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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp Josua 13:32-15:3. Er beleuchtet die Landverteilung an die Stämme Israels, insbesondere die besondere Rolle der Leviten und die doppelte Erbschaft der Söhne Josefs. Im Fokus steht die beeindruckende Geschichte Kalebs, der auch im hohen Alter von 85 Jahren noch voller Glauben und Kraft ist, um das schwierigste Bergland zu erobern. Die Botschaft ermutigt dazu, Gott mit ganzem Herzen nachzufolgen und auch große Herausforderungen im Glauben anzugehen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Josua 13:32-15:3. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du jeden einzelnen Tag an unserer Seite bist, dass du für uns kämpfen möchtest, dass wir eben im Glauben auch vorangehen dürfen und wissen dürfen, dass du auch heute uns nicht alleine lässt. Wir wollen deine Hand ergreifen und dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:07] Wir sind in Josua Kapitel 13. Das eroberte Land Kanaan soll an die Stämme verteilt werden. Und das letzte Mal haben wir noch einmal gesehen, wie bereits Mose dem Stamm Gad, dem Stamm Ruben und dem halben Stamm Manasse das Ost-Jordan-Land gegeben und es unter ihnen aufgeteilt hat. Wir sind weiter in Vers 32: "So viel hatte Mose als Erbe ausgeteilt auf der Ebene Moabs jenseits des Jordan, östlich von Jericho. Aber dem Stamm Levi gab Mose kein Erbteil, denn der Herr, der Gott Israels, ist ihr Erbteil, wie er ihnen verheißen hat." Die Leviten sollten in besonderer Weise dem Herrn geweiht sein. Sie sollten in besonderer Weise ihm dienen. Sie sollten Vollzeit für das Werk Gottes dasein, am Heiligtum dienen.

[2:01] Sie hatten nicht die Gelegenheit, einen irdischen Besitz zu haben, aber Gott selbst war ihr Erbe. Was für eine interessante und großartige Idee das ist!

[2:15] "Dies ist aber, was die Söhne Israels im Land Kanaan als Erbe erhielten, was Eleasar der Priester und Josua, der Sohn Nuns, und die Familienhäupter unter den Stämmen der Söhne Israels unter sie ausgeteilt haben. Als es durch das Los unter sie teilten, wie es der Herr durch Mose geboten hatte, in Bezug auf die neun Stämme und den halben Stamm. Denn den zwei Stämmen und dem halben Stamm hatte Josua Mose ihr Erbteil jenseits des Jordan gegeben. Den Leviten aber hat er kein Erbteil in ihrer Mitte gegeben. Denn die Söhne Josefs bildeten zwei Stämme: Manasse und Ephraim." Der Josef hatte ja in 1. Mose 49 den materiellen Erstgeburtssegen empfangen, den doppelten Anteil. Und so waren es jetzt zwei Stämme, die von ihm kamen, die jetzt erben durften. Den Leviten aber gab man keinen Teil am Landbesitz, sondern nur Städte, in denen sie wohnen konnten, und deren Weideplätze für ihr Vieh, das sie besaßen. Levi war ja von Jakob damals in einer besonderen Weise gesegnet worden. Er hatte den Segen erhalten, dass er zerstreut sein würde, wegen der schweren Sünde von Levi. Aber dann hatten wir gesehen, dass die Leviten aufgrund ihrer Treue beim Goldenen Kalb als Diener des Heiligtums in ganz Israel zerstreut sein würden, aber zu Segen für alle. In Vers 45: "Wie es der Herr dem Mose geboten hatte, so machten es die Söhne Israels und verteilten das Land." Kapitel 14: "Die Söhne Judas traten vor Josua in Gilgal, und Kaleb, der Sohn Jefunnes, der Kenisiter, sprach zu ihm: 'Du weißt, was der Herr zu Mose, dem Mann Gottes, meinet- und deinetwegen in Kadesch-Barnea gesagt hat.'" Josua und Kaleb waren die beiden der zwölf Kundschafter, die geglaubt hatten und gepredigt hatten, dass man das Land Kanaan einnehmen konnte, als die anderen zehn das Volk dagegen aufmüpfig machten. Die beiden waren die einzigen aus der ersten Generation, die immer noch am Leben waren. Sie hatten das gelobte Land gesehen, so wie Gott geheißen hatte, versprochen hatte.

[4:30] "Ich war 40 Jahre alt, als Mose, der Knecht des Herrn, von Kadesch-Barnea aus sandte, das Land auszukundschaften, und ich brachte ihm Bericht, so wie es mir ums Herz war." Eine schöne Formulierung. Er hatte von ganzem Herzen geglaubt, dass Gott das Land ihnen geben würde. Es war nicht nur eine theologische Einsicht, es war eine feste Überzeugung, es war in seinem Herzen. Möge es in unserem Herzen sein, dass Gott uns den Sieg schenken kann.

[5:00] "Aber meine Brüder, die mit mir aufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt. Ich aber folgte dem Herrn, deinem Gott, ganz nach. Da schwor mir Mose an jenem Tag und sprach: 'Das Land, auf das du mit einem Fuß getreten bist, soll dein Erbteil sein und das deiner Kinder auf ewig, denn du bist dem Herrn, deinem Gott, ganz nachgefolgt.'" Gott sucht auch heute Menschen, die nicht nur 10 Prozent oder 20 Prozent, sondern 100 Prozent ihm nachfolgen, die mit allem, was sie sind und haben, ihm glauben und sich ihm zur Verfügung stellen.

[5:33] "Und siehe, der Herr hat mich leben lassen, wie er mir zugesagt hat. Und es sind nunmehr 45 Jahre, seit der Herr dies zu Mose gesagt hat, als Israel in der Wüste wanderte. Und nun siehe, ich bin heute 85 Jahre alt." Kaleb war 40 gewesen in der Blüte seiner Kraft und war überzeugt, dass Gott ihnen den Sieg schenken würde. Aber jetzt, 45 Jahre später, als ein alter Mann, ist er immer noch genauso überzeugt, dass Gottes Verheißungen sich erfüllen werden.

[6:02] "Und ich bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tag, als Mose mich aussandte. Wie meine Kraft damals war, so ist sie auch jetzt zum Kämpfen und Aus- und Einziehen." Kaleb war natürlich älter geworden und natürlich war er schwächer geworden, aber die Kraft zum Sieg, die er jetzt hatte, war dieselbe, die er damals hatte, denn seine Kraft war der Herr. Und der ändert sich nie. Egal, ob wir in der Stärke unserer Kraft sind und ob wir schon alt und gebrechlich geworden sind: Die Kraft, die wir brauchen für die Herausforderungen des Alltags, die ist immer dieselbe. Es ist Gottes Kraft. Und deswegen ist Kaleb auch immer so kräftig. "Und nun so gib mir dieses Bergland, von dem der Herr geredet hat an jenem Tag. Denn du hast an jenem Tag gehört, dass die Enakiter darauf wohnten und dass er große und feste Städte hat. Vielleicht wird der Herr mit mir sein, dass ich sie vertreibe, so wie der Herr geredet hat."

[7:01] Kaleb, 85-jährig, der damals schon vor 45 Jahren überzeugt war, dass Gott den Sieg schenkt. Er möchte ein Bergland haben, etwas, das schwierig zu erobern ist aufgrund der Topografie, und zwar das Bergland, wo die Riesen wohnen. Er sagt: "Gib mir das schwierige Problem!" Gott sucht heute Menschen, die bereit sind, Männer und Frauen, die nicht einfach nur das naheliegendste kleine Problem nehmen und hoffen, dass andere sich um die schlimmen Dinge kümmern. Er sucht Männer und Frauen, die so viel Glauben haben, die sagen: "Lasst sie mich an diesem schwierigen Problem arbeiten! Ich glaube, Gott wird mir helfen!" Vers 13: "Da gab Josua Kaleb, dem Sohn Jefunnes, Hebron als Erbteil. Da wurde Hebron das Erbteil Kalebs, des Sohnes Jefunnes, des Kenisiters, bis zu diesem Tag, weil er dem Herrn, dem Gott Israels, gänzlich nachgefolgt war. Nicht nur in Kadesch-Barnea, sondern auch 45 Jahre später. Völlige Nachfolge ist nicht eine Momentaufnahme, nicht etwas, das wir gerade einmal in einer besonderen Situation tun, sondern das über die Jahrzehnte unser Leben prägt. Dann ist Gottes Kraft in unserem Leben gegenwärtig. "Aber Hebron hieß vordem Kirjat-Arba; der war der größte Mann unter den Enakitern. Und das Land ruhte aus vom Krieg." Kapitel 15: "Und das Los des Stammes der Söhne Judas nach ihren Geschlechtern lag an der Grenze von Edom, der Wüste Zin, nach Süden am südlichsten Ende. Und ihre südliche Grenze beginnt am Ende des Salzmeeres bei der Zunge, die nach Süden reicht. Sie erstreckt sich gegen Süden zum Skorpionen-Steig und hinüber nach Zin und wieder gegen Süden nach Kadesch-Barnea hinauf und nach Hezron und nach Addar hinauf und wendet sich nach Karka."

[8:49] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, schenk du uns doch heute den Glauben, den Kaleb gehabt hat, dass wir dieselbe Erfahrung machen, dass du derselbe bist gestern, heute und in Ewigkeit und das ganz egal, wie unsere Situation ist, und wenn wir geduldig gewartet haben, Jahrzehnte vielleicht, dass wir wissen, dass du mit uns bist und dass wir bereit sind, sogar die schwierigen Probleme anzugehen, weil wir glauben, dass du uns segnen wirst und das tun und sie besiegen wirst. Dafür danken wir dir. Im Namen Jesu. Amen.


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