In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Josua Kapitel 22 und 23. Er beginnt mit der Geschichte, wie ein Missverständnis zwischen den israelitischen Stämmen durch offene Kommunikation gelöst wurde und zu Lobpreis führte. Anschließend geht er auf Josuas Abschiedsrede ein, die das Volk an Gottes Treue erinnert und es ermahnt, dem Herrn von Herzen zu folgen, um Segen zu empfangen und nicht durch Abfall ins Verderben zu geraten. Eine Ermutigung, Gottes Wort ernst zu nehmen und an seinen Verheißungen festzuhalten.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 22:30-23:15
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 268. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du gute Gedanken über uns hast, obwohl du alles von uns weißt und uns besser kennst als wir uns selbst. Und trotzdem liebst du uns und hoffst das Beste für jeden Einzelnen von uns. Herr, gib auch, dass wir von dir lernen und nicht schlecht über andere denken, sondern das Beste vermuten, andere höher einschätzen als uns selbst. Und so bitten wir, dass du auch heute durch dein Wort uns sprichst, dass wir lernen, im Alltag dein Wesen anderen zu zeigen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:17] Wir sind in Josua Kapitel 22. Das Volk Israel war erbost, als sie hörten, dass die Soldaten vom Stamm Ruben und vom halben Stamm Manasse einen Altar gebaut hatten. Sie hatten geglaubt, dass es sich hierbei um einen Abfall handelte. Aber als sie nachfragten, stellten sie fest, dass die Intention völlig falsch eingeschätzt worden war. Die Ostjordanstämme wollten lediglich sicherstellen, dass sie nicht in späteren Generationen von der Anbetung Gottes ausgeschlossen werden. Wir lesen in Vers 30: „Als aber Pinhas, der Priester, und die Obersten der Gemeinde, die Häupter der Tausende Israels, die mit ihm waren, diese Worte hörten, welche die Söhne Rubens, die Söhne Gads und die Söhne Manasses sagten, da war es recht in ihren Augen. Und Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, sprach zu den Söhnen Rubens, den Söhnen Gads und den Söhnen Manasses: Es heute erkennen wir, dass der Herr in unserer Mitte ist, weil ihr mit dieser Tat keine Untreue an dem Herrn begangen habt. Nun habt ihr die Kinder Israels aus der Hand des Herrn gerettet.“
[2:21] Was für eine schöne Erfahrung, wenn man miteinander spricht und wenn sich Missverständnisse auflösen! Dann merkt man, dass Gott mitten unter uns ist. Lasst uns das doch im Alltag wirklich praktizieren, miteinander zu reden und zu sehen, wie Gott an uns und in uns wirkt.
[2:40] Dann kehrten Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, und die Obersten um von den Söhnen Rubens und den Söhnen Gads aus dem Land Gilead ins Land Kanaan zu den Söhnen Israels und brachten ihren Bericht. Und die Sache war recht in den Augen der Söhne Israels. Und die Söhne Israels lobten Gott und sagten nicht mehr, dass sie gegen jene zum Krieg ausziehen wollten, um das Land zu verderben, indem die Söhne Rubens und die Söhne Gads wohnten. Und die Söhne Rubens und die Söhne Gads nannten den Altar: „Er ist ein Zeuge zwischen uns, dass der Herr Gott ist.“
[3:17] Das Ganze endet im Wohlgefallen. Aus Kampflust wird Gotteslob. Was würde geschehen, wenn in unseren Gemeinden viel mehr, in unseren Familien viel mehr das geschieht, was hier beschrieben wird? Wenn statt Angriffen gemeinsames Lob Gottes unsere Gespräche kennzeichnen?
[3:38] Und es geschah nach langer Zeit, als der Herr Israel Ruhe verschafft hatte vor allen seinen Feinden ringsum, und Josua alt und wohlbetagt war, da rief Josua ganz Israel zu sich, seine Ältesten, Häupter, Richter und Vorsteher, und er sprach zu ihnen: „Ich bin nun alt und wohlbetagt. Ihr aber habt alles gesehen, was der Herr, euer Gott, getan hat an all diesen Völkern um euren Willen, denn der Herr, Gott, hat selbst für euch gekämpft.“
[4:03] Wir alle dürfen in unserem Leben sehen, dass Gott für uns kämpft. Er hat schon so oft in meinem Leben für mich gekämpft, und ich denke, auch du, lieber Freund, liebe Freundin, hast schon solche Erfahrungen gemacht, dass Gott für dich da gewesen ist und dir den Sieg geschenkt hat.
[4:22] „Seht, ich habe euch diese übrig gebliebenen Völker durch das Los zugeteilt, jedem Stamm sein Erbteil vom Jordan an, und alle Völker, die ich ausgerottet habe, bis an das große Meer, wo die Sonne untergeht. Und der Herr, Gott, er selbst wird sie vor euch ausstoßen und für euch vertreiben, und ihr werdet ihr Land einnehmen, wie es der Herr, Gott, euch verheißen hat. So haltet nun fest daran, alles zu befolgen und zu tun, was im Buch des Gesetzes Mose geschrieben steht, dass ihr nicht davon abweicht, weder zur Rechten noch zur Linken.“
[4:52] Es gab noch Dinge zu tun. Auch in unserem Leben gibt es noch Dinge zu lösen, Probleme zu lösen, Siege zu erringen, Projekte zu vervollständigen. Es gibt noch Dinge zu tun. Der Schlüssel zum Erfolg ist, dass wir der Bibel folgen in allem, was sie sagt, und dass wir weder zur Rechten noch zur Linken abweichen, sondern uns ganz genau das halten, was Gott in seinem Wort sagt.
[5:21] „Damit ihr euch nicht mit diesen Völkern vermischt, die noch bei euch übrig geblieben sind, und nicht die Namen ihrer Götter anruft, noch bei ihnen schwört, noch ihnen dient, noch sie anbetet, sondern dem Herrn, eurem Gott, solltet ihr anhängen, wie ihr es getan habt bis zu diesem Tag. Und der Herr hat große und mächtige Völker für euch vertrieben, wie denn niemand bis zu diesem Tag vor euch bestehen konnte.“
[5:46] Sie wussten, dass bis zu diesem Tag Gott sie geführt hatte. Warum sollten sie jetzt anfangen, sich auf menschliche Hilfe zu verlassen? Warum sollten sie jetzt anfangen, sich mit diesen Völkern, die doch vernichtet werden sollten, zu verbinden?
[6:01] „Ein Einziger von euch jagt Tausend, denn der Herr, euer Gott, kämpft für euch, wie er euch verheißen hat. Gottes Verheißungen gelten auch heute noch, und sie wirken wirklich, und sie wirken auf eine übernatürliche Art und Weise, so dass tatsächlich Tausend jagen kann. Darum gebt acht auf eure Seelen, dass ihr den Herrn, euren Gott, lieb habt.“
[6:25] Lasst uns auch acht darauf haben, dass wir nicht aufhören, unseren Gott wirklich von Herzen zu lieben. Wenn wir aufhören, ihn zu lieben, dann werden wir aufhören, ihm von Herzen gehorsam zu sein. Wenn wir aufhören, uns nach seinen Worten zu richten, dann werden wir uns wieder mit der Welt Stück für Stück verbinden, und das wird unser Untergang sein.
[6:47] „Wenn ihr euch aber abwendet und den Überresten der Völker anhängt, die unter euch übrig geblieben sind, und euch mit ihnen verheiratet, so dass ihr euch untereinander vermischt, so sollt ihr gewiss wissen, dass dann der Herr, euer Gott, nicht länger diese Völker vertreiben will, sondern sie werden euch zu Schlingen verschlingen werden und zum Fallstrick und zur Geißel an eurer Seite und zu Dornen in euren Augen, bis ihr vertilgt seid aus diesem guten Land, das der Herr, Gott, euch gegeben hat. Und seht, ich gehe heute den Weg aller Welt. So sollt ihr erkennen mit euren ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dass nicht ein Wort gefehlt hat von all dem Guten, dass der Herr, euer Gott, euch verheißen hat. Es ist alles völlig eingetroffen und nicht ein Wort davon ausgeblieben.“
[7:31] Was ist der sicherste Weg, davor bewahrt zu werden, von Gott abzufallen? Indem man sich ständig vor Augen führt, wie sehr Gott bisher treu gewesen ist. Indem man sich ständig vor Augen führt, welche Kraft wir bisher in seinem Wort entdeckt haben. Indem man sich ständig vor Augen führt, wie Gottes Verheißungen uns bisher geholfen haben. Wenn wir daran festhalten, dann werden wir auch den Weg geradeaus weitergehen können.
[8:04] „Aber es wird geschehen, wie nun jedes gute Wort über euch gekommen ist, dass der Herr, euer Gott, euch verheißen hat, so wird der Herr auch jedes schlimme Wort über euch kommen lassen, bis er euch vertilgt hat aus diesem guten Land, das der Herr, euer Gott, euch gegeben hat.“
[8:20] Gott meint, was er sagt. Alle seine Verheißungen sind genauso wortwörtlich gemeint wie auch seine Warnungen und Drohungen, der Segen genauso wie der Fluch. Lasst uns lernen – ich möchte mir vornehmen, du dir auch – lasst uns vornehmen, Gottes Wort von Herzen ernst zu nehmen.
[8:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns zeigst, dass dein Wort absolute Wahrheit ist und dass wir uns auf jedes einzelne Wort davon verlassen können. Und danke, dass du uns rechtzeitig warnst, damit wir nicht abfallen. Herr, du weißt, wie oft wir schon untreu geworden sind in unserem Leben. Aber Herr, wir möchten von ganzem Herzen lernen, bei dir zu bleiben, von Sieg zu Sieg eilen und nicht untreu zu werden. Und deswegen, Herr, erinnere uns jeden Tag, jede Stunde an die Kraft deines Wortes im Namen Jesu. Amen.
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