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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ die Kapitel 12 und 13 des Buches Josua. Er liest die beeindruckende Liste der von Israel bereits besiegten Könige und eroberten Gebiete. Der zentrale Punkt ist jedoch Gottes Botschaft an den gealterten Josua: Trotz vieler Erfolge bleibt noch viel Land einzunehmen. Dies dient als Ermutigung, auch in unserem eigenen Leben und in der Gemeinde den Blick für die unerledigten Aufgaben nicht zu verlieren und weiterhin im Glauben voranzuschreiten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 256.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass, obwohl auch heute an diesem Tag Herausforderungen, Kämpfe, Schwierigkeiten auf uns warten werden, dass du bei uns bist und dass du uns Kraft und Stärke für diesen Tag geben wirst. Danke, dass wir aus deinem Wort die Zuversicht empfangen dürfen und danke, dass du uns vor Augen führst, dass wir nicht bis in alle Ewigkeit kämpfen müssen, sondern dass du eine Ruhe für uns vorbereitet hast, ja, dass wir heute schon einen kleinen Vorgeschmack davon bekommen. Sprich du durch den Heiligen Geist zu uns, durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:24] Wir sind in Josua Kapitel 12, Vers 1. Im letzten Kapitel ging es darum, die große Schlacht und die Eroberung der Königreiche im Norden Kanaans. Wir lesen Josua 12, von dort Vers 1: "Und dies sind die Könige des Landes, welches die Söhne Israels schlugen und deren Land sie einnahmen jenseits des Jordan gegen Osten, vom Arnonfluss an bis zum Berg Hermon und die ganze Araba gegen Osten. Sihon, der König der Amoriter, der in Heschbon wohnte und von wo er an herrschte, das am Ufer des Flusses liegt und über die Mitte des Saales und über das halbe Gilead und bis an den Jabbokfluss, der die Grenze der Ammoniter ist, und über die Ebene bis an den See Genezareth gegen Osten und bis an das Meer der Araba, nämlich das Salzmeer, gegen Osten nach Bet-Jeschimot hin und gegen Süden unterhalb der Abhänge des Pisga. Dann das Gebiet Og, des Königs von Baschan, von dem Überrest der Refaïter, der in Aschtarot und Edreï wohnte und er über den Berg Hermon und über Salcha, über das ganze Baschan herrschte bis an die Grenze der Geshuriter und Maachathiter und über das halbe Gilead bis zum Gebiet Sihons, des Königs von Heschbon."

[2:44] Wir haben die Geschichte dieser beiden Könige und die Eroberung ihrer Königreiche gegen Ende vom Vierten Buch Mose und auch am Anfang vom Fünften Buch Mose ausführlich mitverfolgen können. Es waren die ersten Gebiete, die erobert worden waren von der zweiten Generation der Israeliten, noch bevor sie den Jordan überschritten haben. Mose, der Knecht des Herrn, und die Söhne Israels schlugen sie, und Mose, der Knecht des Herrn, gab sie den Rubenitern, den Gaditern und dem halben Stamm Manasse zum Besitz. Und dies sind die Könige des Landes, die Josua, die Söhne Israels, diesseits des Jordan schlugen, gegen Westen, von Baal-Gad an im Tal des Libanon bis zu dem kahlen Gebirge, das sich gegen Seïr erhebt. Und Josua gab es den Stämmen Israels zum Besitz, jedem seinen Teil im Bergland, in der Schefela, der Araba, an den Abhängen, in der Wüste und im Negev: die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter. Der König von Jericho, der König von Ai, das bei Bethel liegt.

[3:47] Wir haben jetzt eine ganze Aufzählung der Könige, die durch Josua und das Volk Israel besiegt worden sind: Der König von Jerusalem, der König von Hebron, der König von Jarmut, der König von Lachisch, der König von Eglon, der König von Geser, der König von Debir, der König von Geder, der König von Horma, der König von Arad, der König von Libna, der König von Adullam, der König von Makkeda, der König von Bethel, der König von Tappuach, der König von Hefer, der König von Aphek, der König von Lascharon, der König von Madon, der König von Hazor, der König von Schimron-Meron, der König von Achschaph, der König von Taanach, der König von Megiddo, der König von Kedesch, der König von Jokneam am Karmel, der König von Dor im Hügelland von Dor, der König von Goim in Gilgal, der König von Tirza. Zusammen waren es 31 Könige.

[4:50] Als nun Josua alt und wohl betagt war, sprach der Herr zu ihm: "Du bist alt und wohl betagt geworden, doch es bleibt noch sehr viel Land einzunehmen."

[5:02] Wir mögen vielleicht in unserem Leben sehr viel getan haben für die Gemeinde, in einem bestimmten Projekt, und doch gibt es vielleicht noch viele Dinge zu tun. Wir dürfen dankbar sein für alles das, was wir mit Gottes Hilfe erreichen konnten. Wir dürfen dankbar sein für all die Siege, die er uns geschenkt hat. Wir dürfen aber nie den Blick verlieren für das, was noch zu tun ist. Nicht, dass wir auf halber Strecke oder nach Dreiviertel-Erfolgen uns gemütlich zur Ruhe legen und nicht mehr weiter das Werk Gottes voranbringen. Gott möchte, dass wir auch heute sehen, was noch zu tun ist, auch wenn er uns persönlich und auch in der Gemeinde schon so manchen großen Sieg geschenkt hat.

[5:51] "Dies aber ist das Land, das noch einzunehmen bleibt, nämlich alle Bezirke der Philister und das ganze Geshuriterland, vom Schichor östlich vom Ägyptenfluss bis zu dem Gebiet von Ekron nach Norden zu, das zu den Kanaanitern angerechnet wird; die fünf Fürsten der Philister, nämlich der von Gaza, der von Aschdod, der von Aschkelon, der von Gat, der von Ekron; auch die Araba gegen Süden, das ganze Land der Kanaaniter und Meara der Sidonier bis nach Aphek, bis an die Grenze der Amoriter; dazu das Land der Gebaliter und der ganze Libanon gegen Aufgang der Sonne, von Baal-Gad am Fuß des Berges Hermon, bis man nach Hamat kommt."

[6:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sind so dankbar für alles, was du uns schon geschenkt hast, wie du uns geführt hast bis zu diesem Tag. Herr, da möchte ich auch beten, dass du uns die Augen öffnest für das, was noch getan werden muss, für die noch ungelösten Probleme, für die Dinge, die noch angegangen werden müssen in unserem Leben, in der Gemeinde, in unserer Familie, wo auch immer. Und Herr, schenk uns auch dafür die Kraft, die wir brauchen, um durch dich und durch deine Gnade Sieger sein zu dürfen. In Jesu Namen. Amen.


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