[15:18] Es ist nicht interessant, wie viele Menschen sind heute einsam und leiden darunter? In Großbritannien gibt's sogar ein Ministerium für Einsamkeit, so groß ist das Problem. Aber Jesus war nie einsam, obwohl er oft unverstanden war. Also nicht nicht verstanden wurde, obwohl viele ihn schlecht behandeln, war nie einsam. Er hatte immer das bleibende Gefühl, die bleibende Gewissheit, dass Gott der Vater war, bis zum Tag des Kreuzes, als die Sünden der Welt ihn vom Vater trennten, der dann ausrufen musste: "Mein Vater, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Bis dahin hat Jesus sich nie einsam gefühlt, hat nie das Gefühl gehabt, dass Gott ihn verlassen hat.
[15:59] Was zeigt uns das? Zeigt uns, dass wir als Menschen das Vorrecht haben, so eng mit Gott zu leben, dass wir niemals die Frage stellen müssen, ob Gott überhaupt da ist.
[16:12] So wollen wir uns nicht vornehmen, diese Frage aus unserem Kopf zu verbannen, ob Gott da ist. Dann wollen wir uns einfach jeden Tag, ganz wie Kinder, seine Obhut begeben und dann erleben wir den ganzen Tag, für uns da ist.
[16:25] Also die sagte, glaubten viele an ihn. Das sprach Jesus zu den Juden, die in den glaubten: "Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger." Da gibt es jetzt mehrere. Es gibt die Pharisäer, die Schriftgelehrten, die versuchen zu attackieren, aber es gibt auch Menschen, die dabei stehen, die den Glauben. Und Jesus macht jetzt deutlich, dass es nicht reicht, dass sie aus Emotionen jetzt ihn gut finden, sondern dass sie bei dem, was er sagt, auch bleiben müssen, denn es wird viele Attacken geben von außen und von innen. Sie werden in dem Glauben geprüft werden.
[16:51] Das entscheidende hat gesagt Matthäus 24: "Wer bis ans Ende aushält, wird gerettet werden." Wir müssen bei dem bleiben, was wir von Jesus gehört haben, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Wenn wir bei Gottes Wort bleiben, wenn wir die Wahrheit immer besser verstehen, und sie wird zur Freiheit führen.
[17:09] Sie antworten: "Immer das sind jetzt nicht die Juden, die an Jesus glauben, sondern das sind die Pharisäer, die versuchen, das Ganze zu unterbinden. Wir sind Abrahams Name und sind nie jemandes Knechte gewesen." Die kannst du das sagen? Ihr sollt frei werden. Wiederum versuchen sie, das kaputt zu machen, was Jesus an geistlicher, an geistlichen Punkten jetzt lehrt und weitergibt. Sie sind stolz auf ihre Nation, sind stolz auf ihr Erbe und dabei blenden sie völlig aus, dass sie gerade ja unter römischer Herrschaft stehen und da vorne und der Seleukiden, das schon der griechischen Herrschaft und davon unter der persischen Herrschaft und davor unter der babylonischen und davor unter dem Druck der Assyrer. Die blenden vollkommen aus, wie viele Jahrhunderte sie schon eigentlich kaum wirklich echte Unabhängigkeit gehabt haben.
[18:00] Jesus antwortet ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Jesus debattiert mit ihnen nicht über die Geschichte, oder er weiß genau, dass sie falsch liegen mit ihrem Behauptung. Er zeigt ihnen das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist die Sünde. Jesus war gekommen, nicht um sie von den Römern zu vertreiben, sondern von dem rüber zu befreien, sondern von der Sünde. Die Sünde führt zur Knechtschaft. Jeder, der Sünde tut, ist nicht frei. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus. Der Sohn bleibt ewig.
[18:38] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus als das Licht der Welt uns gezeigt hat, dass er uns gerne vergeben möchte. Dass er der einzige ist, der alles Recht der Welt hätte, um uns zu verdammen, zu verurteilen und umzubringen, weil er sündlos ist und wir so oft gegen ihn reagiert haben, so oft Schlimmes getan haben, dass er, obwohl er das Recht dazu als einziger, lieber am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist. Herr, gib, dass wir diese Liebe besser verstehen, dass unser Herz erfüllt und dass wir uns lauter Dankbarkeit und Liebe in dem Licht Jesus nachfolgen, dass er unser Herz hinein gestrahlt hat. Das bitten wir im Namen Jesu.
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