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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Josua 10:3-10:25. Er erklärt, wie Gott für Israel kämpfte, selbst als sie einen fragwürdigen Bund schlossen, und wie er übernatürliche Wege ging, um ihnen einen vollständigen Sieg zu ermöglichen. Die Episode ermutigt dazu, Gottes konkrete Hilfe im Alltag gegen Versuchungen und Probleme in Anspruch zu nehmen. Gott ist bereit, alles einzusetzen, damit seine Kinder den Sieg erringen können.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Josua 10:3-10:25. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du für uns da bist. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass du uns davor bewahrst, dass wir aus eigener Weisheit durch den Alltag gehen, sondern dass wir in allem, was wir tun, dich mit einbeziehen und dich fragen, dein Wort zu Rat nehmen. Das möchten wir bitten, dass du durch den Heiligen Geist jetzt zu uns sprichst, durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:09] Wir lesen in Josua Kapitel 10. Die Israeliten haben einen Bund mit den Gibeonitern geschlossen, nicht wissend, dass diese Gibeoniter eigentlich auch Kanaaniter waren, die sie hätten vertilgen sollen.

[1:22] Wir lesen weiterhin in Josua 10 und dort ab Vers 3: "Er sandte Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, Boten zu Hoham, dem König von Hebron, und zu Piram, dem König von Jarmuth, und zu Japhia, dem König von Lachisch, und zu Debir, dem König von Eglon, und ließ ihnen sagen: 'Kommt herauf und helft mir, dass wir die Gibeoniter schlagen, denn sie haben mit Josua und den Kindern Israels Frieden gemacht.' Da vereinigten sich die fünf Könige der Amoriter und zogen hinauf: der König von Jerusalem, der König von Hebron, der König von Jarmuth, der König von Lachisch und der König von Eglon mit all ihren Heeren, und sie belagerten Gibeon an und bekämpften es. Aber die Männer von Gibeon sandten Boten zu Josua ins Lager nach Gilgal und ließen ihm sagen: 'Ziehe deine Hand nicht ab von deinen Knechten! Komm rasch zu uns herauf und rette uns und hilf uns, denn alle Könige der Amoriter, die im Bergland wohnen, haben sich gegen uns versammelt.'"

[2:24] Der Bund mit den Gibeonitern hatte jetzt ganz praktische Konsequenzen. Und Josua zog hinauf von Gilgal, und das ganze Kriegsvolk mit ihm und alle tapferen Krieger. Und der Herr sprach zu Josua: "Fürchte dich nicht vor ihnen, denn ich habe sie in deine Hand gegeben. Keiner von ihnen wird vor dir bestehen können."

[2:44] Gott hat tausend Wege, von denen wir nichts wissen. Obwohl die Israeliten jetzt einen Bund geschlossen hatten mit den Gibeonitern, der nicht eigentlich Gottes Plan gewesen ist, kommt Gott trotzdem an sein Ziel. Denn all diese Könige, diese Königreiche sollten ja ohnehin vernichtet werden.

[3:02] So kam Josua plötzlich über sie, denn er zog die ganze Nacht hindurch von Gilgal herauf. Und der Herr erschreckte sie vor Israel und schlug sie in einer großen Schlacht bei Gibeon, und sie jagten ihnen nach auf dem Weg nach der Anhöhe von Beth-Horon und schlugen sie bis nach Aseka und Makkeda. Und es geschah, als sie vor Israel flohen und am Abhang von Beth-Horon waren, da ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, sodass sie starben. Und die Zahl derer, die durch die Hagelsteine starben, war größer als die Zahl derer, welche die Söhne Israels mit dem Schwert umbrachten.

[3:43] Die Israeliten kämpften nicht alleine. Gott war auf ihrer Seite und macht hier sozusagen als Illustration deutlich, wie konkret unser Vater im Himmel für uns kämpfen möchte. Auch heute im Alltag, wenn wir gegen Versuchungen, gegen Sünde, gegen Probleme ankämpfen müssen: Gott ist auf unserer Seite, und er kämpft für uns ganz konkret.

[4:09] Da redete Josua zu dem Herrn an dem Tag, als der Herr die Amoriter vor den Söhnen Israels dahingab, und sprach in Gegenwart Israels, dass niemand später sagen konnte: "Das hast du dir denn ausgedacht!" "Sonne, stehe still in Gibeon, und du Mond im Tal Ajalon!" Was für ein Glaube, zu hoffen, ja, zu glauben, dass Gott Sonne und Mond auf ihrem Kurs, auf dem scheinbaren Kurs, werden wir dazu, wörtlich sagen zu müssen, es bei der Sonne ihren Kurs stehen zu lassen, aufzuhalten, damit der Sieg vollständig sein kann.

[4:49] Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Aufrichtigen? So blieb die Sonne mitten am Himmel stehen und eilte nicht unterzugehen, beinahe einen ganzen Tag. Und kein Tag war diesem gleich, weder zuvor noch danach, dass der Herr so auf die Stimme eines Mannes hörte. Denn der Herr kämpfte für Israel.

[5:21] Gott tut alles, was in seiner Macht steht – und das ist, wie wir hier sehen können, sehr, sehr viel Dinge, die unseren Verstand übersteigen – ist Gott bereit einzusetzen, damit wir Sieger sein können, und zwar nicht nur ein teilweiser Sieger, nicht nur ein partieller Sieger, sondern ein vollständiger. Gott wünscht sich, dass wir vollständig den Sieg erringen. Notfalls verlängert er den Tag, notfalls setzt er die Gesetze des Universums für einen Moment außer Kraft, damit wir den Sieg erringen können, wenn wir es wollen.

[5:54] Gott hat eine solch große Kraft, und diese Kraft können wir heute an diesem Tag in Anspruch nehmen. Und Josua kehrte ins Lager nach Gilgal zurück, und ganz Israel mit ihm. Aber jene fünf Könige waren geflohen und hatten sich in der Höhle von Makkeda versteckt. Da wurde dem Josua gemeldet: "Die fünf Könige sind gefunden worden, verborgen in der Höhle von Makkeda." Und Josua sprach: "Wälzt große Steine vor den Eingang der Höhle und stellt Männer davor, um sie zu bewachen."

[6:20] "Ihr aber steht nicht still! Jagt euren Feinden nach und schlagt ihre Nachhut! Lasst sie nicht in ihre Städte kommen, denn der Herr, euer Gott, hat sie in eure Hand gegeben!" Als nun Josua und die Söhne Israel sie vollständig geschlagen hatten in einer sehr großen Schlacht, bis sie aufgerieben waren und das, was von ihnen übrig blieb, in die festen Städte entkommen war,

[6:40] da zog das ganze Volk mit Frieden wieder zu Josua zurück in das Lager nach Makkeda. Niemand regte seine Zunge gegen die Söhne Israels. Josua aber sprach: "Öffnet den Eingang der Höhle und bringt jene fünf Könige aus der Höhle heraus zu mir!" Und sie machten das so und brachten jene fünf Könige aus der Höhle heraus zu ihm: den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jarmuth, den König von Lachisch und den König von Eglon.

[7:07] Als sie aber diese Könige zu Josua herausgeführt hatten, rief Josua alle Männer Israels zu sich und sprach zu den Obersten des Kriegsvolkes, die mit ihm gezogen waren: "Kommt herzu und setzt euren Fuß auf den Nacken dieser Könige!" Und sie kamen herzu und setzten ihnen den Fuß auf den Nacken.

[7:25] Da sprach Josua zu ihnen: "Fürchtet euch nicht und verzagt nicht! Seid stark und mutig! Die Botschaft, die ihr selbst empfangen hattet von Gott, denn so wird der Herr an allen euren Feinden handeln, gegen die ihr kämpft."

[7:42] Die Botschaft, die wir von Gott empfangen, dürfen wir weitergeben an andere, sie zu ermutigen und sie daran zu erinnern, dass Gott auf gewaltige Weise für sie kämpfen wird. Lasst uns noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du alles, was in deiner Macht steht, bereit bist einzusetzen, damit wir Sieger sein können, ja, damit wir vollständige Sieger sein können. Das übersteigt unseren Verstand, aber wir müssen es nicht verstehen, wir müssen es nur glauben. Und wir danken dir dafür im Namen Jesu, der für uns gestorben ist. Amen.


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