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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Josua 21:34-22:10. Er spricht über die Verteilung der Städte an die Leviten und die Rückkehr der östlichen Stämme, wobei er Gottes Treue bei der Erfüllung seiner Verheißungen hervorhebt. Kramp betont, dass die von Israel erfahrene Ruhe ein Vorbild für die Ruhe in Christus ist und unterstreicht die Wichtigkeit, Gott von ganzem Herzen zu lieben und dass jeder, auch im Hintergrund, zum Erfolg der Gemeinschaft beiträgt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:26] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 266. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:36] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Danke sagen, dass wir bei dir Zuflucht finden können, dass, was immer in unserem Leben passiert ist, was immer uns gerade bewegt, du ein offenes Ohr für uns hast. Ich danke dir von ganzem Herzen, dass du für mich und für jeden Einzelnen von uns da bist. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:04] Wir sind in Josua Kapitel 21. Es geht um die Städte für die Leviten. Wir lesen ab Vers 34: Den Geschlechtern aber der Söhne Meraris, den übrigen Leviten, wurden vom Stamm Sebulon gegeben: Jokneam und seine Weideplätze, Karta und seine Weideplätze, Dimna und seine Weideplätze, Nahalal und seine Weideplätze. Das sind vier Städte.

[1:30] Und vom Stamm Ruben: Bezer und seine Weideplätze, Jahaz und seine Weideplätze, Kedemot und seine Weideplätze, Mefaat und seine Weideplätze. Das sind vier Städte.

[1:42] Vom Stamm Gad: Ramot in Gilead, die Freistadt für die Totschläger, und seine Weideplätze, und Mahanajim und seine Weideplätze, Heschbon und seine Weideplätze, Jaser und seine Weideplätze. Im Ganzen vier Städte für die Söhne Meraris unter ihnen, unter ihren Geschlechtern. Die noch übrig waren von den Geschlechtern der Leviten, waren es zwölf Städte, die ihnen durchs Los zufielen.

[2:03] So betrug die Gesamtzahl der Städte der Leviten unter dem Eigentum der Söhne Israels: 48, samt ihren Weideplätzen. Es war aber mit diesen Städten so, dass jede ihre Weideplätze um sich her hatte. So war es bei all diesen Städten, allen diesen Städten. So gab der HERR Israel das ganze Land, von dem er geschworen hatte, es ihren Vätern zu geben. Und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin. Und der HERR verschaffte ihnen Ruhe ringsum, ganz so, wie er ihren Vätern geschworen hatte. Und keiner ihrer Feinde konnte vor ihnen bestehen, sondern der HERR gab ihre Feinde in ihre Hand.

[2:43] Gott hatte versprochen, ihnen den Sieg zu schenken. Sie mussten zwar hineingehen, sie mussten sich bewegen, sie mussten im Glauben vorangehen und kämpfen, aber sie haben erlebt, dass Gott zu seinen Verheißungen steht. Man kann sich buchstäblich auf sein Wort verlassen. Er hat ihnen tatsächlich die Ruhe geschenkt.

[3:07] Nun, diese Ruhe, die sie hier erlebten, war eigentlich nur ein Typ, ein Gleichnis für die Ruhe, die wir in Christus finden können, in Jesus, durch den Glauben. Wir könnten in Hebräer 4 einen Abschnitt finden und Bibelverse, die explizit das sagen, dass die Ruhe, die hier Josua dem Volk verschaffte, gar nicht die eigentliche Ruhe ist, die Gott einem jeden Menschen schenken möchte, sondern nur eine Illustration für das, was wir alle erleben können, wenn wir im Glauben vorangehen und trotz Schwierigkeiten, trotz Giganten und Riesen in unserem Leben, darauf vertrauen, dass Gott zu seinem Wort steht.

[3:44] Es heißt weiter hier: "Es fehlte nichts an all dem Guten, das der HERR dem Haus Israel verheißen hatte. Alles war eingetroffen." Wörtlich heißt es: "Kein Wort fiel dahin von all den guten Worten, die der HERR zum Haus Israel geredet hatte."

[4:01] Dieses Buch ist voll von guten Worten, aber es sind nicht nur gute Worte, die uns emotional berühren oder persönlich gefallen. Es sind Worte, die Kraft haben. Keine einzige Verheißung steht in diesem Buch hier umsonst. Nichts, was Gott durch seinen Geist gesagt hat, ist. Und all das kann und wird in unserem Leben Realität, wenn wir es im Glauben annehmen und aus jedem Wort leben. Lasst uns im Glauben vorangehen, sodass auch in unserem Leben gesagt werden kann, dass keine Verheißung, die Gott gegeben hat, unerfüllt geblieben ist.

[4:44] Damals rief Josua die Rubeniter und Gaditer und den halben Stamm Manasse zu sich und sprach zu ihnen:

[4:50] "Ihr habt alles gehalten, was euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat, und habt meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch geboten habe. Ihr habt eure Brüder während dieser langen Zeit nicht im Stich gelassen bis zu diesem Tag und habt getreulich festgehalten an dem Gebot des HERRN, eures Gottes. Weil nun der HERR, euer Gott, eure Brüder zur Ruhe gebracht hat, wie es ihnen verheißen hat, so kehrt jetzt um und zieht hin in eure Zelte, in das Land eures Erbteils, das euch Mose, der Knecht des HERRN, jenseits des Jordan gegeben hat. Nehmt euch nur sehr in Acht, das ist das Gebot und das Gesetz, das euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und auf allen seinen Wegen wandelt und seine Gebote befolgt und ihm anhängt und ihm dient von ganzem Herzen und von ganzer Seele."

[5:41] Das war das Allerwichtigste damals und ist auch heute noch das Allerwichtigste, dass, wenn wir in unserem Leben vielleicht schon so manches für Gott oder für andere Menschen getan haben, dass wir niemals vergessen, Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele zu lieben und auf allen seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote zu befolgen.

[6:04] Und Josua segnete sie und entließ sie, und sie gingen zu ihren Zelten. Dem halben Stamm Manasse hatte er wohl sein Erbteil gegeben in Baschan, der anderen Hälfte gab er sein Erbteil unter ihren Brüdern diesseits des Jordan, gegen Westen. Und als Josua sie zu ihren Zelten gehen ließ, da segnete sie und er sprach zu ihnen:

[6:21] "Mit großem Gut kehrt nun zurück zu eurem Zelten, mit sehr viel Vieh, mit Silber, Gold, Erz, Eisen und mit Kleidern in großer Zahl. Teilt die Beute eurer Feinde mit euren Brüdern."

[6:35] Auch hier ein interessanter Punkt: Nicht alle dieser Krieger oder dieser Männer aus diesen zweieinhalb Stämmen konnten ja mitkämpfen. Wir hatten schon gesehen in einer früheren Folge, dass einige zurückbleiben mussten, um auch die Familien, die Frauen, die Kinder zu beschützen. Auch sie sollten Anteil haben an dem Kampf. Nicht nur der, der an der Front kämpft, sondern der, der sich auch um andere Dinge kümmert, die wichtig sind. Der, der vielleicht nicht gesehen wird, der vielleicht nicht vorne am Pult steht, aber sich um Familien kümmert. Jeder hat Anteil an dem Sieg des Volkes Gottes.

[7:15] So kehrten die Söhne Rubens, die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse um und zogen von den Söhnen Israels weg von Silo, das im Land Kanaan liegt, um ins Land Gilead zu ziehen, zum Land ihres Eigentums, das sie dort besaßen nach dem Befehl des HERRN durch Mose. Und als sie in die Gegend am Jordan kamen, die im Land Kanaan liegt, da bauten die Söhne Rubens, die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse einen Altar dort am Jordan, einen großen, weithin sichtbaren Altar.

[7:41] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Danke sagen, dass dein Wort treu und zuverlässig ist, dass sich alles davon erfüllt, dass es nicht eine Verheißung in diesem Buch gibt, die nicht sich erfüllen könnte oder erfüllen würde, wenn wir sie im Glauben annehmen, durch Jesus, in dem jede Verheißung ihr Amen, ihre Erfüllung findet. Ja, wir danken dir, dass wir uns auf dein Wort verlassen können, auch wenn wir uns oft auf die Worte von Menschen so selten verlassen können. Aber danke, dass alles, was du sagst, wahr ist und sich auch ereignet. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[8:21] [Musik]


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