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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp den dramatischen Übergang Israels über den Jordan, wie in Josua 3 und 4 beschrieben. Er erklärt die zentrale Rolle der Bundeslade und des Gehorsams gegenüber Gottes Gesetz für den Erfolg. Kramp betont zudem die Wichtigkeit, Gottes Wunder zu erinnern und für die nächste Generation zu bezeugen, während er gleichzeitig eine ausgewogene Hingabe an Gottes Werk und den Schutz der eigenen Familie hervorhebt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde! Willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 245. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:36] Lieber Vater im Himmel, wir kennen nicht den Weg, der vor uns liegt. Wir wissen nicht einmal, was heute noch alles passieren wird. Aber du kennst den Weg und du bittest uns, dass wir auf dich schauen, auf dein Wort, dein Gesetz. So möchten wir dich bitten, dass, wenn wir uns jetzt diese Zeit nehmen, darüber nachzudenken, dass du durch deinen Heiligen Geist in unsere Herzen sprichst, wir verstehen, wie du uns heute an diesem Tag führen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:12] Wir sind in Josua Kapitel 3, und das Volk macht sich bereit, den Jordan zu überqueren. Die Bundeslade soll vorangehen und den Weg weisen.

[1:26] Vers 14: „Als nun das Volk auszog aus seinen Zelten, um über den Jordan zu gehen, und die Priester, welche die Bundeslade vor dem Volk hertrugen, oder als die, welche die Lade trugen, an den Jordan kamen und die Priester, welche die Lade trugen, ihre Füße am Flussrand in das Wasser tauchten – der Jordan aber war überall über die Ufer getreten während der ganzen Zeit der Ernte, ist also die schlechteste Zeit eigentlich, menschlich gesehen, um den Jordan zu überqueren –, da stand das Wasser, das von oben herab kam, aufgerichtet wie ein Damm, weit entfernt bei der Stadt Adam, die zur Seite Zaretan liegt. Aber das Wasser, das zum Meer der Arava hinabfloss, zum Salzmeer, nahm ab und verlief sich völlig. So ging das Volk hinüber vor Jericho.“

[2:21] Vier Jahrzehnte, nachdem die erste Generation durch das Schilfmeer, durch das Rote Meer gegangen war und auch dort das Wasser stehen blieb, erlebte die zweite Generation in einer anderen Situation ein ähnliches Ereignis. Gott führt uns alle individuell. Die Geschichte wiederholt sich nicht punktgenau, aber die Prinzipien sind immer dieselben, und wir können in einer anderen Situation in unserem Leben dieselben Prinzipien erleben, die auch in biblischen Zeiten Männer und Frauen mit Gott erlebt haben.

[2:57] „Und die Priester, welche die Bundeslade des HERRN trugen, standen fest auf dem Trockenen mitten im Jordan, und ganz Israel ging auf dem Trockenen hinüber, bis das ganze Volk den Jordan völlig überschritten hatte.“

[3:11] Die Bundeslade war hier ein ganz entscheidender Schlüssel. Wenn wir das gelobte Land, wenn wir den Himmel, das himmlische Kanaan, erreichen wollen, wenn wir diese unsere Mission dieser Welt endlich beenden wollen und sozusagen geistlich gesprochen über den Jordan kommen wollen, dann müssen wir die Bundeslade, das Gesetz Gottes, fest im Auge haben und verstehen, dass der Gehorsam zu seinen Geboten der Schlüssel ist, wie für jeden geistlichen Erfolg, auch für den Abschluss des Werkes auf dieser Erde.

[3:45] „Es geschah aber, dass, sobald das ganze Volk über den Jordan gezogen war, dass der HERR zu Josua redete und sprach: Nehmt euch aus dem Volk zwölf Männer, aus jedem Stamm einen Mann, und gebietet ihnen und sprecht: Hebt hier zwölf Steine auf, mitten aus dem Jordan, von dem Ort, wo die Füße der Priester gestanden haben, und bringt sie mit euch hinüber und legt sie nieder in dem Nachtlager, wo ihr diese Nacht verbringen werdet.“

[4:12] Josua berief die zwölf Männer, die er aus den Kindern Israels bestellt hatte, aus jedem Stamm einen Mann, und er sprach zu ihnen: „Geht hinüber vor die Lade des HERRN, eures Gottes, mitten in den Jordan, und hebt jeder einen Stein auf seine Schulter, nach der Zahl der Stämme der Kinder Israels, damit sie ein Zeichen unter euch sein wird, wenn eure Kinder künftig fragen und sagen werden: Was haben diese Steine für euch zu bedeuten? So sollt ihr ihnen sagen, dass das Wasser des Jordan vor der Bundeslade des HERRN abgeschnitten wurde, als sie durch den Jordan gingen, sind die Wasser des Jordan abgeschnitten worden. So sollen diese Steine den Kindern Israel zu einem ewigen Gedenken dienen.“

[4:52] Gott möchte, dass wir uns an die Wunder erinnern, die er in unserem Leben getan hat. Hat Gott Wunder in deinem Leben getan? Hat er vor Kurzem Wunder getan? Wie oft vergessen wir, dass Gott alles so Großartiges getan hat. Es geht mir oft so, dass ich denke: Meine Güte, das stimmt ja, ich habe eigentlich das und das schon alles mit Gott erlebt. Wir sollten uns öfter daran erinnern, und ein Mittel ist, dass wir anderen davon erzählen. Gott wünscht sich insbesondere, dass wir unseren Kindern, der nächsten Generation, erzählen, was wir persönlich mit Gott erlebt haben, dass wir nicht nur Lehrpunkte weitergeben, sondern Erfahrungen, die wir gemacht haben, als wir selbst erlebt haben, wie Gott so eingegriffen hat, wie man es sonst in der Bibel liest.

[5:36] „Da machten es die Kinder Israels, so wie es Josua geboten hatte, und sie hoben zwölf Steine aus dem Jordan, wie der HERR es Josua gesagt hatte, nach der Zahl der Stämme der Kinder Israels, und brachten sie mit sich in das Nachtlager und legten sie dort nieder. Und Josua richtete auch zwölf Steine mitten im Jordan auf, an der Stelle, wo die Füße der Priester gestanden hatten, welche die Bundeslade trugen. Sie sind noch dort bis zu diesem Tag.“ Dieses Zeugnis hat also viele Generationen überdauert.

[6:07] „Die Priester, welche die Lade trugen, standen mitten im Jordan, bis alles ausgerichtet war, was der HERR Josua geboten hatte, dem Volk zu sagen, ganz wie Mose es Josua geboten hatte. Und das Volk ging hinüber, also das ganze Volk vollständig übergegangen war. Er zog die Lade des HERRN auch über und die Priester vor den Augen des Volkes. Die Söhne Rubens aber und die Söhne Gads und der halben Stamm Manasse gingen in Kampfordnung vor den Kindern Israels her, wie Mose es ihnen geredet hat, so wie sie sich versprochen hatten. Sie lösten das Versprechen ein. Etwa 40.000 zum Krieg Gerüstete zogen vor dem HERRN zum Kampf in die Ebene von Jericho.“

[6:46] Und hierzu können wir etwas Interessantes beobachten: Wenn man in 4. Mose 26 die Gesamtstärke der Heere von Gad und von Ruben und auch vom halben Stamm Manasse zusammenrechnet, kommt man auf über 100.000 Soldaten. Nur 40.000 gingen hinüber. Warum? Die Sache ist ganz einfach und ganz logisch: Selbstverständlich hat man natürlich nicht alle Frauen und Kinder der Familien ohne jeglichen Schutz im Ost-Jordanland gelassen. Man hat nur so viele Männer in den Krieg geschickt, wie man es sich leisten konnte, ohne dass gleichzeitig die eigenen Frauen und Kinder zum Opfer fallen. Das zeigt uns etwas sehr Ausgewogenes, Wichtiges: Wir sollen uns einsetzen für den HERRN und einsetzen für das Werk des HERRN. Wir sollen gleichzeitig auch darauf achten, dass nicht unsere eigenen Familien dabei zugrunde gehen. Wir sollen nur so viel für den HERRN tun und opfern, wie wir gleichzeitig auch Sicherheit, wenn wir gleichzeitig sicherstellen können, dass unsere eigenen Familien nicht darunter zugrunde gehen.

[7:49] „An diesem Tag machte der HERR den Josua groß vor den Augen von ganz Israel, und sie fürchteten ihn, ähnlich wie sie Mose gefürchtet hatten, sein ganzes Leben lang. Und der HERR sprach zu Josua: Gebiete den Priestern, welche die Lade des Zeugnisses tragen, dass sie aus dem Jordan heraufsteigen. Und Josua befahl den Priestern und sprach: Steigt heraus aus dem Jordan! Und als die Priester, welche die Bundeslade des HERRN trugen, aus der Mitte des Jordan heraufstiegen und die Fußsohlen der Priester kaum das Trockene berührt hatten, kehrte das Wasser des Jordan wieder in das Flussbett zurück und trat über alle seine Ufer wie zuvor.“ Offensichtlich war die Bundeslade, also das Gesetz Gottes, was seine Gegenwart, der entscheidende Faktor.

[8:34] Lasst uns gemeinsam beten, lieber Vater im Himmel. Wir möchten dir Danke sagen, dass wir erfahren dürfen, dass dein Gesetz der entscheidende Faktor in unserem Leben ist, wenn wir wirklich unsere Mission vollenden wollen, wenn wir siegreich sein wollen, wenn wir das gelobte Land Kanaan, das himmlische Kanaan, erreichen dürfen. Und HERR, wir haben heute auch gelernt, dass wir etwas für dich einsetzen dürfen und sollen, aber dass wir gleichzeitig auch darauf achten, dass unsere eigenen Familien dabei nicht leiden, sondern dass wir gemeinsam vorangehen in deinem Werk, so wie du es dir wünschst und dass ja auch für Familien gesorgt ist. Wir möchten dich bitten, dass wir in allem, was wir tun, unsere Augen auf dein Gesetz gerichtet halten, heute an diesem Tag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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