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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ schließt Christopher Kramp das Buch Josua ab. Er beleuchtet Josuas letzte Ermahnung an Israel, sich bedingungslos für Gott zu entscheiden und alle Götzen zu entfernen, da Gott ein heiliger und eifersüchtiger Gott ist. Das Video endet mit dem Tod Josuas und Eleasars sowie der Erfüllung von Josefs Wunsch, in Kanaan begraben zu werden, und unterstreicht Gottes unerschütterliche Treue zu seinen Verheißungen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:28] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 270.

[0:33] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dich für uns entschieden hast. Du hast dich entschieden, uns zu schaffen, dich entschieden hast, für uns da zu sein, uns zu versorgen und dich entschieden hast, uns zu erlösen. Und Herr, wir möchten uns heute neu dafür entscheiden, auf deiner Seite zu stehen, dir zu folgen und auf dich zu hören. Und Herr, so bitten wir dich, dass du durch dein Wort, deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:11] Wir sind in Josua Kapitel 24. Josua hat am Ende seines Lebens das Volk zusammengerufen, um sie noch einmal zu einer Entscheidung für den Herrn zu bewegen und hat in einem bewegenden Satz gesagt: Er und sein Haus wollen dem Herrn dienen. Das Volk hat eingestimmt, hat zugestimmt.

[1:31] Wir lesen ab Vers 19. Josua sprach zum Volk: „Ihr könnt dem Herrn nicht dienen, denn er ist ein heiliger Gott, ein eifersüchtiger Gott, der Übertretungen und Sünden nicht dulden wird.“ Man kann nicht einfach gleichzeitig ein Leben der Sünde leben und denken, dass man Gott dient. Die Nachfolge Gottes erfordert eine hundertprozentige Entscheidung. Gott ist ein eifersüchtiger Gott. Er wünscht sich, dass wir ihn wirklich von ganzem Herzen, von ganzer Seele und ganzem Gemüt ernst nehmen und lieben. „Wenn ihr den Herrn verlasst und fremden Göttern dient, so wird er sich von euch abwenden und euch Schlimmes antun und euch aufreiben, nachdem er euch Gutes getan hat.“ Niemand sollte denken, nur weil Gott in der Vergangenheit Gutes an Israel getan hätte, würde er jetzt auch alle Sünden einfach so ignorieren und hinnehmen. Das wäre nicht der Fall. Die Bibel kennt kein „einmal gerettet, immer gerettet“. Sie kennt nur eine eigentliche Treue zu Gott, ein Festhalten an ihm, ein immer wieder zu ihm zurückkehren, auch wenn man einmal gefallen ist, weil man nicht gleichzeitig an der Sünde festhalten kann und Gott dienen kann.

[2:53] Da sprach das Volk zu Josua: „Nein, sondern wir wollen dem Herrn dienen!“ Da sprach Josua zu dem Volk: „Ihr seid Zeugen gegen euch, dass ihr euch den Herrn erwählt habt, um ihm zu dienen.“ Und sie sprachen: „Wir sind Zeugen!“ Da sprach er: „Tut die fremden Götter hinweg von euch, die in eurer Mitte sind, und neigt euer Herz zu dem Herrn, dem Gott Israels!“

[3:18] Josua war es wichtig, dass der Glaube der Israeliten nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, nicht nur in der Emotion des Momentes, eine ausgesprochene euphorische Bekundung, dass man Gott liebt. Ein echter Glaube zeigt sich daran, dass man auch im Alltag die Dinge entfernt, die Gott stören. Gibt es in deinem Leben, jetzt in unserem Leben Dinge, die wir eigentlich zu Götzen machen, die Gott nicht wohl gefallen? Wir können eben nur dann wirklich dienen, wenn wir diese Dinge auch wirklich entfernen. Vielleicht haben wir schon viel erlebt, wie die Israeliten hier. Vielleicht haben wir schon große Siege im Werk Gottes. Vielleicht haben wir schon viele große Wunder Gottes erlebt. Und doch gibt es vielleicht Götzen hier und dort in unserem Leben, seien sie materieller oder auch geistiger, geistlicher Natur. Wir müssen sie entfernen, ansonsten können wir Gott nicht dauerhaft dienen. Und das Volk sprach Josua: „Wir wollen dem Herrn, unserem Gott dienen und seiner Stimme gehorsam sein!“ So machte Josua an jenem Tag einen Bund mit dem Volk und legte ihnen Satzungen und Rechte vor.

[4:30] In Sichem. Mose hatte am Ende seines Lebens einen Bund mit dem Volk in Moab gemacht. Hier wird wieder dieser Bund bestätigt. Und es zeigt uns, wie wichtig es ist, dass wir immer wieder bestätigen, was wir Gott versprochen haben, dass wir dabei bleiben, festhalten an ihm.

[4:53] Und Josua schrieb diese Worte in das Buch des Gesetzes Gottes und nahm einen großen Stein und richtete ihn dort auf unter der Terebinthe, die bei dem Heiligtum des Herrn war. Josua formuliert all diese Dinge in ein Buch, das wir jetzt das Buch Josua erkennen und das dann zu den fünf Büchern Mose, die wir ja schon gelesen und studiert haben, zugezählt worden ist. Und Josua sprach zu dem ganzen Volk: „Hier dieser Stein soll Zeuge gegen uns sein, denn er hat alle Worte gehört, die der Herr uns geredet hat. Und er soll Zeuge gegen euch sein, damit ihr euren Gott nicht verleugnet!“ Natürlich hatte der Stein nicht die Worte buchstäblich gehört. Es ist eine Metapher, ein Symbol dafür, dass auch in späterer Zeit Israeliten sich erinnern sollten, wenn sie diesen Stein sehen, genauso wie sich erinnern sollten, als die Steine dort am Jordan dann gesehen haben, dass Gott Großes getan hat und hier in dem Fall Gott zu ihnen gesprochen hat und dass sie einen Bund mit ihm gemacht haben. Wir müssen uns daran erinnern, dass wir Gott versprochen haben.

[5:48] Und Josua entließ das Volk, jeden in sein Erbteil. Und es geschah nach diesen Ereignissen, dass Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, starb, als er 110 Jahre alt war. Und man begrub ihn im Gebiet seines Erbteils in Timnat-Serach, das auf dem Berg Ephraim liegt, nördlich vom Berg Gaasch. Und Israel diente dem Herrn so lange Josua lebte und die Ältesten, welche Josua überlebten, die auch alle Werke des Herrn kannten, die er an Israel getan hatte. So lange es Menschen gab, die eine lebendige Erfahrung mit Gott hatten, war das Volk Gottes relativ sicher.

[6:24] Und die Gebeine Josefs, welche die Kinder Israels aus Ägypten herausgebracht hatten, begruben sie in Sichem, in dem Stück Land, das Jakob von den Kindern Hamors, des Vaters Sichems, um 100 Kesita gekauft hatte. Das wurde den Kindern Josefs zum Erbteil. Am Ende von 1. Mose, Jahrhunderte zuvor, hatte sich Josef sterbend genau das gewünscht. Hier schließt sich ein großer Kreis von dem Ende von 1. Mose zu der Erfüllung dessen, was Josef sich gewünscht hatte, hier am Ende von Josua. Und auch Eleasar, der Sohn Aarons, starb. Und sie begruben ihn in Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinhas, dem gegeben worden war im Bergland Ephraim. Und hier endet das Buch Josua.

[7:20] Es ist ein Buch der erfüllten Verheißungen. Alles, was Gott versprochen hatte, hat er gehalten. Die Israeliten hatten alles erobert, was ihnen vor die Augen kam. Sie hatten einen Sieg nach dem anderen errungen. Nur als Achan seine schwere Sünde begangen hatte, hatten sie verloren. Ansonsten waren sie von Sieg zu Sieg geeilt. Das Buch Josua zeigt uns, dass Gott in der Lage ist, seine Verheißungen zu erfüllen, dass wir ihm vertrauen können und dass er sein Volk ans Ziel bringen kann.

[7:54] Lasst uns die Lektionen aus dem Buch Josua nicht vergessen und mit Gott an unserer Seite, in unserem Herzen, Tag für Tag von Sieg zu Sieg eilen. Lasst uns gemeinsam beten. Danke, Herr, dass wir sehen konnten, dass Jahrhunderte, nachdem Josef sich gewünscht hatte, dass seine Gebeine im Land seiner Väter begraben werden, dass sich all das erfüllt hat. Danke, dass wir sehen können, dass du gut bist und dass deine prophetischen Vorhersagen sich all erfüllen, auch wenn sie manchmal länger dauern, als wir im ersten Moment denken. Danke, dass wir sehen können im Buch Josua, dass alles das, was du versprochen hast, sich erfüllt hat und dass wir daraus lernen, dass alle Verheißungen, die du uns gibst, sich in unserem Leben erfüllen dürfen und können durch deine große Macht. Dank dafür. Amen.


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