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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die biblischen Berichte aus Josua 2 und 3. Er beginnt mit der Geschichte Rahabs und der Kundschafter in Jericho, wobei er die karmesinrote Schnur als Zeichen der Rettung hervorhebt und Parallelen zum Passahfest zieht. Anschließend geht es um die Vorbereitung der Israeliten zur Überquerung des Jordans unter Josuas Führung, mit der Bundeslade als zentralem Wegweiser. Die Botschaft unterstreicht Gottes Treue, seine Führung auf unbekannten Wegen und die Bedeutung des Glaubens an seine Zeichen der Errettung.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute ist Seite 244.

[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so gütig und gnädig bist, dass du jeden Menschen, der sich wünscht, zu leben, mit dir gerne rettest, und sei es im allerletzten Moment. Danke, dass deine Gnade so unfassbar groß ist und deine Kraft zum Retten. Danke, dass du heute durch deinen Heiligen Geist zu unseren Worten, zu unseren Herzen sprechen möchtest durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:11] Wir sind in Josua Kapitel 2, in der bekannten Geschichte von den beiden Kundschaftern bei Rahab in Jericho. Wir lesen in Vers 14: „Und die Männer sprachen zu ihr: Wir bürgen mit unserem Leben für das eure, sofern ihr diese unsere Sache nicht verratet. Und das soll geschehen: Wenn der Herr uns dieses Land gibt, so wollen wir an dir Güte und Treue erweisen.“

[1:41] Diese Bereitschaft, mit dem eigenen Leben zu bürgen, erinnert ein bisschen an Juda, der bereit war, für Benjamin mit seinem eigenen Leben zu bürgen in 1. Mose 43. Ein Hinweis, ein Typus auf den Erlöser, der mit seinem Leben für uns gebürgt hat.

[2:03] „Dann ließ sie dieselben an einem Seil durch das Fenster hinunter; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer. Und sie sprach zu ihnen: Geht in das Bergland, dass euch eure Verfolger nicht begegnen, und verbirgt euch dort drei Tage lang, bis eure Verfolger zurückgekehrt sind. Danach geht des Weges.“

[2:21] „Und die Männer antworteten ihr: Unter diesen Bedingungen werden wir frei sein von dem Eid, den du uns hast schwören lassen. Siehe, wenn wir in das Land kommen, so sollst du diese Schnur aus karmesinrotem Faden in das Fenster knüpfen, durch das du uns hinabgelassen hast, und deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und das ganze Haus deines Vaters zu dir in das Haus versammeln.“

[2:45] Diese Schnur war ganz offensichtlich das Zeichen der Rettung, denn mit dieser Schnur hatte sie ja die beiden Kundschafter gerettet und sie entkommen lassen.

[3:00] Dieses Zeichen der Schnur war so ein Zeichen der Rettung und des Entkommens. Und sie sollte sich öffentlich dazu bekennen. Und nicht nur das, sie sollte alle ihre Verwandten in dieses Haus einladen, wo dieses Zeichen war. Das erinnert uns natürlich an den Exodus, an den Auszug aus Ägypten, in 2. Mose 12, wo das Blut des Lammes ebenfalls ein Zeichen der Rettung draußen angebracht sein sollte, und alle, die in dem Haus waren, wo dieses Blut angebracht war, gerettet worden sind und nicht verloren gegangen sind. Genauso sollte sozusagen die Rahab mit ihrer Familie ihren persönlichen Exodus erleben, sozusagen.

[3:48] „Und wenn dann jemand zur Tür seines Hauses hinaus auf die Straße geht, dessen Blut sei auf seinem Haupt, und wir sind unschuldig. Wenn aber Hand gelegt wird an jemand von denen, die bei dir in diesem Haus sind, so soll ihr Blut auf unserem Haupt sein.“

[4:06] Sie sollten sich an jenem Haus halten, wo das Zeichen der Errettung sichtbar war. „Und wenn du etwas von dieser unserer Sache verraten wirst, so werden wir frei sein von dem Eid, den du uns hast schwören lassen.“ Und sie sprach: „Es sei dir gesagt.“ Und sie gingen hin. Sie aber knüpfte die karmesinrote Schnur ins Fenster. Und jene gingen in das Bergland und blieben drei Tage lang dort, bis ihre Verfolger zurückgekehrt waren. Und die Verfolger hatten sie auf dem ganzen Weg gesucht und doch nicht gefunden. Und die beiden Männer kehrten zurück und stiegen vom Bergland hinunter, und sie setzten über und kamen zu Josua, dem Sohn Nuns, und erzählten ihm alles, was ihnen begegnet war.

[4:45] „Sie sprachen zu Josua: Der Herr hat das ganze Land in unsere Hand gegeben; auch sind alle Bewohner, alle Einwohner des Landes verzagt vor uns.“ Was für ein anderer Kundschafterbericht jetzt, 40 Jahre zuvor, knapp 40 Jahre zuvor, an dem Josua beteiligt war als einer von zweien, die einen guten Bericht gegeben hatten, während die anderen zehn das Volk aufgestachelt hatten, nicht hineingehen zu wollen.

[5:10] Dann machte sich Josua früh auf, und sie zogen aus Schittim und kamen an den Jordan, er und alle Kinder Israels, und sie rasteten dort, ehe sie hinüberzogen.

[5:18] Nach drei Tagen aber gingen die Vorsteher durch das Lager und geboten dem Volk und sprachen: „Wenn ihr die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, sehen werdet und die Priester, die Leviten, die sie tragen, so brecht auf von eurem Ort und folgt ihr nach.“

[5:31] „Doch sollen zwischen euch und ihr etwa 2000 Ellen, also etwa ein Kilometer, Abstand sein. Kommt ihr nicht zu nahe, damit ihr den Weg erkennt, den ihr gehen sollt, denn ihr seid den Weg zuvor noch nicht gegangen.“

[5:45] Gott wollte die Israeliten einen bisher unbekannten Weg führen. Er führt auch uns Wege, die wir noch nicht kennen. Deswegen müssen wir unsere Augen auf die Bundeslade gerichtet halten, die Bundeslade im Himmel, wo Jesus jetzt unser Hohepriester ist und wo die Zehn Gebote Maßstab unseres Lebens sind.

[6:05] „Und Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun.“ „Und zu den Priestern sprach Josua: Tragt die Bundeslade und zieht vor dem Volk her.“ Sie trugen die Bundeslade und gingen vor dem Volk her.

[6:17] „Und der Herr sprach zu Josua: Heute will ich anfangen, dich vor ganz Israel groß zu machen, damit sie wissen, dass ich mit dir sein werde, wie ich mit Mose gewesen bin. Du aber gebiete den Priestern, welche die Bundeslade tragen, und sprich: Wenn ihr bis an das Wasser des Jordan kommt, so bleibt im Jordan stehen.“

[6:34] „Und Josua sprach zu den Kindern Israels: Kommt herzu und hört die Worte des Herrn, eures Gottes.“ „Und Josua sprach: Daran sollt ihr erkennen, dass der lebendige Gott in eurer Mitte ist und dass er die Kanaaniter, Hethiter, Hiwiter, Perisiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter gewiss vor euch vertreiben wird.“

[6:52] „Siehe, die Bundeslade des Herrn der ganzen Erde wird vor euch her über den Jordan gehen. So nehmt nun aus den Stämmen Israels zwölf Männer, aus jedem Stamm einen Mann.“

[7:03] „Wenn dann die Fußsohlen der Priester, die die Bundeslade des Herrn, des Herrn der ganzen Erde, tragen, im Wasser des Jordan stillstehen, so wird das Wasser des Jordan, das Wasser, das von oben herabfließt, abgeschnitten werden, und es wird stehen bleiben wie ein Damm.“

[7:22] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns rettest und danke, dass Menschen wie Rahab gerettet werden durften. Und danke, dass wir verstehen dürfen, dass wir uns dorthin begeben müssen, wo die Rettung ist, wo das Zeichen der Rettung ist. Und Herr, wir wissen, dass das Kreuz... wir müssen im Glauben zum Kreuz, wir müssen im Glauben zu dir ins Allerheiligste, wo jetzt die Bundeslade sichtbar ist für uns im Glauben. Und wir glauben, dass, wenn wir uns dorthin begeben, wo du uns sagst, dass wir sein sollen, dass du uns auf jeden Fall retten wirst, uns führen wirst und uns erhalten wirst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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